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Shot on iPhone 12 Pro: Apple präsentiert ein sehenswertes cineastisches Wortspiel

Ist von einem Maler die Rede, sind zuweilen Nachfragen angesagt. Gemeint sein kann nämlich bekanntlich ein Künstler wie etwa Pablo Picasso, aber auch ein Handwerker, im Volksmund gern "Anstreicher" genannt. Die doppeldeutige Berufsbezeichnung gibt es nicht nur im Deutschen, auf Französisch hat das Wort "peintre" ebenfalls die zwei Bedeutungen. Der französische Filmemacher J. B. Braud hat daraus für Apples Reihe "Shot on iPhone" ein sehenswertes cineastisches Wortspiel kreiert.


Sprachliches Missverständnis
Der 67 Sekunden lange Streifen trägt den schlichten, aber treffenden Titel "Le Peintre" ("Der Maler") und wurde mit einem iPhone 12 Pro gedreht. Protagonist ist ein "Anstreicher", der leicht abgehetzt mit seinem ziemlich betagten Pickup zu einem Termin erscheint. Bewaffnet mit Farbroller und natürlich ein paar Eimern klingelt er, bereits ungeduldig erwartet, am Eingang eines schlossähnlichen Anwesens. Ein Dienstmädchen öffnet ihm, weist vorwurfsvoll auf sein verspätetes Erscheinen hin und führt ihn dann in den Salon der mondänen Dame des Hauses. Dort stellt sich ziemlich schnell heraus, dass es sich bei der Beauftragung dieses Malers um ein sprachliches Missverständnis gehandelt hat. Der von Franc Bruneau gespielte "Peintre en bâtiment" zieht sich dennoch achtbar aus der Affäre, zumindest nach Ansicht der Schlossherrin (Amalia Vairelli) und ihrer Bediensteten (Mathilde Warnier).


Video-Workshop als Bonusmaterial
"Le Peintre" liegt naturgemäß in französischer Sprache vor, eine automatische deutsche Untertitelung ist möglich. Der kurze Streifen ist in der Art eines Kinofilms gedreht, dabei kam teilweise professionelle Ausrüstung zum Einsatz. Die mit dem iPhone 12 Pro erstellten Aufnahmen wurden im Anschluss mithilfe von Software nach den Vorstellungen des Regisseurs optimiert. Als Bonus gibt es einen knapp fünfminütigen Video-Workshop im Stile eines "Making of", welcher ebenfalls auf YouTube zu finden ist. Braud und Apple zeigen darin unter anderem, wie sich Lichtstimmungen erzeugen lassen sowie Kamerafahrten und Schwenks ausgeführt werden. Apple will mit "Le Peintre" nicht nur erneut die Videoqualitäten des iPhone 12 Pro herausstellen. Das Unternehmen weist mit dem Kurzfilm auch auf eine Reihe virtueller "Today at Apple"-Sessions hin, die zwischen dem 15. und 28. Februar in Frankreich angeboten werden.

Kommentare

vismed.
vismed.12.02.21 17:23
Qualität ist unglaublich ... natürlich steckt da immer ein großes Team hinter. Mit Bordmitteln ist das nicht zu lösen.

Kennt jemand die App, die eingesetzt wird?

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cfkane12.02.21 17:24
Pas mal du tout !
+2
Midi3e12.02.21 18:15
Filmic Pro
+3
dtownsonic12.02.21 19:11
okay kann mir kurz einer erklären wie sich der Maler da nun aus der Affäre gezogen hat? ich checks grad irgendwie nicht.
+7
vismed.
vismed.12.02.21 19:53
Midi3e
Filmic Pro


Danke ...
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cfkane12.02.21 20:11
dtownsonic
Habe ich auch nicht erkannt, bleibt wohl der eigenen Phantasie überlassen. Wahrscheinlich was Avantgardistisches: Entweder weiße Leinwand oder er ist ein paar Mal mit seinem Farbroller rübergerollt.
+5
jmh
jmh12.02.21 21:24
erschossen auf einem iphone – geht's noch?
wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.
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Schens
Schens13.02.21 07:45
Ein rein braunes oder verschiedene Brauntöne-Bild nach Mark Rothko. Wenn er das Haus verlässt ist die Rolle hellbraun. Ebenso die Leinwand um den Rahmen.
+1
Schens
Schens13.02.21 07:48
jmh
erschossen auf einem iphone – geht's noch?

Trotzdem sind die automatischen Übersetzungen 2021 schon der Hammer.

Ich erinnere an die BBC-Übertragung der Beisetzung der Queen-Mum, als der vollautomatische Übersetzer für die Gehörlosen in einem Moment der Andacht ein "A Moment of Violence für Queen-Mum" auf den TV-Bildschirm zauberte.
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Schens
Schens13.02.21 08:07
vismed.
Filmic Pro

In Verbindung mit der Companionapp auf dem iPad ziemlich Klasse.
0
Busterdick13.02.21 10:17
Puh, wenn da mal "aus der Affäre gezogen" nicht zweideutig ist
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