Donnerstag, 4. Juli 2013

Douglas C. Engelbart hatte 1963 zusammen mit William English am Stanford Research Institute die erste Maus entwickelt und damit einen Grundstein für grafische Benutzeroberflächen gelegt. Auslöser für seine Arbeit war der Artikel "As We May Think" aus The Atlantic von 1945, in dem ein persönlicher Computer beschrieben wurde. Bislang als Radartechniker tätig, arbeitete Engelbart seitdem im Bereich Computer-Technik. Ende 1968 stellte er auf einer Konferenz in San Francisco die Maus zusammen mit Ideen zur Fensterverwaltung, Textverarbeitung, Textverknüpfung und Videokonferenz vor und prägte damit die nachfolgenden Jahrzehnte. Neben der Maus war Engelbart auch am Aufbau des ARPANET beteiligt, dem Vorläufer des Internets.

Wie aus einer weitergeleiteten E-Mail an die IETF (Internet Engineering Task Force) hervorgeht, ist Douglas C. Engelbart am 2. Juli im Alter von 88 Jahren gestorben. Er hinterlässt seine zweite Ehefrau, vier Kinder aus erster Ehe sowie neun Enkelkinder.

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Kommentare

IceHouse
IceHouse04.07.13 11:18
R.I.P. - ich habe die Videos deiner legendären Demo geliebt.
Ich fotografiere, um herauszufinden, wie etwas aussieht, wenn es fotografiert wurde. - Gary Winogrand
RyanTedder
RyanTedder04.07.13 11:27
Der Man sieht wirklich sehr sympathisch aus, schade das ich bisher nie was von ihm gehört habe
Rosember04.07.13 11:30
IceHouse Danke für den Link, sehr spannend, sehr visionär.
morpheus
morpheus04.07.13 12:01
Einige Wochen vorher hatte Telefunken schon ein Maus vorgestellt!
Telefunken, wieder mal etwas, das deutsche Ingenieure verbocken, weil sie nicht wissen (konnten) wie man das "unter die Leute" bringt.

http://computermuseum.informatik.uni-stuttgart.de
carpe diem
iMonoMan
iMonoMan04.07.13 12:31
... Demo-Leiter Douglas Engelbart gilt seitdem als Erfinder des immer noch genialsten und griffigsten Eingabegeräts der Informatik.
Diese Ansicht muss jedoch korrigiert werden, denn schon einige Wochen vorher erschien eine Publikation der Firma Telefunken, die ein Input-Instrument vorstellte, das an Monitoren hing und funktionell der Engelbart-Maus gleichkam: die so genannte Rollkugel. Seit den frühen 70er-Jahren wurde sie zusammen mit Telefunken-Rechnern verkauft und in der Praxis eingesetzt, und mindestens ein Exemplar hat in einem Museum überlebt. ...
siehe: (http://www.heise.de/ct/meldung/Auf-den-Spuren-der-deutschen-Computermaus-216 255.html)
uepsilon
uepsilon04.07.13 17:53
Aus die Maus ... (leider)
uepsilon | DESIGN . PHOTO . FILM
Flaming_Moe
Flaming_Moe04.07.13 19:27
You stay classy San Diego!
tranquillity04.07.13 20:47
Habe meine Maus vor einiger Zeit abgeschafft. Benutze jetzt das Trackpad
o.wunder
o.wunder05.07.13 13:38
Ruhe in Frieden.
Wie zu jeder Zeit, haben wohl einige Leute die gleichen Ideen. Manche werden berühmt damit, andere nicht.

Ne Maus nutze ich nur noch auf der Arbeit am Windows Rechner. Zuhause nur das hervorragende Glastrackpad des MacBooks. So ändern sich die Zeiten. Und auf mobilen Geräten ist Maus und Trackpad sogar schon abgeschafft, die Software direkt anfassbar geworden und das ist gut so und genau das hat auch den Großteil des iPhone Erfolges in meinen Augen ausgemacht. Software direkt anfassen - ein neues Zeitalter beginnt.

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