Reparaturen eingestellt: iPhone 5 und iPhone 4 (8 GB) sind nun „abgekündigt“


Seit Jahren fällt es nicht immer leicht, den Jahrgang eines iPhones auf den ersten Blick zu bestimmen: Bisweilen ähneln sich die Geräte bis auf neue Farben auf der Rückseite oftmals zu sehr. 2012 war das noch anders: Apple veröffentlichte damals das iPhone 5 und trug damit unter anderem dem Trend zu größeren Smartphone-Panels Rechnung. Im Vergleich zum direkten Vorgänger wuchs das Display um 0,5 Zoll an, ferner sorgte der A6-Chip für ein deutliches Plus an Leistung. Das Aluminiumgehäuse machte das Gerät zudem signifikant leichter. Der mobile Zugriff auf das Internet war dank LTE ungleich schneller und Lightning löste den 30-Pin-Connector ab. Ab sofort gehört das iPhone 5 ganz offiziell zum alten Eisen: Apple beendet jedweden Reparaturservice für das Produkt.
„Abgekündigt“: Das iPhone 5 …Apples Vintage-Liste beinhaltet jene Geräte, für die Nutzer unter Umständen noch Reparaturen im Apple Store oder bei autorisierten Service-Partnern erhalten. Die deutsche
Support-Seite deklariert das iPhone 5 zwar noch als „Vintage“, allerdings ist sie nicht mehr aktuell: Die US-Version der
Website führt das iPhone 5 bereits als „obsolete“ (im Deutschen: „abgekündigt“) auf. Apple stellt folglich keinerlei Ersatzteile für ein defektes Gerät bereit und schließt somit Reparaturen kategorisch aus. Das Unternehmen entscheidet sich für einen solchen Schritt, wenn der Verkaufsstopp eines Produkts mehr als sieben Jahre zurückliegt. Das iPhone 5 wurde in vielen Ländern bereits ein Jahr nach dem Release nicht mehr produziert, stand aber in einigen Schwellenländern weiterhin zum Verkauf.
… und iPhone 4 (8 GB) erhalten keine Reparaturen mehrDas gleiche Schicksal ereilt übrigens das 8-Gigabyte-Modell des iPhone 4. Es gilt offiziell nun ebenfalls als „abgekündigt“. Apple führte das Gerät im Jahr 2011 ein und beendete die Produktion zwei Jahre später, wenngleich es in ausgewählten Ländern weiterhin erhältlich war. Reparaturen sind nun nur noch in Eigenregie oder bei freien Dienstleistern möglich. Ob das sinnvoll ist, steht jedoch auf einem anderen Blatt: Beide Geräte sind technisch alles andere als auf der Höhe der Zeit und erhalten keine Software-Updates mehr.