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Netzwerk Time Machine BackUp Volume, USB3 vs. Ethernet

Buzz T.
Buzz T.28.06.1810:31
Hallo,
folgendes Szenario: Eine LaCie 2Big hängt am USB3 Port an der Fritzbox. Die erkennt das Volumen als einfache USB Festplatte und weist ihr keine IP zu. Die LaCie 2Big (Raid1) wird im WLAN Netzwerk nicht vom Mac erkannt. Ziel ist es Time Machine Backups vom Mac übers WLAN zur 2Big zu erhalten. Mit einer älteren LaCie 2 Big, die per Ethernet mit dem Router verbunden ist, klappt das ganz hervorragend. Frage wäre also, hat eine USB3 Schnittstelle nicht die "Kompetenz", um in diesem Fall als Netzwerkschnittstelle für ein TimeMachine-BackUp Volume zu dienen? Und was könnte man tun, damit das wie beschrieben funktionieren könnte? Vielleicht habe ich das hier etwas umständlich formuliert, dennoch herzlichen Dank im voraus.
Buzz
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Kommentare

hidalgo28.06.1810:59
Vielleicht hilft das
„«Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.» Albert Einstein“
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chb28.06.1811:46
Wohl eher hat die Fritzbox nicht die Kompetenz, Netzwerkfreigaben anzubieten, die Mac TimeMachine kompatibel sind.
+1
Marcel Bresink28.06.1811:51
Buzz T.
Mit einer älteren LaCie 2 Big, die per Ethernet mit dem Router verbunden ist, klappt das ganz hervorragend.

In dem Fall kann das aber keine "normale Festplatte" sein, sondern es handelt sich um eine "LaCie 2big NAS", oder "NAS Pro" also um einen kleinen File Server fürs Netzwerk. Der stellt verschiedene Server-Dienste bereit, darunter auch einen Time Machine-Server.

Eine Festplatte hat solche Funktionen nicht. Eine Fritzbox enthält unter anderem einen FTP- und SMB-Server, der externe Platten im Netz freigeben kann, ein echter Time Machine-Server ist aber nicht dabei.

Mit etwas Gebastel kann man dem SMB-Server der Fritzbox so einrichten, dass man einen "manuellen" Time Machine-Dienst hinbekommt. Auf entsprechende Anleitungen hat hidalgo schon hingewiesen. Das funktioniert aber nur mit neueren Versionen von macOS und ist nicht besonders bequem in der Handhabung.
+2
KarstenM
KarstenM28.06.1811:55
Marcel Bresink
Buzz T.
Mit einer älteren LaCie 2 Big, die per Ethernet mit dem Router verbunden ist, klappt das ganz hervorragend.

In dem Fall kann das aber keine "normale Festplatte" sein, sondern es handelt sich um eine "LaCie 2big NAS", oder "NAS Pro" also um einen kleinen File Server fürs Netzwerk. Der stellt verschiedene Server-Dienste bereit, darunter auch einen Time Machine-Server.

Eine Festplatte hat solche Funktionen nicht. Eine Fritzbox enthält unter anderem einen FTP- und SMB-Server, der externe Platten im Netz freigeben kann, ein echter Time Machine-Server ist aber nicht dabei.

Mit etwas Gebastel kann man dem SMB-Server der Fritzbox so einrichten, dass man einen "manuellen" Time Machine-Dienst hinbekommt. Auf entsprechende Anleitungen hat hidalgo schon hingewiesen. Das funktioniert aber nur mit neueren Versionen von macOS und ist nicht besonders bequem in der Handhabung.

Dazu kommt das der USB Port der FB nicht unbedingt der schnellste ist.
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Buzz T.
Buzz T.28.06.1812:10
Marcel Bresink
Buzz T.
Mit einer älteren LaCie 2 Big, die per Ethernet mit dem Router verbunden ist, klappt das ganz hervorragend.

In dem Fall kann das aber keine "normale Festplatte" sein, sondern es handelt sich um eine "LaCie 2big NAS", oder "NAS Pro" also um einen kleinen File Server fürs Netzwerk. Der stellt verschiedene Server-Dienste bereit, darunter auch einen Time Machine-Server.

Eine Festplatte hat solche Funktionen nicht. Eine Fritzbox enthält unter anderem einen FTP- und SMB-Server, der externe Platten im Netz freigeben kann, ein echter Time Machine-Server ist aber nicht dabei.

Danke! Ich glaube das ist der Punkt. Die "alte" 2Big ist ausdrücklich als NAS ausgewiesen (kleiner File Server fürs Netzwerk), hat eine Ethernetschnittstelle und auch all die von Dir beschriebenen Features. Bei der neuen USB3 2Big steht weit und breit nichts von NAS, ist also einfach nur eine Festplatte.
-1
Langer
Langer28.06.1813:23
Drei Lösungen fallen mir ein:
1. Sicher funktioniert es einen Raspberry Pi mit Linux aufzusetzen, den Du in's Netz als Ethernet Client und an Deine Festplatte via USB hängst. Google!
2. Das müsste auch funktionieren - kann ich aber nicht bestätigen ausprobieren. . Da es nix kostet, ist es einen Versuch wert.
3. Kauf eine AirPort Extreme, stecke Deine Festplatte per USB an und binde sie in Dein WLAN ein.

Ich behaupte mal, das Lösung 3. am schnellsten zum Ziel führen wird. Bei vertretbaren Kosten für eine gebrauchte AirPort Extreme von ca. 50€.
+1
Buzz T.
Buzz T.28.06.1820:41
Langer
Drei Lösungen fallen mir ein:
1. Sicher funktioniert es einen Raspberry Pi mit Linux aufzusetzen, den Du in's Netz als Ethernet Client und an Deine Festplatte via USB hängst. Google!
2. Das müsste auch funktionieren - kann ich aber nicht bestätigen ausprobieren. . Da es nix kostet, ist es einen Versuch wert.
3. Kauf eine AirPort Extreme, stecke Deine Festplatte per USB an und binde sie in Dein WLAN ein.

Ich behaupte mal, das Lösung 3. am schnellsten zum Ziel führen wird. Bei vertretbaren Kosten für eine gebrauchte AirPort Extreme von ca. 50€.

Hey, Danke! #3 klingt ganz gut weil einfach. Die Terminal-Eingaben hatte ich vor so einigen Jahren schon mal, als ein noch älteres NAS auch nicht über den Router angesprochen werden konnte (bin treuer AirportExtrem User). Apple unterstützte das nicht sonderlich, weil sie m.E. lieber ihre TimeCapsule verkaufen wollten. Das hat sich im Laufe der Zeit bei Apple dann geändert, Terminal war für Nicht-Apple-NAS am Router nicht mehr nötig. Jedenfalls war die Manipulation via Terminal zumindest damals (ca. vor 6, 7, 8 Jahren) immer eine etwas wackelige Angelegenheit.
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