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WebObjects soll angeblich Open Source werden

Die von NeXT stammende und sehr schnelle Server-Applications-Lösung WebObjects, die Mitte der 90er Jahre mit einem Preis von 50.000 Dollar für eine unlimiterte Lizenz maßgeblich am Gewinn von NeXT beteiligt war, könnte nach Meinung von AppleInsider demnächst OpenSource werden. Aktuell kostet WebObjects für Server 699 Dollar, basiert mittlerweile komplett auf Java und liegt als Entwicklungsumgebung Xcode 2.1 kostenlos bei. Eingesetzt wird bzw. wurde WebObjects nicht nur von Apple, sondern zum Beispiel auch von Dell, Disney oder der BBC. AppleInsider habe auf der WWDC in Erfahrung bringen können, dass Apple sich mit der Öffnung von WebObjects neuen Schwung in der WebObjects-Entwicklung und im Server-Markt erhoffe.

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Kommentare

cuby
cuby16.06.05 11:01
Das wäre wirklich mal nett. Allerdings hätte ich dann auch gerne den Source der alten Versionen (<= 4.5), die auch noch Objective C und nicht nur Java unterstützen...
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Hannes Gnad
Hannes Gnad16.06.05 11:17
Ich glaube, das wäre ein schlauer strategischer Zug. Geld verdient Apple mit WO wohl sowieso nicht, aber so ein Produkt als OpenSource zu positionieren gibt Vertrauen und verbreitert (wieder) die Basis. Go!

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milk
milk16.06.05 11:57
Das wäre nett. Vielleicht würde das dafür sorgen, dass Kunden, die nicht auf XServes umsteigen wollen, erhalten bleiben.
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vasquesbc
vasquesbc16.06.05 12:59
schön!

webobjects ist nämlich das für webseiten, was cocoa für applikationen auf dem desktop ist.
zusätzlich ist es sehr einfach, in cocoa entwickelte applikationen auf webobjects zu heben und umgekehrt.
ich habe mal einen alten demo-film von NeXT dazu gesehen und war beeindruckt.

leider ist diese wunderbare entwicklungsumgebung ein wenig zurückgedrängt worden, was nicht zuletzt daran liegt, dass heute sehr viel mit PHP, JSP und ASP gearbeitet wird.
durch die herausgabe von webobjects als open-source dürfte sich diese lösung stark verbreiten - so hoffe ich...

btw: was ich in cocoa wirklich vermisse, ist ein gleichwertiges framework zum database kit in NeXTSTEP/OPENSTEP - die echte unterstützung von SQL-Datenbanken in cocoa ist praktisch nicht existent. lediglich der umweg über einen JDBC-connector oder einige mehr schlecht als recht geschriebene frameworks - im schlimmsten fall sogar lediglich C-APIs stehen zur verfügung - hier könnte apple oder irgendein findiger entwickler mal eine cocoa-like lösung bauen!
Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewußt.
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Gaspode16.06.05 13:13
postbank - ebenfalls WebObjects
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neo16.06.05 13:57
vasquesbc

Das mit dem database kit Vermisse ich auch, den Anfang soll wohl Core Data machen aber die Native Verbindung zur einer SQL Datenbank fehlt.
Es gibt zwar Cocoa Frameworks für MySQL und Postgres jedoch sind diese immer Inkompatibel zu einander.

Gruss Neo

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Gerhard Uhlhorn16.06.05 14:41
vasquesbc
„ich habe mal einen alten demo-film von NeXT dazu gesehen und war beeindruckt.“

Den Film würde ich auch gern sehen. Wie kommt man da ran?
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vasquesbc
vasquesbc16.06.05 14:47
Gerhard Uhlhorn



realplayer ist von nöten.
der kerl im film hat so ein enspanntes, freundliches gemüt... muss ein echter genuss gewesen sein, bei NeXT zu arbeiten...

Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewußt.
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Dr. Evil16.06.05 19:09
Ein feines Webapp Framework ist Ruby on Rails (Opensource):

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Dr. Evil16.06.05 19:09
Ein feines Webapp Framework ist Ruby on Rails (Opensource):

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Dr. Evil16.06.05 19:10
Gleich zwei mal? =-O
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elheffe17.06.05 10:37
Ich finde es Sche...!!
Opensource ist nicht immer gut!! vorallem hier!!
kostenlos klasse, aber bitte lasst die codes dicht!!!
So wie java oder IBM DB2!!
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