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MacBook für Informatikstudium ?

FabiLig06.11.1817:44
Hallo ihr lieben,

ich strebe zum nächsten Semester ein (Wirtschafts)Informatik Studium an und möchte mich aus diesem Grund direkt an euch Entwickler/Programmierer wenden.

Ich habe ein paar ungeklärte Fragen und hoffe, dass Leute vom Fach mir diese beantworten können.

Ich überlege mir fürs Studium einen Laptop zu zulegen und habe an das neue MacBook Air (2018) gedacht, auch wenn es an ausführlichen Test noch fehlt haltet ihr dies für eine geeignete Wahl ?
(Das Pro Modell möchte ich aufgrund der Touchbar meiden)

Wie viel Speicher sollte ich mir im MacBook zulegen (für mich spricht nichts gegen eine externe SSD) ?
Private Daten wären auf dem MacBook quasi nicht vorhanden.

Habt Ihr Erfahrungen mit Linux auf dem MacBook ?


Vielleicht ergeben sich weitere Fragen aber erstmal freue ich mich auf Antworten.
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Kommentare

Weia06.11.1818:18
FabiLig
Ich überlege mir fürs Studium einen Laptop zu zulegen und habe an das neue MacBook Air (2018) gedacht, auch wenn es an ausführlichen Test noch fehlt haltet ihr dies für eine geeignete Wahl ?
Mir wäre der Bildschirm zu klein, weil ich finde, dass zum Programmieren der Bildschirm gar nicht groß genug sein kann. Aber deshalb würde ich ohnehin nie an einem Laptop arbeiten, insofern sollte ich da die Klappe besser ganz halten. (Oder natürlich, Du schließt zuhause einen externen Monitor an.)

Sonst wüsste ich nicht, was gegen das Air sprechen sollte. Bei den heutigen Rechengeschwindigkeiten ist die Zeit zum Kompilieren ja so oder so vernachlässigbar.
Wie viel Speicher sollte ich mir im MacBook zulegen
Wenn Du nicht gerade Videoprogramme entwickeln willst und dafür riesige Beispieldateien brauchst, sollte Speicherplatz kein Thema sein. Selbst ellenlanger Sourcecode ist aus Gigabyte-Perspektive so klein, dass er quasi nicht vorhanden ist.

Ach so, falls Du Arbeitsspeicher meinst: Da würde ich schon 16 GB nehmen, um ohne Swappen zwischen Xcode, erstelltem Programm, Vorschau und Safari (für Dokumentation) hin- und herspringen zu können.
Private Daten wären auf dem MacBook quasi nicht vorhanden.
Dann wüsste ich nicht, wozu Du in den nächsten 30 Jahren mehr als 128 GB brauchen solltest; 256 GB (wenn Du ganz, ganz sicher gehen willst) reichen vermutlich bis zur Rente …
Habt Ihr Erfahrungen mit Linux auf dem MacBook ?
Ubuntu läuft wie eine Eins bei mir in einer virtuellen Maschine (VMware) auf einem MacBook Pro. Auch da wüsste ich nicht, warum das auf einem anderen Mac-Laptop anders sein sollte.
+1
ssb
ssb06.11.1818:35
Auch mr wäre der Bildschirm zu klein, beim MBP reicht er grad so. Im Büro habe ich aber zwei 19“ dran. Dafür lässt sich das Air bequem mitnehmen.
Sonst, wenn du keine EierlegendeWolMilchSau-Anwendung programmieren willst, sollte ein i5 reichen. Ein i7 wäre aber dann doch deutlich schneller.
Sonst RAM , 8GB geht für kleine Projekte aber 16GB sind deutlich besser, das Xcode dann sehr viele Dateien im Cache hält.
Bei SSD würde ich icht zu sparsam sein, als guter Info-Student braucht man TeX, Xcode und diverse andere Sprachen, je nachdem wo die Uni ihre Schwerpunkte setzt. Soll da noch eine Linux VM (ich nutze Ubuntu mit VirtualBox) drauf, dann sind da schnell 20-30 GB weg und möglicherweise musst du auch noch Windows in einer VM laufen lassen.

Also 256 GB sollten es schon sein. Da kommt dann das wilde Unifest, Studentengelage, etc. da ballert man schon schnell ein paar GB für die Fotos raus. Source-Code ist dagegen sehr klein und kann zur Not auch per VCS wie git auf externen Dienstleistern gelagert werden. Allerdings kommen oft auch noch Grafiken dazu. Nicht zu vergessen das Vorlesungsmaterial, keine Ahnung was da bei Wirtschaftsinformatik zusammen kommt.

Plane auch gleich noch einen guten Vorrat and Adaptern ein. Ethernet, USB-A etc. irgendwas braucht man immer. Die sind oft nicht teuer, aber es kommt dann doch was zusammen.
+2
FabiLig06.11.1818:35
Erstmal vielen Dank für deine Antworten.

Der Plan ist tatsächlich das MacBook zuhause an einen externen Bildschirm anzuschließen. Ich sehe es nicht ein mir zusätzlich noch einen iMac oder Mac mini zu holen. Ich möchte aber auch in der Uni auch mal am eigenen Rechner sitzen.

Gemeint war tatsächlich die Festplatte. Ich gehe mal davon aus das ich im Studium keine Videoprogramme programmieren muss.
Der Hinweis mit dem Arbeitsspeicher ist aber wichtig! Macht es dabei einen großen Unterschied ob 8 oder 16 GB ? Ist bei Apple ja nicht gerade billig.

Bezüglich des Speichers war mein Grundgedanke eher das ich Linux im Dualboot laufen lassen möchte und dafür die Festplatte ja aufteilen müsste.

Ist es beim MacBook eigentlich möglich von einer externen SSD zu booten ?
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cathy
cathy06.11.1818:37
Vorab sei gesagt, dass ich nicht vom Fach bin, aber vielleicht hilft dir Folgendes ja dennoch:

Ich denke, entscheidenes Kriterium ist zunächst einmal die Bildschirmgröße.

Ich weiß nicht, ob du mit sehr großen Dateien arbeitest oder wie viel Arbeitsspeicher du brauchst (das wird dir bestimmt ein Profi verraten ), finde 128 GB Festplattenspeicher nicht verkehrt, denn man ist zur Ordnung gezwungen und Daten lassen sich mittlerweile gut auslagern — ein Backup sollte sowieso obligatorisch sein, aber die Festplatte hast du ja bereits in Erwägung gezogen.

Eng wird es möglicherweise, wenn du bspw. Backups von iOS-Geräten auf dem Rechner speichern möchtest, aber für private Daten möchtest du den Rechner ja nicht nutzen.

Noch zwei Tipps: Um Uni/private Daten nicht zu mischen, kannst du zwei Nutzer anlegen. Es gibt bei Apple Bildungsrabatte, eventuelle über Unis höhere Rabatte und zu Semesterbeginn oftmals Aktionen, bei denen du einen Bonus bekommst.
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iBenny06.11.1818:48
FabiLig
ich strebe zum nächsten Semester ein (Wirtschafts)Informatik Studium an und möchte mich aus diesem Grund direkt an euch Entwickler/Programmierer wenden.

Du solltest unbedingt schauen ob Deine Uni hier registriert ist, dann kannst Du noch einen Rabatt mitnehmen. "Apple on Campus" gibt es leider nicht mehr, bleiben also nur noch die normalen Bildungsrabatte.
+1
cfkane06.11.1818:54
Das Air sollte schon eine gute Wahl sein. Besonders da du Programmieranfänger bist, dürftest du es so schnell nicht ausreizen.
Wenn dir Festplattenspeicher nicht so wichtig ist und du bei Bedarf anstöpseln kannst, dann sollten 256 GB eine gute Größe sein.
Wenn es das Budget zuläßt, würde ich 16 GB Hauptspeicher nehmen. Da kannst du nämlich später nix mehr anstöpseln. Und so bist du gewappnet für fette IDEs, VMs, viele gleichzeitige Programme etc.
Linux im Dual Boot könnte u.U. schwierig werden. Hier gibt's einen Bericht, daß das aufgrund des T2-Chips derzeit nicht mehr möglich sein soll.

PS: Witzig und widersprüchlich: Habe mir gerade das alte Air gekauft, u.a. auch zum Programmieren . Damit hast du schonmal die Luxusvariante (von meiner Sicht)
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virk
virk06.11.1819:02
1) Wieviel billiger wäre das (neue) Air denn ggü. dem Pro oder meinst Du das alte Air?
2) Starten von externer USB-Platte geht und wenn es SSD ist, geht es auch "schnell".
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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FabiLig06.11.1819:56
Vielen Dank für die ganzen Antworten.

Ich will nochmal etwas spezifizieren wie und wofür ich das MacBook nutzen würde.

Ich bin niemand der auf dem MacBook Fotos oder Videos speichert (dafür habe ich die iCloud), Multimedia wird gestreamt oder für eine Zugfahrt runtergeladen und danach wieder gelöscht. Ebenso werde ich keine Backups auf dem Gerät anlegen (höchstens extern). Der Rechner wird neben der Uni nur zum Surfen, Streamen und Office genutzt.

Die Problematik der Bildschirmgröße ist mir bewusst, allerdings brauche und möchte ich ein portables Gerät und werde zuhause auf einen externen Monitor zurückgreifen.

Was die Leistung (CPU & RAM) betrifft verlasse ich mich auf euch. Allerdings will ich anmerken, dass das MacBook nur die Ansprüche für das Studium erfüllen soll. Für mich ist das ganze natürlich auch eine Preisfrage. Ich brauche also den Preis- Leistungs Sieger und nicht das absolute Optimum

Ist es denn eine adäquate Lösung den Speicher über eine externe SSD zu erweitern oder ist dies für mich eher aufwendiger oder problembelastet ?

Ich würde mich total freuen wenn ihr mir mal die eurer Meinung nach beste Preis- Leistungs Kombi schreiben könntet.

Nochmal kurz zur Info: Das MacBook Pro käme für mich nur ohne Touchbar in Frage und dies gibt es nur mit der fehleranfälligen Tastatur. Würdet ihr mir das Pro eher empfehlen ?

Auf die Bildungspreise habe ich schon über meine Freundin Zugriff aber trotzdem danke.

Daaaaanke
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Weia06.11.1820:05
FabiLig
Ich würde mich total freuen wenn ihr mir mal die eurer Meinung nach beste Preis- Leistungs Kombi schreiben könntet.

Nochmal kurz zur Info: Das MacBook Pro käme für mich nur ohne Touchbar in Frage und dies gibt es nur mit der fehleranfälligen Tastatur. Würdet ihr mir das Pro eher empfehlen ?
Ich würde zur Preisoptimierung das Air nehmen und bei 128 GB SSD bleiben, aber das Geld für 16GB RAM in die Hand nehmen. Das kannst Du später nicht mehr erweitern/ergänzen, und Xcode liebt RAM.
+1
macdevil
macdevil06.11.1820:15
Ich habe WI studiert und vieleicht 20 Zeilen Code geschrieben. Mir hat damals ein 11" MBA gereicht, heute würde ich mit dem 12" MacBook zurecht kommen, oder aber ein 13“ MacBook Pro, wenn es mein einziger Rechner wäre.
„Wie poste ich richtig: Ich schreibe einfach überall irgendwas hin. Egal wie unnötig mein Post ist.“
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cathy
cathy06.11.1820:35
Ich kann mich auch nur anschließen und würde eher in Arbeitsspeicher als Festplattenspeicher investieren. Das dürfte bei beiden Modellen zutreffen. Vergleiche mal die technischen Daten, aber ich meine das Air hätte eine längere Akkulaufzeit, was vielleicht neben Preis und Gewicht ein Pro-Argument sein könnte – auch wenn die Unterschiede in allen Bereichen nicht gravierend sind.
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Dom Juan
Dom Juan06.11.1820:38
Deiner Beschreibung nach reicht das grade vorgestellte MacBook Air 2018 Deinen Ansprüchen völlig.
Den einzigen Sprung den ich an Deiner Stelle machen würde wären die oben genannten 16 GB RAM. Du kannst dann entschieden, ob Du zB Linux als eigene Bootpartition laufen lassen willst, oder doch einfach als VM (wozu ich mit persönlichen Erfahrungen unter Windows allerdings raten würde). Damit geht der Preis des MBA dann von 1349 auf 1589 Schleifen nach oben.
Ne Überlegung wäre in beiden Fällen das MacBook Pro ohne Touch Bar. 150 Euro mehr (1739 in kleinster Ausstattung nur mit 16 GB RAM), aber der Rechner hat mehr Power, was sich aber vor allem in der Langlebigkeit ausmachen wird. Sprich ob Du das Book in 5 Jahren oder in 7 in Rente schickst… 😉
So oder so kannst Du nicht viel falsch machen!

Nur immer im Hinterkopf behalten: Speicher stockt man schnell für wenig Geld auf, zumal im Zeitalter von externen USBC 3.1 oder sogar Thunderbolt SSDs - aber mit der RAM bist Du auf Teufel komm raus bis zum Ende festgefahren.
Und Erwartungen die Du jetzt an den Rechner hast können sich verändern. Ich hatte bei meinem ersten MacBook Pro am falschen Ende (der RAM halt) gesparrt, und hab nach 2 Jahren in zwei Riegel investiert. Heute geht das halt nicht mehr wirklich.
„Mais lorsqu'on en est maître une fois, il n'y a plus rien à dire ni rien à souhaiter.“
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ssb
ssb07.11.1809:23
Also die 16 GB würde ich auch dringend empfehlen. Xcode liebt Speicher, wurde hier ja schon geschrieben. Xcode benutzt das hauptsächlich als Cache für die Dateien (Header, Bibliotheken) um flotter kompilieren zu können, aber auch für die Indizierung des Codes für Code-Completion etc. Wenn ich mit Xcode arbeite sind die 16 GB schnell für Caching belegt, wenn ich es beende, ist der RAM wieder fast leer.
Hinzu kommt dass man oft für Simulator und auch Instruments, Debugger zusätzlichen RAM braucht.

Außerdem hast du dann auch die Möglichkeit einer VM 4 oder 8 GB RAM zu geben, ohne dass es unter macOS weh tut. Eine Boot Camp Variante würde ich nicht empfehlen, außer du benötigst unter Windows die nativen Treiber, was aber meist nur für Spiele notwendig ist. Solltest du BootCamp nutzen kann VMWare oder Parallels das System der BootCamp Partition auch als VM starten. Ich rate dir trotzdem - obwohl es einige Einschränkungen gibt - zu VirtualBox, kostet nichts und Updates sind schnell verfügbar. Ich nutze es auch für die Arbeit und es klappt meist gut.

Egal ob du aber eine VM nutzt oder BootCamp - das schluckt einen Teil deiner SSD und da die richtige Balance zu finden ist nicht leicht. Bei einer VM kann man auch mal schnell das HD-Image wechseln und ggf. auslagern und bei Bedarf lässt sich ein Image auch in der Größe anpassen. Das ist bei BootCamp schwieriger. Daher würde ich dir 256 GB auch ans Herz legen, wenn der Geldbeutel das zulässt. Ich habe im Büro-Rechner 512 und habe immer zu kämpfen mit dem Platz. Die Ubuntu VM belegt ca 20 GB (da ist aber auch nicht viel drauf) und die Windows VM ca. 80 GB (mit 2 Images, eines für das System, eines für die Arbeit - SourceCode Repositories etc.). Bei 128 GB bliebe da grad genug für macOS übrig (10.14 beta Partition mit wenig Daten belegt ca. 31 GB).

Wenn du da mit Auslagerungen arbeiten willst bzw. manches auf eine externe Platte auslagern willst musst du ein paar Dinge beachten:
1. APFS kannst du unter Windows nicht lesen, zum Datenaustausch bräuchtest du zwei Volumes/Platten
2. mit BootCamp kannst du nicht auf die macOS Partition zugreifen
3. unter macOS mit Schreibrechten auf NTFS zu zugreifen ist mit Bordmitteln nicht vorgesehen, wenn auch möglich
4. du hast nur 2 TB3 Anschlüsse

Du bräuchtest 3 TB3/USB Anschlüsse (Ladekabel, ext. Monitor und externe Platte); also alles gleichzeitig geht nicht. Das finde ich schon eine Einschränkung. Gerade wenn man mit Source-Code arbeitet kann ein Monitor nicht groß genug sein - besser noch 2. Also kannst du dann oft nur entweder Laden oder die externe Platte benutzen, das aber nur so lange die Ladung reicht.
Abhilfe würde hier ein Dock schaffen, die TB3-Docks sind aber nicht wirklich günstig. Ich habe (via TB3-2 Adapter beim privaten MBP 2016) ein Elgato Dock an meinen Rechnern. Damit habe ich dann EtherNet, ausreichend USB Anschlüsse und auch HDMI. Mein MBP hat aber auch 4 TB3 Ports, die ich auch hin und wieder alle nutze (BD brennen, externe SSD/HDD, SD-Card Reader). Tastatur und Maus hängen aber am Dock.

Ob dann der Preis für das Dock (es gibt auch wesentlich billigere, ob die was taugen kann ich nicht beurteilen) noch günstiger (nicht nur vom Preis) ist als eine größere SSD ist dann deine Entscheidung.

Ich kann nur empfehlen, wenn der Geldbeutel es hergibt, 16 GB RAM und 256 GB Flash zu nutzen, dafür hast du aber auch einige Jahre Ruhe - das könnte sogar für das ganze Studium reichen, je nachdem wie erfolgreich du da bist. Mein 2011er ist auch noch in Benutzung, ich musste es nur nach 5 Jahren erneuern, weil ich als Entwickler aktuelle Systeme und Xcode-Versionen brauche. Als Student wird das so bald noch kein Ausschlusskriterium sein.
+2
virk
virk07.11.1809:46
Ich benutze für mein MBP 13" TB 16 GB 1000GB einen preiswerten Hootoo-Adapter für knapp 60 Euro. Den schließt man an über USB-C Port des Rechners an und der stellt dann HDMI (bei mir läuft 2.560x1.440), Ethernet und dreimal USB3 zur Verfügung. Desweiteren schließt man an den Adapter das Netzteil des Rechners an, der Rechner wird dann auch geladen. Letztendlich ist bei mir also nur ein TB3-port belegt. Würde ich wieder kaufen.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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FabiLig07.11.1809:46
Wer um Rat fragt sollte diesen auch befolgen. Es wird also ein MacBook mit 16 GB RAM und wahrscheinlich 256 GB Speicher.

Also ab jetzt Geld zur Seite legen und hoffen das die Geräte in der nächsten Zeit billiger werden. Vielleicht probiere ich es ja dann doch mit dem MacBook Pro von 2017.

Vielen Dank für eure ganzen Ratschläge
+2
cfkane07.11.1810:10
FabiLig
Also ab jetzt Geld zur Seite legen und hoffen das die Geräte in der nächsten Zeit billiger werden.
Passiert selten bei Apple, aber bald ist ja Black Friday, vielleicht gibt's da Angebote.
FabiLig
Vielen Dank für eure ganzen Ratschläge
Bitte
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pünktchen
pünktchen07.11.1811:05
Bei Apple vielleicht nicht aber bei anderen Händlern durchaus. Da gibt es das alte MBA ab 839 € statt 1099€ bei Apple. Das neue MBA für 1299€ statt 1349€. Das MB bekommt man für 1299€ statt für 1499€. Das MBP ohne TB ebenfalls ab 1299€ statt 1499€.

Linux ohne VM - sollte im Prinzip gehen, allerdings kann dir der T2-Chip da Probleme bereiten: Zumindest wirst du secure Boot ausschalten müssen: Was mir unklar ist: bekommt Linux dann Zugriff auf die Verschlüsselte SSD? Von einer externen Platte starten sollte weniger problematisch sein. Und dann musst du natürlich passende Treiber finden. Es würde mich sehr wundern wenn das neue MBA vom Start weg so gut unterstützt wird wie das alte.
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FabiLig07.11.1812:51
Ich werde eh noch etwas sparen müssen und das Studium beginnt ja nicht morgen.

Werde mal schauen wie die Preise sich entwickeln und dann entweder zum Pro oder air greifen je nachdem welches dann preislich attraktiver ist.

Hat jemand Erfahrungen mit der Tastatur der MacBook Pro Modelle ?
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winfel07.11.1813:14
Weia
Ich würde zur Preisoptimierung das Air nehmen und bei 128 GB SSD bleiben, aber das Geld für 16GB RAM in die Hand nehmen. Das kannst Du später nicht mehr erweitern/ergänzen, ...

Also die Informationen auf der Website von Apple sagen das Gegenteil aus. Der Speicher ist da ganz eindeutig in Slots abgebildet (https://www.apple.com/de/mac-mini/ und dann runter scrollen bis zu "Mehr Arbeitsspeicherplatz"). Da kann man also sehr wohl ergänzen. Die SSD scheint hingegen verlötet zu sein, wobei das zumindest auf den Bildern nicht ganz eindeutig ist. 128GB ist echt wenig!!! Es gibt im Studium ja nicht nur die Notwendigkeit, zu programmieren, sondern auch Folien, Vorlesungsaufzeichnungen (also Videos) und so weiter und so weiter. Da fängt man bei 128GB schnell an, zu jonglieren.

Wenn du noch irgend einen alten Laptop hast, würde ich dir vorschlagen, dein Studium damit erst einmal zu beginnen und zu schauen, was die tatsächlichen Anforderungen dann sind. Es kann ja auch gut sein, dass du für irgend eine Veranstaltung Windows brauchst oder es sich zumindest anbietet. Klar, das geht auch auf dem Macbook per Bootcamp oder per VM, aber dann ist 128GB absolut keine Option mehr. Lote das da am Anfang aus, wenn es geht, und dann kannst du immer noch MBA mit 128GB nehmen, eines mit mehr oder gar, Gott bewahre, auf ein Windows-Notebook umschwenken.
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FabiLig07.11.1813:22
Du hast recht beim Mac Mini lässt sich der RAM erweitern, allerdings bezieht sich hier alles auf die MacBooks und da ist der RAM leider verlötet.

Ich besitze aktuell gar kein Laptop, mein iPad hat immer völlig gereicht und zur Not habe ich das von meiner Freundin.
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ibasst
ibasst07.11.1814:01
Wenn du aufs Geld achten musst, nimm ein gebrauchtes Thinkpad T oder X mit Ubuntu drauf.


da kannst du noch RAM und Platte aufrüsten.
Für Medienkonsum hast du ja das iPad.
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ssb
ssb07.11.1814:26
Du kannst es aber auch auf dem Gebraucht-Markt versuchen. Hier in den Kleinanzeigen war erst ein MBP early-2011 mit neuem Logicboard (wegen GraKa Gate) aber ohne SSD für 300 Euro. Dazu vielleicht noch RAM-Riegel (die Bestückung war nicht erwähnt) und eine SSD. Da solltest du unter 600 Euro gut dabei sein. Wenn der auch noch das blendfreie HiRes-Display hat (nicht angegeben), ist das echt ein Schnäppchen.

Ich hatte das Modell auch bis letztes Jahr genutzt, nun nutzt ihn meine Frau weiter. macOS Mojave läuft darauf nicht, aber das wirst du als Student verkraften können. Bei mir ging es nicht mehr weil ich als Entwickler eben mit den neuesten SDKs arbeiten muss und demnächst wird Xcode 10 nicht mehr auf dem 2011er laufen, weil es macOS Mojave voraussetzt. Aber selbst da gibt es bestimmt schon Hacks im Internet zu finden.
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strife07.11.1814:49
Hast Du Dich schon mal bei deiner UNI erkundigt, was und womit in den ersten Semestern programmiert werden soll?

Wenn ihr den ganzen Tag ANSI C im Terminal macht, braucht man eine andere Ausstattung als für Kotlin mit Android Studio, oder Machine Learning mit Python.

Ich würde erstmal nicht davon ausgehen, dass Du Xcode benutzen wirst.
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Oxymoron07.11.1815:15
FabiLig
Hat jemand Erfahrungen mit der Tastatur der MacBook Pro Modelle ?
Ich hatte bislang keine Probleme mit meinem 2018er MBP und ich bin ein richtiges Krümelmonster.
FabiLig
Wer um Rat fragt sollte diesen auch befolgen. Es wird also ein MacBook mit 16 GB RAM und wahrscheinlich 256 GB Speicher.
Gute Entscheidung - so hast du sowohl im Hauptspeicher als auch auf der SSD genügend Platz für VM's und kannst auch Erfahrungen mit Linux oder Windows sammeln.
FabiLig
Bezüglich des Speichers war mein Grundgedanke eher das ich Linux im Dualboot laufen lassen möchte und dafür die Festplatte ja aufteilen müsste.
Wenn du nicht gerade Spiele laufen lassen willst, empfehle ich Linux in einer VM laufen zu lassen.
FabiLig
Ist es beim MacBook eigentlich möglich von einer externen SSD zu booten ?
In Prinzip ja. Ich habe bei meinem alten MBP Windows von einer externen USB3-SSD gebootet. Allerdings konnte ich irgendwann ein größeres Windows-Update nicht mehr einspielen - wobei ich die Probleme auf das Booten von der externen SSD zurückführe, was von Windows nicht unterstützt wird.
FabiLig
Ist es denn eine adäquate Lösung den Speicher über eine externe SSD zu erweitern oder ist dies für mich eher aufwendiger oder problembelastet ?
Kommt letztendlich auf dein Komfortbedürfnis und deine Schmerzgrenze beim Preis an. Mein MBP 2018 hat eine interne 4TB SSD - aber alleine für den Aufpreis bekommst du mehrere Notebooks in der von dir anvisierten Preisklasse. Aber ich bin selbständig und kann den Preis durchaus über den Nutzen rechtfertigen. Als externen Speicher für regelmäßig benutzte Daten kann ich die Samsung T5 Baureihe externer SSDs empfehlen. Nicht größer als eine Scheckkarte und in Größen bis 2TB erhältlich. Für Backups empfehle ich ein kleines NAS von Synology. Dann finden regelmäßig Backups statt, sobald du im heimischen WLAN unterwegs bist.
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winfel07.11.1815:30
FabiLig
Du hast recht beim Mac Mini lässt sich der RAM erweitern, allerdings bezieht sich hier alles auf die MacBooks und da ist der RAM leider verlötet.

Ach du liebe Güte welch Fehlleistung von mir. Das passiert, wenn man verschiedene Artikel durcheinander liest und dann schnell eine Antwort schreibt. Entschuldige bitte!
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Dom Juan
Dom Juan07.11.1816:11
Den Refurb Store auch im Hinterkopf behalten. 2017 hat es knappe 3 Monate gedauert bis das damals aktuelle Air mit fast 18% Preisreduzierung dort erschienen ist. Könnte halt nur mit dem Unibeginn knapp werden 😕

Bezüglich externen Speicher - Ich hab meine alten SSDs aus meinem MBP ausgebaut, und nutze diese nun mit einem USBC 3.1 Gehäuse (Amazonlink reiche ich bei Bedarf gerne nach). Das läuft problemlos, ich habe die großen Speicherfresser (Photo und iTunes Library) dahin exportiert, sozusagen als Backup - Apple Music und iCloud Photos Library sei Dank ist dies möglich. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sind beeindruckend. Du müsstest Dich da mal grob einlesen wie viel eine anständige SSD momentan kostet (Apple's sind unter den besten des Marktes, werden aber auch von Jungfrauen nur bei Vollmond aus Meteoritenmetall hergestellt - den Preisen nach zumindest). Plus ein Gehäuse und Kabel. Und danach den Preisunterschied zu Deinem persönlichen Zusatzgewinn abwägen.

Die Tastatur der 2018er Reihe empfinde ich als sehr angenehm! Ich schreibe viel und ziehe den kurzen Anschlag der traditionellen Tastatur von meinem 2011 Model deutlich vor. Man muss sich eventuell an ein etwas anderes Tippen gewöhnen (flacher, horizontaler und weniger brutal-vertikal). Nun sagst Du, dass Du bisher ausschließlich Dein iPad nutzt, dann sollte Dich die Tastatur wirklich erfreuen 😉

Ich möchte am Rande anmerken, dass ich diese Diskussion als sehr angenehm empfinde! Die Kommentare sind kompetent, und den Umgangston finde ich hier besonders nett. Auch die rege Beteiligung und Reaktionen des TE's. Das ist nicht immer so, und man kann nicht immer nur das Negative ankreiden - zwischendurch muss man auch mal das Positive hervorheben 😉
„Mais lorsqu'on en est maître une fois, il n'y a plus rien à dire ni rien à souhaiter.“
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FabiLig07.11.1816:30
winfel
Ach du liebe Güte welch Fehlleistung von mir. Das passiert, wenn man verschiedene Artikel durcheinander liest und dann schnell eine Antwort schreibt. Entschuldige bitte!

Schande über dein Haupt, deine Ländereien und Titel fallen an Apple und du wirst zu Android verbannt.

Mach dir keinen Stress, hab den Artikel mit dem Mac mini auch kurz vorher gelesen

Ich freue mich, dass so viele hier ihre Meinung und ihren Rat teilen, hat mir wirklich geholfen.

Die 2018 MacBooks haben ja schon die „neue“ Taststur welche nicht mehr so stark anfällig sein soll. Über Erfahrungen zum 2017 bzw. 2016 MacBook Pro wäre ich noch dankbar.

Bezüglich Refurb Store habe ich auch schon reingeschaut und im Hinterkopf da mal ein schnapper zu machen.

Ich weiß, dass ein Windows Laptop oder eventuell älteres MacBook wahrscheinlich meine Zwecke deutlich preisgünstiger erfüllt. Tatsächlich stört mich der Preis von (nach euren Tipps und Hinweisen) etwa 1650 - 1900 € nicht so sehr, ich spare gerne auf eine sinnvolle Anschaffung hin will aber nicht mehr ausgeben als es nötig (trotz Apple)
Ich weiß halt das ich ein Windows Laptop immer als Zwischenlösung und Kompromiss sehen werde und mich das dann stört.

Auch von mir vielen Dank nochmal an alle die mir weitergeholfen haben und freue mich weiter über eure Meinungen und Tipps.

Die aktuelle Variante zu der ich tendiere ist das aktuelle MacBook Air mit 256 GB SSD und 16GB RAM oder das 2017 MacBook Pro mit den selben Specs (da muss ich aber nochmal schauen wie da die Tastatur Problematik sein soll)
+2
pünktchen
pünktchen07.11.1816:47
Zu Anfälligkeit der neuen Tastaturen kann ich nichts sagen, aber was ich sagen kann: alle neue Tastaturen sind deutlich lauter als die des alten MBA. Das war für mich am Ende ausschlaggebend für die Wahl zwischen MBA und MB. Solche Kleinigkeiten können für einen persönlich viel wichtiger sein als irgendwelche Leistungswerte. Also sieh dir die Geräte mal in Echt an, möglichst wenn im Laden Flaute ist und man sich entsprechend vorstellen kann wie nervig das Geräusch in einer stillen Umgebung ist.
+1
Sascha77
Sascha7707.11.1817:46
Dom Juan
Ich habe die großen Speicherfresser (Photo und iTunes Library) dahin exportiert, sozusagen als Backup - Apple Music und iCloud Photos Library sei Dank ist dies möglich.
Wie funktioniert das in der Praxis, wenn die externe Platte abgestöpselt ist? Greifen die Programme einfach auf die iCloud Libraries zurück und beim Anstöpseln werden wieder die lokalen Libraries genutzt? Oder sind die Libraries auf SSD dauerhaft nur noch Backup?

Bei Mactrade gibt es das neue MacBook Air übrigens schon mit 100/150 € Rabatt und Edu-Preis.
0
void
void07.11.1818:41
Kann mich auch nur den beiden Punkten anschließen:
- Bildschirm ggf. zu klein (wobei das jetzt mit Retina ausreichen müsste, wenn du 1 Bildpunkt = 1 Pixel verwendest...) Du willst zum Entwickeln Platz haben!
- 8 GB wäre zu knapp. Neben der IDE hast du ggf. noch einen Haufen andere Softwares laufen, ggf. virtualisierte Sachen bzw. Container und in nem derzeitigen (Wi)InfStudium sicher auch das ein oder andere mal nen Datenbank- oder Application Server. 16 GB sollten es daher auf jeden Fall sein.

Desweiteren:
- Möglicherweise werden in Zukunft in Grafikkarten relevanter, da Machine Learning ja grade so ein Hype Thema ist. Ich denke aber, dass euch da seitens Uni die Ressourcen in derartigen Kursen bereitgestellt werden.
„Developer of the Day 11. Februar 2013“
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Dom Juan
Dom Juan08.11.1809:33
Sascha77
Dom Juan
Ich habe die großen Speicherfresser (Photo und iTunes Library) dahin exportiert, sozusagen als Backup - Apple Music und iCloud Photos Library sei Dank ist dies möglich.
Wie funktioniert das in der Praxis, wenn die externe Platte abgestöpselt ist? Greifen die Programme einfach auf die iCloud Libraries zurück und beim Anstöpseln werden wieder die lokalen Libraries genutzt? Oder sind die Libraries auf SSD dauerhaft nur noch Backup?

Bei Mactrade gibt es das neue MacBook Air übrigens schon mit 100/150 € Rabatt und Edu-Preis.
Photos greift einfach auf iCloud zu, ja. Zwischendurch synchronisiere ich die alte Library mal manuell nach, als Backup Lösung.
ITunes ist etwas komplizierter, da neue Titel ja nicht in die abgestöpselte Platte hinzugefügt werden können.
Wenn ich da mal Titel hinzufüge, die nicht aus Music stammend, dann kopiere ich die manuell der Platte hinzu, wenn ich diese mal verbinde. That's it. Mache ich so seit diesem Sommer, keine Probleme bisher 🙂 Brauchst halt zum Musik hören immer ne Internetverbindung.
„Mais lorsqu'on en est maître une fois, il n'y a plus rien à dire ni rien à souhaiter.“
+1
LoCal
LoCal08.11.1810:04
Ich habe nicht alle Kommentare durchgelesen, darum wiederhole ich hier vielleicht manches …

Als pauschale Antwort vorweg: Selbst das kleinste MBA wird dir genügen, aber Du wirst dann u.U. mit ein paar Einschränkungen leben müssen.
Beim RAM würde ich nie unter 16GB gehen.

Weisst Du welche Sprachen ihr im Studium verwenden werdet? Sollte es nur Java und/oder C sein, dass genügt Dir ein einfacher Editor und dafür ist der Bildschirm des MBA auch gross genug.
Solltet Ihr aber Swift und das sogar mit iOS machen, dann solltest Du dich nach einem grösseren Bildschirm umschauen. Es geht zwar, aber die Navigation im Xcode-Projekt wird Dir dann keine Freude bereiten.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
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pünktchen
pünktchen08.11.1810:22
Ich hab ja keine Ahnung (Jurist) aber ich habe den Eindruck dass hier lauter Informatiker erzählen was sie für ein Informatikstudium sinnvoll halten aber das Studium der Wirtschaftsinformatik was völlig anderes ist. Siehe den Post von macdevil:
macdevil
Ich habe WI studiert und vielleicht 20 Zeilen Code geschrieben. Mir hat damals ein 11" MBA gereicht, heute würde ich mit dem 12" MacBook zurecht kommen, oder aber ein 13“ MacBook Pro, wenn es mein einziger Rechner wäre.

Da sollte dann doch wirklich auch die allerkleinste und günstigste Variante reichen, da kommt er auch mit 8GB locker klar.
+1
LoCal
LoCal08.11.1810:44
pünktchen
Ich hab ja keine Ahnung (Jurist) aber ich habe den Eindruck dass hier lauter Informatiker erzählen was sie für ein Informatikstudium sinnvoll halten aber das Studium der Wirtschaftsinformatik was völlig anderes ist. Siehe den Post von macdevil:
macdevil
Ich habe WI studiert und vielleicht 20 Zeilen Code geschrieben. Mir hat damals ein 11" MBA gereicht, heute würde ich mit dem 12" MacBook zurecht kommen, oder aber ein 13“ MacBook Pro, wenn es mein einziger Rechner wäre.

Da sollte dann doch wirklich auch die allerkleinste und günstigste Variante reichen, da kommt er auch mit 8GB locker klar.

Ich habe während meines Studiums Programmier-Tutorien für WiInfs gegeben und ja, das was da gemacht wurde, kann man eher als "Grundlagenvermittlung", denn als Software-Entwicklung bezeichnen. Kann aber gut sein, dass das seit ein paar Jahren anders ist.

Aber von 8GB würde ich trotzdem abraten, denn der ist ja beim MBA nicht nachrüstbar (oder hat sich das beim 2018er geändert?).
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
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FabiLig08.11.1810:46
pünktchen
Ich hab ja keine Ahnung (Jurist) aber ich habe den Eindruck dass hier lauter Informatiker erzählen was sie für ein Informatikstudium sinnvoll halten aber das Studium der Wirtschaftsinformatik was völlig anderes ist. Siehe den Post von macdevil...

Dieses Gefühl hatte ich auch am Anfang, allerdings lässt sich die Aussage von Macdevil leider nicht Universal anwenden. Da unterscheiden sich die Hochschulen doch sehr voneinander. Es gibt welche die machen sehr viel Theorie und kaum praktisches Programmieren und andere sehr viel Praxis. Genau da liegt leider meine Ungewissheit. Ich habe mal in verschiedene Studienverlaufspläne geschaut und da sind meistens mehrere Module zum programmieren wie Praxisbezogen die sind kann ich natürlich auch nicht sagen. Allerdings hole ich mir lieber ein zu gut als ein zu schlecht ausgestatteten Rechner denn nachrüsten ist ja leider nicht.
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Sascha77
Sascha7708.11.1811:20
Dom Juan
… That's it. Mache ich so seit diesem Sommer, keine Probleme bisher 🙂 Brauchst halt zum Musik hören immer ne Internetverbindung.
Danke für die Infos! Vielleicht kann ich von meiner 2/3 belegten 480 GB SSD dann doch auf ne 256er abspecken …
LoCal
Aber von 8GB würde ich trotzdem abraten, denn der ist ja beim MBA nicht nachrüstbar (oder hat sich das beim 2018er geändert?).
Zumindest offiziell nicht nachrüstbar. Aber wie aus Testberichten hervorgeht, ist eventuelles Swapping auf die SSD dank deren Speed mittlerweile nicht mehr zu spüren.
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LoCal
LoCal08.11.1811:24
Sascha77
Zumindest offiziell nicht nachrüstbar. Aber wie aus Testberichten hervorgeht, ist eventuelles Swapping auf die SSD dank deren Speed mittlerweile nicht mehr zu spüren.

Solange der Arbeitsspeicher nicht gesockelt ist, wird man ihn nicht nachrüsten können!
Und das mit dem Swapping ist eine sehr schlechte Idee, denn damit verkürzt sich die Lebenszeit der SSD!
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
+1
Sascha77
Sascha7708.11.1811:26
Verkürzt sich im relevanten Bereich? Also Nutzungsdauer eines Privat-Macs?
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LoCal
LoCal08.11.1811:38
Die FusionDrive-SSD meines iMacs (genutzt zur SoftwareEntwicklung) hat nach 5 Jahren die Grätsche gemacht. Dank 32 GB RAM hatte gab es fast kein Swapping, wenn man aber zu Grund legt, dass ein privater Mac länger genutzt wird, dann würde ich das mit:
Ja, die Lebensdauer der SSD verkürzt sich um einen relevanten Bereich … auch bei privater Nutzung.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
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pünktchen
pünktchen08.11.1811:39
Die SSD kommt auf bis zu 2 GB/s, das RAM auf fast 20 GB/s. Das ist dann schon noch ein Unterschied den man merkt. Aber wenn ich mir ansehe was ich anstellen muss um bei 8GB ernsthaft Probleme mit dem Speicher zu bekommen wüsste ich nicht wozu jetzt FabiLig 16GB braucht. Das reicht um zwei VM laufen zu haben und daneben noch alle möglichen Programme zu benutzen. Die 128GB SSD meiner Freundin hingegen muss ich dauernd aufräumen damit ihr MBA nicht stehenbleibt. Wenn ich die Wahl zwischen 256GB SSD und 16GB RAM hätte nähme ich jederzeit die SSD die ja auch nicht mehr nachrüstbar ist.

Wobei das mit dem unmöglichen Nachrüsten auch nicht schlimm ist - dann verkauft man halt sein altes Macbook und legt sich ein grösseres zu wenn das alte zu eng wird. Die hohen Wiederverkaufspreise machen das doch zu einem recht schmerzlosen Erlebnis.
+1
xcomma12.11.1816:30
macdevil
WI studiert und 20 Zeilen Code geschrieben
Hi, an welcher Uni war das?
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ssb
ssb12.11.1817:39
pünktchen
Die SSD kommt auf bis zu 2 GB/s, das RAM auf fast 20 GB/s. Das ist dann schon noch ein Unterschied den man merkt. Aber wenn ich mir ansehe was ich anstellen muss um bei 8GB ernsthaft Probleme mit dem Speicher zu bekommen wüsste ich nicht wozu jetzt FabiLig 16GB braucht. Das reicht um zwei VM laufen zu haben und daneben noch alle möglichen Programme zu benutzen. Die 128GB SSD meiner Freundin hingegen muss ich dauernd aufräumen damit ihr MBA nicht stehenbleibt. Wenn ich die Wahl zwischen 256GB SSD und 16GB RAM hätte nähme ich jederzeit die SSD die ja auch nicht mehr nachrüstbar ist.

Wobei das mit dem unmöglichen Nachrüsten auch nicht schlimm ist - dann verkauft man halt sein altes Macbook und legt sich ein grösseres zu wenn das alte zu eng wird. Die hohen Wiederverkaufspreise machen das doch zu einem recht schmerzlosen Erlebnis.
Ich weiß nicht, was du an deinem Mac machst, aber wenn man mal Xcode installiert sind schon so ca. 12 GB auf der SSD weg. Dann starte Xcode mal, lade dir ein Code-Sample runter (TextEdit zum Beispiel) und übersetze es, dann siehst du, wie schnell 16 GB voll sein können.

Dann noch 2 VMs laufen zu lassen, naja Windows macht unter 4GB RAM keinen Spaß (gut macht es auch mit mehr RAM nicht). Klar funktioniert dann noch immer alles, aber als erstes wird macOS den Speicher, der grad nicht benutzt wird, komprimieren, dann wird es mit dem Swapping anfangen. Swapping ist Gift für Flash-Speicher, daher wird erst komprimiert und es gibt keien Swap bei iOS Geräten.

Also, was man auf der SSD hat kann man auslagern, dann hat man halt seine Musik nicht auf dem Rechner. RAM auslagern geht, macht jedes Unix auch von alleine, aber gefährdet den Flash-Speicher.
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Chriz_L
Chriz_L12.11.1817:41
LoCal

Die verkürzte Lebensdauer der SSD ist für private längere Nutzung auch wieder relativ. Wer hat schon in der „Freizeit“ 8h am Tag Xcode und Co aktiv in Verwendung?
Aus meiner Erfahrung mit einem MacBook Air 2012 mit 4GB RAM und dadurch sicher viel ausgelagert, da doch sehr oft Windows unter Parallels betrieben wurde, hat knapp 5 Jahre berufliche (Softwareentwicklung) und private Nutzung und seither nur mehr private gut weggesteckt ohne Ausfall der SSD.
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piik
piik12.11.1820:55
Aus der Praxis:
Ich habe mal die Anzahl der geschaufelten Bytes mit nem Tool aus einer 256er SSD ausgelesen, die bei mir ca. 1 1/3 Jahre im Einsatz war (ca. 12 h/d) bei 16 GB RAM samt Nutzung von VMware. Es waren rund 5 TB geschrieben worden, also 10% der vom Hersteller der Flash-Chips (Samsung) garantierten Lebensdauer von >2000 Schreibzyklen. Demgemäß müsste sie also bei heavy use mindestens 13 Jahre halten. In der Praxis noch viel mehr, wie solche Lebensdauertests zeigen: , lautb denen man gut vom 10fachen ausgehen kann.
Die modernen SSDs vertragen vielleicht noch die Hälfte, aber potentielle 1 Petabyte = 60 Jahre würde mir auch knapp reichen.
LoCal
Sascha77
Zumindest offiziell nicht nachrüstbar. Aber wie aus Testberichten hervorgeht, ist eventuelles Swapping auf die SSD dank deren Speed mittlerweile nicht mehr zu spüren.

Solange der Arbeitsspeicher nicht gesockelt ist, wird man ihn nicht nachrüsten können!
Und das mit dem Swapping ist eine sehr schlechte Idee, denn damit verkürzt sich die Lebenszeit der SSD!
„Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
+1
winfel12.11.1822:48
FabiLig
pünktchen
Ich hab ja keine Ahnung (Jurist) aber ich habe den Eindruck dass hier lauter Informatiker erzählen was sie für ein Informatikstudium sinnvoll halten aber das Studium der Wirtschaftsinformatik was völlig anderes ist. Siehe den Post von macdevil...

Dieses Gefühl hatte ich auch am Anfang, allerdings lässt sich die Aussage von Macdevil leider nicht Universal anwenden. Da unterscheiden sich die Hochschulen doch sehr voneinander. Es gibt welche die machen sehr viel Theorie und kaum praktisches Programmieren und andere sehr viel Praxis.

Auch mit dem Studium und dem Anspruch an die Rechner ist das so eine Sache. Sowohl das Wirtschaftsinformatik-Studium als auch das Informatikstudium sind keine Programmierausbildungen. In jedem Fall gibt es auch ganz große Unterschiede zwischen Fachhochschulstudium und Universitätsstudium und innerhalb derer zwischen den Hochschulen. ABER: In keinem der Studiengänge kann davon ausgegangen werden, dass die Studierenden das geilste vom geilsten haben. Hier in Paderborn wurden vor einigen Jahren mal Netbooks an die Studierenden des Erstsemesters verschenkt. Ich kenne viele (Informatiker!), die die in den ersten Semestern dann intensiv genutzt haben – inklusive Programmier-Vorlesungen und Softwaretechnikpraktikum. Das ging da ganz Problemlos, gerade weil man in den Programmier-Vorlesungen eben nicht mit einer aufgetakelten Programmierumgebung arbeitet sondern im Zweifelsfall mit Editor und JDK. Das geht mit jedem Laptop der letzten 10 Jahre und mit jedem 250 Euro Windows-Teil. Gar kein Problem.

Ich bin als wissenschaftlicher Mitarbeiter hier an der Uni Paderborn tätig. Ich habe hier auch heute Leute, die gerade ihren Master machen, die kommen mit Uralt-Laptops hier an. Einige schicken mir immer das, was sie mir zeigen wollen, weil sie keinen Laptop haben, sondern zu Hause einen Desktop-Rechner und für die Uni ein Tablet.

Warum sage ich das? Der Grund, warum du einen schön ausgestatteten Rechner als Student haben willst, kann nicht nur in der Programmierung liegen. Selbst wenn du in einem Studium bist, in dem viel Programmiert wird, ist das im Vergleich zu dem, was ein Entwickler so tut und daher auch an Technik braucht, nicht der Rede Wert. Aber: Du musst als Student auch Mitschriften machen, musst Folien speichern und Annotieren, Audio- und Videoaufzeichnungen zuordnen, Präsentationen erstellen und so weiter und so weiter. Und dann willst du das ganze noch so haben, dass dir das Spaß macht (wenn das nicht so wäre, würdest du keinen Apple nehmen, sondern ein Windows-Notebook kaufen).
+3
FabiLig12.11.1823:07
winfel
[...] Selbst wenn du in einem Studium bist, in dem viel Programmiert wird, ist das im Vergleich zu dem, was ein Entwickler so tut und daher auch an Technik braucht, nicht der Rede Wert. Aber: Du musst als Student auch Mitschriften machen, musst Folien speichern und Annotieren, Audio- und Videoaufzeichnungen zuordnen, Präsentationen erstellen und so weiter und so weiter. Und dann willst du das ganze noch so haben, dass dir das Spaß macht (wenn das nicht so wäre, würdest du keinen Apple nehmen, sondern ein Windows-Notebook kaufen).

Ich denke mal das für Audio/Video Mitschnitte, Hausarbeiten, Präsis etc. quasi jedes MacBook herhalten kann und ich dort mit der Basiskonfiguration gut durch das Studium kommen würde. Kopfschmerzen bereitet mir eher die Anforderungen die über ein „normales“ Studium ohne IT Fachrichtung hinaus gehen...also das Programmieren bzw. nutzen von speziellen Programmen die dem Rechner dann einiges abverlangen.

Ich habe mich jetzt nochmal schlau gemacht, im Studium läuft es (in den meisten Fällen bzw. meisten Hochschulen) auf Java als Klassiker ähnliches simples wie html hinaus. Das MacBook soll erstmal nur die Anforderungen bis zum Ende des Studiums stemmen. Jetzt sind schon viele Antworten eingegangen und ich bin doch wieder etwas verwirrt.

P.S. Hier seid ihr einfach die besten ! So viele Antworten
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pünktchen
pünktchen13.11.1808:32
Wie winfel schrieb: Java = JDK = jeder olle Laptop reicht.
+1
LoCal
LoCal13.11.1808:51
pünktchen
Wie winfel schrieb: Java = JDK = jeder olle Laptop reicht.

Nur dass er nicht der Fragesteller ist!
Mittlerweile wird an FHs/Unis auch schon direkt mit Swift/iOS eingestiegen und es werden Apps entwickelt.
Bei mir im Studium waren es damals Java, C und qt mit C++ .
Java war zu vernachlässigen, da die Profs lieber Papierprogrammierung wollten, nur in den Übungen (und nur da!) durfte am Rechner programmiert werden.

Die Aussage "es genügt auch ein 250-Euro uralt windows-laptop" halte ich persönlich für quatsch! Zum einen wird er damit nicht glücklich und zweitens ist der Laptop ein Arbeitsgerät und das sollte immer ordentlich und qualitativ gut sein … ein kleines MBA mit 16 GB sollte ihm gut taugen.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
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pünktchen
pünktchen13.11.1809:04
FabiLig ist der Fragesteller und er meint es laufe auf Java und HTML hinaus. Klar, ein MBA (oder MB) ist angenehmer als ein Billiglaptop. Aber wozu braucht er da bitte 16 GB RAM? Meines Erachtens rausgeschmissenes Geld.
+1
LoCal
LoCal13.11.1809:29
pünktchen
FabiLig ist der Fragesteller und er meint es laufe auf Java und HTML hinaus. Klar, ein MBA (oder MB) ist angenehmer als ein Billiglaptop. Aber wozu braucht er da bitte 16 GB RAM? Meines Erachtens rausgeschmissenes Geld.

Er weiss nicht, was kommt, er nimmt an, dass es auf Java hinausläuft, das ist ein ziemlicher unterschied!
Und dann sollte man bei einem Gerät, bei dem der Speicher nicht erweiterbar ist, eben mal lieber das das mehr an Speicher nehmen.


Letztendlich ist die Diskussion aber müßig, denn:
FabiLig
Wer um Rat fragt sollte diesen auch befolgen. Es wird also ein MacBook mit 16 GB RAM und wahrscheinlich 256 GB Speicher.
[…]
Vielen Dank für eure ganzen Ratschläge
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
+1

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