Freitag, 19. April 2013

Bild zur News "Die Mutter der ersten Bitmap-Grafiken des Macintosh im Interview"Eine der ersten großen Wegmarken in der Firmengeschichte Apple Computer war die Einführung des Macintosh im Jahr 1984. Der erste erfolgreiche Mikrocomputer mit grafischer Benutzeroberfläche ist bis heute Namensgeber der Computer-Produktfamilie bei Apple.
Das Konzept einer grafischen Benutzeroberfläche löste die rein textbasierte Eingabemethode ab. Einen Schreibtisch als Metapher verwendend führte es die noch heute üblichen Begriffe des Desktop, des Ordners und des Papierkorbs ein und etablierte als Hardware-Hilfsmittel ein Zeigegerät: die Maus. Mit dem Ziel der Benutzerfreundlichkeit wurden Icons als Sinnbilder für Dateien, Programme und Systemelemente entworfen, um deren Funktion möglichst intuitiv zu erklären.

Susan Kare gehörte damals zu dem Macintosh-Team und war für die Erstellung der ersten klassischen Bitmap-Grafiken verantwortlich, etwa die des Papierkorbs, der Textdatei, der Armbanduhr als Wartesymbol oder der lächelnde Computer als Begrüßungsbild beim Aufstarten. Außerdem entwickelte sie für den neuen Apple-Rechner die serifenlose Schriftart "Chicago".



Bild von data.mactechnews.de
Nun, fast 30 Jahre später, hat sie erneut eine Palette von Bitmap-Grafiken veröffentlicht, diesmal allerdings für die Social-Media-App Path. Mit dieser kann man in einem eigenen sozialen Netzwerk mit seinen Freunden chatten und dabei verschiedene Artworks als Emoticons in die Nachrichten einbinden. Diese muss man zuvor als InApp-Kauf erwerben. Susan Kares Emoticon-Paket "Iconic Bites" zeigt verschiedene Nahrungsmittel wie Fisch, Eis oder einen Hamburger, die man für 1,79€ kaufen kann.

Bild von data.mactechnews.de
Im Rahmen dessen veröffentlichte Path auf seinem Blog ein Interview mit der ehemaligen "Macintosh Artist", die heute ein eigenes Grafikdesign-Unternehmen führt. Darin verrät sie, dass sie Anfang der 80er in einem Kunstmuseum arbeitete und dann über Andy Hertzfeld, einen Freund aus der High School, ins Macintosh-Team kam. Dort lernte sie das "Handwerk, Pixel in ein Gitter zu zeichnen". Die Aufgabe, durch kleine Grafiken technische Elemente einem nichtfachkundigen Publikum greifbar zu machen, habe sie in die Kunst des Interface-Designs geführt, in der sie bis heute arbeitet.
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