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iPhone 12: Angebliche Preise der verschiedenen Baureihen

Ob Apple das traditionelle iPhone-Event im September dieses Jahr wie gewohnt veranstaltet, ist wegen der Corona-Pandemie nicht sicher. Doch auch angesichts der aktuellen Krise plant das Unternehmen weiterhin Berichten zufolge vier neue iPhone-Modelle. Außer zwei günstigeren Varianten mit 5,4"- und 6,1“-Display kommen laut Zulieferer-Experte Ming-Chi Kuo zwei Highend-Modelle mit 6,1“- und 6,7“-Displaydiagonale auf den Markt kommen. Im Gegensatz zur 2019er Generation sollen alle Varianten ein OLED-Display bieten.

Angesichts der neuen Gehäusegrößen und der flächendeckenden OLED-Verwendung kamen bereits Fragen zur möglichen Preisgestaltung auf. Leaking-Experte Jon Prosser hat seine Informationen per Tweet geteilt und zusammengefasst, für welches Preisschema sich Apple angeblich entscheidet. Ganz offensichtlich deckt Apple damit ein breites Spektrum ab und bedien Interessenten von Smartphones im mittleren Preissektor bis hin zum Luxussegment.


OLED-Modell mit 5,4 Zoll günstiger als iPhone 11
Prosser, der zuletzt schon beim Vorstellungstermin des neuen iPhone SE (15. April) richtig lag, geht von einem Einstiegspreis von 649 US-Dollar beim kleinsten Modell aus. Das 5,4-Zoll-iPhone wird demnach 50 US-Dollar weniger kosten als das jetzige 11er Einsteigergerät mit 6,1 Zoll. Apple möchte mit dem kleinsten 12er iPhone voraussichtlich Nutzer ansprechen, die großen Wert auf kompakte und leichte Smartphones legen und preissensibel sind. Ob es von den Maßen her näher am besonders kleinen 2016er iPhone SE oder dem 2020er SE liegt, bleibt abzuwarten. 50 Dollar weniger mag nach nicht viel klingen, bedeutet für Mobilfunkanbieter jedoch, das Gerät auch in kleineren Tarifen schon für einen Euro anbieten zu können.

Mit 749 US-Dollar folgt Prosser zufolge die preisgünstigere 12er Variante mit 6,1-Zoll-Diagonale. Diese bietet zwei Kameraobjektive auf der Rückseite und erinnert damit an das iPhone 11. Für 999 US-Dollar bekommen Kunden das iPhone 12 Pro, das zwar ebenfalls über ein 6,1-Zoll-Display verfügt, aber zusätzlich drei Objektive auf Rückseite samt LiDAR-Sensoren für präzise Tiefenmessungen bereitstellt. Das Topmodell mit 6,7 Zoll ist ab 1.099 US-Dollar erhältlich, so Prosser. Der Tech-Insider beruft sich auf namentlich nicht genannte Quellen.

5G-Unterstützung und neues Gehäusedesign
Alle vier 12er iPhones unterstützen höchstwahrscheinlich 5G-Mobilfunknetze. Das geht aus Prossers Tweet hervor, wobei zuvor schon entsprechende Berichte erschienen. Zudem gibt es voraussichtlich Änderungen beim Gehäusedesign, das sich am aktuellen iPad Pro (und früheren iPhones wie dem 5s) orientieren wird.

Kommentare

Hanterdro30.04.20 20:42
Highend erst ab 6.1 fände ich nicht so geil. Die 5.8“ sind für mich schon schmerzgrenze was die größe angeht
+5
CJuser30.04.20 21:10
Ich werde mich dann wahrscheinlich Anfang 2022 für das 6,1 Zoll iPhone 12 Pro entscheiden. Alleine schon, weil die non-Pro Modelle weiterhin ein rundes Design erhalten sollen. Und hoffentlich erhöht man auch hier die Basisspeichergröße auf 128 GB.
+1
S12-valve30.04.20 22:04
Wirkt bei Apple gerade unausgegoren
-4
becreart
becreart30.04.20 23:05
Nice, gute Entscheidung auf 6.1” zu setzen. Freu mich.
-1
dSquare
dSquare01.05.20 00:25
Hoffentlich kommt das 5,4 wirklich
+3
Pixelmeister01.05.20 07:03
Ich hoffe, dass bei den kommenden Modellen durch das neue Design der Schlauchboot-Rand der aktuellen Modelle verschwindet. Der breite Rand ist eines (preislichen) Hi-End-Telefons nicht würdig.
+2
Steffen Stellen01.05.20 08:37
Das man verschiedene Baureihen mit unterschiedlicher Ausstattung macht, ist absolut nachvollziehbar. Aber das physisch größere Geräte grundsätzlich teurer sind als kleinere, verstehe wer will. Das dann größere Geräte auch häufig noch besser ausgestattet sind als kleinere ist ebenfalls nur in den wenigsten Fällen nachvollziehbar. Ganz konkret verstehe ich nicht, warum es bei kleineren iPhones immer eine schlechtere Akkulaufzeit hat. Warum kann man das nicht durch leicht dickere Geräte kompensieren?
Ich fänd es auch extrem schlecht, wenn man die Non-Pro mit dem alten Gehäusedesign auf den Markt bringt und damit letztlich damit wieder die Interessenten kleinerer Geräte benachteiligt.
+1
pünktchen
pünktchen01.05.20 10:24
Apple möchte mit dem kleinsten 12er iPhone voraussichtlich Nutzer ansprechen, die großen Wert auf kompakte und leichte Smartphones legen und preissensibel sind

Ich dachte dafür wäre schon das neue SE da. Ein weiteres eher kleines Modell und dann noch am unteren Ende von Apple Preisskala klingt eigentlich zu gut um wahr zu sein.
+2
S12-valve01.05.20 13:46
Mein Tipp:

SE mit 4.7“, 64GB = 479€ (bekannt)
12 mit 6.1“, 64GB = 699€
12 Pro mit 5.8“, 128GB = 1099€
12 Pro Max mit 6.5“, 128GB = 1229€

Ein 12 Plus/Max gibt es nicht und das einfache 12er ist mit 6.1“ ausgestattet. Das XR fliegt raus und wird aufgrund des günstigeren Preises vom 12er beerbt bzw. gibt es ja noch das SE 2020 für die ganz Preisbewussten... Wenn ein SE Plus/Max kommt, dann nicht für Europa.
Es gibt zwar eine Lücke zw normalem 12er und dem Pro, aber die wird durch Speichervarianten 128 und 256GB gefüllt.
Die großen Neuerungen werden der A14, der LIDAR Sensor und 5G sein...und das neue Design - das wars.
+1
macguy01.05.20 23:57
Ich vermute eher, dass viele enttäuscht werden, wenn die Preise dann doch höher ausfallen.
0
Cyman02.05.20 15:02
iPhone mit 5G in 5,4” wär schon interessant. Wird dann sicher nicht mehr als zwei Kamera-Linsen haben und mit der Notch müsste man sich auch anfreunden, aber das wär akzeptabel.
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