Bericht zu kommenden Mac-Modellen der nächsten Monate


Häufig preisen Vertreter von Apple die geplante Produktpipeline, natürlich ohne sich direkt in die Karten schauen zu lassen. Durch die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz kam eine weitere Komponente hinzu, die Einfluss auf die Dynamik der Geräteveröffentlichungen hat. In Cupertino dürfte das Interesse daher groß sein, Kunden rasch zur Erneuerung alter Hardware zu bewegen, um fit für die neuen KI-Features wie Siri AI zu werden. Dem Bestreben
entgegen wirkt allerdings die Speicherkrise der vergangenen Monate. Etwas mehr Klarheit könnte sich aus einem neuen Bericht von
Mark Gurman ergeben, der bei Bloomberg bis spätestens 2028 insgesamt elf neue Mac-Modelle prophezeit. Vieles davon ist nicht wirklich neu, passt aber gut zu bisher durchgesickerten Indizien über die Weiterentwicklung der Computer-Sparte.
Neue Modelle mit OLED-DisplaysDem Bericht zufolge sind ein MacBook Air und ein iMac mit OLED-Displays geplant. Schon seit
längerem wurde bei Apple in Kooperation mit Samsung daran gearbeitet, diese LC-Display-Alternative nicht nur bei iPhones und iPads einzusetzen. Bis OLEDs erstmalig auf dem MacBook Air und iMac zum Einsatz kommen, müssen sich Kunden aber noch etwas gedulden – vor 2028 soll es laut Gurman nicht so weit sein. Anders verhält es sich bei einem als "High-end" bezeichneten MacBook in 14 und 16 Zoll, das für Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgesehen sei und mit M5 Pro und M5 Max Chips arbeite. Diese Geräte werden erstmalig mit einem OLED-Touch-Screen in Verbindung gebracht, was sich ebenfalls in die bisherigen
Gerüchte nahtlos einfügt. Die
Erwartung, dass es bei den beiden MacBooks keine neuen Prozessoren gibt, scheint sich aber zu bestätigen.
Apple betreibt auch einfache ProduktpflegeWeniger spektakulär lesen sich die Aktualisierungen bestehender Modelle wie ein neuer
iMac (Herbst 2026), ein neues MacBook Air (Anfang 2027), neues MacBook
Neo (Zeitpunkt noch unklar) und ein neues MacBook Pro mit 14 Zoll – erstmalig mit M6-Chip (Herbst 2026). Die Neuerungen beschränken sich weitgehend auf die regelmäßige Aktualisierung der Hardware und liegen im erwarteten Zeitplan der üblichen Produktpflege. Bisher wurde spekuliert, dass das neue MacBook Pro im Herbst bereits ein
OLED-Display erhalten könnte. Dies scheint nicht mehr der Fall zu sein, jedenfalls deutet im Bericht von Bloomberg nichts mehr darauf hin.
Weitere Spekulationen um NeuheitenInsgesamt listet Mark Gurman elf Neuerungen im Portfolio auf. Abgesehen von den bereits genannten Geräten handelt es sich um den Mac mini und Mac Studio – beide mit bisher unklarem Timing – ein 14-Zoll MacBook Pro mit M7-Chip für 2027 und Nachfolgemodelle mit M7 Pro und M7 Max Chips für die zwei bisher nicht der Öffentlichkeit vorgestellten High-End-MacBooks. Mit 2027 und 2028 liegen die voraussichtlichen Release-Termine der letztgenannten Geräte noch weit in der Zukunft.