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Mac Pro 2013

iPhone4s20.01.2107:45
Hallo zusammen,

Ich überlege mir schon seit längerem einen "neuen" Mac zuzulegen. Nun habe ich bisschen im Internet gestöbert und habe einige sehr verlockende Angebote bezüglich dem Mac Pro 2013 6-Core gesehen.

Ich würde den Mac primär für Fotobearbeitung und ab und zu kleine Video Sachen benötigen. Zusätzlich wäre Bootcamp für mich sehr wichtig, da ich ab und zu noch einige Sachen auf Windows erledigen muss.

Warum schaue ich nicht nach einen iMac?
Ich habe bereits 2x Thunderbolt Displays 27" und muss sagen, dass diese sehr gut funktionieren.

Was meint Ihr zu dem Mac Pro 2013? Kann man den noch kaufen?
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Kommentare

Der echte Zerwi20.01.2108:02
Hallo,
der 6-Core ist immer noch ein toller Rechner. Ist sehr leise und ein zuverlässiger Rechenknecht.
Ich habe meinen inkl. TB Display jetzt erst an meine Frau abgetreten, weil ich auf einen iMac umgestiegen bin. Aber nur wegen der besseren Gamingperformance der GPU. Ansonsten würde ich auch mit der kleinen Tonne weiterarbeiten.
Nachteile des Mac Pro:
4K-Bildschirme nur mit 30 Hz (bei Dir nicht relevant)
USB Schnittstelle bremst SSD auf ca. 300 MB/s aus
MacOS Updates wird es wohl nicht mehr lange geben

Ansonsten ein super Rechner.
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sffan20.01.2108:10
iPhone4s

Vermutlich vor allem Gebrauchtgeräte?
Da die schon einige Jahre „auf dem Buckel“ haben können (das Alter sollte im Angebot erwähnt werden) ist es hilfreich, wenn man einige Sachen selbst machen kann. Sonst wird es schnell teuer. Je nach bisheriger Umgebung und Alter kann Staub und zb ein dadurch zickender Lüfter auftreten. Nur als Beispiel.
Bei fixit zb kannst Du Dir schon vorher einen Eindruck verschaffen. Nicht jeder traut sich das zu. Für mich persönlich wäre das nichts.

Mein cMP wird bald 12 Jahre alt. Ende des Jahres schau ich mich mal um. Dann fällt der support für mojave weg. Ein M1 mini erscheint schon jetzt attraktiv und ich kann auch einiges an Monitor usw. weiterverwenden.. Mal sehen wie das mit den ARM CPU weitergeht, so groß und teuer wie bei dem cMP brauche ich es künftig jedenfalls nicht mehr..
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pünktchen
pünktchen20.01.2109:11
Sicherlich ein schönes Gerät, aber es müsste schon günstiger sein als die letzten Intel Mac minis ab 2018. Die sind mit 6 Kernen (i5 & i7) einfach schneller und deine zwei Displays kannst du auch mit betreiben. Das wäre mein Vergleichspunkt.
+2
Der echte Zerwi20.01.2109:56
pünktchen
Sicherlich ein schönes Gerät, aber es müsste schon günstiger sein als die letzten Intel Mac minis ab 2018. Die sind mit 6 Kernen (i5 & i7) einfach schneller und deine zwei Displays kannst du auch mit betreiben. Das wäre mein Vergleichspunkt.

Ich denke, da spielen auch "Liebhabereffekte" eine Rolle. Aus dem Grund habe ich meinen z.B. nicht verkauft, sondern lieber meiner Frau gegeben. Auch wenn ihr alter Mini vollkommen ausreichte. So bleibt der Rechner in der Familie. Hat für mich einen gewissen "Cube"-Faktor.
+2
LoCal
LoCal20.01.2110:03
Ich würde mich auch eher beim mac mini umschauen … und ggf. sogar mit M1. Es kommt da ein bisschen auf die Software an, die Du nutzt.

Das mit dem Liebhabereffekt kann ich verstehen, aber ich stand vor der gleichen Entscheidung und habe mich erstmal bewusst gegen einen MacPro 6.1 entschieden.
Der größte Nachteil am MacPro sind für mich die proprietären Innereien, besonders auch die GPU. Und dann hat der MP 6.1 leider nur Thunderbolt 2, was halt einer weiterer Flaschenhals ist.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
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Tom Macintosh20.01.2110:09
Hi LoCal,

Windows braucht er...daher kein M1

Hi iPhone4s,

ich würde auch lieber einen Mini ab 2018 nehmen... Hat alles was du brauchst und ist dafür gut geeignet.
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Der echte Zerwi20.01.2110:15
Ja, das stimmt. Konnte mich kürzlich davor bewahren, nochmal einen mit der D700 GPU zu kaufen. Wäre echt die totale Unvernunft gewesen, denn günstig sind die MP 6,1 nicht wirklich.
Moderne Schnittstellen sind schon ein gewichtiges Argument. Was aber die GPU angeht, so ist selbst die kleinste Ausführung im MP 6,1 (die D300) immer noch 20 % leistungsfähiger als die aktuelle M1-Grafik.
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iPhone4s20.01.2110:19
HAllo,

Danke für euer Feedback!

Also was den Faktor Preis betrifft:
Ich würde einen Mac Pro 6.1 6Core 2TB SSD mit 64GB RAM und 2x D500 um ca 1200-1500€ bekommen.

Bezüglich den Mac mini 2018 kann ich dann die egpu direkt mit den TB2 Displays anstecken (mit Adapter) oder wie ist das unter Bootcamp dann?

Ich würde ganz offen und ehrlich mit M1 Macs noch warten bis auch Linux etc. für virtuelle Maschinen besser funktioniert und nicht emuliert werden muss.
+2
LoCal
LoCal20.01.2110:42
Tom Macintosh
Hi LoCal,

Windows braucht er...daher kein M1

Stimmt, das hatte ich überlesen.

Der echte Zerwi
Was aber die GPU angeht, so ist selbst die kleinste Ausführung im MP 6,1 (die D300) immer noch 20 % leistungsfähiger als die aktuelle M1-Grafik.

Hast Du dafür eine Quelle?
Zumindest hier schneidet die GPU des M1 ziemlich gut ab … auch im vergleich zum aktuellen MacPro.

Weil das Thema "was wird mein nächster Mac" auch bei mir auf dem Tisch liegt und ich für zwei - drei Programme (SimRacing-Titel), auf die ich per API zugreife, auch noch Windows brauche hab ich mich für folgendes Szenario entschieden.
Mein MacBookPro nutze ich min bis zum nächsten M-Chip (M1X oder M2) und für den Windows-Kram werde ich mir einen Rechner mit X79 oder X99 aufbauen, es gibt da recht lustige und günstige chinesische Boards. Einziger Knackpunkt für mich ist, dass eine Win-App eine hohe SingleCore-Performance braucht, alle anderen wollen mehr Kerne und der CPU-Takt ist da nicht so wichtig …
Lange Rede kurzer Sinn, ich komme mit der Kombinatin M-Chip-Mac und Winkiste günstiger Weg als wenn ich mir jetzt noch mal einen Monster -Intel-Mac kaufen würde.
iPhone4s
Ich würde ganz offen und ehrlich mit M1 Macs noch warten bis auch Linux etc. für virtuelle Maschinen besser funktioniert und nicht emuliert werden muss.
Linux läuft doch schon virtualisiert auf dem M1-Mac … ist halt ARM-Linux
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
+2
Der echte Zerwi20.01.2111:32
LoCal
Der echte Zerwi
Was aber die GPU angeht, so ist selbst die kleinste Ausführung im MP 6,1 (die D300) immer noch 20 % leistungsfähiger als die aktuelle M1-Grafik.
Hast Du dafür eine Quelle?
Zumindest hier schneidet die GPU des M1 ziemlich gut ab … auch im vergleich zum aktuellen MacPro.

Geekbench.
D300 Open CL: 22393 (kann ich bestätigen)
D700 Open CL: 28916
M1 Open CL: 18311

Barefeats Warhammer II:
D700: 59 FPS
M1: 30 FPS
+2
LoCal
LoCal20.01.2111:43
Der echte Zerwi
LoCal
Der echte Zerwi
Was aber die GPU angeht, so ist selbst die kleinste Ausführung im MP 6,1 (die D300) immer noch 20 % leistungsfähiger als die aktuelle M1-Grafik.
Hast Du dafür eine Quelle?
Zumindest hier schneidet die GPU des M1 ziemlich gut ab … auch im vergleich zum aktuellen MacPro.

Geekbench.
D300 Open CL: 22393 (kann ich bestätigen)
D700 Open CL: 28916
M1 Open CL: 18311

Barefeats Warhammer II:
D700: 59 FPS
M1: 30 FPS

Danke
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
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udrabo
udrabo20.01.2111:55
Der echte Zerwi
Nachteile des Mac Pro:
4K-Bildschirme nur mit 30 Hz (bei Dir nicht relevant)
Das stimmt nicht! Ich habe 4K-Bildschirme mit 60 Hz am Mac Pro (2013) Quad Core dranhängen – per Displayport-to-Minidisplayport-Kabel.
+1
Der echte Zerwi20.01.2112:13
udrabo
Der echte Zerwi
Nachteile des Mac Pro:
4K-Bildschirme nur mit 30 Hz (bei Dir nicht relevant)
Das stimmt nicht! Ich habe 4K-Bildschirme mit 60 Hz am Mac Pro (2013) Quad Core dranhängen – per Displayport-to-Minidisplayport-Kabel.

Interessant - da habe ich sehr unterschiedliche Berichte drüber gelesen. Wieder was gelernt. Wenn es funktioniert - perfekt.

Aber an meinen kommt eh nur das bereits vorhandene TB Display ran. Bild ist super und die Optik einfach immer noch sensationell.
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udrabo
udrabo20.01.2113:31
Der echte Zerwi
Es geht wohl nicht jedes 4K-Display. Das Display muss MST (Multistream) können. Ich denke, die neueren können das in der Regel. Dann packt der Mac Pro bis zu 3 solcher 4K-Monitore (2 über Thunderbolt/Display-Port, 1 über HDMI).

Ich habe Eizo FlexScan EV3237 dranhängen.
+2
omoopo20.01.2113:40
Hallo, mal kurz mit einklinken.
Habe mir auch einen MP 6.1 geholt 3,5er 6-Core mit 64GB RAM und der D500.
Kann nur sagen Bild, Audio und Videobearbeitung absolut Top.
Hab allerdings auch eine 2TB Nvme SSD mit Adapter eingebaut die mit 1400mb/s liest und schreibt.
Auch bei mir hängen 2x27 Zoll 4K Monitore dran @60hz.
Ich würde mir wieder einen holen etwas genauer gesucht und man findet schon einen der preislich passt.
Ich habe für meinen 1400€ bezahlt mit 64GB RAM plus die NVME SSD mit Adapter 260€.

Kann man nicht sagen.
+1
macbacchi20.01.2114:56
ich habe vier mp‘s. immer noch tolle geräte. man kann viel selbst tauschen oder erweitern.

zumindest mit samsung M2 ssd‘s wird auch die firmware upgedated ohne dass die original ssd wieder eingebaut werden muss.

ich bevorzuge den 8 core. aber die D700 scheint eher mal zu sterben.

der 6 core mit D500 ist immer noch sehr empfehlenswert.

ich würde auch immer das biotop berücksichtigen in dem er betrieben wird. wenn die anschlüsse zur vorhandenen oder geplanten peripherie passen ist das ein toller rechner. der genannte preis ist absolut ok.

ich betreibe die geräte mit bis zu 2x LG Ultrafine 5k. geht alles. für einen stationären rechner hat er auch sinnvolle anschlüsse.

die urne rutscht auch nicht gleich weg wenn man mal n stecker rauszieht. und macht immer noch n schlanken fuß.
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milk
milk20.01.2116:42
omoopo
Ich habe für meinen 1400€ bezahlt mit 64GB RAM plus die NVME SSD mit Adapter 260€.
Ich find die Mülleimer ja auch toll, aber das wäre mir deutlich zuviel Geld für einen knapp 8 Jahre alten Mac.
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omoopo20.01.2116:57
Nun ja muss dazu sagen ist 2016 Baujahr
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Der echte Zerwi20.01.2117:26
1400 € sind doch ein top Preis dafür.

Mit der D700 gehen die Preise übrigens zum Teil noch über 2000 €. Sind recht selten.
-2
omoopo20.01.2118:02
Nochmal Hallo, muss auch noch dazu sagen bin eh der lieber noch etwas basteln kann als wie meine Bekannten so rundum ein MBP 16 haben aber halt nur 256gb ssd und dann jammern das Sie etwas anstöpseln müssen .
Besitze auch noch MBP 15 2015/2,5 ebenfalls mit 2TB Nvme ssd und hab da alles drauf wie 3100 Alben und ca. 110.000 Bilder ist einfach geil man macht auf und hat alles.
Das für einen Spottpreis über EBay Kleinanzeigen von 810€ plus 300€ für ssd und Adapter, Akku und uppercase wurde von Apple Reseller getauscht da er etwas aufgebläht war.
Für ein MBp 2020 mit 2tb muss ich mindestens 2000€ Oder mehr bezahlen warum soviel mehr power hat es auch nicht.
Nur so gesagt zu den die immer das neueste haben müssen oder wollen ??
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milk
milk20.01.2118:10
omoopo
Nur so gesagt zu den die immer das neueste haben müssen oder wollen ??
Bei mir rennst du da offene Türen ein, privat verwende ich einen iMac aus 2012, einen MacPro5,1 sowie ein paar PowerMac G4, und ich bin äußerst zufrieden mit den Kisten. Nichtsdestotrotz finde ich die im Moment aufgerufenen Preise für MacPro5,1 und 6,1 unanständig. Das muss sich ja nicht ausschließen.
+2
Der echte Zerwi20.01.2118:53
milk
omoopo
Nur so gesagt zu den die immer das neueste haben müssen oder wollen ??
Nichtsdestotrotz finde ich die im Moment aufgerufenen Preise für MacPro5,1 und 6,1 unanständig. Das muss sich ja nicht ausschließen.

Weil eben der aktuelle Mac Pro schon in der kleinsten Ausführung, die vom iMac vernascht wird, viel zu teuer ist.
Das hebt die Preise der Vorgänger deutlich an.
+1
omoopo20.01.2119:40
Nochmal, vor allem gibt es aktuell etliche ehemals „Schweineteure TB2 externe) relativ günstig.
Bei mir am MP6.1 hängt eine LaCie 2Big RAID TB2 (über Kleinanzeigen nur Gehäuse 85€ + 305€ für 2x2TB SSD Crucial 2x Adapter 3,5 auf 2,5 28€) in RAID 0 relativ flott.
Aber an der LaCie hängt noch eine d2 LaCie mit 6TB dran und daran hängt nochmal eine LaCie 2Big mit 2x4TB WD Red als Timemachine dran, also nur ein TB2 Anschluss und alles hängt dran

Nur mal so gesagt
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ahs20.01.2120:12
Ich habe sozusagen meinen Mac Pro 2013 als "Zweitrechner" noch "herumstehen", einfach wegen des Designs. Er verrichtet seit Anfang 2014 brav und leise seinen Dienst.

Einige Modifikationen habe ich selbst durchgeführt: RAM auf 32 GB (keine besondere Leistung ), SSD auf 1 TB NVME mittels Adapter (günstig und einfach), Prozessortausch von 6 Core auf 10 Core Xeon 2680 V2 (mit der Anleitung von iFixit relativ einfach machbar). Es ist übrigens einer mit D700. Als Monitore sind drei Eizos im Einsatz (2*22" und 1*27"). Mit den D700 wurde bisweilen auch gerendert, so dass sie bis zum Anschlag belastet wurden. Haben durchgehalten...

Zeitweise war noch eine AMD Vega 64 als eGPU im Einsatz, die momentan nicht benutzt wird.

Im Laufe der Zeit hat sich dann doch einiges an Thunderbolt-Peripherie in Form von einigen LaCie-Festplatten angesammelt. Dazu gehört auch ein 24 TB LaCie Raid (das große flache mit redundanten Netzteilen), das mein größtes Ebay-Schnäppchen mit ca. 280 € war.

Nicht verschweigen möchte ich jedoch, dass mir ein "Firmwareupdate" (beim Versuch 10.15 zu installieren)
den entsprechenden Chip auf dem Motherboard zerschossen hat, so dass es komplett ausgetauscht werden musste. Mit dem Austauschboard passierte dann das gleiche. Die Kosten hat aber Apple übernommen. Somit ist der Mac Pro bei System 10.14.6 stehen geblieben.

Anfang letzten Jahres löste dann der neue Mac Pro die "Tonne" als Hauptrechner ab und hat sozusagen fast die gesamte Peripherie mit übernommen.

Meiner Meinung nach kann man mit recht gutem Gewissen 1200 bis 1400 € (bei vorhandener Peripherie) durchaus noch bezahlen... ein einmaliges Design gibt es als Zugabe
+1
omoopo20.01.2120:22
Also ich muss sagen hatte mit dem Einbau der Nvme keine Probleme und soweit ich weis ist ab Boot Rom 166 auch keine Originale ssd mehr nötig.
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Der echte Zerwi20.01.2120:28
omoopo
Also ich muss sagen hatte mit dem Einbau der Nvme keine Probleme und soweit ich weis ist ab Boot Rom 166 auch keine Originale ssd mehr nötig.

Korrekt.

Zum oben angesprochenen Staub im Gehäuse: Ich habe meinen vergangenes Jahr komplett nach iFixit Vorgaben zerlegt und war erstaunt, wieviel Flusen sich bis ins Innerste im Laufe der Jahre ansammeln. Wow. Habe dann mit einem Druckluftspray eine Grundreinigung durchgeführt.
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