Einschränkungen des MacBook Neo – im Vergleich zum MacBook Air
Die AnschlüsseBeide Geräte bieten zwei USB-C-Ports – doch anders als beim MacBook Air unterstützen die Anschlüsse beim Neo kein Thunderbolt und kein USB der 4. Generation. Beim MacBook Neo bietet einer der USB-C-Ports USB-3 mit bis zu 10 GBbit/s, der andere USB-2 mit 480 Mbit/s. Das Air wie auch das Neo verfügen über einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss.
Viele Kunden schätzen das Aufladen via MagSafe, da ein versehentliches Herunterreißen des Gerätes vom Tisch hier deutlich unwahrscheinlicher ist. Leider muss man beim Neo auf MagSafe verzichten, denn geladen wird nur per USB-C.
Externe BildschirmeBeim MacBook Air lassen sich zwei 6K-Bildschirme mit 60 Hz oder zwei 4K-Displays mit 144 Hz ansteuern – oder alternativ ein 8K-Bildschirm mit 60 Hz. Im Vorfeld wurde spekuliert, ob das MacBook Neo überhaupt den Anschluss eines externen Bildschirms erlaubt – doch glücklicherweise ist es möglich, einen 4K-Bildschirm mit 60 Hz anzusteuern. Der interne Bildschirm bleibt hier aktiv.
Die TastaturBeim MacBook Neo steht Touch ID auf der Tastatur nur beim Modell mit 512-GB-SSD bereit – ansonsten findet der Nutzer hier eine Sperren-Taste wieder. Vom Tippgefühl sollten sich beide Modelle sehr ähneln, doch der Nutzer muss dennoch mit einer Einschränkung beim Neo leben: Apple verzichtet beim günstigen Laptop auf die Hintergrundbeleuchtung.
DrahtlosDas MacBook Air wie auch das MacBook Neo unterstützen Bluetooth 6 – doch beim WLAN gibt es Unterschiede: Da Apple auf den N1-Chip beim günstigen MacBook verzichtet, steht nur WLAN 6E (802.11ax) zur Nutzung bereit – nicht WLAN 7 (802.11be).
Die KameraWährend beim MacBook Air eine Kamera mit 12 Megapixel mit Center-Stage-Funktionalitäten zum Einsatz kommt, bietet das Neo hier nur eine 1080p-Kamera ohne Center Stage. Wie gut oder schlecht die Qualität ist, werden erste Tests zeigen.
AudioIm MacBook Neo verbaut Apple zwei Lautsprecher, jeweils links und rechts vom Trackpad. Gesprochenes wird über zwei Mikrofone aufgenommen. Beim Air kommen insgesamt sechs Lautsprecher zum Einsatz – und drei Mikrofone.
GewichtBeim Gewicht unterscheiden sich beide Modelle nicht: Das Neo wie auch das Air 13,6" wiegen exakt 1,23 kg. Das Neo ist mit 1,27 cm etwas dicker als das Air mit 1,13 cm.
Der PreisHier punktet das Neo deutlich: Der Einstiegspreis liegt bei nur 699 Euro (oder 799 Euro mit 512 GB SSD). Wählt man das günstigste MacBook Air mit 13,6"-Bildschirm, 512 GB SSD und 16 GB RAM, sind 1.199 Euro fällig.
Relevante Einschränkungen?Der A18 Pro dürfte für alltägliche Aufgaben genug Rechenleistung bieten – und auch der sRGB-Farbraum oder die hintergrundbeleuchtete Tastatur dürften in der Praxis nur selten eine Rolle spielen. Relevanter könnte jedoch der Arbeitsspeicher von nur 8 GB werden, denn Programme wie auch das Betriebssystem werden, wenn man in die Vergangenheit schaut, nicht schlanker bezüglich des Speicherverbrauchs. Benötigt man mehr als 512 GB SSD, führt aktuell auch kein Weg an den teureren Laptops vorbei.
Apple versucht aktiv, den Mac auch für Spieler attraktiv zu machen – und tatsächlich erschienen in den vergangenen Jahren einige budgetträchtige Titel auch für den Mac. Will man ab und an auch grafiklastige Games spielen, ist wahrscheinlich mit dem Neo nicht gut bedient, da der A18 Pro erheblich weniger Grafikleistung bietet als neuere M-Chips.
Der Preis hingegen ist ein starkes Argument für das MacBook Neo, denn günstiger ist aktuell kein anderes Mac-Laptop. Kann man mit den beschriebenen Einschränkungen leben, spricht wenig gegen einen Kauf.