Das neue iPad Air im Design des iPad Pro & das neue iPad

Im Produktsortiment nimmt das iPad Air die Rolle zwischen den Pro- und den günstigen Modellen ohne Namenszusatz ein. Jetzt hat Apple eine neue Generation der Serie veröffentlicht, es handelt sich um die inzwischen vierte Auflage. Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass Apple mehr als nur kleinere Anpassungen im Inneren vornahm. Das iPad Air weist nun nämlich das Design auf, welches man vom iPad Pro her kennt, dies bei einer Displaydiagonalen von 10,9". Die Displayränder sind maßgeblich geschrumpft, einen Home-Button gibt es nicht mehr. Allerdings verzichtet das iPad Air auf Face ID, die Nutzererkennung erfolgt weiterhin über den Fingerabdruck. Apple integrierte die erforderlichen Sensoren in einen Schalter an der Oberkante des Gehäuses.


USB-C, zwei Lautsprecher, Pencil 2
Eine weitere wichtige Umstellung: Den Lightning-Anschluss gibt es nicht mehr, Apple stellt stattdessen auf USB-C um und verspricht bis zu 10-fachen Datendurchsatz. Das iPad Air bringt weiterhin nur zwei Lautsprecher mit, diese sind jedoch auch für das Querformat angeordnet. Die vierte Generation des iPad Air unterstützt zudem den Apple Pencil 2. Auf der Rückseite befindet sich übrigens kein LiDAR-Sensor, das Kamerasystem selbst wurde aber verbessert.



Das Innenleben: Der A14-Chip
Für Geschwindigkeit sorgt ein A14-Prozessor, womit das iPad Air die Rechenleistung des großen Bruders übertreffen dürfte. Gefertigt ist der Chip übrigens im 5-nm-Verfahren, setzt auf sechs Prozessorkerne (+40 Prozent Leistung) und bietet eine neue Grafik-Architektur mit vier Kernen und 30 Prozent mehr Leistung. Die Neural Engine des A14 verfügt über 16 statt zuvor 8 Kernen – bei entsprechendem Performance-Zuwachs.


Preis und Verfügbarkeit (Store: )
Während der Einstiegspreis des iPad Air zuvor bei 499 Dollar (535,15 €) für die 64-GB-Variante ohne Mobilfunkanbindung lag, sind es jetzt 599 (632,60 €). Bestellen lässt sich das aktualisierte iPad Air erst ab kommenden Monat, Apple nannte kein genaues Datum.


Das günstige iPad – ohne Namenszusatz (Store: )
Auch das iPad zum Einsteigerpreis hat Apple aktualisiert und verbaut dort künftig einen A12 Bionic samt Neural Engine. Für 329 Dollar (369,40 €) ist das Gerät mit 10,2"-Display erhältlich, die Auslieferung beginnt am kommenden Freitag.

Kommentare

slanty15.09.20 20:08
Das Air klingt doch ganz nett. Es wird interessant, wie groß der Speicher sein wird.
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CJuser15.09.20 20:13
Laut Pressemitteilung kommt das neue Air wieder in 64 und 256 GB. Preise sind 599 und 749 US-Dollar. Ergibt vermutlich 659 und 824 Euro. Für den Preis wären mindestens 128 GB schon angebracht gewesen.
Bisher lese ich nirgends etwas von ProMotion beim Display.
+2
RyanTedder
RyanTedder15.09.20 20:14
Das neue Air bietet sehr viel für den Preis. Wer kein Face ID möchte, kann dann besser gleich zum Air greifen. Damit wird Apple definitiv seine Marktmacht ausbauen. Lustig wäre auch ein Vergleich, um wieviel Prozent das iPad Air bereits schneller ist, als die Macbooks 😉
+2
Bonzo8715.09.20 20:15
Das lässt mich hoffen, dass sie TouchID zusätzlich zu FaceID auch ins iPhone verbauen
+5
Peter Longhorn15.09.20 20:17
Das normale iPad ist zwar vergleichsweise günstig aber 32GB Speicher sind halt heutzutage ein Witz. Insofern muss man eh zum 100€ teureren greifen. Dafür hat man trotzdem noch die veraltete Schnittstelle

Das iPad Air mit 64GB grad noch akzeptabel, aber der Preis ist mir dafür trotzdem zu hoch. Wenns zumindest 128GB für das Geld gewesen wären ok...

Bin hin und hergerissen. Wenn das normale iPad wenigstens USB-C hätte würd ich wohl dort zuschlagen. Das Air ist mir für meine Anforderungen eigentlich zu teuer.
0
CJuser15.09.20 20:25
Korrektur:
Offizielle deutsche Preise liegen 2020 bei 632,60 bzw. 798,35 Euro.
+2
Moebius3k15.09.20 20:27
Hm, ich hab während dem Stream eigentlich bereits damit geliebäugelt mir das iPad Air zu bestellen. Die fehlenden 128 GB als Konfiguration und damit die 256 GB mit einem Preis von 819 Euro hier in Österreich sind mir dann aber doch definitiv zu viel fürs Air. Zumal ja noch Kosten für den Pencil und in meinem Fall auch fürs Magic Keyboard dazugekommen wären…

Vor allem erscheint mir die Differenz zum iPad Pro dann doch deutlich zu gering vom Preis her, da kann man dann gleich zum iPad Pro greifen, das mit 128 GB 879 Euro kostet resp. 989 Euro für die gleichen 256 GB wie beim Air um 819 Euro…
+4
player230715.09.20 20:30
Die Preispolitik bzgl Speicher ist wieder Quatsch. 64GB zu wenig, 256GB zu viel bzw. zu teuer.
Für ca 50 Euro (zum Air 256) mehr gibts dann ja schon das iPad Pro 128 mit 4 Lautsprechern und ProMotion.
+9
ExMacRabbitPro15.09.20 20:31
Der Wegfall des Home Button bei den iPads verschlechtert die Benutzbarkeit enorm. Wir haben in der Familie seit August ein iPad Pro ohne Home Button und dieser swipe vom unteren Rand ist absolut unpraktisch. Apple hat mal wieder erfolgreich ein Produkt durch Reduktion verschlechtert.
-19
MacRS15.09.20 20:36
hm warum noch ein Pro kaufen? Promotion? Monsterkamera? +0.1 Zoll? FaceID? Alles irgendwie Firlefanz. Okay Promotion kann man machen.
-3
marm15.09.20 20:55
Das absurde ist jetzt, dass das iPad und das iPad mini jetzt beide den A12 haben und technisch sehr ähnlich sind. Nur das Mini ist 70 Euro teurer.
Leider kein iPad Air mini
+2
Johnny6515.09.20 21:03
MacRS
hm warum noch ein Pro kaufen? Promotion? Monsterkamera? +0.1 Zoll? FaceID? Alles irgendwie Firlefanz. Okay Promotion kann man machen.
Die Frage habe ich mir auch gestellt. Am ehesten wahrscheinlich wegen der größeren Speicher-Ausbaustufen.
0
mucke15.09.20 21:17
MacRS
hm warum noch ein Pro kaufen? Promotion? Monsterkamera? +0.1 Zoll? FaceID? Alles irgendwie Firlefanz. Okay Promotion kann man machen.
Sehe es eher anders herum als ich den Aufpreis für 256gb gesehen habe. 64gb ist zu wenig aber die 128gb vom pro reichen. Für mich ist das Pro die bessere Wahl
+2
dermanndernichtsweiss
dermanndernichtsweiss15.09.20 21:33
MacRS
hm warum noch ein Pro kaufen? Promotion? Monsterkamera? +0.1 Zoll? FaceID? Alles irgendwie Firlefanz. Okay Promotion kann man machen.

* Face ID
* der ganze Kram, der auf Face-Scan aufbaut
* mehr Speicher
* 4 Lautsprecher,
* ProMotion
* Besserer Blitz
* Ultra Wide Camera

Da kommt schon einiges an durchaus wichtigen Unterschieden zusammen. Schon allein die FaceID will ich auf meinen Geraeten nicht mehr missen. Und die 4 Lautsprecher klingen wirklich sehr angenehm.
+1
pünktchen
pünktchen15.09.20 21:34
A14-Chip ... +40 Prozent Leistung

Wenn ich recht verstehe bezieht sich das auf den A12 und nicht auf den A13. Der Zuwachs zum A13 dürfte dann eher bei 15-20% liegen. Was ja auch nicht zu verachten ist.
+1
player230715.09.20 21:36
Jetzt rechnen sich alle das iPad Pro schön, das gestern noch viel zu teuer war
+4
CJuser15.09.20 22:01
player2307
Jetzt rechnen sich alle das iPad Pro schön, das gestern noch viel zu teuer war
Besser ist das schönreden der Preiserhöhung vom neuen iPad Air aber auch nicht.
+3
KAL-EL
KAL-EL16.09.20 06:22
+100€ fürs neue Air? Das ist schon frech. Apple halt.
0
player230716.09.20 09:36
Ja schwierig. Hatte das iPad Air im Geiste schon gekauft. Aber jetzt ist es mir persönlich zu teuer. Ich nutze das iPad rein privat. Mein Air 2 damals war mit rund 470 Euro und 128 GB preislich völlig ok. Dazu kommt ja immernoch eine Hülle sowie für mich jetzt der PEN für lächerliche 130 Euro.

Och menno!
+2
athlonet16.09.20 11:16
player2307
Geht mir genauso...
0
albertyy16.09.20 16:25
für das Mehrgeld hätte ich mir nun wirklich den Lidar Scanner gewünscht. DAS wäre mir das Geld wert gewesen. und mit seinen Fettfingern streicht man jedes Mal beim Einschalten übers Glas. Voll daneben, wie ich finde.
Da liebt man doch den punktuellen Home Button, der auch viel Bediener freundlicher ist.
-1

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