Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Forum>Hardware>Wie kann ich die Gesundheit meinen HDDs uns SSDs checken?

Wie kann ich die Gesundheit meinen HDDs uns SSDs checken?

barbagianni
barbagianni28.05.2210:32
Hallo Zusammen,

ich würde gerne wissen wie vielen Stunden Betriebsleben meinen HDD Festplatten externen und internen SSD haben und ob sie grundsätzlich "gesund" sind.

Stichwort, Smart Erweiterte Test wie ich aus meinem Synology Diskstation kenne.

Ist es auch unter Mac (BIG SURE 11.6.6. - M1 ) möglich?
+2

Kommentare

RammelHuber
RammelHuber28.05.2210:44
Moin,

ich bin mit DriveDX zufrieden läuft auch auf M1.

Gruß
Claus
+4
marm
marm28.05.2210:54
SSDReporter (kostenlos)
+3
barbagianni
barbagianni28.05.2211:08
Ich brauche es nicht täglich, daher tendiere ich eh auf kostenloser Tools ... wie von @Rammelhuber vorgeschlagen SSDReport. Leider ist es nicht für externen Festplatten wie ich es benötige geeignet.
0
marm
marm28.05.2211:11
barbagianni
Leider ist es nicht für externen Festplatten wie ich es benötige geeignet.
Bei externen Thunderbolt-SSDs kann SSDReporter auch SMART auslesen. Bei USB-SSDs geht das naturgemäß meist nicht, da USB SMART nicht unterstützt.
+2
barbagianni
barbagianni28.05.2211:17
Ich glaube ich brauche vorerst einen Thunderbolt externe Dockingstation für SSD und HDD für meine MacMin i mit USB4.

Kann jemand was empfehlen?
0
piik
piik28.05.2219:46
barbagianni
Ich glaube ich brauche vorerst einen Thunderbolt externe Dockingstation für SSD und HDD für meine MacMin i mit USB4.

Kann jemand was empfehlen?
Eine Dockingstation hilft da nicht weiter, denn die externe HD/SSD sollte in einem Gehäuse mit Thunderbolt stecken statt USB.
0
RustyCH
RustyCH28.05.2220:27
OSX unterstützt leider SMART über USB nicht, per Windows und Linux ist das aber möglich, deshalb kann man die USB-Festplatten an einem PC testen.
Für Windows nehme ich Crystaldiskinfo , das ist Freeware und unterstützt auch aktuelle Hardware.
„Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger“
+2
MacKaltschale28.05.2221:06
marm
barbagianni
Leider ist es nicht für externen Festplatten wie ich es benötige geeignet.
Bei externen Thunderbolt-SSDs kann SSDReporter auch SMART auslesen. Bei USB-SSDs geht das naturgemäß meist nicht, da USB SMART nicht unterstützt.

Klar geht das, mit dem entsprechenden Treiber und wenn das vom Gehäuse unterstützt wird. Der ist z. B. bei DriveDX dabei. Den Treiber kann man aber auch einzeln laden:

+6
marm
marm28.05.2221:27
marm
Bei USB-SSDs geht das naturgemäß meist nicht...
MacKaltschale
....wenn das vom Gehäuse unterstützt wird...
Ja, aber dafür muss auch eine Open Source Kernel-Erweiterung installiert werden, die womöglich beim nächsten MacOS nicht mehr funktioniert* und derzeit** von DriveDX weitergepflegt wird. Eigentlich vor allem ein Versäumnis von Apple.
* weil der Kernel mehr und mehr abgeschottet wird
** letzte Version vor 6 Jahren
+1
marm
marm28.05.2223:11
Ich stell das mal richtig, damit hier keine falsche Info von mir stehen bleibt: Mit der Kernel-Erweiterung lässt sich wohl bei vielen USB-SSDs SMART auslesen (also nicht meist nicht). Die Liste der kompatiblen Gehäuse ist leider nicht abrufbar, aber das lässt sich bei Interesse ja ausprobieren. Die Kernel-Erweiterung ist jedenfalls die einzige Chance (mehr dazu bei EclecticLight: )
+3
Weia
Weia29.05.2202:57
RammelHuber
ich bin mit DriveDX zufrieden läuft auch auf M1.
Ich kann DriveDX auch nur nachdrücklich empfehlen. Eines der wenigen Programme, mit denen ich 100% zufrieden bin.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
ÄNDY
ÄNDY29.05.2220:12
Hier wird DriveDX ganz plausibel erklärt.
+2
Huba30.05.2211:15
RammelHuber
ich bin mit DriveDX zufrieden läuft auch auf M1.

Kannte ich noch nicht, danke. Um aus dem Artikel zu zitieren, die ÄNDY verlinkt hat:
Einen interessanten Hinweis hat die Wikipedia-Seite zu diesem Thema auf Lager. So gab es 2007 eine Studie mit dem Titel "Failure Trends in a Large Disk Drive Population" (siehe PDF). Darin wurden über 100.000 Festplatten unterschiedlicher Hersteller überwacht und Ausfälle ausgewertet – unter anderem auch die Meldungen, die das SMART-System ausgeworfen hat.
Das Ergebnis: in ca. 64% der Fälle konnte ein Ausfall der Festplatte mit den Daten des SMART-Systems vorher gesagt werden. Damit bleibt aber immer noch ein Drittel der Ausfälle, auf die man sich nicht durch Analysen vorbereiten konnte.

Also nicht in falscher Sicherheit wiegen, wenn ein Tool im Vorfeld nicht meckert. Geht sowie nix über eine gute Backup-Strategie.
+1
Weia
Weia30.05.2212:16
Huba
Also nicht in falscher Sicherheit wiegen, wenn ein Tool im Vorfeld nicht meckert. Geht sowie nix über eine gute Backup-Strategie.
DriveDX ist keinesfalls eine Ersatz für ein Backup und behauptet das auch nicht mal ansatzweise; das wäre ein völliges Missverständnis. Die zahlreichen, übersichtlich dargestellten Daten sind aber eine große Hilfe, um sich über den Zustand der Platten zu informieren.

Ein Beispiel: Es wird im Netz viel darüber spekuliert, wie lange eine für Time Machine eingesetzte SSD hält und es gibt Befürchtungen, dass aufgrund der vielen Schreibvorgänge eine SSD da schnell das Zeitliche segnet. Ein Blick auf DriveDX sagt mir, dass meine seit Oktober 2020, also grob 1½ Jahre dafür eingesetzte SSD eine effektive Laufzeit (≙ Rechner-Laufzeit) von knapp 12 Monaten hatte, was 2% der durchschnittlichen Lebensdauer entspricht. Dabei wurde 1% der insgesamt zu erwartenden Schreibleistung verbraucht.

Mit anderen Worten: die SSD stirbt eher den Alterstod, als dass Time Machine vorzeitig ihre Schreibleistung aufzehrt, und das auch erst in hochgerechnet (2% ≙ 1,5 Jahre → 100% ≙)75 Jahren.

Solche Daten sind für mich Gold wert, denn sie ersetzen Rumraterei durch handfeste Information. Dass die SSD dennoch morgen abkratzen kann, liegt in der Natur statistischer Berechnungen: es ist nur nicht wahrscheinlich, dass sie es tut.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+9
rmayergfx
rmayergfx30.05.2215:19
Externe HDD sollte man nach 4-5 Jahren tauschen, wenn die Daten darauf wichtig sind. Neu HDD sind meist schneller, mit größerem Cache und günstiger. Damit beugt man einem Datenverlust vor. Nichts ist schlimmer als ein Backup von dem man seine Daten nicht mehr wiederherstellen kann. Elektronische Bauteile altern. Eine SSD eignet sich nicht als permanente Datensicherung, dafür sind sie zu teuer und können wenn sie zu lange ohne Stromversorgung gelagert werden auch Daten verlieren. Bei einer SSD kommt es zudem noch darauf an, in welcher Bauform diese vorliegt, bei SATA ist TRIM wichtig damit sie lange schnell und zuverlässig läuft.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
-2
MKL
MKL30.05.2215:50
rmayergfx
Externe HDD sollte man nach 4-5 Jahren tauschen, wenn die Daten darauf wichtig sind.

Naive Frage: Wie checkt Ihr externe HDDs, ob sie und insb. die Daten noch ok sind?
"richtig mounten" ist sicherlich der erste Schritt.
Nutzt Ihr dann irgendein Tool wie das "Festplattendienstprogramm" für den Check?
Oder macht Ihr Stichproben?

Ich habe 4 alte HDDs (jeweils ausgebaut aus MacBooks für HD-Updates) als Backups, jeweils 2 mit den gleichen Daten - zur Sicherheit.

Und bei mir ist bisher nur eine HDD defekt gewesen, kurioserweise die neueste mit der 1,5 GB, auf die ich alle Daten gesichert hatte. Die lies sich auf einmal nicht mehr mounten und knackte dabei, so dass der Fehler eindeutig war.

Gibt es auch die Fehler, dass die HDD vermeindlich "ok" aussieht, aber die Daten nicht mehr lesbar sind?
0
RustyCH
RustyCH30.05.2220:22
SMART zeigt nur den Status der Hardware an, welche der eingebaute Controller erfassen kann.
Falls es andere Schäden aufgetreten sind, oder das Filesystem einen Knacks gekriegt hat, muss/kann das nicht erkannt werden.
Bei mir haben sich sterbende Harddisks meistens mit I/O-Errors angekündigt, der SMART Status war immer noch O.K. Das äussert sich in vermehrten Beachbällen, langen Bootzeiten, ev. auch vermehrte Abstürze etc.

Also ja, eine HDD kann durchaus auch Vorwarnungslos sterben.

Bei HDDs hat man mit normalen Softwaretools noch mehr Changen, eventuell noch was zu retten. Bei SSDs ist das fast unmöglich.
„Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger“
+1
macuser11
macuser1131.05.2202:53
rmayergfx
Eine SSD eignet sich nicht als permanente Datensicherung [..] und können wenn sie zu lange ohne Stromversorgung gelagert werden auch Daten verlieren.

Zusatzfrage:
Gilt das mit der Stromversorgung auf für Speicherkarten SD & CompactFlash?
0
RustyCH
RustyCH31.05.2212:46
@macuser11

Ja, das gilt auch für Speicherkarten und USB-Sticks, da die Technologie die Gleiche ist, umso mehr, dass die verbaute Qualität in der Reihe: SSD => SD-Karten => USB-Sticks abnimmt
„Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger“
+1
Weia
Weia31.05.2214:18
rmayergfx
Externe HDD sollte man nach 4-5 Jahren tauschen, wenn die Daten darauf wichtig sind. Neu HDD sind meist schneller, mit größerem Cache und günstiger. Damit beugt man einem Datenverlust vor.
Meine Erfahrung mit HDs ist, dass sie wenn, dann am wahrscheinlichsten in den ersten 2 Jahren kaputt gehen. Hält eine HD 5 Jahre, hält sie auch 15. Ich habe um die 10 HDs von ca. 2005, die gehen bis auf eine alle noch (sind aber längst ausgebaut und gelagert). Das ist aber natürlich kein Plädoyer dafür, so alte Platten als Backup zu verwenden.
Eine SSD eignet sich nicht als permanente Datensicherung, dafür sind sie zu teuer und können wenn sie zu lange ohne Stromversorgung gelagert werden auch Daten verlieren.
Als Time-Machine-Backup finde ich SSDs ideal – schnell und vor allem geräuschlos. Das Stromversorgung-Argument ist keins, denn eine Time-Machine-SSD hängt ja permanent am Rechner. Gut, sie sind noch vergleichsweise teuer. Aber mir war meine 8TB-Time-Machine-SSD für 1000€ jeden Cent wert.

Für Komplett-Backups auf externe Disks, die danach abgestöpselt werden, sind HDs ganz sicher die bessere Wahl, da gebe ich Dir recht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+7
macuser11
macuser1101.06.2201:53
RustyCH
[..] dass die verbaute Qualität in der Reihe: SSD => SD-Karten => USB-Sticks abnimmt
Danke👌


Weia
Meine Erfahrung mit HDs ist, dass sie wenn, dann am wahrscheinlichsten in den ersten 2 Jahren kaputt gehen. Hält eine HD 5 Jahre, hält sie auch 15.
Kann ich bestätigen 🔥 nur so für die Statistik als Ausreißer:
Wir haben 2x iMacs von 2009, die 13 Jahre im Dauerbetrieb mit originaler 1TB Harddisk laufen 💖

(natürlich mit Time Machine Backup auf HD via FireWire und CCC via SSD)
+1
MacKaltschale01.06.2203:58
macuser11
RustyCH
[..] dass die verbaute Qualität in der Reihe: SSD => SD-Karten => USB-Sticks abnimmt
Danke👌


Weia
Meine Erfahrung mit HDs ist, dass sie wenn, dann am wahrscheinlichsten in den ersten 2 Jahren kaputt gehen. Hält eine HD 5 Jahre, hält sie auch 15.
Kann ich bestätigen 🔥 nur so für die Statistik als Ausreißer:
Wir haben 2x iMacs von 2009, die 13 Jahre im Dauerbetrieb mit originaler 1TB Harddisk laufen 💖

(natürlich mit Time Machine Backup auf HD via FireWire und CCC via SSD)

Mir sind bereits 3 SSDs gestorben. Das geht meistens von jetzt auf gleich ohne jede Vorwarnung. Bei der letzten ist mir über mehrere Tage das System immer wieder eingefroren, hat eine Weile gedauert, bis ich realisiert habe, dass es tatsächlich die SSD war. Die Lebensdauer einer täglich viel genutzten SSD würde ich auf 2-4 Jahre schätzen.

Meine Festplatten sind leider meistens nach ca. 7 Jahren ausgefallen.
Momentan halte ich es so, dass die Platte, die ich für Dateien, bei denen es nicht um Geschwindigkeit geht und bei denen das Aufräumen teilweise Tage dauern würde (Versionskopien, Sound-Design-Bibliothek, ungeordnetes Recherchematerial, verschachtelte Schreibtischkopien und ehemalige Downloads-Folder etc.). immer dann, wenn die momentane Platte anfängt Schwierigkeiten zu machen, gegen das aktuelle Time-Machine-Laufwerk austausche und mir eine neue, größere Platte für Time Machine anschaffe.
SSD für Time Machine rockt bestimmt beim Restore einzelner Daten, das ist bei meinem Backup so unerträglich langsam und langweilig, dass ich mich jedes Mal am liebsten davor drücken würde. Aber durch meine Erfahrungen mit SSDs, traue ich denen einfach nicht richtig über den Weg.
Der letzte Austausch war vor 3 Wochen, der vorletzte Anfang 2019, der vorvorletzte Austausch im Januar 2015. Also wenn Platten grob 3-4 Jahre für Time Machine genutzt werden und danach 3-4 Jahre hauptsächlich als Datengrab, dann kommt bei meinen wohl langsam das Ende der Lebenszeit. Alle meine Platten sind zusätzlich auf Moosgummi gelagert, in einem belüfteten Schrank mit Temperaturkontrolle und dauerhaft unter Strom. Keine Ahnung, warum die nur 7 Jahre schaffen und nicht 15.
0
Weia
Weia01.06.2207:01
MacKaltschale
Mir sind bereits 3 SSDs gestorben.
Na, da scheinst Du ja ein Pechvogel zu sein. Ich nutze SSDs seit 2012, mittlerweile so um die 15 Stück.. Gestorben ist mir noch keine einzige.

Was für Fabrikat und Typ war das denn, den Du benutzt hast?
Die Lebensdauer einer täglich viel genutzten SSD würde ich auf 2-4 Jahre schätzen.
Wie gesagt, 10 Jahre und counting …
Alle meine Platten sind zusätzlich auf Moosgummi gelagert, in einem belüfteten Schrank mit Temperaturkontrolle und dauerhaft unter Strom. Keine Ahnung, warum die nur 7 Jahre schaffen und nicht 15.
Weil Du sie auf Moosgummi lagerst. Das ist mit das Schlimmste, was Du einer Festplatte antun kannst. Dadurch, dass sie nicht steif montiert ist, kann sie ungehindert in sich vibrieren und das verkürzt die Lebensdauer enorm.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
barbagianni
barbagianni01.06.2209:42
Weia
Was für Fabrikat und Typ war das denn, den Du benutzt hast?

@Weia: welche SSD benutzt Du?

Ich habe einen NAS Synology 415play mit 4 HDD (RAID 5) ohne Hot Spar Platte.
Einen Laufwerk gibt langsam den Geist auf.

Jetzt denke ich anstelle eine schnelle und grosse Externe SSD eine Interne für meinen NAS zu nehmen.

So würde ich den NAS neu setzen und 3 HDDs für Daten-Archiv als Pool + 1x 1TB SSD.
Auf die SSD würde ich dann die Daten speichern die ich schnell brauchen kann, Foto Bibliotheken aus Lightroom, wo ich Leistung brauche.

HDDs-Pool + SSD würde ich dann extern Backupen.

Keine Ahnung ob mein NAS ein Mix HDD und SSD ermöglicht und ob man dann HDDs und SSD verwalten kann.
0
marm
marm01.06.2209:51
barbagianni
Keine Ahnung ob mein NAS ein Mix HDD und SSD ermöglicht und ob man dann HDDs und SSD verwalten kann.
Ja, ich habe 1xHDD und 1xSSD als zwei Volumes in meiner Synology.
Allerdings wird dir bei 1 Gbit/s-LAN eine SSD für Lightroom nicht viel bringen.
+1
MikeMuc01.06.2210:00
barbagianni
Die wichtigste Angabe (welche Festplatten sind in RAID verbaut) fehlt leider. Bei einem NAS gehen ja eher die Platten als das Gehäuse/Controller über den Jordan.
+1
barbagianni
barbagianni01.06.2210:06
marm
barbagianni
Keine Ahnung ob mein NAS ein Mix HDD und SSD ermöglicht und ob man dann HDDs und SSD verwalten kann.
Ja, ich habe 1xHDD und 1xSSD als zwei Volumes in meiner Synology.
Allerdings wird dir bei 1 Gbit/s-LAN eine SSD für Lightroom nicht viel bringen.

Die 1 Gbit/s war eben meine Bedenken. Ich muss mich herumschauen und weitere Informieren sammeln welche Lösung für mich passen kann. NAS mit 10Gbit/s? Oder doch eine Externe SSD? Bin noch am überlegen welche Konstellation für mich die optimale wäre.

Bin für Ideen und Tipp sehr dankbar und ich schätze das mitdenken auch sehr.


@MikeMus im NAS sind 4x4TB WD40EZRX-00SPEB0. Als RAID 5 sind dann 10TB verfügbar.
Belegt sind nur 2TB

Auch wenn ein RAID 5 ist mein 415play ist einfach sehr langsam für dauerzugriff. Daher die Idee mit dem SSD
0
Weia
Weia01.06.2213:27
barbagianni
@Weia: welche SSD benutzt Du?
Abgesehen von den in Macs bereits von Apple eingebauten SSDs SATA-SSDs, hauptsächlich Samsung EVO 4TB, Samsung PM883 8TB und Kingston Data Center 8TB.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
ww
ww01.06.2214:23
barbagianni
marm
barbagianni
Keine Ahnung ob mein NAS ein Mix HDD und SSD ermöglicht und ob man dann HDDs und SSD verwalten kann.
Ja, ich habe 1xHDD und 1xSSD als zwei Volumes in meiner Synology.
Allerdings wird dir bei 1 Gbit/s-LAN eine SSD für Lightroom nicht viel bringen.

Die 1 Gbit/s war eben meine Bedenken. Ich muss mich herumschauen und weitere Informieren sammeln welche Lösung für mich passen kann. NAS mit 10Gbit/s? Oder doch eine Externe SSD? Bin noch am überlegen welche Konstellation für mich die optimale wäre.

Bin für Ideen und Tipp sehr dankbar und ich schätze das mitdenken auch sehr.


@MikeMus im NAS sind 4x4TB WD40EZRX-00SPEB0. Als RAID 5 sind dann 10TB verfügbar.
Belegt sind nur 2TB

Auch wenn ein RAID 5 ist mein 415play ist einfach sehr langsam für dauerzugriff. Daher die Idee mit dem SSD

Hast du ein 10Gb-Netz, also auch am Mac ein 10Gb-Anschluss? Wenn nicht nützt dir das am NAS genau nichts.
0
barbagianni
barbagianni01.06.2218:14
Lieder habe ich keine 10Gb Anschluss an mein MacMini
Aber 2 Thunderbolt USB4 (Bis zu 40 Gbit/s)

Am NAS gibt es ein 3.0 USB (5 Gbit/s) Anschluss. Die 5Gb wären dann besser als die 1Gb über LAN.
Kann vielleicht den NAS Synology 415play mit dem Rechner direkt anschliessen?
Da muss ich auch schon wieder in einem Synology Forum nachfragen ob es geht.
0
barbagianni
barbagianni01.06.2220:05
UPdate: ... es geht nicht

0
MacKaltschale01.06.2222:46
Weia
MacKaltschale
Mir sind bereits 3 SSDs gestorben.
Na, da scheinst Du ja ein Pechvogel zu sein. Ich nutze SSDs seit 2012, mittlerweile so um die 15 Stück.. Gestorben ist mir noch keine einzige.

Was für Fabrikat und Typ war das denn, den Du benutzt hast?
Die Lebensdauer einer täglich viel genutzten SSD würde ich auf 2-4 Jahre schätzen.
Wie gesagt, 10 Jahre und counting …
Alle meine Platten sind zusätzlich auf Moosgummi gelagert, in einem belüfteten Schrank mit Temperaturkontrolle und dauerhaft unter Strom. Keine Ahnung, warum die nur 7 Jahre schaffen und nicht 15.
Weil Du sie auf Moosgummi lagerst. Das ist mit das Schlimmste, was Du einer Festplatte antun kannst. Dadurch, dass sie nicht steif montiert ist, kann sie ungehindert in sich vibrieren und das verkürzt die Lebensdauer enorm.

Die SSDs waren von Intel und Crucial.

Die Platten sind externe, deren Gehäuse ist auf Moosgummi gelagert. Die Gehäuse selbst haben ebenfalls Gummifüße und sind intern ebenfalls durch Gummi gepuffert.
0
ww
ww02.06.2208:50
barbagianni
UPdate: ... es geht nicht


Wahrscheinlich geht das schon. Du kannst einen USB zu EthernetAdapter an den NAS anschliessen. Dann noch den Treiber installieren, in den Systemsteuerung den richtigen Anschluss konfigurieren und dann sollte es gehen.

Wie sinnvoll das für deinen Zweck ist, ist eine andere Frage.
-1
rmayergfx
rmayergfx02.06.2215:50
ww
Wahrscheinlich geht das schon.

Nein, ohne zusätzliche Hardware kann man keine Daten per USB auf eine Synology kopieren!
ww
Du kannst einen USB zu EthernetAdapter an den NAS anschliessen. Dann noch den Treiber installieren, in den Systemsteuerung den richtigen Anschluss konfigurieren und dann sollte es gehen.
Es könnte funktionieren, wenn das NAS bei den unterstützten Geräten ist:

Unabhängig davon das es aktuell für die Synology auch nur 2,5GbE gibt muss man dafür einen USB3 Port opfern und ggfs. nach jedem Update das System erneut patchen, damit der Treiber wieder aktiv wird. Das geht so lange gut, bis Synology wieder eine Änderung durchführt und dieser Workaround nicht mehr geht. Daher ist es nur ratsam, wenn man weiß was man hier macht und es auch jederzeit wieder nachvollziehen kann. Sinnvoller wäre hier aus meiner Sicht Link Aggregation einzurichten, das wird native unterstützt.
Das vorhandene NAS Synology 415play besitzt einen Intel Atom CE5335 Evansport und wird somit nicht vom Treiber unterstützt (apollolake benötigt)

@MacKaltschale
Bei der Crucial wundert es mich auch gar nicht, je nachdem welches Modell es war hatte es den beiläufigen Namen Grusial, die starben wie die Eintagsfliegen im laufenden Betrieb und haben zudem nicht in allen Systemen einwandfrei funktioniert.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
0
ww
ww02.06.2216:54
rmayergfx
ww
Wahrscheinlich geht das schon.

Nein, ohne zusätzliche Hardware kann man keine Daten per USB auf eine Synology kopieren!
ww
Du kannst einen USB zu EthernetAdapter an den NAS anschliessen. Dann noch den Treiber installieren, in den Systemsteuerung den richtigen Anschluss konfigurieren und dann sollte es gehen.
Es könnte funktionieren, wenn das NAS bei den unterstützten Geräten ist:

Unabhängig davon das es aktuell für die Synology auch nur 2,5GbE gibt muss man dafür einen USB3 Port opfern und ggfs. nach jedem Update das System erneut patchen, damit der Treiber wieder aktiv wird. Das geht so lange gut, bis Synology wieder eine Änderung durchführt und dieser Workaround nicht mehr geht. Daher ist es nur ratsam, wenn man weiß was man hier macht und es auch jederzeit wieder nachvollziehen kann. Sinnvoller wäre hier aus meiner Sicht Link Aggregation einzurichten, das wird native unterstützt.
Das vorhandene NAS Synology 415play besitzt einen Intel Atom CE5335 Evansport und wird somit nicht vom Treiber unterstützt (apollolake benötigt)

@MacKaltschale
Bei der Crucial wundert es mich auch gar nicht, je nachdem welches Modell es war hatte es den beiläufigen Namen Grusial, die starben wie die Eintagsfliegen im laufenden Betrieb und haben zudem nicht in allen Systemen einwandfrei funktioniert.

Natürlich geht das nur mit zusätzlicher Hardware! Schreibe ich ja so auch.

Und ich gehe mit dir absolut einig: Sinnvoll ist das nicht!

Es gibt Synology-NAS die kann man auf 10Gb ausbauen. Das macht Sinn, wenn ein entsprechendes Netz vorhanden ist. Beispiel:

Link Aggregation bringt nur etwas wenn verschiedene Rechner gleichzeitig auf den NAS zugreifen bzw der Rechner auch ein schneller Ethernetanschluss hat.
0
marm
marm03.06.2201:00
Ist SMART für SSDs auslesen überhaupt noch so relevant?
Es wird doch oft TBW (terrabytes written) als Maßstab für den Verschleiß von SSDs genommen.
Mit Terminal
iostat -Id disk0
lässt sich das ermitteln. Ich kam auf gerade 150 GB (das kann kaum stimmen!) Meine lediglich 256 GB SSD schafft bestimmt mehr als 300 TB.

KB/t = kilobytes per transfer
xfrs = number of transfers
MB = number of megabytes transferred
0
Weia
Weia03.06.2202:50
marm
Ist SMART für SSDs auslesen überhaupt noch so relevant?
Es wird doch oft TBW (terrabytes written) als Maßstab für den Verschleiß von SSDs genommen.
Naja, DriveDx liefert aber noch einen Haufen anderer Daten. Mehr Daten → größere statistische Zuverlässigkeit.

Beispiel von meiner Time-Machine-SSD:

„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Marcel Bresink03.06.2208:48
marm
Ist SMART für SSDs auslesen überhaupt noch so relevant?

Ja, natürlich. Anders als magnetische Platten nutzen sich SSDs tatsächlich durch häufige Schreibvorgänge ab, deshalb ist das da sogar wichtiger.
marm
Es wird doch oft TBW (terrabytes written) als Maßstab für den Verschleiß von SSDs genommen.
Mit Terminal iostat -Id disk0 lässt sich das ermitteln.

Nein, das geht nicht. Damit erhältst Du nur den Wert für die Nutzung seit dem letzten Start des gerade laufenden Betriebssystems, nicht den Wert des physischen Geräts. An die Statistik, die das Gerät speichert, kommt man nur über S.M.A.R.T.

Bei den aktuellen Macs ist es noch etwas komplizierter, da diese keine echte SSD mehr haben, sondern Flash-Speicher, der direkt an den Prozessor angeschlossen ist. Diese Macs simulieren per Hardware zwei vollverschlüsselnde NVMe-SSDs, davon eine im Normalbetrieb sichtbar.

Man kann die Originaldaten über die Nutzung dieses Speichers, die auch Apple per Telemetrie auf den Macs ausliest, in TinkerTool System mit "Diagnose > Flash-Zustand" abrufen. Disclaimer: Ich bin der Autor des Programms.
+6
marm
marm03.06.2209:11
Danke für die fundierten Informationen. Das erklärt, warum die megabytes transferred so einen unrealistisch niedrigen Wert haben. Möglicherweise zählte dieser erst seit dem letzten Update.

Da habe ich gleich die nächste Frage zu Trim. Bislang hörte ich immer, dass Trim möglichst zu aktivieren sei.
Bei iFixit steht "wenn die SSD eine APFS Partition besitzt, wird die Aktivierung von TRIM nicht empfohlen."
Und bei EclecticLight in einem Artikel aus 2019 "Most accounts of TRIM and its support are now getting quite old, and don’t refer to file systems such as APFS which are optimised to work with SSDs. I’ve been unable to find any recent recommendation from Apple or a similarly authoritative source that TRIM support should be enabled on internal or external SSDs running the current version of APFS."
Mit Terminal system_profiler erhalte ich die Info, dass ich Trim auf meinem Macbook Air M1 aktiviert habe. Ist das der Standard, der besser so belassen werden sollte?
0
Marcel Bresink03.06.2209:30
marm
Möglicherweise zählte dieser erst seit dem letzten Update.

Noch nicht mal das, außer wenn Du Deinen Computer nie ausschaltest oder neu startest. Wie gesagt gilt der Wert nur für die gerade laufende Betriebssystemsitzung.
marm
Bislang hörte ich immer, dass Trim möglichst zu aktivieren sei.

Das mit dem "Aktivieren" ist ein Missverständnis. Es gab zur Zeit von SSDs mit SATA-Anschluss und AHCI-Schnittstelle technische Probleme mit Trim bei einigen kleinen SSD-Herstellern. Apple hat deswegen zur Sicherheit eine Sperre in macOS, die die Verwendung von Trim auf SATA-AHCI-SSDs im Betriebssystem verhindert, falls die SSD nicht von Apple stammt. Diese Sperre kann man abschalten.

Zu Zeiten von NVMe oder direkt angeschlossenem Flash braucht man sich um solche Dinge nicht mehr zu kümmern. Trim funktioniert und wird immer verwendet. Offiziell heißt das auf modernen SSDs auch gar nicht mehr Trim, sondern "Deallocate". Das Entfernen der Sperre in macOS ist nur noch für historische SSDs mit SATA-AHCI relevant.

Was in den beiden Artikeln steht, ist zum Teil grober Unfug oder völlig veraltet.
+5
marm
marm03.06.2209:42
Marcel Bresink
Was in den beiden Artikeln steht, ist zum Teil grober Unfug oder völlig veraltet.
Herzlichen Dank. Dann streiche ich das gleich mal aus meinem Gedächtnis.
0
Weia
Weia03.06.2214:31
marm
Dann streiche ich das gleich mal aus meinem Gedächtnis.
Musst Du das manuell machen? Bei mir geht das vollautomatisch …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
marm
marm03.06.2214:58
Weia
marm
Dann streiche ich das gleich mal aus meinem Gedächtnis.
Musst Du das manuell machen? Bei mir geht das vollautomatisch …
Das Gedächtnis arbeitet ja wie ein Sieb. Die feinen Sachen fallen durch ...
0
iBert05.06.2203:23
marm
Weia
marm
Dann streiche ich das gleich mal aus meinem Gedächtnis.
Musst Du das manuell machen? Bei mir geht das vollautomatisch …
Das Gedächtnis arbeitet ja wie ein Sieb. Die feinen Sachen fallen durch ...
Also dann schüttelst Du Dir das aus dem Gedächnis?
„Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.“
0
Huba07.06.2204:03
Guter Thread, habe mir eine Lizenz von DriveDx gegönnt.
+3

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.