Das MacBook Neo ist angekündigt – eine neue Produktära beginnt


Apple hat heute erwartungsgemäß das neue MacBook vorgestellt. Hinsichtlich des Namens war gestern bereits durchgesickert, dass Apple einen neuen Zusatz wählt und erstmals ein Produkt als "Neo" bezeichnet. Somit wird es also nicht das "MacBook" oder das "MacBook mini", sondern eben das "MacBook Neo". Viel war in den letzten Wochen über den möglichen Preis spekuliert worden. Die bekannten Branchenexperten sollten Recht behalten, denn in der Tat veranschlagt Apple in der Basiskonfiguration gerade einmal 599 Dollar. Das ist beeindruckend günstig, selbst optimistischere Stimmen hatten kaum noch mit weniger als 699 Dollar gerechnet.
Die wichtigsten EckdatenDas MacBook setzt offensichtlich auf ein 13" großes Display (2408 x 1506 Pixel) mit 1080p-FaceTime-Kamera im Rahmen. Für Rechenleistung sorgt der aus dem iPhone 16 bekannte A18 Pro. Dieser verfügt im MacBook Neo über sechs CPU- und 5 GPU-Kerne, dazu eine Neural Engine mit 16 Cores.
An Farben des Aluminiumgehäuses gibt es Rosa, Blau ("Indigo") und Gelb ("Zitrus") – und überraschenderweise auch etwas Neutraleres, nämlich Silber. Generell ist die Gestaltung weit weniger knallig, als man erwartet hatte. Um den Farbakzent noch zu verstärken, wird die Tastatur ebenfalls in jenem Farbton gehalten, Hintergrundbeleuchtung bringt sie jedoch nicht mit. Die Akkulaufzeit liegt laut Apples Angaben bei 16 Stunden (zum Vergleich: Das MacBook Air hat 18 Stunden).
Während das Gerät zwei Anschlüsse vom Typ USB-C aufweist, fehlt MagSafe allerdings. Wer ein einzelnes externes Display anschließen möchte, kann das tun – aber nur bis zu einer Auflösung von 4K und natürlich 60 Hz. Weitere von Apple genannte Spezifikationen sind Wi-Fi 6E und Bluetooth 6, einen N1-Chip verbaut Apple hierfür erwartungsgemäß nicht.
Das Demovideo: Interessanterweise spricht Apple immer von "Your Neo", anstatt wie sonst immer den ganzen Produktnamen zu nennenPreisgestaltungBesonders üppig ausgestattet ist das Gerät angesichts des Preises natürlich nicht – wer die Basiskonfiguration erwirbt, muss mit 8 GB Unified Memory und 256 GB SSD auskommen. Wie erwähnt liegt der Einstiegspreis bei nur 599 Dollar, mit 512 GB Speicherkapazität und Touch ID sind es 699 Dollar. Hierzulande werden daraus 699 Euro Einstiegspreis – und 799 Euro mit mehr Speicher. Die RAM-Größe (8 GB) lässt sich nicht erweitern. Ein Netzteil ist hierzulande nicht im Lieferumfang enthalten. Für Kunden aus dem Bildungsbereich gibt es noch niedrigere Preise, in den USA beginnen diese bei 499 Dollar, bei uns sind es 599 Euro.
Apple erhofft sich vielJüngsten Berichten zufolge hat Apple sehr hohe Erwartungen an den Markterfolg des MacBook Neo. Den Markt für günstige Notebooks könnte man komplett aufmischen und auch wieder in jene Bereiche vordringen, die inzwischen von Chromebooks dominiert werden – also beispielsweise den amerikanischen Bildungssektor. Mitarbeiter der Apple Stores sollen den Hinweis erhalten haben, dass ein ähnlicher Kundenansturm wie im Falle neuer iPhones bevorstehen dürfte.
VerfügbarkeitMit der Auslieferung will Apple am Mittwoch in einer Woche beginnen (11.3.), ab diesem Tag stehen die Geräte dann auch in den Apple Stores. Bestellungen lassen sich hingegen schon heute
tätigen.