iPhone 18 Pro nach Apples Selbsteinschätzung leichter zu reparieren als Vorgänger


Schon lange begleitet Apple die Kritik, dass die Geräte des Herstellers aus Cupertino schwierig zu reparieren seien. Seit jeher gibt es beispielsweise keine Akkus, die von den Kunden ohne Werkzeug ausgetauscht werden können. Auch fest verlötete Speicher sorgten immer wieder für Unmut. In der EU existieren inzwischen jedoch zunehmende Regulierungsvorgaben für Hersteller, um ein Mindestmaß an Reparaturmöglichkeiten zu vernünftigen wirtschaftlichen Bedingungen sicherzustellen. Dazu gehören verpflichtende Selbsteinschätzungen, die Hardwareproduzenten für ihre Produkte vorzunehmen haben und öffentlich zur Verfügung stellen müssen. Diese Evaluierung für seine neuen iPhones stellt Apple jetzt zum Download bereit. Vor allem aus der des iPhone 18 Pro lassen sich interessante Erkenntnisse ableiten.
iPhone 18 Pro besser zu reparieren als der VorgängerBesonders spannend ist das "
Product Information Sheet" des iPhone 18 Pro, da man es unmittelbar mit dem
des iPhone 17 Pro vergleichen kann – dem direkten Vorgänger. Die übergeordnete "Reparierbarkeitsklasse" fällt bei beiden Geräten noch gleich aus, sie liegt im Mittelfeld bei C. Dennoch finden sich positive Unterschiede. Der "Reparierbarkeitsindex" ist leicht gestiegen, von 3,04 auf 3,14 – mit 5 als theoretischem Bestwert. Ebenfalls verbessert hat sich das iPhone 18 Pro in der weiteren Unterkategorie "Zerlegungstiefe". Die größte Verbesserung – von 2,05 auf 2,55 – hat es bei der Einstufung zu "Werkzeuge" erzielt. Gleich geblieben sind "Befestigungselemente", "Ersatzteile", "Software-Aktualisierungen" und "Reparaturinformationen". Verschlechterungen gab es keine.
Was genau diese Veränderungen verursacht hat, lässt sich dem Produktinformationsblatt nicht unmittelbar entnehmen. Vor allem der Sprung bei den Werkzeugen kann aber als Indiz gelesen werden, dass der regulatorische Druck Wirkung zeigt, das Gerät auch von externen Dritten reparierbar zu halten. Abgesehen davon sind die Fortschritte eher gering, was auf keine grundlegenden Änderungen bei der Bauweise und Fertigung hinweist.
Noch keine unabhängigen UntersuchungenUnabhängige Stellen hatten bislang keine Möglichkeit, das neue iPhone Pro auf Herz und Nieren zu überprüfen. Da der Vorgänger iPhone 17 Pro bei iFixit auf einen akzeptablen Wert von
7 aus 10 Punkten kam, liegt in absehbarer Zeit eine voraussichtlich ähnliche Bewertung für den Nachfolger nahe. Ob Apple an der beim alten Modell stark kritisierten
Anfälligkeit für Kratzer nachbessern konnte, bleibt bis dahin noch ein Geheimnis.