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Offiziell: Apple Intelligence mit Nutzungslimits, weitere Details

Bisher war es nur Spekulation, zuletzt erschien es aber auf Grundlage von Tim Cooks Aussagen wahrscheinlicher: Apple wird zukünftig für die erweiterte Nutzung von KI-Funktionen die Nutzer zur Kasse bitten. Schon im Juni spekulierte der bekannte Bloomberg-Journalist Mark Gurman über eine Bezahlung für höhere Nutzungskontingente. Im Juli schwenkte Tim Cook in einem Interview auf die gleiche Linie ein, selbst wenn er es positiver verpackte, indem er von Upgrade-Möglichkeiten für Vielnutzer sprach. Seit gestern sind die Pläne für Nutzungslimits nun offiziell, Apple verkündet die Nachricht auf einer eigenen Supportseite.


Zukünftige Nutzungslimits bei KI-Features
Viele der KI-Features von Apple Intelligence sind bekanntermaßen auf Modelle angewiesen, die serverseitig laufen. Nicht alles lässt sich lokal bereitstellen. Um sicherzugehen, dass alle gleichermaßen einen zuverlässigen und hochwertigen Service erhalten, wird es in der Zukunft Nutzungslimits geben. Beim Erreichen der Grenzen müssen Nutzerinnen und Nutzer eine bestimmte Zeit warten, bevor sie mit der Verwendung fortfahren können. Wie hoch die Nutzungskontingente liegen, hänge von mehreren Faktoren ab: unter anderem welches Feature man nutzt, der Nachfrage und der Komplexität der Nutzeranfrage. Der iPhone-Hersteller listet auch einige konkret von den Beschränkungen betroffene Dienste auf. Für Verbraucher besonders relevant dürften vor allem Siri AI, Image Playground und die intelligente Fotobearbeitung sein.

Zusätzlich fallen einige smarte Funktionen von Apple Home unter eine andere Art von Limitierung. Dort ist nicht geplant, das Kontingent statisch zu deckeln, sondern die Anzahl der verwendeten Geräte im Zusammenhang mit bestimmten Features. Genannt werden Kameras, die Videozusammenfassungen nutzen. Der 2-TB-Tarif von iCloud+ unterstützt eine Kamera, mit sechs Terabyte zwei Kameras. Für das Maximum von fünf Kameras ist iCloud+ mit zwölf Terabyte erforderlich.

Geschäftsmodell erinnert an große KI-Anbieter
Über ein Abo abseits der Home-Funktionen ist bisher zwar nichts zu lesen, es ist aber recht wahrscheinlich, dass Apple kostenpflichtige Upgrade-Optionen anbieten wird. Zumindest die Qualität der verwendeten KI-Modelle soll – nach den soweit vorliegenden Informationen – nicht in direktem Zusammenhang mit zusätzlichen Bezahlungen stehen.

Insgesamt erinnert das Geschäftsmodell trotzdem beinahe eins zu eins an das der großen KI-Anbieter. In einem bestimmten Rahmen ist die Nutzung kostenlos, möchte man aber mehr, muss man in abgestuften Plänen bezahlen. Spannend bleibt abzuwarten, wie sich diese neue Anreizstruktur zukünftig auf die ursprünglich von Apple verfolgten Bemühungen auswirkt, so viel wie möglich auf Geräten lokal zu verarbeiten.

Kommentare

Baumi10.09.26 13:39
Seit 3 Jahren wird man nur enttäuscht und jetzt denken die an ein Abo 🥴
+4
strateg
strateg10.09.26 13:43
ki hosting ist monetär ruinös — grade weil alle jeden mist nachfragen. nur seriöse nachfragen würden weit tiefere nutzungskosten verursachen!
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
-1
LoCal
LoCal10.09.26 13:46
Baumi
Seit 3 Jahren wird man nur enttäuscht und jetzt denken die an ein Abo 🥴
Der ganze KI-Kram kostet so unfassbar viel Geld, das gerade aber bei OpenAI, Anthropic, usw. durch Schulden (bzw. Investoren) finanziert wird.
Anthropic verlangt für Fable mittlerweile Geld und wenn das der reale, sprich kostendeckende Betrag ist und sich das zum Standard entwickelt, dann wird die KI-Blase schnell platzen. Und ich bezweifle hart, dass das was man für Fable bezahlt kostendeckend für Anthropic ist.

Wenn mal die echten Kosten von den Kunden verlangt werden, dann wird KI für viele Unternehmen uninteressant…
KI wird nicht mehr weggehen, aber es wird sehr wahrscheinlich dann wieder dort genutzt, wo es sinnvoll ist.

Darum sehe ich das vorgehen von Apple als durchaus realistisch und vorausschauend.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+11
Metty
Metty10.09.26 14:33
KI kostet Geld ... viel Geld. Wer das nicht nutzt oder nicht nutzen will, der braucht kein Abo zu bezahlen. Wer KI als sinnvoll und nutzbringend erachtet, dem wird der Dienst auch etwas wert sein.

Apple wird ein Angebot machen und wir werden entscheiden ob wir das Angebot annehmen wollen oder nicht. Immerhin kann man alle Funktionen vorher gratis testen und so lange nicht mal der Preis feststeht ist jede Diskussion Zeitverschwendung.

Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich lehne mich entspannt zurück und beobachte mit grossem Interesse wie der Markt das regelt.
+4
Bluebox3410.09.26 14:44
Hieß es nicht das Apple Intelligence auf macOS Golden Gate auch in Deutschland funktioniert? Im Release candidate ist noch das alte Siri aktiv…
-1
Esterel
Esterel10.09.26 14:57
Baumi
Seit 3 Jahren wird man nur enttäuscht und jetzt denken die an ein Abo 🥴

Seit 3 Jahren...Was fehlt dir den?
Ich bin froh nicht noch mehr von der KI Slop zu haben.
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