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MacOS 26: Diktieren ist eine Qual
MacOS 26: Diktieren ist eine Qual
jens-ulrich
26.02.26
21:30
Hallo zusammen,
früher habe ich Dragon MacDiktate benutzt, dann wurde es plötzlich eingestellt. In MacOS gibt es schon länger die Möglichkeit Texte zu diktieren, aber das funktioniert in MacOS 26 mehr schlecht als recht. Ich möchte doch nur korrekte Anführungszeichen, am besten » und «. Doch in den meisten Fällen erscheinen die Worte "Anführungszeichen öffnen" oder "Anführungszeichen unten" statt der Zeichen. Die Online-Hilfe von Apple hilft auch nicht weiter. Ein weiteres Problem ist das automatische Ersetzen von Worten. Ich möchte "JavaScript" im Text lesen und nicht "Jarvis Skript". Apple hat wegen der Sicherheit vieles wieder ausgebaut, was früher funktionierte. Power-User unerwünscht oder wie soll man das verstehen?
Jetzt habe ich mir eine openSource-Lösung (TypeWhisper) angesehen, die offline arbeitet, aber auch hier kommt es zu grösseren Problemen mit der Interpunktion. Die App Dictate
scheint das System von Apple zu nutzen.
Was sind Eure Erfahrungen mit dem Diktieren und gibt es eine Lösung, die brauchbare Ergebnisse liefert, ohne das man die Texte noch mal überarbeiten muss. Dann geht die Zeitersparnis nämlich zum Teufel.
Bin gespannt, Jens
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+2
Kommentare
Old Archibald Yates
27.02.26
07:01
Ich diktiere nur auf den Mobil-Geräten, und es ist durchaus möglich, dass da die Spracherkennung von einem ganz anderen Team programmiert wird – auch wenn das blöd wäre, aber viele Entwicklungen laufen bei Apple nebeneinander her und haben nichts miteinander zu tun, obwohl sie es sollten.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass seit den 26er-Versionen das Diktieren auf Deutsch unter iOS und iPadOS deutlich schlechter geworden ist.
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+3
Meome
27.02.26
07:32
Das ist nur mit Geduld zu lösen - Apples KI braucht noch etwas Zeit und dann wird alles gut... (und jetzt bitte steinigen)
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+3
maceric
27.02.26
11:07
Old Archibald Yates
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass seit den 26er-Versionen das Diktieren auf Deutsch unter iOS und iPadOS deutlich schlechter geworden ist.
Interessant, ich habe seit zwei Wochen auch den Verdacht, daß die Funktion schlechter geworden ist.
Allerdings mit iOS 18.7.3, eventuell wurde Systemunabhängig im Hintergrund was geändert.
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+1
Don Gomez
27.02.26
12:13
Kleiner Blick zurück, nur damit nicht fälschlicherweise die Vergangenheit verklärt werden würde: Hier auf 15.7.4 funktioniert das Diktieren wie gewohnt. „Anführungszeichen unten“ reproduziert das entsprechende Zeichen. „Anführungszeichen öffnen“ dagegen wird direkt in die beiden entsprechenden Wörter transkribiert.
Ist jetzt nicht die Lösung des Problems, aber ein Fingerzeig, dass es tatsächlich mit MacOS 26 zusammenhängen kann.
„... darauf einen Dujardin!“
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+3
DocTom
27.02.26
13:37
OT aber vielleicht trotzdem nützlich:
Ich nutze seit einigen Tagen mit sehr guten Ergebnissen FluidVoice auf meinem Mac.
OpenSource und mit lokaler AI. Die Konfiguration fand ich etwas "tricky" und ich dachte zuerst, daß man einen externen AI-Anbieter konfigurieren muss. Das ist aber rein optional. Bei mir läuft FluidVoice ohne und funktioniert sehr gut.
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+2
xcomma
27.02.26
13:57
DocTom
[..] OpenSource
Danke für den Tipp!
FluidVoice (Github)
From 2026-02-23 onward, this project is licensed under the GNU General Public License, Version 3.0 (GPLv3).
Versions published before this date were licensed under Apache License 2.0.
Wäre interessant zu lesen warum das Projekt nicht auf AGPL gegangen ist.
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-1
Schens
27.02.26
17:15
So in absichtlich miesem Deutsch in ChatGPT gestammelt:
Bereite mir bitte ein Posting für das Forum auf MacTechNews.de vor. In diesem Forum geht es gerade darum, dass wir gerade über die eingeschränkte Diktierfunktion von macOS diskutieren. Ich möchte mit diesem Diktat zeigen, dass zumindest die Diktierfunktion von macOS in Verbindung mit ChatGPT durchaus ausreicht, um, sagen wir mal, geschliffene Texte abzuliefern. Ich denke, es ist schwieriger, einen druckreifen Text zu diktieren, weil zum Beispiel Dinge wie Anführungszeichen unten und Anführungszeichen oben falsch verstanden werden. Ich werde im Anschluss diesen holprig diktierten Text posten und deine Antwort als Beispiel, wie man mit Hilfe von KI das Diktat verbessern kann.
Ich lese hier mit Interesse die Diskussion zur (gefühlt) eingeschränkten Diktierfunktion in macOS. Mein Eindruck: Als “fertiger Text” taugt Diktat selten, aber als Rohmaterial ist es gar nicht so schlecht – wenn man danach einen sauberen Schritt zur Überarbeitung hat.
Was beim Diktieren aus meiner Sicht besonders nervt:
• Zeichensetzung und Struktur (Kommas, Absätze, Gedankenstriche)
• typische Missverständnisse (z. B. Anführungszeichen, Eigennamen, pharmazeutische und medizinische Fachbegriffe)
• Satzmelodie → Satzbau: man spricht anders, als man schreibt
Ich habe mir deshalb einen simplen Workflow gebaut: macOS-Diktat für den Rohtext → danach einmal durch ChatGPT zum Glätten (Stil, Struktur, Interpunktion, Lesbarkeit), ohne den Inhalt zu verändern.
Damit das nicht theoretisch bleibt, poste ich gleich darunter einmal mein holpriges Rohdiktat und danach die geglättete Version.
Der Prompt war sinngemäß: „Bitte überarbeite den Text: gleiche Stil, bessere Struktur, korrekte Zeichensetzung, Anführungszeichen/Typografie korrekt, keine neuen Inhalte.“
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-1
Wuha
27.02.26
19:37
Hatte leider noch keine Zeit. Aber sieh dir mal Handy an.
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0
MikeMuc
28.02.26
13:00
Schens
quod erat demonstrandum. Auch ChatGPT kennt das Anführungszeichen unten nicht.
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0
mkerschi
28.02.26
16:29
jens-ulrich
Doch in den meisten Fällen erscheinen die Worte "Anführungszeichen öffnen" oder "Anführungszeichen unten" statt der Zeichen.
Einfach nur Anführungszeichen sagen
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+1
albrox
28.02.26
17:44
Ich habe MacWhisper im Einsatz.
ACHTUNG: nur die nicht-Appstore version hat das Diktat Feature. Man hält einfach einen Knopf gedrückt, egal wo man sich gerade mit der Texteingabe befindet. Und dann wird Dank KI wunderbar transkribiert. Modell kann man auswählen (auch lokal).
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0
teorema67
01.03.26
12:24
mkerschi
Einfach nur Anführungszeichen sagen
So kenne ich es auch, wenn ich "Anführungszeichen" zu Fluency (auf der Arbeit) oder Gboard (im Telefon) sage. Über das "oben" oder "unten" entscheidet die Einstellung im Zielprogramm (z. B. Word, Signal, Browser).
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+1
Calibrator
02.03.26
08:58
Wäre es nicht einfacher, gleich einen anständigen Text zu tippen?
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jens-ulrich
03.03.26
12:57
Danke für eure Rückmeldungen. Beim Anführungszeichen-Sagen scheint es bei mir auch an Wortpausen zu hängen, das es mal klappt und mal nicht. Wenn es eine KI ist, sollte es doch lernen, wie ich diktiere, oder? Das Wort "unten" oder "öffnen" ist optional und sollte gleichbehandelt werden – in einer KI. Bei der Dragon-Software war das anders: feste Begriffe und 100% Erfolg.
@Calibrator: nein, gutes Diktieren ist bis zu zwei mal schneller. Ausserdem können nicht alle gut tippen. Mir fällt das aus md. Gründen auch immer schwerer. Apple ist doch angeblich so barrierefrei.
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