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Funken Apple Wearables bald im 6-GHz-Netz? – FCC erteilt nach 4 Jahren endlich Genehmigung

Die US-amerikanische Kommission für Kommunikation (FCC) hat am heutigen Tag grünes Licht für das 6-GHz-Spektrum im Bereich WiFi-Tethering gegeben. Bereits im Jahre 2019 hat die Tech-Industrie rund um Apple, Google, Microsoft und Co. um Zugang gebeten, welcher nun einstimmig erteilt wurde. Die Nutzung der jetzt offen zur Verfügung stehenden Frequenzen beschränkt sich zunächst auf Geräte mit sehr geringer Leistung. Doch auch jene mit höherer Leistung können hiervon profitieren, sollten sie über entsprechende Geofencing-Maßnahmen verfügen. Das stelle sicher, dass andere, bereits lizenzierte Teilnehmer nicht gestört werden. Aber ebenfalls anderen, künftigen Maßnahmen zu dessen Verhinderung stehe die Kommission offen gegenüber.


Viele aktuelle Anwendungsgebiete
Die Öffnung des Netzes könnte einigen aktuellen Projekten in der Technologiebranche zu mehr Aufschwung verhelfen, worunter auch Apples Spatial Computer und CarPlay zählen dürften. Mithilfe des 6-GHz-Bands werden zahlreiche neue Anwendungsgebiete für Augmented- sowie Virtual-Reality geschaffen. Es eigne sich hervorragend für modernste Technologie mit hohen Datenraten, wie tragbare Sensorik und das Internet der Dinge, so die Kommission. In der vorangegangenen Petition aus 2019 sprachen Apple, Google und Meta sogar von einer „entscheidenden Bedeutung“ für zukünftige Innovationen im Bereich XR/VR. Auch Kevin Martin, Vizepräsident für Politik bei Meta lobt diesen Schritt: „Es erlaubt uns, die nächste Welle der Computertechnik darauf aufzubauen.“

Apples Portfolio mit einer Menge relevanter Produkte
Potenzielle Anwendungsgebiete seien etwa die immersive AR/VR-Konnektivität zwischen fortschrittlichen Peripheriegeräten, was bereits die Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen iPhone und AirPods oder der Vision Pro betrifft. Inwiefern die Apple Vision Pro bereits mit Technik zur Umsetzung für das 6-GHz-Band ausgestattet ist, ist derzeit nicht bekannt. Ein weiteres Szenario für Apple dürfte sich im Auto abspielen. Hier gibt es zahlreiche Paradebeispiele für das Funken über kurze Distanzen mit hohen Übertragungsraten, unter anderem das Streaming vom Smartphone zum Infotainment-System oder umgekehrt. Die gesteigerte Leistungsfähigkeit könnte die Art und Weise der Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten nachhaltig verändern und Apples CarPlay-Bemühungen auf eine neue Stufe heben.

Kommentare

Deichkind22.10.23 16:50
In den USA durften die Geräte schon seit Juni 2020 außerhalb von geschlossenen Räumen im 6 GHz-Band funken. Nach den bisherigen Regelungen dürfen sie jedoch nur Verbindung zu Access-Points aufnehmen. Und die müssen Kontakt zu einer Datenbank halten, die die örtlich nutzbaren Frequenzen nennt. Die zusätzliche Regelung für Geräte im Betriebsmodus 'Very Low Power' erlaubt den spontanen direkten Verkehr zwischen mobilen Geräten ohne die genannte Umständlichkeit.
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Deichkind23.10.23 12:05
Deichkind
[Die Access-Points] müssen Kontakt zu einer Datenbank halten, die die örtlich nutzbaren Frequenzen nennt.
Die Prozedur heißt "Automated Frequency Coordination (AFC)"
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