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Olympus Objektivwahl

aibe
aibe17.02.1915:05
Mitte 2017 habe ich meine Vollformatausrüstung - 5DMIII und einige Primes verkauft. Gründe waren seinerzeit eine relativ lange Nichtnutzung, die primär auf das hohe Gewicht sowie das ständige Objektivgewechsel zurückzuführen war.
Nun ist etwas Zeit ins Land gegangen und mittlerweile ist auch ein zweites Kind unterwegs...
Heute habe ich aus einer Laune heraus eine Olympus E-M1 Mark II bestellt. Integrierter IS, Größe, Gewicht usw. reizen mich sehr.
Jetzt überlege ich, welche/s Objektiv/e es werden soll/en.
Mein aktueller Favorit wären das ED 12-100 4 IS Pro. Damit wäre für die absolute Mehrheit meiner Anwendungen alles erledigt.
Jedoch habe ich auch eine gewisse Affinität zur Lichtstärke... Sprich, das 12-40 2.8 und das 40-150 2.8 reizen mich auch.
Hat jemand die Kombination aus M1 Mark II und dem/den Objektiv/Objektiven in Verwendung und kann ggf. seine Erfahrungen mit mir teilen?
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Kommentare

sonorman
sonorman17.02.1917:05
Das ED 12-100 4 IS Pro ist traumhaft praktisch und gut. (Siehe auch ) Ich war auch schon mal am überlegen, mein 12-40 mm 2,8 dagegen einzutauschen. Allerdings ist das 12-100 auch schon um einiges größer und schwerer und kann das 40-150 nicht wirklich ersetzen.

Wer die Wahl hat…
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dread_race
dread_race17.02.1917:26
Zwar "nur" an einer E-M5II, aber: 40-150mm PRO ist ein Traum, das 12-100mm PRO aber auch. Beide machen definitiv sehr viel Spaß an der Kamera und decken wohl (fast) alle Einsatzbereiche ab. sonorman hat, wenn ich mich recht erinnere, aber auch quasi alles darüber im oben verlinkten Test beschrieben.
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aibe
aibe17.02.1917:48
Das macht es nicht leichter 😜
Spiele mit dem Gedanken das 12-100 (als Immerdrauf für Touren zu nehmen und es mit dem Panasonic 100-400 zu ergänzen und von 24-800mm KB-Äquivalent wäre alles mit zwei Linsen erschlagen.
Für reine Portraitfotografie (primär die Kinder) dann vielleicht noch das Olympus 45 1.2 (vielleicht genügt auch das 45 1.8)...
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OleHH17.02.1918:16
Beim 12-100 wäre mir die Lichtstärke mit 4 zu gering. Habe selbst die E-M1 II mit dem 12-40 2,8 und bin Super zufrieden mit dieser Kombination. Falls es mal leichter / lichtstärker sein soll, habe ich noch das Top 45 1,8.
Nutze das Olympus-System als handliche Alternative zum Nikon Vollformat, was mir für Familienausflüge u.ä. einfach zu schwer ist.
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Peter Eckel17.02.1918:19
Ich habe das 12-100 und das 40-150 beide an E-M1 Mk II im Einsatz, und ich würde keines der beiden hergeben. Die 50mm am oberen Ende des Telezooms sind für manche meiner Zwecke unverzichtbar, zudem ist die Lichtstärke bei den längeren Brennweiten schon von Vorteil.

Das 12-100 kann aus meiner Sicht das 12-40 schon allein deswegen ersetzen, weil die eine Blende mehr, die das 12-40 aufweist, durch den internen Stabilisator des 12-100 mehr als aufgewogen wird. Einen so großen Gewichts- und Größenvorteil, daß ich mir dafür beide hinlegen würde, sehe ich beim 12-40 nicht. Qualitativ kann man gegen beide nichts sagen.
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aibe
aibe17.02.1920:57
Hab jetzt erstmal das 12-100 bestellt. Ggf. „nie“ unterwegs das Objektiv wechseln (oder überhaupt ein zweites mitnehmen zu müssen) reizt mich schon sehr...
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aibe
aibe17.02.1920:58
Peter Eckel
Ich habe das 12-100 und das 40-150 beide an E-M1 Mk II im Einsatz, und ich würde keines der beiden hergeben. Die 50mm am oberen Ende des Telezooms sind für manche meiner Zwecke unverzichtbar...

Darf man fragen was für Zwecke das so sind?
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stargator17.02.1921:15
Kommt drauf an was ich mache. Das 12-100 ist ideal zum Filmen, und wenn man nur mit einem Objektiv unterwegs ist. Es ist offen bereits superscharf, die Entwackelung an der E-M1mkII ist genial, kann also für Sachfotografie häufig die anderen Objektive ersetzen. Bei Portraits oder bewegten Motiven sieht das anders aus. Bei Sport oder bei Kindern sind die 2.8er Objektive im Vorteil, wenn das Licht fehlt. Wer sichtbar besser freistellen will, braucht eh die Festbrennweiten. Wobei das 12-100 bei 100 gut aussieht, braucht aber Abstand und der Vergleich mit einem 1.2/45 wäre unfair.
+1
Peter Eckel17.02.1922:20
aibe
Darf man fragen was für Zwecke das so sind?
Ich bin öfter mal auf Reisen und mache dort gern Tieraufnahmen, und manche der Viecher sind einfach zu nah/zu groß für das 300er, aber dann doch wieder zu weit weg für das 12-100. Zumal man ans 40-150 noch den 1.4fach-Konverter anflanschen kann, ans 12-100 nicht.

Bei Konzertaufnahmen ist das 40-150 auch eher die Wahl als das 12-100, wenn ich nicht gerade mit zwei Kameras losziehe - dann ist an jeder eines davon.
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FlyingSloth17.02.1922:43
Das M.Zuiko 12-200, welches gerade announced wurde, wird sicher eine feine Linse. Auch wenn es keine Pro Linse ist, wird sie dennoch weather sealed wie die Pro Linsen.
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ela18.02.1908:22
FlyingSloth
Das M.Zuiko 12-200, welches gerade announced wurde, wird sicher eine feine Linse
f/3.5-f/6.3 würde es für mich ausschließen (Bildlook kann man mit dem 40-150/2.8 ja mal ausprobieren indem man einfach mal abblendet auf 6.3 am langen Ende.
Für 900,- wäre mir das zu wenig Offenblende an MFT - Positiv ist natürlich das dadurch mögliche kompakte Maß und das geringe Gewicht.

Ich denke ein 12-100/4 ist schon schick und wenn man etwas lichtstarkes bei wenig Licht oder zum besseren Freistellen sucht, dann ggf. ein 25/1.8, 45/1.8 oder 75/1.8 dazu in die Tasche legen
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FlyingSloth18.02.1909:40
ela
FlyingSloth
Das M.Zuiko 12-200, welches gerade announced wurde, wird sicher eine feine Linse
f/3.5-f/6.3 würde es für mich ausschließen (Bildlook kann man mit dem 40-150/2.8 ja mal ausprobieren indem man einfach mal abblendet auf 6.3 am langen Ende.
Für 900,- wäre mir das zu wenig Offenblende an MFT - Positiv ist natürlich das dadurch mögliche kompakte Maß und das geringe Gewicht.

Ich denke ein 12-100/4 ist schon schick und wenn man etwas lichtstarkes bei wenig Licht oder zum besseren Freistellen sucht, dann ggf. ein 25/1.8, 45/1.8 oder 75/1.8 dazu in die Tasche legen
Für mich überwiegt beim dem 12-200 die kompakten Maße, das Gewicht, weather sealing und der Brennweiten Bereich. Ist für mich persönlich wichtiger als als die 2,3 zusätzlichen Blenden verglichen zum 12-100.
Wenn ich unbedingt Lichtstärke benötige, habe ich das 45 1,8 sowie das 75 1,8 und das 12 2,0.
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Peter Eckel18.02.1909:44
FlyingSloth
Das M.Zuiko 12-200, welches gerade announced wurde, wird sicher eine feine Linse. Auch wenn es keine Pro Linse ist, wird sie dennoch weather sealed wie die Pro Linsen.
Ja, aber nicht für jemandem, dem erklärtermaßen die Lichtstärke wichtig ist. 6.3 am oberen Ende ist schon ziemlich finster, das 40-150 mit Konverter liegt bei ähnlicher Brennweite bei 4.

Und so sehr ich die Objektivkonstrukteure bei Olympus schätze - 12-200 geht nicht ohne signifikante Kompromisse. Ob da die Lichtstärke der einzige ist, bleibt abzuwarten.
+2
FlyingSloth18.02.1910:14
Peter Eckel
FlyingSloth
Das M.Zuiko 12-200, welches gerade announced wurde, wird sicher eine feine Linse. Auch wenn es keine Pro Linse ist, wird sie dennoch weather sealed wie die Pro Linsen.
Ja, aber nicht für jemandem, dem erklärtermaßen die Lichtstärke wichtig ist. 6.3 am oberen Ende ist schon ziemlich finster, das 40-150 mit Konverter liegt bei ähnlicher Brennweite bei 4.

Und so sehr ich die Objektivkonstrukteure bei Olympus schätze - 12-200 geht nicht ohne signifikante Kompromisse. Ob da die Lichtstärke der einzige ist, bleibt abzuwarten.
Deine Argumente sind ohne Frage richtig, ich persönlich will für mich allerdings den Mehrpreis zum 40-150 plus Konverter verglichen zum 12-200 nicht rechtfertigen. Ich finde das 12-200 ein guten Kompromiss aus Preis und Leistung. Sicherlich sind die von dir genannten Optiken qualitativ besser, die Frage ist nur, will ich diese Optiken mit auf den Spielplatz zerren, um meine Kinder zu fotografieren, sind die Bilder mit dem 40-150 soviel besser, dass ein Kunde dafür bereit ist mehr für die Fotos zu zahlen. Aus meiner persönlichen Erfahrungen muss ich das verneinen. Sicherlich ist es schön solch edle Linsen zu haben und diese einzusetzen. Ungehemmter und risikofreudiger bin ich jedoch mit meinen Billigscherben. Diese Risikofreudigkeit und die Gewissheit, dass nicht viel Geld auf dem Spiel steht, hat mir schon des öfteren die bessere Perspektive beschert und im Endeffekt Kunden gebracht, die den gewagten Blickwinkel mehr zu schätzen wussten, als das letzte Quäntchen optischer Leistung der Linse. Ich setze sogar oft das 40-150 3,5-6,3 ein. So ziemlich das billigste Objektiv, welches Olympus im Programm hat. Selbst diese Linse hat ihre Daseinsberechtigung und hat mir schon gut Geld verdient.
+2
Peter Eckel18.02.1910:47
FlyingSloth
Deine Argumente sind ohne Frage richtig, ich persönlich will für mich allerdings den Mehrpreis zum 40-150 plus Konverter verglichen zum 12-200 nicht rechtfertigen.
Keine Frage, gerade unter Budget-Betrachtungen ist das 12-200 sicherlich eine gute Wahl. Und wenn die Größe wirklich ein so entscheidender Faktor ist - manchmal ist sie das - dann läßt sich so ein Suppenzoom durch nichts ersetzen.

Aber wie gesagt - der OP erwähnte Lichtstärke als wesentliches Kriterium, und da ist das 12-200 wirklich draußen, wenn das 12-100 schon Fragen aufwirft.
FlyingSloth
Selbst diese Linse hat ihre Daseinsberechtigung und hat mir schon gut Geld verdient.
Warum auch nicht? Nur weil da nicht "Pro" draufsteht, ist es ja nicht verboten, damit Geld zu verdienen.

Ich nutze das Equipment viel auf Reisen, und da sind meine Prioritäten so gesetzt, daß ich a) zumindest die Option haben will, immer alles dabeizuhaben (was dann mindestens vier Optiken von 7 bis 300mm ausmacht, ggf. noch Spezialoptiken wie Fisheye und Macro) und b) der ganze Kram auch bei nicht optimalem Licht freihand nutzbar sein sollte, weil ich nicht immer mit einem Stativ unterwegs bin. Deswegen MFT, aber bei MFT dann die lichtstärkeren Varianten. Das sind aber eben meine Anforderungen, keine universellen. Schön, daß es mehrere Optionen gibt.

Was "ungehemmt und risikofreudig" angeht, helfen Staub- und Wasserschutz und eine gute Kameraversicherung (die ich zum Glück noch nie gebraucht habe). Wenn ich ein Objektiv daheim lasse, weil ihm ja etwas passieren könnte, dann kann ich es auch gleich in die Vitrine stellen, dann ist es nutzlos.

Ich genieße aber auch den Luxus, zum Spaß und nicht mit betriebswirtschaftlichen Motiven fotografieren zu dürfen. Das verschiebt die Gewichtung natürlich auch nochmal.
+2
omek18.02.1911:39
Das ist eine sehr gute Wahl. Ich habe lange das Oly12-40mm f2.8 und das 35-100mm f2.8 von Panasonic benutzt. Beides auch sehr hervorragende Linsen.
Diese habe ich aber für das 12-100mm verkauft. Echt eine tolle Linse für die Reisefotografie. Hatte die letztes Jahr in Costa Rica dabei und habe die eine Blende mehr Lichtstärke nicht vermisst. Dafür habe ich den krassen Stabi lieben gelernt!
Ich kann dir noch das Laowa 7,5mm f2 UWW ans Herz legen, falls du ab und zu bisschen Ultraweitwinkel ablichten möchtest. Die Linse ist so winzig und ein wenig abgeblendet sehr gut.
Mein Reisesetup:
Oly EM5 MarkII mit Oly Arca Handgriff
Oly EM10 als Backup Body
Laowa 7,5mm f2
PanaLeica 25mm f1.4
Oly 12-100mm f4
Panasonic 100-300mm f4-5,6
FEISOL Reisestativ CT-3441S Rapid mit Gitzo G1177 Kugelkopf
Feisol Mini Stativ TT-15 mit RRS BH-25 Kugelkopf
aibe
Hab jetzt erstmal das 12-100 bestellt. Ggf. „nie“ unterwegs das Objektiv wechseln (oder überhaupt ein zweites mitnehmen zu müssen) reizt mich schon sehr...
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aibe
aibe23.02.1908:06
So, hatte gestern endlich mal Zeit ein wenig mit den neuen Spielsachen rum zu experimentieren.
Bin erstmal erschlagen von den ausufernden Konfigurationsmöglichkeiten der M1 MII.
Hat da jemand vielleicht einen guten Tip bzw. Anlaufstellen? Die beiliegende „Anleitung“ ist, nun ja, sehr „übersichtlich“.
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dam_j
dam_j23.02.1911:33
sonorman
Das ED 12-100 4 IS Pro ist traumhaft praktisch und gut. (Siehe auch ) Ich war auch schon mal am überlegen, mein ....


Das was er sagt !
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
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iOEG
iOEG23.02.1912:25
aibe
Hat da jemand vielleicht einen guten Tip bzw. Anlaufstellen? Die beiliegende „Anleitung“ ist, nun ja, sehr „übersichtlich“.
Das ultimative Handbuch von Reinhard Wagner findest du hier:
https://booksagain.fotografierer.com
+1
sonorman
sonorman23.02.1912:53
aibe

Hat da jemand vielleicht einen guten Tip bzw. Anlaufstellen? Die beiliegende „Anleitung“ ist, nun ja, sehr „übersichtlich“.
Ich gehe sowohl bei meinen eigenen, als auch bei Testkameras ganz einfach jeden einzelnen Menüpunkt von A bis Z durch und stelle es mir so ein, wie ich es brauche. In die Anleitung gucke ich nur bei Funktionen, die nicht selbst erklärend sind, oder die durch die Schnellhilfe (die fast jede Kamera hat) nicht verständlicher wird.

Im nächsten Schritt richte ich mir – sofern vorhanden – Quick-Menüs, Custom-Settings und vor allem die Tastenbelegungen ein. Von da an ist alles nur noch Praxiserfahrung. Also learning by doing.
+1
aibe
aibe24.02.1921:32
sonorman

Genau so habe ich es gestern getan. Musste als Ex-Canon Anhänger erstmal umdenken. Dann ist der Groschen aber gefallen
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