Vergleichstest: Welche Smartphones am schnellsten aufladen

Schließt man sein iPhone ohnehin über Nacht zum Laden an, dann kann einem die Ladegeschwindigkeit ziemlich egal sein – selbst wenn es das langsamste Netzteil ist. Wer hingegen schnell zwischendurch auftanken muss, sieht das etwas anders. Apple war in der Vergangenheit eher vorsichtig, wenn es um Fast Charging ging. Die maximale Leistungsaufnahme eines iPhones liegt dabei oft deutlich unter dem, was zahlreiche Android-Smartphones schaffen. Dennoch gewinnt das iPhone 17 Pro in einem Vergleichstest von Cnet unter 33 Geräten, wenngleich die Ergebnisse etwas differenzierter zu beurteilen sind.


Bei 10 % begonnen, 30 Minuten Laufzeit
Getestet wurde jeweils ein praxisnaher 30-Minuten-Ladevorgang: Alle Geräte starteten mit höchstens 10 Prozent Akkustand, anschließend verglich man den erreichten Akkustand. Beim kabelgebundenen Laden lag Samsung mit dem Galaxy S26 Ultra vorn – dieses zeigte nach 30 Minuten 76 Prozent an und kam damit auf den ersten Platz. Knapp dahinter folgen das iPhone 17 Pro und das Motorola Moto G Stylus (2025) mit jeweils 74 Prozent, womit der Abstand also denkbar gering ist.

MagSafe kann überzeugen
Anders sieht es beim kabellosen Laden aus, denn MagSafe erreicht hier bekanntlich hohe Geschwindigkeiten. Dies führte dazu, dass vier der ersten fünf Plätze auf iPhones entfallen. Das iPhone 17 Pro kam nach 30 Minuten auf 55 Prozent, das iPhone 17 Pro Max auf 53, das iPhone 17 auf 49 und das iPhone Air auf 47 Prozent. Das Galaxy S26 Ultra folgte abgeschlagen mit 39 Prozent. Die präzise magnetische Ausrichtung von MagSafe scheint hier den Unterschied zu machen, denn jenes System positioniert das iPhone exakt über den Ladespulen und reduziert so Effizienzverluste.

Gesamtwertung: iPhone 17 Pro
Die Gesamtwertung aus kabellosem und kabelgebundenem Laden kann Apple damit für sich entscheiden. Es gilt aber zu beachten, dass bei der Untersuchung nicht die geladene Energiemenge, sondern der Prozentstand im Vordergrund stand. Geräte mit unterschiedlich großen Akkus sind daher nur bedingt direkt vergleichbar. Für den Alltag ist dennoch die Prozentzahl aussagekräftig, denn dabei handelt es sich nun einmal um den Wert, den man stets als Kennzahl verwendet.

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