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Kurz: AirTags als enorme Hilfe beim Auffinden von verschollenem Gepäck +++ Apple TV in Deutschland auf dem Vormarsch

Seit iOS 18.2 ist das „Wo ist?“-Netzwerk dazu in der Lage, den Standort eines im Koffer verstauten AirTags mit einer Fluggesellschaft zu teilen, damit diese sich der Suche eines verschollenen Gepäckstücks annimmt. Hierzu ging der Branchenspezialist SITA eine Partnerschaft mit Apple ein. Nach einem Jahr zieht SITA ein Zwischenfazit.

Ein kleiner Prozentsatz der Gepäckstücke kann nie wiedergefunden werden und gilt somit als „truly lost“, wie das Unternehmen mitteilt. Bei jenem Reisegepäck, das mit einem AirTag oder einem anderen Tracker mit Anbindung an „Wo ist?“ versehen ist, sei die Zahl der unwiederbringlich verschollenen Koffer und Taschen nach der Freigabe des Standorts um 90 Prozent gesunken. Airlines konnten das Gepäck schneller an die Passagiere zurückgeben: Die Wartezeit habe sich um 26 Prozent verkürzt. Die direkte Einbindung des „Wo ist?“-Standorts in das Gepäckortungssystem wurde mittlerweile von 29 Fluggesellschaften realisiert.


Apple TV gewinnt in Deutschland Marktanteile hinzu
Der Markt für Video-on-Demand-Dienste ist ein heiß umkämpfter. JustWatch präsentiert nun die Zahlen für das vierte Quartal des vergangenen Jahres sowie für das Gesamtjahr 2025 in Deutschland. Amazon Prime Video landet mit einem Marktanteil von 26 Prozent knapp auf Platz eins, Netflix folgt mit 25 Prozent auf dem zweiten Platz. Die beiden Anbieter mussten jedoch Federn lassen: Prime Video büßte vier und Netflix drei Prozentpunkte ein.


Während Disney+ mit deutlichem Respektabstand auf Rang drei landet, ist bei Apple TV ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten: Mittlerweile kann sich Cupertinos Streamingdienst auf dem vierten Platz behaupten und lässt WOW deutlich hinter sich.


Mit Spannung werden die Zahlen für das aktuelle Quartal erwartet: HBO Max ist seit Mitte Januar in Deutschland verfügbar und wartet mit einigen hochwertigen Eigenproduktionen auf, die vormals zumeist bei WOW zu sehen waren. WOW-Abonnenten müssen sich daher mit einem spürbar kleineren Katalog zufriedengeben und können möglicherweise sogar vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Kommentare

thomas b.
thomas b.21.01.26 14:37
Die Nützlichkeit der AirTags bei nicht mitgekommenem Flug-Gepäck kann ich aus eigener Erfahrung nur voll bestätigen. 👍
+5
Magic_Berlin21.01.26 16:15
Ich habe ebenfalls an allen Taschen / Koffern die Tags dran. Wenn man oft Umsteigeverbindungen mit kurzen Zeiten hat, sind die Dinger schon recht hilfreich. Da man sich auf Aussagen vom Airlinepersonal nicht verlassen kann. „ ist auf den Flieger nach SBZ verladen“ war eine prägende Aussage von einem Austrian Mitarbeiter in VIE; der Koffer stand aber noch in BER!
+2
MikeMuc21.01.26 16:30
Wenn man das AirTag jetzt schon beim einchecken „teilt“ dann müßte die Jeweilige Fluggesellschaft jetzt ja schon vorm Start wissen, das sie nicht alle Gepäckstücke an Bord hat
Das hätte man aber doch auch längst organisieren können, das jeder Koffer ein NFC Tag beim Checkin bekommt und wenn dann beim Einladen „wer fehlt“. Gibt es gleich einen Alarm. Und am Besten bereits, wenn der letzte Gepäckkarren Richtung Flieger vom Terminal losfährt.
+4
wicki
wicki21.01.26 16:53
MikeMuc
Das hätte man aber doch auch längst organisieren können, das jeder Koffer ein NFC Tag beim Checkin bekommt und wenn dann beim Einladen „wer fehlt“. Gibt es gleich einen Alarm. Und am Besten bereits, wenn der letzte Gepäckkarren Richtung Flieger vom Terminal losfährt.
Das würde ja bedeuten, dass es die Fluggesellschaften interessiert, ob Koffer dort ankommen, wo der Fluggast sie haben möchte. Tut es aber nicht. Irgendein Sockenzähler hat bestimmt einmal ausgerechnet, dass es viel billiger ist, ab und zu einen Koffer zu verlieren, als teuer darauf zu achten, dass man alle dabei hat. Also lief es bis dato so, wie es gelaufen ist. Besserung ist erst zu erwarten, wenn z.B. wirklich saftige Strafen drohen – wie z.B. bei den EU-Fluggast-Rechten bei Verspätungen. Nach deren Einführung wurde es plötzlich viel teurer, die verkaufen Sitzplätze auch tatsächlich vorzuhalten und die Situation hat sich (soweit ich das beurteilen kann) gebessert. Oder aber, wenn eine disruptive Technologie, wie AirTags auftaucht und man zum Handeln gezwungen wird, um sich nicht lächerlich zu machen.
Better necessarily means different.
+7
tbaer
tbaer21.01.26 16:54
MikeMuc
... das jeder Koffer ein NFC Tag beim Checkin bekommt und wenn dann beim Einladen „wer fehlt“. Gibt es gleich einen Alarm. Und am Besten bereits, wenn der letzte Gepäckkarren Richtung Flieger vom Terminal losfährt.

Probleme bereitet offenbar der Umstieg auf dem Flughafen, durch das Chaos bei den Fluggesellschaften. Die NFC-Tags müssten dann auch zwischen den Gesellschaften kompatibel sein. Und letztendlich die enormen Mehrkosten: Bei Amazon kosten 50 Tags immerhin 8,99 €, die Kosten müsse man ja dann auf den Flugpreis aufschlagen. Da bleiben die Fluggesellschaften doch lieber bei den Papierstreifen aus den Anfängen der Passagierflügen in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts

Mit NFC-Tag wäre das Gepäckstück aber auch nicht auf dem Flughafengelände ortbar, wenn es versehentlich vom Karren fällt und nicht mit dir ins Flugzeug kommt.
0
Moka´s Onkel
Moka´s Onkel21.01.26 18:55
Magic_Berlin
Ich habe ebenfalls an allen Taschen / Koffern die Tags dran. Wenn man oft Umsteigeverbindungen mit kurzen Zeiten hat, sind die Dinger schon recht hilfreich. Da man sich auf Aussagen vom Airlinepersonal nicht verlassen kann. „ ist auf den Flieger nach SBZ verladen“ war eine prägende Aussage von einem Austrian Mitarbeiter in VIE; der Koffer stand aber noch in BER!

Leider wahr. Hermannstadt ist definitiv nicht Berlin.
0
Moka´s Onkel
Moka´s Onkel21.01.26 18:58
wicki
Das würde ja bedeuten, dass es die Fluggesellschaften interessiert, ob Koffer dort ankommen, wo der Fluggast sie haben möchte. Tut es aber nicht. Irgendein Sockenzähler hat bestimmt einmal ausgerechnet, dass es viel billiger ist, ab und zu einen Koffer zu verlieren, als teuer darauf zu achten, dass man alle dabei hat.

Das wurde weggespohrt!
+1
haschuk21.01.26 22:58
Würde ich sowas meinem Chef vorschlagen, würde er mich fragen, ob ich nicht nächstes Monat bereits einen neuen Arbeitgeber habe…

Dagegen ist das Einklinken in das Apple-Programm und die Nutzung von Kunden-AirTags ein Schnäppchen.

Und je nach Flughäufigkeit für den Fluggast auch.
-1
haschuk21.01.26 23:24
tbaer
MikeMuc
... das jeder Koffer ein NFC Tag beim Checkin bekommt und wenn dann beim Einladen „wer fehlt“. Gibt es gleich einen Alarm. Und am Besten bereits, wenn der letzte Gepäckkarren Richtung Flieger vom Terminal losfährt.

Probleme bereitet offenbar der Umstieg auf dem Flughafen, durch das Chaos bei den Fluggesellschaften. Die NFC-Tags müssten dann auch zwischen den Gesellschaften kompatibel sein. Und letztendlich die enormen Mehrkosten: Bei Amazon kosten 50 Tags immerhin 8,99 €, die Kosten müsse man ja dann auf den Flugpreis aufschlagen. Da bleiben die Fluggesellschaften doch lieber bei den Papierstreifen aus den Anfängen der Passagierflügen in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts

Mit NFC-Tag wäre das Gepäckstück aber auch nicht auf dem Flughafengelände ortbar, wenn es versehentlich vom Karren fällt und nicht mit dir ins Flugzeug kommt.

Mein vorheriger Post war eigentlich die Ergänzung zu diesem. Fehlbedienung…

NFC-Tag würde die gleichen Infos wie der Barcode enthalten. Barcodes sind mit einem IATA Standard genormt.

Nur NFC-Tags bieten keinerlei Vorteil. Faktor 10 teurer wie Barcode Label. Ausleseentfernung Faktor 10-20 geringer als ein Barcode-Label und genauso wenig ortbar.

Zudem denke ich das einige NFC mit RFID verwechseln. RFID ist nochmal Faktor 5 teurer wie NFC und auch nicht das Gelbe vom Ei.

UWB-Tags. Geil. Nur. Wie organisieren wir mal so 120.000 Stück pro Tag am Frankfurter Flughafen. Wie organisieren wir 2 Milliarden Tags pro Jahr. Sammeln wir die alle wieder ein? Pfand? Kaufzwang?

Kurz überschlagen. Failquote Gepäck liegt im Jahr bei 0,5-0,7%, wobei hier auch Beschädigungen dabei sind. Um mit UWB die Fails signifikant zu reduzieren, würde das pro Failgepäck 110-150€ Invest bedeuten. Nachlieferung kostet im Schnitt 40€ je Fail.
+1
haschuk22.01.26 10:25
haschuk
Kurz überschlagen. Failquote Gepäck liegt im Jahr bei 0,5-0,7%, wobei hier auch Beschädigungen dabei sind. Um mit UWB die Fails signifikant zu reduzieren, würde das pro Failgepäck 110-150€ Invest bedeuten. Nachlieferung kostet im Schnitt 40€ je Fail.

Nochmal verständlicher zusammengefasst. Eine jährliche Investition von 4. Mrd. um effektiv jährlich 1 Mrd. einzusparen ist nicht der beste Invest.
+4

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