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Kurz: Apple deutet Termin von iOS 26.4 an +++ WhatsApp bringt bald Chats ohne Account

Die zweite Generation der AirPods Max kommt bald auf den Markt. Apple kündigte gerade erst an, ab Mittwoch nächster Woche (25.3.) Bestellungen entgegenzunehmen. Mit der Auslieferung will man dann Anfang April beginnen – sofern es erneut ein Mittwochstermin ist, also entweder am 1. oder am 8. April. In der Produktbeschreibung lässt sich allerdings noch eine weitere interessante Information aufstöbern, genauer gesagt zu den Systemvoraussetzungen.

Die AirPods Max 2 benötigen nämlich mindestens iOS, iPadOS oder macOS 26.4. Das System befindet sich gerade in der Betaphase, welche nach vier Vorabversionen aber ihrem Ende entgegengeht. Spätestens Anfang April steht die Aktualisierung somit allen Nutzern zur Verfügung. In dieser oder der kommenden Woche ist somit von der Freigabe der Release Candidates auszugehen.


WhatsApp bringt bald Chats ohne Account
WhatsApp testet derzeit eine neue Funktion namens "Guest Chats", über die sich Unterhaltungen auch mit Personen beginnen lassen sollen, die kein WhatsApp-Konto besitzen. Nutzer können im Bereich "Freund einladen" einen Einladungslink erzeugen und diesen per SMS oder über andere Apps weitergeben. Öffnet die eingeladene Person den Link, startet im Browser eine Chat-Sitzung über WhatsApp Web.

Laut WABetaInfo erzeugt WhatsApp Web für den Gast eine eindeutige Kennung, aus der der Schlüssel für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung abgeleitet wird. Der Funktionsumfang fällt in der aktuellen Beta noch deutlich eingeschränkt aus. Gruppenchats, Sprachmitteilungen, Anhänge, Sticker, GIFs sowie Sprach- und Videoanrufe sind bislang nicht unterstützt.

Natürlich lässt sich der Gastzugang auf Wunsch in einen vollwertigen Account umwandeln – was vermutlich auch das Ziel ist. Während WhatsApp zwar weltweit der Messenger mit den höchsten Nutzerzahlen ist, schwächelt der Dienst ausgerechnet auf dem heimischen US-Markt. Dort ist vor allem der Facebook-Messenger populär, womit WhatsApp durch ein Produkt aus demselben Meta-Haus geschlagen wird.

Kommentare

Wauzeschnuff
Wauzeschnuff17.03.26 11:11
Nutzer können im Bereich "Freund einladen" einen Einladungslink erzeugen und diesen per SMS oder über andere Apps weitergeben.

Na toll, statt einfach nicht per WhatsApp erreichbar zu sein (ist auch im DNS gesperrt), darf ich dann ständig erklären, warum ich einen derartigen Link nicht nutzen kann (möchte).
+13
System 6.0.1
System 6.0.117.03.26 11:24
Alles sicher, alles verschlüsselt, kein Problem?

Es gibt einen Grund, warum das Unternehmen „META“ heißt. Was Du schreibst, ist für Mark Z. irrelevant. Wann Du mit wem, an welchem Ort und mit welchem Device schreibst, wie lange und zu welcher Zeit, das ist interessant … Metadaten halt.

Daraus kann man ein prima Netz spinnen. Und Du bist in der Mitte. Ob Du einen Account hast oder nicht ist inzwischen wumpe. Hauptsache es läuft über METAs-Infrastruktur.

Weißt Du, wer Netze liebt, also außer Spinnen, Akrobaten und Hochseefischer jetzt? KI-Modelle lieben Netze, Verknüpfungen, Abhängigkeiten. Vernetzte Daten finden KI-Modelle total interessant.

Ich mein' ja nur …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+12
Dunnikin
Dunnikin17.03.26 11:47
Ganz ehrlich — als jemand, der kein WA und sonst nichts von Meta nutzt, würde ich auf eine solche WA-Nachricht nicht reagieren. Höchstens mit einer SMS. Oder einem Einladungs-Link zu Signal
+6
Kapitän
Kapitän17.03.26 12:42
WhatsApp ist einfach das universelle Kommunikationsmittel geworden und so lange nur die Metadaten abgegriffen werden, ist es zwar nicht gut aber verschmerzbar. Die Funktion ist aber schon praktisch die paar Einzelindividuen die kein WhatsApp haben.
-11
Chm17.03.26 12:47
Kapitän
WhatsApp ist einfach das universelle Kommunikationsmittel geworden und so lange nur die Metadaten abgegriffen werden, ist es zwar nicht gut aber verschmerzbar. Die Funktion ist aber schon praktisch die paar Einzelindividuen die kein WhatsApp haben.


Die Funktion ist (so wie oben beschrieben) völlig überflüssig. Es handelt sich um eine 1 zu 1 Kommunikation, wenn dir jemand den Link schickt ist das nichts anderes, warum dann noch mal das Medium wechseln und über WAWeb antworten? einfach gleich Reply drücken und fertig!
+5
Peanuts
Peanuts17.03.26 13:45
Chm
Die Funktion ist (so wie oben beschrieben) völlig überflüssig. Es handelt sich um eine 1 zu 1 Kommunikation, wenn dir jemand den Link schickt ist das nichts anderes, warum dann noch mal das Medium wechseln und über WAWeb antworten? einfach gleich Reply drücken und fertig!
Eben, warum soll ich in den Browser wechseln statt einfach auf die Nachricht mit dem Link zu antworten.
+4
Wauzeschnuff
Wauzeschnuff17.03.26 15:35
Kapitän
Leute, die in Deutschland heute kein WhatsApp haben dürften sich in überwiegender Mehrzahl bewusst und explizit dagegen entschieden haben. Diese Leute mit derartigen Nachrichten zu belästigen ist für mich eher ein Grund die Urheber dieser Nachrichten kommentarlos komplett zu blockieren. Wer mir eine Nachricht schicken will, und weder Signal noch Threema oder Element nutzen will, muss mir halt eine SMS schicken. WhatsApp-Nachrichten werde ich gewiss nicht lesen, geschweige denn darauf antworten.

Chm
Ich gehe davon aus, dass WhatsApp das folgendermaßen einbauen wird: Der WhatsApp-Nutzer wird wie gewohnt eine WhatsApp-Nachricht schreiben, WhatsApp legt im Hintergrund einen entsprechenden Gast-Chat an und Du bekommst nur die Nachricht (natürlich von der Nummer Deines Bekannten), dass in diesem Gast-Chat eine Nachricht auf Dich wartet. Diese kannst Du natürlich nur lesen, wenn Du den entsprechenden WhatsApp Gast-Chat öffnest.
+4
ErSitztDavor17.03.26 17:39
Kapitän
Die Funktion ist aber schon praktisch die paar Einzelindividuen die kein WhatsApp haben.
Wollen.
+2
mo.
mo.18.03.26 09:59
War nicht RCS genau das Versprechen, das solche Konstrukte überflüssig machen sollte?

Meta baut lieber eine Browser-Lösung vermutlich nicht zufällig der Kanal, über den sich deutlich mehr Daten abgreifen lassen als über einen offenen Standard, den sie nicht kontrollieren.
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+1

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