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M1: Virtualisierungssoftware mit High Sierra möglich?

doescher
doescher26.01.2109:42
Hallo Zusammen,

ich habe zwar inzwischen mitbekommen, dass Windows auf den neuen M1-Rechnern nicht laufen wird, aber wie sieht es mit alten MacOS-Versionen aus?
Hintergrund: Ich arbeite noch mit der CS6 von Adobe und möchte eigentlich auch nicht updaten. Daher habe ich auf einem Intel-Mac schon Parallels mit High Sierra am laufen und bin eigentlich zufrieden.
Nun ist die Frage, ob das mit den M1 (bald) auch gehen wird?

Grüße
doescher
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Kommentare

Meddten
Meddten26.01.2110:18
Nein! Bei alten macOS Versionen gilt das gleiche wie bei Windows.

Eine Emulation würde helfen. Das wäre dann aber nicht das schnellste. Aber dann würde auch Windows gehen.
+2
doescher
doescher26.01.2110:46
Oha, dann wäre als der M1 mit der Abofalle von Adobe verbunden. Das ist schlecht...
+2
fliegerpaddy
fliegerpaddy26.01.2110:55
Die Frage ist doch, wie lange Du auf das tote Pferd Adobe setzen möchtest. Es war doch abzusehen, dass es nur noch Abos gibt und die alte Software irgendwann nicht mehr läuft. Erstaunlich finde ich, wie treu die Fangemeinde von LR 6 ist, das mit immer neuen Tricks am Leben gehalten wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Wie wäre es mit Alternativen bei der Software? Auch an Silicon wird irgendwann kein Weg vorbeiführen.
+1
maculi
maculi26.01.2110:57
Brauchst du wirklich den Abokram von abodobe? Von Affinity gibts deren drei Programme derzeit wieder mit 50% Rabatt (und das auf einen ohnehin sehr fairen Preis). Falls du unsicher bist, die Testphase für die Demoversion wurde vorübergehend auf 90 Tage angehoben. Alles zu finden unter . Ob das als Alternative in Betracht kommt kannst nur du entscheiden, aber prüfen würde ich es zumindest mal.
Die Programme sind fit für Big Sur und M1-Macs.
+1
doescher
doescher26.01.2111:08
Aber leider bin ich keine Insel.

Ich kann von Auftraggebern, Zuliefern, Druckereien, Lithoanstalten, Redakteuren, anderen Grafikern leider nicht verlangen, dass sie alles auf Affinity-Produkte umstellen, damit wir untereinander die offenen Dateien austauschen können.

Und außerdem scheint es noch immer an einigen Stellen zu haken .

Also weiter hoffen, dass sich hier etwas tut oder Affinity den nächsten großen Schritt macht. Übrigens habe ich mir alle Programme von Affinity schon gekauft, auch um diese Konkurrenz zu Adobe zu unterstützen...
+3
grhrd26.01.2112:36
Wenn jemand mit Auftraggebern, Zuliefern, Druckereien, Lithoanstalten, Redakteuren, anderen Grafikern zusammenarbeitet und dann aber keine 39€ netto monatlich ( aktuelles Angebot noch bis übermorgen ) für seine Brot und Butter Software ausgeben will, dann läuft irgendwas falsch.
+17
Meddten
Meddten26.01.2112:51
Danke. Das wollte ich auch gerade sagen.
-4
doescher
doescher26.01.2112:56
grhrd
Wenn jemand mit Auftraggebern, Zuliefern, Druckereien, Lithoanstalten, Redakteuren, anderen Grafikern zusammenarbeitet und dann aber keine 39€ netto monatlich ( aktuelles Angebot noch bis übermorgen ) für seine Brot und Butter Software ausgeben will, dann läuft irgendwas falsch.
Wenn Du für Software jeden Monat 39,-€ (Regelfall 69€) bis an das Ende Deiner Karriere ausgeben möchtest, obwohl Du eigentlich Software hast, die problemlos funktioniert, dann ist das für mich vollkommen okay.
Ich versuche es so lange wie irgend geht heraus zu zögern.
Den guten Kaufmann erkennt man übrigens am Einkauf...
+6
deus-ex26.01.2113:01
doescher
Aber leider bin ich keine Insel.

Ich kann von Auftraggebern, Zuliefern, Druckereien, Lithoanstalten, Redakteuren, anderen Grafikern leider nicht verlangen, dass sie alles auf Affinity-Produkte umstellen, damit wir untereinander die offenen Dateien austauschen können.

Und außerdem scheint es noch immer an einigen Stellen zu haken .

Also weiter hoffen, dass sich hier etwas tut oder Affinity den nächsten großen Schritt macht. Übrigens habe ich mir alle Programme von Affinity schon gekauft, auch um diese Konkurrenz zu Adobe zu unterstützen...
Ich möchte dir echt nicht zu nahe treten, aber wenn du damit Geld verdienst solltest du dein Geld in Software investieren um Up-to-Date zu sein. Sei es nun per Kauf oder Abo.
Mag Leute geben die auch immer noch auf Flash setzen oder Windows XP. Aber die sterben halt aus.

Was man nicht vergessen sollte, Anforderungen verändern sich oder werden anspruchsvoller. Und nur mit aktueller Software und Hardware kann man dass dann alles noch in einem vernünftigen Zeitrahmen bewältigen. Denn auch wenn du glaubst dass du Geld sparst in dem du nicht in neue Software investierst, verlierst du Geld aufgrund von erhöhtem Arbeitsaufwand. Denn du könntest mehr Arbeiten erledigen und damit mehr Geld verdienen wenn du Arbeit schneller erledigen kannst. Und das geht mit optimiertet Software meist einher. Was früher 10 Arbeitsschritte waren oder Stunden dauerte kann heute mit einem Klick und in Minuten erledigt sein.
+2
breaker
breaker26.01.2113:14
Ich kenn ja deine Stundensätze nicht, aber das Adobe Abo ist doch unter eine Stunde locker wieder drin, sofern du nicht nur 40-50 Euro die Stunde nimmst. Wenn du das über den Monat hochrechnest, ist das doch ein Klacks.

Und gerade wenn du mit anderen Daten austauschst, wäre es mir irgendwann sehr unangenehm, ständig nach idml-Dateien zu fragen oder ob du die AI-Datei mal eben runter speichern kannst.
+3
bestbernie26.01.2113:24
Den guten Kaufmann erkennt man daran, das er in die Zukunft plant, den schlechten daran, das er sich an tote Pferde klammert.
+1
doescher
doescher26.01.2113:24
Leider driftet die Diskussion jetzt sehr weit von meiner ursprünglichen Frage ab, sorry. Ich wollte eigentlich nicht über Stundensätze und das für und wieder von Abos diskutieren.
deus-ex
Ich möchte dir echt nicht zu nahe treten, aber wenn du damit Geld verdienst solltest du dein Geld in Software investieren um Up-to-Date zu sein. Sei es nun per Kauf oder Abo.
Mag Leute geben die auch immer noch auf Flash setzen oder Windows XP. Aber die sterben halt aus.
Beispiel: Ein Paketausfahrer wird sich auch nicht ein neues Auto kaufen, mit dem er 200 km/h fahren kann, wenn er mit seinem alten noch jahrelang fahren könnte und das für seine Arbeit vollkommen ausreicht und er sowieso nie über 50 km/h fahren kann, oder?
Mir reicht für meine Arbeit die CS6 aus. Ist halt so. Aber ab und an gehen ja auch Rechner kaputt, und deshalb wollte ich mich einfach mal informieren.
Danke für Eure Hilfe.
doescher
+5
pünktchen
pünktchen26.01.2113:34
Wenn dir 50 km/h reichen dann kauf dir doch einfach einen gebrauchten Intel Mac wenn deiner kaputt geht. Am besten einen der vor 09.2018 herausgekommen ist.
+1
breaker
breaker26.01.2113:38
Zu deinem Beispiel: Also ich seh hier immer öfters moderne Elektro-Paketlieferautos, die uralten Dreckschleudern, wo gerne mal noch Ruß aus dem Auspuff kommt, werden nur noch von den Sub-Sub-Sub-Subunternehmern bis zur letzten Rille durchgeschleift.
-2
deus-ex26.01.2118:52
doescher
Leider driftet die Diskussion jetzt sehr weit von meiner ursprünglichen Frage ab, sorry. Ich wollte eigentlich nicht über Stundensätze und das für und wieder von Abos diskutieren.
deus-ex
Ich möchte dir echt nicht zu nahe treten, aber wenn du damit Geld verdienst solltest du dein Geld in Software investieren um Up-to-Date zu sein. Sei es nun per Kauf oder Abo.
Mag Leute geben die auch immer noch auf Flash setzen oder Windows XP. Aber die sterben halt aus.
Beispiel: Ein Paketausfahrer wird sich auch nicht ein neues Auto kaufen, mit dem er 200 km/h fahren kann, wenn er mit seinem alten noch jahrelang fahren könnte und das für seine Arbeit vollkommen ausreicht und er sowieso nie über 50 km/h fahren kann, oder?
Mir reicht für meine Arbeit die CS6 aus. Ist halt so. Aber ab und an gehen ja auch Rechner kaputt, und deshalb wollte ich mich einfach mal informieren.
Danke für Eure Hilfe.
doescher
Nur blöd das die alte Karre öfter liegen bleibt. Da zieht der Kollege mit seinem Neuen dann mit 50km/h an seiner Panne vorbei, auch wenn der Neue theoretisch 200 schafft.
-5
slmnbey
slmnbey26.02.2123:49
Liebe Freunde, ich habe soeben mehrere Stunden verbracht um herauszufinden, welche Virtualisierungssoftware ältere macOS Versionen auf M1 Prozessoren virtualisieren kann. Ergebnis gleich keins der bekannten Verdächtigen. Parallels, die eine ARM Version zum testen bereits anbieten, können allerdings auch nur ARM Betriebssysteme installiert werden und keine Installer auf Intel-Basis. Hier habe ich die größte Hoffnung, dass sie bald auch Unterstützung für Intel-Installer (z.B für Mojave) herausbringen. VirtualBox unterstützt M1 gar nicht und VMWare Fusion schweigt sich bisher aus...

In wie fern der eine oder andere User auf ältere macOS Versionen setzen, dürfte bei aller liebe egal sein. Der Fragesteller braucht es basta. In meinem Fall brauche ich Mojave um eine Software auszuführen, die bereits auf Catalina buggy aber auf Mojave top läuft. So what?, pls troll!
+4
Weia
Weia27.02.2105:05
slmnbey
ich habe soeben mehrere Stunden verbracht um herauszufinden, welche Virtualisierungssoftware ältere macOS Versionen auf M1 Prozessoren virtualisieren kann.
Wie bitte kann man mit dieser Frage mehrere Stunden zubringen? 1 Minute Nachdenken reicht, um zu verstehen, dass das mit Virtualisierungsoftware unmöglich ist. Virtualisierungssoftware ändert niemals die Prozessorarchitektur, sondern hegt sie nur in ein abgegrenztes Areal ein, in dem man dann ein weiteres Betriebssystem für die Prozessorarchitektur der tatsächlichen Hardware ausführen kann. Und ältere macOS-Versionen sind nun mal für Intel-Prozessoren gedacht und laufen daher nicht auf M1-Rechnern.

Um Software für eine Prozessorarchitektur auf einer anderen Prozessorarchitektur ausführen zu können, braucht man keine Virtualisierungssoftware, sondern eine Emulationssoftware, die diese andere Prozessorarchitektur simuliert. So etwas ließe sich prinzipiell wohl für M1-Prozessoren schreiben, es hat aber bislang niemand getan und es ist zweifelhaft, ob es jemals jemand tun wird.
Der Fragesteller braucht es basta.
Die Welt ist aber kein Wunschkonzert und bloß weil jemand etwas braucht, heißt das nicht, dass es das auch gibt. Da kannst du so oft basta schreiben, wie du willst, das ändert nichts und macht dich höchstens zum trotzigen Kleinkind. Im übrigen braucht der Fragesteller das nicht, er ist nur zu geizig, die aktuelle Softwareversion zu bezahlen, die auch auf M1-Prozessoren läuft. Eine Emulationssoftware, falls es die jemals geben würde, dürfte aber keinesfalls billiger sein als es die Adobe-Programme sind. Insofern wäre auch dann finanziell nichts gewonnen.

Im übrigen kann ich nur meinen Vorrednern zustimmen: der sachlich vernünftige Schritt ist, sich endlich von Adobe zu trennen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
MikeMuc27.02.2108:19
Momentan hab ich die Befürchtung, das wir alle, die auswelchem Grund auch immer, darauf angewiesen sind, ein älteres macOS ausführen zu müssen, irgendwann bei Rechnern mit Windows oder Linux und „Intel inside“ landen werden. Dort laufen die alten Systeme dann bis an unser Lebensende in einer Virtualisierung.
Erst wenn es eine vernünftige und für unsere Zwecke brauchbare Emulation eines Intelprozessors auf dem M1 geben wird, gäbe es die Möglichkeit, auch wieder bei Apple einen Rechner zu kaufen .
+5
pünktchen
pünktchen27.02.2109:12
Weia
Um Software für eine Prozessorarchitektur auf einer anderen Prozessorarchitektur ausführen zu können, braucht man keine Virtualisierungssoftware, sondern eine Emulationssoftware, die diese andere Prozessorarchitektur simuliert. So etwas ließe sich prinzipiell wohl für M1-Prozessoren schreiben, es hat aber bislang niemand getan und es ist zweifelhaft, ob es jemals jemand tun wird.

Es gibt doch schon Qemu, es ist nur zu lahm. Aber wenn die PPC Macs ein ausreichender grosser Markt für VirtualPC waren dann sollten die deutlich mehr ARMApple Silicon Macs doch auch irgendwann irgendwen auch zur Programmierung einer halbwegs nützlichen X86-Emulation motivieren.
+3
pünktchen
pünktchen27.02.2111:16
PS - Catalina & High Sierra in Qemu X86 Emulation auf einem M1-Mac:

Geekbench 5 Score: 68/ 205 🤣

Also es läuft, bzw. kriecht. Aber das sollte auch deutlich schneller gehen.

Natürlich dann immer noch keine sinnvolle Lösung für Software die höhere Leistungsanforderungen hat. Da sollte man vielleicht dann doch mal über neuere Software nachdenken.
+1
pünktchen
pünktchen27.02.2112:07
PPS: anders als zu PPC Zeiten gibt es jetzt natürlich ein Windows für ARM und damit fallen die meisten potentiellen Kunden für eine komplette X86-Emulation wohl weg.
+1
MikeMuc27.02.2112:31
pünktchen
... damit fallen die meisten potentiellen Kunden für eine komplette X86-Emulation wohl weg.
Kein. Denn das setzt voraus, das es die benötigte "Windowssoftware" auch für Windows on ARM gibt oder sie zumindest darauf irgendwie läuft. MS hat da zwar einen Emulator oder will einen haben...
Wenn der wirklich taugt, dann lasse ich auf dem M1 eben ein Windows-ARM laufen was mir dann den oben geforderten Emulator bietet, damit man da vielleicht per VM-Ware ein 10.6 laufen lassen kann ; Vermutlich ist da aber ein "Intel Nur" oder wie die Dinger heißen, praktikabler und fixer.
-1
Weia
Weia27.02.2113:09
MikeMuc
pünktchen
... damit fallen die meisten potentiellen Kunden für eine komplette X86-Emulation wohl weg.
Nein. Denn das setzt voraus, das es die benötigte "Windowssoftware" auch für Windows on ARM gibt
Doch. Mac-Nutzer, die unbedingt ein Windows-Programm brauchen, das aber seinerseits wiederum nicht für Windows on ARM erhältlich ist, sind eine Untergruppe von einer Untergruppe und daher mit hoher Wahrscheinlichkeit zu wenige, damit es sich rechnet, sowas wie Qemu auf ein praxistaugliches Niveau zu weiterzuentwickeln.
Vermutlich ist da aber ein "Intel Nur" oder wie die Dinger heißen, praktikabler und fixer.
Richtig. Bei den heutigen Hardware-Preisen halte ich ein Hardware-Add-On für Apple-Silicon-Macs für deutlich wahrscheinlicher und aussichtsreicher als einen leistungsfähigen Emulator. Das muss ja gar kein eigener Rechner mit allen Peripherie-Bestandteilen sein; ein kleines, über Thunderbolt angeschlossenes Kästchen mit entsprechend angepasster Virtualisierungssoftware auf dem Mac täte es vermutlich auch und sogar besser. Ich würde mich nicht wundern, wenn für den Apple Silicon Mac Pro eine entsprechende Steckkarte erscheinen würde.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
maculi
maculi27.02.2113:12
Und für die nicht Mac Pros gibt es eGPU (falls es die in Zukunft überhaupt noch gibt) und eintel (heißt das dann intel outside )?
+1
pünktchen
pünktchen27.02.2114:04
MikeMuc
Denn das setzt voraus, das es die benötigte "Windowssoftware" auch für Windows on ARM gibt oder sie zumindest darauf irgendwie läuft.

Das tut sie halt ganz überwiegend und dank nativem OS sicher schneller als in einem komplett emulierten PC.
MikeMuc
... dann lasse ich auf dem M1 eben ein Windows-ARM laufen was mir dann den oben geforderten Emulator bietet ..

Wieso sollte es da einen vernünftigen Emulator geben? Der Markt für Win on ARM ist ja noch kleiner als der für macOS on ARM und dann ist die Rückwärtskompatibilität noch grösser da auch 32-bit unterstützt wird.
-2
Maniacintosh
Maniacintosh27.02.2114:27
slmnbey
In wie fern der eine oder andere User auf ältere macOS Versionen setzen, dürfte bei aller liebe egal sein. Der Fragesteller braucht es basta. In meinem Fall brauche ich Mojave um eine Software auszuführen, die bereits auf Catalina buggy aber auf Mojave top läuft. So what?, pls troll!

Dann wäre Stand heute die Taktik: Noch einen Intel-Mac kaufen, um möglichst lange diese Software noch ausführen zu können oder alternativ anfangen nach einer Alternative für diese Software zu schauen. (Oder falls die Software auch auf einer anderen Plattform läuft, wäre noch der Wechsel der Plattform eine Option.) Dass es jemals eine Lösung dafür auf Apple Silicon-Macs geben wird ist zwar denkbar, aber auf keinen Fall sicher.
pünktchen
Es gibt doch schon Qemu, es ist nur zu lahm. Aber wenn die PPC Macs ein ausreichender grosser Markt für VirtualPC waren dann sollten die deutlich mehr ARMApple Silicon Macs doch auch irgendwann irgendwen auch zur Programmierung einer halbwegs nützlichen X86-Emulation motivieren.

Damals war der Markt aber ein vollkommen anderer. Die Plattform PC (auch der Mac ist ein Personal Computer) ist zugunsten von Smartphones und Tablets immer weiter auf dem absteigenden Ast. Auch im Office müssen die Dinger immer weniger können, weil alles irgendwie Remote über RDP, Citrix oder als Web-Anwendung läuft. Auch sind die Prozessor-Architekturen komplexer geworden: Damals war alles 32bit, bei Intel ist heute 64bit hinzu gekomen, Apple hat dieses schon hinten runterfallen lassen. Und dies mit gutem Grund wohl kurz vor dem Switch zu Apple Silicon. Mich würde es nicht wundern, wenn die Apple-Chips den 32bit-ARM-Befehlssatz gar nicht mehr implemtieren. Zumindest scheint ARM-Windows bei 32bit-Apps gleich zu crashen.
pünktchen
MikeMuc
... dann lasse ich auf dem M1 eben ein Windows-ARM laufen was mir dann den oben geforderten Emulator bietet ..

Wieso sollte es da einen vernünftigen Emulator geben? Der Markt für Win on ARM ist ja noch kleiner als der für macOS on ARM und dann ist die Rückwärtskompatibilität noch grösser da auch 32-bit unterstützt wird.

Weil Microsoft ihn gleich mit ARM-Windows ausliefert. x86-Windows-Apps laufen auf ARM-Windows. Bisher galt das nur für 32bit, aber der 64bit-Emulator ist schon Teil der aktuellen Preview-Versionen. MS hat selber ein Interesse daran, dass Intel-Apps auf ARM-Windows laufen. Genauso wie Apple Rosetta 2 ausliefert, damit alte Apps laufen, hat MS ein Interesse daran, dass das für ARM-Windows genauso gilt.
+1
pünktchen
pünktchen27.02.2114:47
Maniacintosh
Weil Microsoft ihn gleich mit ARM-Windows ausliefert.

Es ging im Kontext um die Emulation eines X86-PCs oder genauer Macs um da alte Versionen von macOS drauf zu installieren. Da hilft Microsoft Emulationsframework alleine herzlich wenig.
+2
Maniacintosh
Maniacintosh27.02.2115:20
@MikeMuc schrieb aber davon auf dem M1-Mac ein ARM-Windows laufen zu lassen. Und damit dürften > 90% des Bedarfes an x86-Emulation abgedeckt sein. Für den Rest lohnt die Entwicklung einer Emulation für alle Betriebssysteme vermutlich nicht. Zumal der Bedarf an alten macOS-Versionen mit fortschreitender Zeit nachlassen dürfte, der Bedarf für das aktuelle Windows dürfte aber recht konstant bleiben.
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pünktchen
pünktchen27.02.2115:28
Meine Rede. Genau das wollte ich mit dem sagen was du von mir zitiert hast.
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