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Ternus zur Produkte-Roadmap und KI-Bestrebungen: Apple wird Welt „erneut verändern“

Blickt man auf die Jahre zurück, in denen Tim Cook das Zepter übernahm und CEO von Apple wurde, so zeigt sich ein facettenreiches Bild des Unternehmens: Einerseits gelang es Cook, Lieferketten zu optimieren, die Dienste-Sparte auszubauen und den Börsenwert des Weltkonzerns zu vervielfachen. Andererseits beklagen einige Nutzer, Apple überrasche kaum noch mit wirklich wegweisenden Produkten. Ferner habe die Software-Qualität in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen. Nun äußerte sich John Ternus bei einer Mitarbeiterversammlung im Steve Jobs Theater zur Zukunft des Unternehmens.


Ternus betont Bedeutung von KI
Mark Gurman berichtet auf Bloomberg von den getätigten Aussagen des designierten CEOs. Es sei keine Übertreibung, von der aufregendsten Zeit seiner gesamten Karriere zu sprechen, so Ternus. Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich Ternus vage, aber nicht gerade bescheiden: Apple warte mit einer „unglaublichen Roadmap“ an Produkten auf. Künstliche Intelligenz berge „nahezu unbegrenztes Potenzial“. Apple werde immer wieder neue Möglichkeiten in diesem Bereich entdecken, welche neue Chancen für Produkte und Dienstleistungen eröffnen. Design bleibe weiterhin ein Kernaspekt Cupertinos. Das Unternehmen fühle sich zudem weiterhin dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer und der Verantwortung gegenüber der Umwelt verpflichtet. „Wir sind dabei, die Welt erneut zu verändern“, so Ternus.

KI soll Prozesse im Unternehmen beschleunigen
In einem anderen Bericht weist Gurman darauf hin, dass Ternus KI auch verstärkt bei unternehmensinternen Prozessen einsetzen möchte. Er habe Anfang des Monats die Organisation der Hardwareentwicklung grundlegend umstrukturiert sowie eine neue KI-Plattform eingeführt. Diese diene dazu, die Produktentwicklung zu beschleunigen und die Qualität der Geräte zu verbessern. Details zu den KI-Tools nennt der Bloomberg-Journalist nicht. In einem früheren Artikel erklärte er, Cupertino setze intern vor allem auf die LLMs von Anthropic.

Kommentare

Niederbayern
Niederbayern22.04.26 12:24
Dann sollten sie langsam mal liefern statt große Töne zu spucken
-8
Fuji_X22.04.26 12:35
Niederbayern
Dann sollten sie langsam mal liefern statt große Töne zu spucken
... haben sie bestimmt schon selbst erkannt !
+6
Fontelster
Fontelster22.04.26 12:55
Niederbayern
Dann sollten sie langsam mal liefern statt große Töne zu spucken

Genau: langsam liefern. Und zwar die macOS-Versionen. Die könnten wieder erscheinen, wenn sie fertig sind, statt in diesem hirnrissigen und willkürlichen Jahresrhythmus.
+10
K. Lauer
K. Lauer22.04.26 13:18
Endlich Benutzerkonten für‘s iPad, zum Beispiel. KI steht bei mir erst in der zweiten Reihe. Das machen alle und (zumindest vorläufig) deutlich besser.
Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.
+6
OliverCGN22.04.26 13:34
K. Lauer
Endlich Benutzerkonten für‘s iPad, zum Beispiel. KI steht bei mir erst in der zweiten Reihe. Das machen alle und (zumindest vorläufig) deutlich besser.

Das iPad kann bereits mit Benutzerkonten umgehen, sofern man es an ein MDM hängt. Blöderweise hat Apples neues Business MDM diese Funktion noch nicht integriert.

Ich hoffe dass das bald kommt und dann auch gewissen MDM-Funktionen für Apple-Family bereitgestellt werden.
+3
DP_7022.04.26 13:59
fürs nicht für's - sorry, ich kann nicht anders
+1
Kehrblech22.04.26 14:01
Hm, klingt wie lautes Pfeifen im Walde … – zumal Weltveränderungsideen per Hardware aktuell nicht auf der Tagesordnung stehen und daher arg nostalgisch klingen. Ich lese die Rede deshalb als Versuch, die verunsicherte Mannschaft an alte Zeiten zu erinnern – nur leider ohne klaren Ausblick in die Zukunft (jedenfalls anhand der hier wiedergegebenen Zitate.
0
Esterel
Esterel22.04.26 14:46
Ich mag die Art von Menschen, die wie S. Jobs ist/war, mehr.

Sie kündigen nichts groß an, posaunen nicht heraus, wie toll sie/firma sind oder dass sie „die Welt ganz gewiss mit einem Produkt verändern“ werden.

Stattdessen bringen sie einfach "unangekündigt" heraus, legen es auf den Tisch, wie den iPod, das iPhone oder das iPad.

Es ist aber nicht so, dass ich unzufrieden mit Apple bin; ich finde den Kurs und die Produkte gut (außer zwei Dingen: Trumps Arschkriecherei und das total versemmelte Apple AI).
+4
Fontelster
Fontelster22.04.26 15:08
Esterel
Stattdessen bringen sie einfach "unangekündigt" heraus, legen es auf den Tisch, wie den iPod, das iPhone oder das iPad.
Wann gab es zuletzt bei einer Keynote ein »one more thing …«?
-1
ela22.04.26 15:28
Klingt leider so, als würden sie intern bei Apple so sehr im eigenen Jubel geblendet sein, dass sie wirklich nicht mehr verstehen worum es geht / gehen könnte und was es war, was sie so erfolgreich und beliebt gemacht hat.

Es ist OK Mitarbeitende zu motivieren. Muss sein. Tut gut. Aber wenn er das so meint und so an die Öffentlichkeit sollte, dann bleibe ich dabei, dass sie sich selbst blenden und jeden Bezug zur Realität verloren haben.
-2
tranquillity
tranquillity22.04.26 15:53
OliverCGN
K. Lauer
Endlich Benutzerkonten für‘s iPad, zum Beispiel. KI steht bei mir erst in der zweiten Reihe. Das machen alle und (zumindest vorläufig) deutlich besser.

Das iPad kann bereits mit Benutzerkonten umgehen, sofern man es an ein MDM hängt. Blöderweise hat Apples neues Business MDM diese Funktion noch nicht integriert.

Ich hoffe dass das bald kommt und dann auch gewissen MDM-Funktionen für Apple-Family bereitgestellt werden.

Hast du eine Quelle / einfache Anleitung dazu, wie man das in einer Familie bequem einrichten kann?
0
OliverCGN22.04.26 16:39
tranquillity
OliverCGN
K. Lauer
Endlich Benutzerkonten für‘s iPad, zum Beispiel. KI steht bei mir erst in der zweiten Reihe. Das machen alle und (zumindest vorläufig) deutlich besser.

Das iPad kann bereits mit Benutzerkonten umgehen, sofern man es an ein MDM hängt. Blöderweise hat Apples neues Business MDM diese Funktion noch nicht integriert.

Ich hoffe dass das bald kommt und dann auch gewissen MDM-Funktionen für Apple-Family bereitgestellt werden.

Hast du eine Quelle / einfache Anleitung dazu, wie man das in einer Familie bequem einrichten kann?

Der einfachste Weg wäre, Du legst Dir einen kostenlosen JAMF-Test-Account an (soweit ich weiß: 3 Geräte kostenfrei), verbindest Dein iPad damit und konfigurierst Darüber die Shared-iPad Funktion. Hier weitere Apple-Infos:

Vielleicht gibt es auch einen Weg über den Apple Configurator - hab ich aber noch nicht ausprobiert.
+2
RaphaS
RaphaS23.04.26 05:14
Kann mich bitte mal jemand aufklären wo der Sinn für Benutzerkonten am iPad sein soll? Hör das seit Jahren immer wieder, seh darin aber absolut null Usecase. Denn wenn’s z.B. mehrere Leute benutzen, haben die doch dann trotzdem noch Zugriff auf alle Inhalte.
Völlig egal was Du über Dich und andere denkst – Du wirst immer Recht behalten.
-1
OliverCGN23.04.26 08:37
RaphaS
Kann mich bitte mal jemand aufklären wo der Sinn für Benutzerkonten am iPad sein soll? Hör das seit Jahren immer wieder, seh darin aber absolut null Usecase. Denn wenn’s z.B. mehrere Leute benutzen, haben die doch dann trotzdem noch Zugriff auf alle Inhalte.
Nein, selbstverständlich nicht:
Wenn man sich an einem iPad einloggt dann bekommt man natürlich nur seine eigenen Inhalte angezeigt, so als ob jeder sein eignes iPad hätte.

In Schulen wird das genutzt, damit iPads von unterschiedlichen Schülern genutzt werden können.

So ein Szenario könnte ich mir auch innerhalb der Familie vorstellen:
Ein iPad, dass von jedem Familienmitglied nach Bedarf genutzt werden könnte, ohne dass einer Zugriff auf die Daten des Anderen hätte.
+2
K. Lauer
K. Lauer23.04.26 19:27
RaphaS
„So ein Szenario könnte ich mir auch innerhalb der Familie vorstellen:
Ein iPad, dass von jedem Familienmitglied nach Bedarf genutzt werden könnte, ohne dass einer Zugriff auf die Daten des Anderen hätte.“


Ich z.B. habe in der Familie exakt dieses Szenario: Mein Sohn spielt gerne und oft Spiele auf meinem iPad Pro und ich will nicht, dass er meine E-Mails u.A.m. lesen kann – so einfach ist das manchmal.

Ich könnte ihm natürlich auch ein eigenes iPad kaufen, aber das kann und will ich mir nicht leisten.
Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.
+1
Logomat30.04.26 07:21
Fontelster
Esterel
Stattdessen bringen sie einfach "unangekündigt" heraus, legen es auf den Tisch, wie den iPod, das iPhone oder das iPad.
Wann gab es zuletzt bei einer Keynote ein »one more thing …«?
Der ganzen Leaker sei Dank…
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