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Forum>Spiele>Petition gegen Verbot von "Killerspielen"

Petition gegen Verbot von "Killerspielen"

Applesau
Applesau13.07.0915:35
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Kommentare

cab13.07.0915:44
Ich bin aber für das Verbot. Wo muss ich dann Unterschreiben? ush
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RAMses3005
RAMses300513.07.0915:52
Ich bin auch dafür, wo muss dann klicken ?
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Hellokittyhater13.07.0916:00
Ja finde auch solche Ego-Shooter total hirnverbrannt... Den Zusammenhang zwischen solchen Spielen zu solchen Amokläufern herzustellen ist zwar genauso hirnverbrannt, aber gegen das Verbot habe ich dennoch nichts...
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Philantrop
Philantrop13.07.0916:07
Ich bin auch dafür Piratenkostüme und Laserschwerter zu verbieten.
Auch Filme die Waffen zeigen - und Museen mit antiken Waffen sollten verboten, zensiert und/oder zerstört werden.
Außerdem müssen die Messer aus den Küchen verschwinden!

Last uns ne Gegenpetition machen - wir haben noch viel vor uns...




Die Diskussion ist genauso verlogen wir die Raucherdebatte.
Wenn etwas zum Schutz des Menschen verboten werden muss, dann bitte richtig und nicht scheinheilig zum Schutz der Nichtraucher oder zur Amokprävention.
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Philantrop
Philantrop13.07.0916:11
Entschuldigt wenn ich zum ersten mal direkt und ausfallend werde, aber:

Jeder der etwas wegen seiner persönlichen Meinung verboten haben möchte, sollte lernen etwas über den Tellerrand zu schauen und nicht so egozentriert zu denken. Vielleicht sollte dann nämlich der Verbotsrufer selbst verboten werden, und sein Nachbar - und dessen Hund weil der bellt und überhaupt die Welt - die hört sich auch nicht auf zu drehen, weil er das will. Einfach verbieten!

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Javid
Javid13.07.0916:16
Da kann ich Philantrop nur zustimmen.
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Rantanplan
Rantanplan13.07.0916:21
Wenn etwas verboten gehört, dann Borniertheit.

PS: Die Petition habe ich schon vor Tagen unterzeichnet.
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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Schens
Schens13.07.0916:50
Ich bin dafür, das dieses Spiel verboten wird, bei dem man Mitglieder des einfachen Volkes als Kanonenfutter an die Front schickt.

Wie hiess es noch?




Ach ja, Schach!
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der schneyra
der schneyra13.07.0916:53
Schens
Ich bin dafür, das dieses Spiel verboten wird, bei dem man Mitglieder des einfachen Volkes als Kanonenfutter an die Front schickt.
Wie hiess es noch?
Ach ja, Schach!

Ich dachte du meintest "Bundeswehr"...
„BAM!“
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Clashwerk
Clashwerk13.07.0916:53
Boris Schneider-Johne (Übersetzer der frühen LucasArts Adventures, Redakteur PowerPlay, gegenwärtig zuständig für das Xbox Geschäft in Deutschland) schreibt in seinem privaten Blog, warum diese Petition kontraproduktiv ist.
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Tom
Tom13.07.0917:01
Ich bin dagegen, dass Killer-Baller-MordundTotschlag-Spiele an unter 18-jährige verkauft werden.
Bei Porno-Filme oder Heftchen funktioniert das Verbot doch auch.
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Tiger
Tiger13.07.0917:04
Meiner Meinung nach sollten Shooter in denen Menschen gekillt werden verboten werden.
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michaeljk13.07.0917:49
Tiger
Meiner Meinung nach sollten Shooter in denen Menschen gekillt werden verboten werden.

[ ironie-an ]
Jap, und zugehörige Filme selbstverständlich auch - kein Kinofilm, kein Krimi, kein Actionsspektakel und keine DVD's mehr, auf denen solche "Gewaltverherrlichungen" dargestellt werden. Nur noch Blümchen und heile Welt, das wäre doch wunderbar.
[ /ironie-aus ]

Im Ernst: Warum soll eigentlich der Staat immer alles vorkauen für die Bürger? Minderjährige kommen auch heutzutage problemlos an Spiele die es rein offiziell nichtmal in Deutschland zu kaufen gibt. Solange es aber einem Grossteil der Eltern vollkommen egal ist was ihre Kleinen da vor dem "Daddel-Kasten" spielen, nutzen die besten Verbote nichts!
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jogoto13.07.0918:08
Philantrop
Außerdem müssen die Messer aus den Küchen verschwinden!

Och nöööö ...



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Eldorado54613.07.0918:33
Habe solche Dinge früher auch gespielt. Dann habe ich miterleben müssen, wie sich mein Kollege in den Kopf schiesst und ganz hässlich verblutet. Seither finde ich solche Spiele nur krank, die meisten Leute wissen nicht, wie brutal es in der Realität ist, jemanden zu erschiessen.
Dennoch würde ein Verbot alles nur ins Illegale verschieben und das Problem an sich nicht lösen. Eigentlich sollten junge Menschen von den Eltern so erzogen werden, dass sie es nicht toll finden, auch nur virtuell andere abzuschlachten.
Es ist meine persönliche Meinung aber ich bin fest davon überzeugt, dass es nichts positives im Kopf eines Spielers auslöst, wenn der Drang nach töten gefördert wird. Daher sollte jeder selbst entscheiden, was er sich antut. Man sieht Dinge nach einschneidenden Erlebnissen einfach ganz anders als vorher...
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@pplesticker13.07.0918:40
Man man man... sind hier aber konservative Vorurteile unterwegs. Und ich dachte, ich wäre in einem Apple-Forum mit vielen kreativen, frei denkenden, oder wenigstens kritischen Menschen. Aber Apple scheint zunehmend einfach nur "in" zu sein... aber egal, ich schweife ab....

Ich bin der Meinung, man sollte sich, bevor man sich ein Urteil bildet, zuerst mit der Sache beschäftigen. Und das heißt in diesem Fall nun mal spielen. Nein, keine Videos oder Screenshots ansehen, nicht den Berichten der (vorbelasteten) Medien glauben schenken, sondern spielen. Ich bezweifle, dass dies nur einer der Kritiker je wirklich getan hat.
Wenn sie dies nämlich getan hätten, würden sie (endlich) begreifen, das es "Killerspiele" garnicht gibt (die MacOS-Rechtschreibkorrektur kennt sie übrigens auch nicht ) es gibt nur Taktik-Shooter und Singleplayer-Shooter mit Story.
Die Taktik-Shooter haben ihren Namen nicht von ungefähr, da man ungemein viele Entscheidungen innerhalb kürzester Zeit im Team treffen muss. Oder anders gesagt: Wenn Schach eine Sportart ist, vergleichbar mit 10km gehen, ist ein Taktik-Shooter ein Ultramarathon - auf Zeit! Und wer würde schon eine Sportart verbieten?
Bei den Singelplayer-Shootern ist der Vergleich etwas schwerer. Sehen wir es mal als Medium wie den Film. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, das man auf die Darsteller schießen kann. Die Kraft des Mediums ist auf jeden Fall mit dem Film gleichzusetzen. Wenn nicht sogar stärker... Man kann die Themen mindestens genauso gut vermitteln. Und ja, auch "gute" Themen wären machbar, wenn die Publisher das finanzielle Risiko eingehen würden. Möchte man die Chancen dieses Mediums wirklich weiter ignorieren?

Kommen wir nun aber zum eigentlichen Thema, dem Verbot. Die erste Frage, die sich stellt, ist, ob das Verbot wirklich angemessen ist. Nun, gemessen an was?
Den Schützenvereinen, in denen man schon mit 16 anfangen kann mit dem Luftgewehr Zielen zu üben, mit 21 das Recht hätte zum Transport zwischen Vereinsheim und Veranstaltung ein ganzes Auto voller Lebensgefährlicher Schusswaffen samt Munition in der Gegend herum zu Fahren? Verglichen dazu sind die Waffen in Computerspielen harmlos - sie bedrohen keine Menschenleben!
Oder verglichen mit den Kampfsportarten, die zu realen Verletzungen führen? Computerspiele verletzen niemand!
Oder liegt es nicht viel mehr an der Lobby der jeweiligen "Sportarten", das diese außer acht gelassen werden und die Lobby-losen Computerspieler angegriffen werden.
Wie dem auch sei - fest steht, dass das Verbot im Verhältnis zu anderen Amoklauf-Gefahren nicht angemessen ist. Von der Eignung eines Küchenmessers möchte ich garnicht erst anfangen.

Kommen wir zu der Wirksamkeit des Vebots. Wer meint dieses wäre durchsetzbar ("hat ja auch bei den Pornos funktioniert"), hat die wichtigste Erfindung des 20. Jahrhunderts verpennt - das Internet. Glaubt ihr im ernst, es interessiert irgend einen 14 - Jährigen, wenn Killerspiele verboten werden statt nur ab 16 oder 18 zu sein? Jeder der Zugang zu einem Computer hat, kann die Spiele sowieso problemlos bekommen - egal wie alt - BitTorrent machts möglich. Und wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der den Jugendlichen beigebracht wird, dass sie alles haben können, aber nur über den illegalen Weg, der legale geht erst ab 18?
Die CDU freuts, sie bekommt Wählerstimmen - die Entwickler stehen vor der Pleite.

Was mich schon zum letzten Punkt führt, der Wirksamkeit dieser Petition. Wie wir bereits aus der Erfahrung gelernt haben wird auch diese Petition, und sollte sie auch noch so viele Stimmen bekommen, ignoriert werden. Die wahre politische Macht geht in Dtl. schon lange nicht mehr vom Volke aus, sondern von dem, der den Bürgern den Einfluss der großen Organisationen und Firmen am besten als Wille des Volkes/zum Wohl der Allgemeinheit verkauft. Und wäre das nicht der ideale Stoff für ein "Killerspiel"?

© by @pplesticker 2009

PS: ich geh dann mal Fallout spielen....
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One Two
One Two13.07.0919:35
90% der Amokläufer haben vor Ihrer Tat Brot gegessen! Verbietet Brot!
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locoFlo13.07.0919:48
Bei Porno-Filme oder Heftchen funktioniert das Verbot doch auch.

Also um das verifizieren mache ich mal den Browser an und schaue nach... Moment noch..... ne stimmt nicht.
„Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC“
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locoFlo13.07.0919:51
Ach ja, aktueller Stand der Petition: 50745 (inklusiver meiner Stimme).
„Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC“
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Tiger
Tiger13.07.0920:41
michaeljk

Bei einem Krimi sieht der Zuschauer nur zu, bei einem Spiel ist er selbst der Killer. Das ist der kleine, aber feine Unterschied.

Die deutschen mögen es doch wenn sie alles vorgeschrieben bekommen. Schau dir mal das Widerrufsrecht an:
In keinem europäischen Land ist das Widerrufsrecht bei Onlinekäufen so stark geregelt wie in Deutschland. Offenbar ist es notwendig das Volk vor sich selbst zu schützen... Wobei - Sinn hat es keinen - denn keiner liest AGB oder Widerrufsrecht, und im Zweifelsfall wird halt einfach geklagt, irgendein Richter gibt einem schon recht und schon gibt es wieder eine unnötige Regelung mehr. Da soll noch jemand sagen das Volk hätte keinen Einfluss...

@pplesticker
Es ist sehr eingeschränkt zu erwarten, ein Apple-User wäre aufgeschlossener, kreativer, kritischer oder freidenkender als Linux oder Windows-User...

Ich habe mehrmals gespielt und auch versucht nachzuvollziehen was so faszinierend daran sein soll. Ich konnte es nicht. Nicht, dass ich die Handlung dahinter nicht verstanden habe oder einfach zu dämlich dafür wäre. Auch bin ich alles andere als konservativ.
Dennoch bin ich der Meinung, dass solche Spiele jugendliche negativ beeinflussen.

Es ist egal ob eine Handlung dahinter steht, es werden Menschen abgeballert, abgestochen, zerfetzt und was weis ich noch.
Das gefährliche an diesen Spielen ist meiner Meinung nach, dass sie immer realistischer werden. Der Spieler hat immer mehr das Gefühl tatsächlich mittendrin zu sein. Auch die Darstellung der Menschen wird immer realistischer. Die Begeisterung mancher Spieler über spritzendes menschliches Blut und herumfliegende Körperteile ist erschreckend.

Verbote bringen nur dann was, wenn die Erwachsenen dahinter sind. Und die tun nur dann was wenn ihnen Konsequenzen drohen. Aber solange jeder nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" lebt nützt auch kein Verbot.

Aber nur weil ein Verbot nur wenig bringen wird ist "nix tun - hat eh keinen Sinn" nicht die bessere Lösung.

Ist schon richtig, solche Spiele bedrohen keine Menschen - es sind die Menschen die diese Spiele spielen. Ich finde es erschreckend wenn man in so einem Spiel lernt wie man am besten aus dem Hinterhalt Menschen abknallt, natürlich wissen diese Personen auch welche Waffe am besten geeignet ist.

Ach ja, der Vergleich mit Pornos ist mit Abstand der schlechteste
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Gerry
Gerry13.07.0920:53
Ob das zuschauen weniger aus macht. Wen ich mir da so manche ansehen wie die bei einem Film mit fiebern. Gerade wen ich mir da so die Filme für unsere Kinder ansehen die heute im TV laufe. Da Frage ich mich echt warum dann die Killerspiele

Ich denke das es nicht die Killerspiele sind sonder ein Problem unserer Gesellschaft. Aber es ist halt immer LEICHT EINEN Schuldigen hin zustellen.
Irgendwer hat mal zu dem Thema gesagt, am Ende kann ich ja nicht fragen welcher Tropfen das Fass zum überlaufen gebracht hat, sondern ich muss Fragen welche Tropfen haben das Fass den voll gemacht.

PS: ja das Verbot bei den Pornos finde ich auch super gut. Man sieht auch wie es wirkt wen sich die Jugend die Pornos aus dem Netzt lädt.
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Stefan S.
Stefan S.13.07.0921:05
Schens
Ich bin dafür, das dieses Spiel verboten wird, bei dem man Mitglieder des einfachen Volkes als Kanonenfutter an die Front schickt.
Wie hiess es noch?
Ach ja, Schach!

Nee, das heißt Krieg.
Aber wieso sagst Du Spiel dazu?
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Philundseincube
Philundseincube13.07.0921:10
@pplesticker

Gut geschrieben, bin genau deiner Meinung. Manchmal frag ich mich wie blind man eignetlich sein kann.
Dieses Verbot bekämpft "vielleicht die Symptome aber nicht die Ursache. Wenn irgendwas aus dem Ruder läuft dann muss es verboten werden- so ein Quatsch!

Umso verbotener die Spiele sind, desto verlockender sind sie doch für die Jugendlichen. Da hilft auch ein Verbot nichts.

Da wo es wirklich brennt, nämlich in einer Konsequenten Medienerziehung, da müsste viel mehr gemacht werden. Das Internet wird immer mächtiger (weil mehr funktionen und so weiter...) und die Kids hängen wirklich viel im Netz- da müsste angesetzt werden.

Von den Eltern, denen durchaus auch Kurse angeboten werden müssten (wobei ich jetzt keinem Vater oder keiner Mutter einen Vorrwurf machen will), von Lehrern also Pädagogen und alle die mit den Kids in einem sozialen Umfeld stehen. Jugendliche müssen den richtigen Umgang mit Medien lernen!!! Da muss einfach mehr passieren.


Ich selbst habe auch früher PlayStation gespielt, auch Ballerspiele und so (Medal of Honor, Resident Evil....) durchaus brutale Spiele, wenn ich so im nachhineinen drüber nachdenke, aber Ich bin nicht in die Schule gerannt und habe wahllos auf Leute geschossen. Weil die Spiele, eben SPIELE waren nichts weiter. Ich konnte es trennen, so wie Millionen von anderen Jugendlichen auch.

Der Grund warum Jugendliche sowas tun, ist sehr komplex. Und es gibt sehr viele Faktoren die dazu beitragen. Familie, Freunde Verwandte, Einsamkeit, abgeschiendenheit, nicht aktzepitert werden... und letzenendes tragen auch die Killerspiele ihren Teil dazu bei. Aber zu sagen "die werden jetzt verboten und gut ist" das kann auf Dauer sicher nicht die Lösung sein.

„Wir sind die Architekten unseres eigenen Lebens.“
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Stefan S.
Stefan S.13.07.0921:14
Tiger
Es ist egal ob eine Handlung dahinter steht, es werden Menschen abgeballert, abgestochen, zerfetzt und was weis ich noch.
Das gefährliche an diesen Spielen ist meiner Meinung nach, dass sie immer realistischer werden. Der Spieler hat immer mehr das Gefühl tatsächlich mittendrin zu sein. Auch die Darstellung der Menschen wird immer realistischer. Die Begeisterung mancher Spieler über spritzendes menschliches Blut und herumfliegende Körperteile ist erschreckend.

Ja, insofern ein deutlicher Unterschied zu Schach.
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iGod13.07.0921:19
Wenn jeder Mensch ne Waffe hätte, dann würde man es sich 2x überlegen ob man jemand angreift. Also alle aufrüsten zuhause
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Gerry
Gerry13.07.0921:38
@ Stefan S.

Ja das ist richtig und mir gefällt vor allem das Wort Spieler.
Ich hab lange genug Online Spiel gespielt und ich war echt verwundert das Spieler die ja 20+ , 30+ sind solche Problem haben die virtuelle Welt von der Realen zu unterscheiden.

Das sind ja auch Studieren ( von denen man sagt die haben nun mal mehr Verstand, auch wen ich nicht weis wie man auf so was kommt) und/oder schon Erwachsen ( von denen man ja mal annehmen kann das sie wissen was sie tun) sind und selber schon Kinder haben. Denen sind irgendwelche Teile die ja nicht existieren wichtiger als alles andere in der Realen Welt.

Die Frage die man sich dann stellen sollte ist aber auch die. Nehmen wir mal an es kommt zu einen Verbot und man bekommt solche Spiele nicht mehr weil sie nicht mehr hergestellt werden, was werden WIR MENSCHEN dann als Ersatz nehmen? Den ein Verbot löst ja nicht das Problem.


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Eldorado54613.07.0923:20
@pplesticker
Ich bezweifle, dass dies nur einer der Kritiker je wirklich getan hat.

Ich hab es viele viele Stunden getan und bin trotzdem dagegen, glaub mir...
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Stefan S.
Stefan S.13.07.0923:48
Gerry
was werden WIR MENSCHEN dann als Ersatz nehmen? Den ein Verbot löst ja nicht das Problem.

WIR MENSCHEN? Ich nix, ich spiele es ja nicht, die anderen vielleicht Tetris, k.A., aber ein Gegenargument sehe ich da nicht.

Früher mussten die Soldaten üben, mit einem Bajonett umzugehen. Aber erst, als man sie es an Puppen üben ließ, hat das dann am Schlachtfeld gut geklappt.
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Garak
Garak14.07.0921:31
Ich bin dafür, dass jeder die sog. Killerspiele spielen darf.

Aber erst, nachdem der Spieler / die Spielering einen 6-monatigen Kampfeinsatz in einem der (Bürger-) Kriegsschauplätze der Welt mitgemacht hat.



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stefan7714.07.0922:41
Nach jedem Amok-Lauf heißt es: "Der Täter hatte Killer-Spiele auf seinem Computer". Es wird aber nie erwähnt, ob er auch das Spiel als Original hatte und das Verbot somit überhaupt etwas hätte bewirken können.

Zu meiner Schulzeit habe ich auch gerne Doom gespielt und bin mit der Kettensäge durch die Gegend gerannt. Ich denke, das ist in dem Alter normal, mittlerweile langweilt mich sowas auch. Shooter sind sicher nicht die sinnvollste Freizeitbeschäftigung, aber in Maßen auch keine Katastrophe. Es ist bei jedem Spiel problematisch, wenn es exzessiv gespielt wird, sei es Counterstrike, WoW, ANNO 1404 oder auch Minesweeper.
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humbert
humbert14.07.0922:59
Philundseincube
Ich selbst habe auch früher PlayStation gespielt, auch Ballerspiele und so (Medal of Honor, Resident Evil....) durchaus brutale Spiele, wenn ich so im nachhineinen drüber nachdenke, aber Ich bin nicht in die Schule gerannt und habe wahllos auf Leute geschossen.

Mensch, da haben wir ja richtig Glück gehabt!
„He saved Rock 'n' Roll left-handed“
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humbert
humbert14.07.0923:10
One Two
90% der Amokläufer haben vor Ihrer Tat Brot gegessen! Verbietet Brot!

Das war jetzt so ungefähr der intelligenteste Kommentar seit langem.
„He saved Rock 'n' Roll left-handed“
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ts
ts14.07.0923:43
stefan77
Nach jedem Amok-Lauf heißt es: "Der Täter hatte Killer-Spiele auf seinem Computer".
Nein, es gab mehrere Amokläufer, die keine Ballerspiele auf dem Rechner hatten (in den USA sind es 10%, wenn ich mich richtig erinnere).
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PLST25315.07.0900:03
So hab auch endlich die Petition unterzeichnen können (NutzerXXXXX vergessen gehabt )
Wenn diese Spiele verboten würden, dann würden sich die Leute die sowas gern spielen woanders besorgen (das Internet wäre da vielleicht ne Option…)

So ich mach dann ma Windows im MBP an und spiel ein wenig Retro, CS und Mafia

Eine angenehme Nacht an alle
„≈ Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen… ≈“
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tubtub
tubtub15.07.0900:48
habe auch für di Petition unterschrieben.

Es ist wie schon gesagt die falsche Herangehensweise der Politik.

Bei so "AmokLaufKindern" steuern mE andere Seiten viel mehr bei (Freunde, Eltern, Schule), sodass diese austicken.
Ich finde diese Faktoren viel gravierender für die Entwicklung eines Jugendlichen als die Tatsache ob er Ego-Shooter spielt oder nicht.

V.a. ist mir nicht bekannt, dass einer der beiden dt. Amokläufer aktiv in der Spiele-Szene war (Clan, Teams, Ligaspiele). Ergo wird er aller Voraussicht nach nicht so exzessiv gespielt haben.

Beide deutschen Amokschützen waren jahrelang in Schützenvereinen und hätten ohne die Erfahrungen, die sie darin gesammelt habe, nicht einen gezielten Schuss abfeuern können.

Die Eltern wissen oft nicht was ihr Kind spielt. Okay, als ich jung war wussten meine Eltern auch nicht was ich gerade spiele bzw. was ich am Computer mache. Das liegt aber evtl auch daran, dass ich einfach das PC-Know-How im Haus hatte.
Hier wären einfach die Eltern gefragt, die mit ihren Kindern und den Spielen richtig umgehen.

Die Waffenindustrie hat glaub ich einen größeren Einfluss in unserer Gesellschaft als viele von uns denken. In BaWü wurde nur wenige Wochen nach dem Amoklauf eine Waffenmesse abgehalten, ohne Probleme.
Das ein paar Monate darauf folgende E-Sport-Event der ESL (Spiele-Liga) wurde vom Stuttgarter Bürgermeister verboten. Hierbei handelte es sich um einen Abend, an dem die Größen des Esport gegeneinander spielen (CS, WC3, FIFA). Lustigerweise hatte diese Liga auch eine "Eltern-LAN" passend zu dem Event geplant. Hier sollten Eltern an die Computerspiele herangeführt werden.

Ich will damit sagen, dass auch die Computerspiele-Industrie sich ihrer Verantwortung bewusst ist.


Ich bin auch dafür, dass bei der Ausgabe von jugendgefährdeten Computerspielen mehr geachtet werden soll. Aber das wird es glaub ich schon sehr.
Das man solche Spiele übers Internet beziehen kann ist auch klar.
Jedoch helfen die neuen Schutzmechanisem der Spieleentwickler (z.B. Zwangsregistrierungen), dass weniger illegal Spiele in die Tauschbörsen kommen.

Und jemand der ein PC-Spiel ONLINE spielen will, muss es sich sowieso kaufen.
Also kann man davon ausgehen, dass jeder unter 16, der CounterStrike auf seinem Computer besitzt und online spielt es sich durch einen dritten Mittelsmann besorgt hat (älterer Freund, Bruder, Eltern).


Was ich noch ganz schlimm finde ist die mediale Berichterstattung im Bezug auf Computerspiele. Die Medien stürzen sich auf das Thema und verbreiten Lügen und Unwahrheiten, sodass einem Spieler die Haare zu Berge stehen.
Da heißt es, dass man bei CounterStrike kleinen Kindern hinterherjagt usw. ().
Hier merkt man wie sorgfältig mediale Berichterstattung durchgeführt wird

Es gibt viele Menschen, denen macht so ein Spiel überhaupt kein Spaß. Genauso gibt es welche, die keine Strategiespiele mögen usw. Die Geschmäcker sind, wie bei Filmen und allem auf der Welt, unterschiedlich.


Ahja nochwas: Nur weil einem so ein Ego-Shooter kein Spaß macht muss man nicht direkt für ein Verbot sein. Ich bin ja auch nicht für eine Verdreifachung der KFZ-Steuer nur weil ich kein Auto hab und es mich somit nicht interessiert (schlechter Vgl ich weiß )

P.P.S: bitte das Wort Killerspiel nicht verwenden, sowas gibts nämlich nicht.
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Stefan S.
Stefan S.15.07.0901:22
tubtub
Bei so "AmokLaufKindern" steuern mE andere Seiten viel mehr bei (Freunde, Eltern, Schule), sodass diese austicken.
Ich finde diese Faktoren viel gravierender für die Entwicklung eines Jugendlichen als die Tatsache ob er Ego-Shooter spielt oder nicht.
Ein (durchgesetztes) Verbot wäre ein Faktor weniger.
tubtub
Beide deutschen Amokschützen waren jahrelang in Schützenvereinen und hätten ohne die Erfahrungen, die sie darin gesammelt habe, nicht einen gezielten Schuss abfeuern können.

Volle Zustimmung!
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Applesau
Applesau16.07.0900:01
huch was ne resonanz.
btw, habe mir mr lucas arts blog durchgelesen und muss sagen, dass seine argumente die eines straussen sind, der den kopf in den sand steckt.
"deutsche" argumentation (ich verallgemeinere ungern, nur um mal zu provozieren)

a la "bringt ja eh nix, eh kontraproduktiv nach meinen annahmen, ergo schlecht"
immerhin handelt es sich nur um einen blog also nur eine meiungsejakulation ... würden dasm al die politiker so machen, satt gleich alles für alle zu entscheiden ...
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iGod16.07.0900:09
humbert
One Two
90% der Amokläufer haben vor Ihrer Tat Brot gegessen! Verbietet Brot!

Das war jetzt so ungefähr der intelligenteste Kommentar seit langem.

Das Argument hat tatsächlich einer aus meiner Klasse in der Englisch Klausur geschrieben. Wir sollten Erörtern ob man Killerspiele verbieten sollte und er schreibt hin das es ja gar nicht bewiesen ist das Amokläufer durch das Spiel zu Amokläufern werden oder ob doch Brot daran schuld ist, weil es ja jeder isst.
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idolum@mac
idolum@mac16.07.0905:11
jogoto

Wo kann man diesen Messerständer erwerben? Ich finde den Urkomisch

An die ersten drei Kommentatoren

Ich hasse Hip Hop bis aufs Tiefste. Ich bin davon überzeugt, dass durch die oftmals dümmlichen und hetzerischen Texte Kinder und Jugendliche sich teilweise bestärkt sehen, Gewalttaten zu begehen. Mir würde aber meiner Lebtag' nicht einfallen, Hip Hop zu verbieten. Denkt mal drüber nach.
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humbert
humbert16.07.0905:58
Deine Vorlieben und Abneigungen sind irgendwie grad nich so Thema.
„He saved Rock 'n' Roll left-handed“
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One Two
One Two16.07.0909:11
humbert
Deine Vorlieben und Abneigungen sind irgendwie grad nich so Thema.

Aha, in einem Forum ist also die Meinung eines einzelnen nicht so Thema...

Es ist doch immer wieder erschreckend, wie viele bei dieser Diskussion total verblendet sind und auf die Floskeln der Politik hereinfallen.

In Deutschland dürfen solche Spiele nur an Personen verkauft werden die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mit scharfen Waffen darf man (in einem Schützenverein) ab 14 Jahren hantieren.
Jetzt fragt man sich, warum werden die Waffengesetze nicht verschärft (also so richtig und nicht der Kindergarten der bereits beschlossen wurde...), vielelicht deswegen:
Jahresumsatz Rüstungsindustrie: 17 Mrd. Euro, Jahresumsatz Computerspieleindustrie: 2,2 Mrd Euro, wer hat wohl die größere Lobby? Glaubt ihr wirklich hier geht es um Schutz der Jugend oder das verhindern von zukünftigen Amokläufen? Hier soll Kompetenz vorgekaukelt werden, indem eine möglichst einfache Erklärung für ein sehr komplexes Problem gefunden wird, so dass auch jeder Bildzeitungsleser und Stammtischalkoholiker die Lösung versteht.

Was ist wenn nach einem Verbot ein neuer Amoklauf geschieht? Was wird dann Verboten?
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JeanLuc716.07.0910:01
Stimme One Two voll zu. Die sogenannten "Killerspiele" töten Menschen genausowenig wie die Paintball-Farbkleckser. Nur echte Waffen töten, und die sind nach wie vor nicht verboten, auch nicht in Privathänden, obwohl es dafür nun wirklich kein einziges gutes Argument gibt.

Die Stadt Crailsheim (Winnenden-Einzugsgebiet) hat übrigens gerade den Vogel abgeschossen: Man hat die Bewohner aufgefordert, private Waffen freiwillig abzugeben, was viele auch getan haben. Aber anstatt die Waffen zu vernichten, hat die Stad sie weiterverkauft, und der Bürgermeister stellt sich vor die Kameras und verteidigt das auch noch, denn es sei ja legal und man habe nur an Waffenscheinbesitzer verkauft.

Im gleichen Bundesland, ein paar Kilometer weiter, hat der lokale Bürgermeister die regelmäßig stattfindende LAN-Party absagen lassen, weil dort WoW und WIII gespielt werden, für ihn "Killerspiele".

Geht's noch?
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derguteste
derguteste16.07.0910:22
Ich muss sagen ich wurde so erzogen das ich nciht mal mit einer Wasserpistole ums Haus rennen durfte. Dementsprechend waren natürlich auch die Verbote von Killerspielen. Und ja ich hab auch Tagelang bei Freunden gespielt. War ja VErboten und somit interessant und erst recht toll.

Inzwischen bin ich einiges älter und ich denke auch reifer.Ich halte nicht viel von Killerspielen. Was sicher an meiner Erziehung liegt. Aber trotzdem finde ich ein Verbot verlagert das "Problem" nur.

Jemand der Amok läuft kann durch ein Spiel animiert worden sein muss aber nicht, genauso gut kann ihn eine blühende Phantasie dazubringen oder einfach nur ein Buch. Alles kann aber muss nicht. Wenn man jede eventualität verbieten würde, dann wäre das kein leben mehr.

Ich erinnere mich noch an eine Szene aus dem Film Bowling for Columbine. Die beiden Amokläufer hörten Marylin Manson und sofort kamen erste Stimmen die Ihn dafür verantwortlich machten. Es wird immer zuerst ein Schuldiger gesucht dann will man das Schuldige verbieten oder zumindest verteufeln.


kurz und bündig: Ich persönlich finde Verbote sind nicht die richtige Lösung. Man muss einfach akzeptieren das jeder Mensch seine Entscheidungen selber trifft. Klar aufgrund tausender Erfahrungen und eindrücke und selbst wenn ein killerspiel eines der prägenden eindrücke ist so gibts noch unzählige weitere die den potentiellen Amokläufer zu dem machen was er dann ist oder eben nicht ist.
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Applesau
Applesau16.07.0910:46
In Karlsruhe wurden übrigens die Veranstalter einer LAN "dezent dazu bewegt" die Veranstaltung abzusagen (nämlich mit der Drohung diese zu Verbieten).
Grund: Gewaltverherrlichung.
Die Ersatzveranstaltung dazu? Wrestling und Cage Fighting (UFC)

absolut genial
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Applesau
Applesau16.07.0910:46
meine Rechtschreibung ist mal wieder toll
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idolum@mac
idolum@mac16.07.0913:31
Ultimate Fighting Championchip hat mit Wrestling nichts zu tun. Nur mal so als Richtigstellung
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humbert
humbert16.07.0916:56
One Two
humbert
Deine Vorlieben und Abneigungen sind irgendwie grad nich so Thema.

Aha, in einem Forum ist also die Meinung eines einzelnen nicht so Thema...

Bißchen genauer lesen wäre schön.

Kritikpunkt war nicht, daß Idolum seine Meinung äußert. Sondern daß die Kritik an Killerspielen reduziert wird auf persönliche Befindlichkeiten. Es ist schlimm, sehr schlimm, daß die Waffenlobby mal wieder ihren Arsch gerettet hat, und das Verbot der Spiele dünkt da ein bißchen wie eine Ersatzhandlung. Schlimm ist allerdings auch, wenn die Zusammenhänge, die sich zwischen Gewalthandlungen und Gewaltspielen zeigen (statistisch und inhaltlich), ins Lächerliche gezogen werden, einfach weils grad der eigenen Lobby nicht paßt.

Das sind die Kommentare hier, die mich aufregen.
„He saved Rock 'n' Roll left-handed“
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marco m.
marco m.16.07.0917:55
JeanLuc7
Die Stadt Crailsheim (Winnenden-Einzugsgebiet) hat übrigens gerade den Vogel abgeschossen: Man hat die Bewohner aufgefordert, private Waffen freiwillig abzugeben, was viele auch getan haben. Aber anstatt die Waffen zu vernichten, hat die Stad sie weiterverkauft, und der Bürgermeister stellt sich vor die Kameras und verteidigt das auch noch, denn es sei ja legal und man habe nur an Waffenscheinbesitzer verkauft.

So was macht der Bund schon seit Jahren. Ausgemusterte Waffen von Polizei und Militär werden nicht eingeschmolzen, nein, auch die werden weiter verkauft.
„Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!“
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One Two
One Two16.07.0921:20
humbert
Schlimm ist allerdings auch, wenn die Zusammenhänge, die sich zwischen Gewalthandlungen und Gewaltspielen zeigen (statistisch und inhaltlich), ins Lächerliche gezogen werden, einfach weils grad der eigenen Lobby nicht paßt. Das sind die Kommentare hier, die mich aufregen.

Das ist ja das schöne an Statistiken, wenn man will, kann man alles aus jeder herauslesen. Nur mal so, Ironie ist nicht so dein Ding, oder?

Ich will hier eigentlich gar keine Stellung pro Gewaltspiele beziehen, was mich aufregt ist, dass hier die übliche Frasen gedroschen werden, ohne das etwas hinterfragt wird.

Wenn man in der rosa Wattebauschwelt lebt ist die einfachste Antwort schon die richtige.
Mein Ding ist das nicht, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden...
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MacMark
MacMark16.07.0921:25
Rantanplan
Wenn etwas verboten gehört, dann Borniertheit.

PS: Die Petition habe ich schon vor Tagen unterzeichnet.

Dito.
„@macmark_de“
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