Aufzeichnung: Die Talk Show Live mit Phil Schiller und Craig Federighi

Auch zur WWDC 2017 gab es wieder die "Talk Show Live", geleitet vom renommierten Blogger und Podcaster John Gruber (Daring Fireball). Zur 90-minütigen Sendung konnte Gruber erneut Apples Marketingchef Phil Schiller sowie Softwarechef Craig Federighi begrüßen. Schon zur 2016er Entwicklerkonferenz hatten die beiden bereitwillig viele Fragen beantwortet. Einige Inhalte der Talk Show wurden bereits durch Besucher bekannt, die im California Theatre zu San Jose anwesend waren. Inzwischen ist die Veranstaltung auch als Aufzeichnung verfügbar.


Zunächst hält John Gruber eine kurze Eröffnungsrede, dann ruft er die beiden Apple-Granden auf die Bühne. Gruber erwähnt, die WWDC-Keynote sei länger als die meisten Podcasts ausgefallen - Schiller wirft daraufhin unter lautem Gelächter des Publikums ein, man habe aber inhaltlich sehr viel mehr zu erzählen gehabt. Die erste Version der Keynote zur WWDC 2017 habe übrigens dreieinhalb Stunden gedauert. Das enorm hohe Tempo der Veranstaltung war offenkundig der simplen Tatsache geschuldet, wie viel es diesmal unterzubringen galt. Laut Schiller und Federighi hätte man noch so einiges erzählen können, musste aber jede Menge streichen und konnte daher nur oberflächlich auf die großen Punkte eingehen.


Zu den wesentlichen Themen der Talk Show zählten die großen System-Updates und Hardware-Neuerungen beim Mac. Gruber fasst die Mac-Ankündigungen in die Worte, früher hätte dies für eine komplette MacWorld gereicht. Damit spielt er auf die Jahre bis 2009 an, als Apple noch regelmäßig im Januar eine MacWorld-Keynote hielt und dort regelmäßig neue Hardware präsentierte. Natürlich kam auch Apples jüngster Spross im Produkt-Portfolio zur Sprache, nämlich der ab Dezember verfügbare HomePod. Außerdem äußerte sich Federighi ausführlich zu APFS. Das Apple File System wird ab macOS High Sierra ebenfalls standardmäßig aktiv, nachdem Apple bereits mit iOS 10.3 den Umstieg auf iPhone und iPad wagte.

Kommentare

zacwinter13.06.17 12:22
Auch wieder so'ne Wischi- Waschi Fragen, die Apple nicht in Bedrängnis bringen. Investigativer Journalismus sieht anders aus. Absolute Phrasendrescherei.

Aber kaum verwunderlich. Passt Apple ein Gesprächspartner nicht mehr, wird es solche Exklusivinterviews nicht mehr geben. Da überlegt man sich zweimal als Journalist, wie und welche Fragen man stellt.
-4
tobias.reichert13.06.17 12:30
Was sollte man denn nach einer gerade erst gelaufenen Entwicklerkonferenz investigatives fragen? 😂😂😅
+3
dan@mac
dan@mac13.06.17 12:55
zacwinter: Da hast du recht. Gerade John Gruber.
-1
phatejack
phatejack13.06.17 13:58
zacwinter
Auch wieder so'ne Wischi- Waschi Fragen, die Apple nicht in Bedrängnis bringen. Investigativer Journalismus sieht anders aus. Absolute Phrasendrescherei.

Schlauchboote bringen auch keine Tanker in Bedrängnis.
zacwinter
Aber kaum verwunderlich. Passt Apple ein Gesprächspartner nicht mehr, wird es solche Exklusivinterviews nicht mehr geben. Da überlegt man sich zweimal als Journalist, wie und welche Fragen man stellt.

Genau so sehe ich das auch. Entsprechend tue ich mir das Gefasel nicht an, die Keynote war lang genug.
-2
Danger13.06.17 15:00
Du meine Güte. Was ist denn hier schon wieder los?

Ich bin froh, dass sich Top-Manager einer Live-Situation stellen und das Ganze auch noch aufgezeichnet wird.
+1
dan@mac
dan@mac13.06.17 21:42
Danger
Du meine Güte. Was ist denn hier schon wieder los?

Ich bin froh, dass sich Top-Manager einer Live-Situation stellen und das Ganze auch noch aufgezeichnet wird.
Oh ja, wie gnädig von den beiden.
-2
interference14.06.17 09:49
Vieles ist im Argen bei Apple, wenn es um die Macbooks und auch iMacs geht. Mit anderen Worten, Apple Notebooks sind für die meisten normalen Menschen nicht mehr attraktiv, aufgrund fehlender Anschlüsse, verrückter Preise und mässiger Performance, aber das Apple Management ist zu borniert, um das zu erkennen. Geht dann wohl auch eher um den Aktienkurs als zufriedene Kunden. Apple ist die Cash-Cow der Wallstreet und ich frage mich, wann diese Blase endlich platzt. Das wäre nämlich gut für die Benutzer. Dann gäbe es vielleicht eine Einsicht.

Der beste Mac heute ist ein Hackintosh, mit nVidia Grafikkarte (damit sleepmode auch geht), mit Clover Bootloader. So ein Powermac-Rechner ist flexibel bestückbar, hat echte PCIe Slots und kostet ca. 600-700 Euro. Man hat dabei hauptsächlich nur noch Vorteile gegenüber Apple-Hardware. Und normale PC-Hardware ist erheblich weniger empfindlich und läuft vermutlich auch noch in 10 Jahren genauso.

Bei den Notebooks, da wird es dann schwieriger. Die PC-Notebooks sind heutzutage den Macbooks hardware- sowie auch design-mäßig überlegen und dabei viel günstiger. Leider muss man in der Regel die WLAN-Karte austauschen, danach kann man die meisten Geräte auch in gut funktionierende Hackintoshe verwandeln.

Mein VAIO Hack läuft schneller als ein Macbook Pro aus der Zeit, und ist im Vergleich dazu immer noch 100% in Ordnung.

Ich finde dieses Interview irgendwie peinlich. Es ist eine Selbstbeweihräucherung und ein völliges Fehlen an selbstkritischen Fähigkeiten, wie bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Natürlich leistet Apple an einigen Stellen, wie z.B. mit der Entwicklung von APFS, grossartige Arbeit. Aber was sie dann daraus machen, ist meistens nicht so gut. Alles zielt darauf ab, die Kunden abhängig zu machen und extra zahlen zu lassen. Wird Apple auch einen Windows-Treiber von APFS zur Verfügung stellen, oder APFS open source stellen? Wohl kaum...

Das ganze Cloud Konzept ist wirklich völlig sinnbefreit. Gäbe es reine cloud-User in macos, die man an jedem Gerät anmelden kann, dann hätte es vielleicht einen Sinn. Real wird die Cloud einem aber heimlich untergeschoben und synct an Stellen, wo es überhaupt keinen Mehrwert bringt.

Ein vernünftiges Konzept wäre ein Auto-Sync, sobald man im lokalem Netzwerk ist, ohne Internet. Aber es macht keinen Sinn, meine Dateien in die Cloud/Internet zu syncen, da ich sowieso immer nur an einem Gerät sitzen kann. Ich brauche auch keinen ultra-langsamen, verzögerten Sync unterwegs, über knappe Mobil-Netzwerk-Resourcen, sondern fix zuhause oder im Büro.

Das ganze Cloud-Gedöngs ist für die Tonne. Zudem ist ja bekanntlich die Sicherheit nicht gewährleistet. Es ist unglaublich dumm und naiv, völlig fremden Menschen (Apple-Mitarbeitern, Admins, NSA usw.) die persönlichsten Daten anzuvertrauen. Aber gut, dieses Fass muss ich jetzt nicht aufmachen.

Warum Cloud von der Börse so gut bewertet wird, bleibt mir ein Rätsel.
-4
chill
chill14.06.17 11:09
Danger
Du meine Güte. Was ist denn hier schon wieder los?

Ich bin froh, dass sich Top-Manager einer Live-Situation stellen und das Ganze auch noch aufgezeichnet wird.

musste aber jede Menge streichen und konnte daher nur oberflächlich auf die großen Punkte eingehen.

Viel Spaß mit dem abgesegneten langweiligem Rest.
"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp
-3

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen