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Interne Festplatte kaputt?

Roobert
Roobert18.08.1920:11
Hello Leute, ich bitte Euch wieder um Unterstützung.

Vor ein paar Tagen hat meine Frau meinen ehem. Hauptrechner, einen iMac mid 2011 / HS übernommen. Er bootet von einer Samsung T5 SSD, auf der alles drauf ist. Die Backups erfolgen auf die interne HD. Das habe ich jahrelang auch so gemacht.

Gestern, als sie gerade am Arbeiten war (nix besonderes, Word, Outlook, Firefox), wurde ohne ihr Zutun plötzlich die interne HD ausgeworfen. Sie merkte es, als sie das übliche SuperDuper-Backup auf die Interne machen wollte, aber die war pfutsch.

PRAM- und SMC-Reset
Neustart: Die Interne scheint mit "alt" nicht auf. Booten von SSD geht.
Neustart mit alt-R, Interne löschen.
Neustart mit alt, booten von der SSD, die Interne scheint im Finder auf. Dachte schon "na bitte, geht doch".

Aber das SuperDuper (von SSD auf Interne) bricht kurz vor dem Ende ab, weil "has been unmounted". Und die Interne ist weg.
Neustart alt-R, Erste HIlfe auf Interne laufen lassen: Bringt die Fehlermeldung "Volume konnt nicht vollständig überprüft werden" und "Exit Code Dateiprüfungssytem: 8".
Neustart mit alt-D: Das einfache Diagnostic läuft zügig, hängt aber ca 5 mm vor dem Ende des Statusbalkens. Anzeige: Noch ca. 3 Min. Habe 2 Std. gewartet, dann abgebrochen.
Soeben habe ich wieder mit alt die SSD gebootet und nochmal Erste Hilfe auf die Interne laufen lassen. Wenn ich den oberen der beiden Einträge teste (ST31000528ASMedia), kommt nach Sekunden das Ok. Teste ich den unteren, eingerückten Eintrag (Macintosh HD Eva), bricht es wieder ab (Pic) und die HD ist unmounted.

Im FP Dienstprog. ist nun der obere Eintrag "schwarz”, der untere ausgegraut. "Aktivieren" schaut klickbar aus, es tut sich aber nichts.

Schön langsam beschleicht mich das Gefühl, dass die alte HD-Dame einfach defekt ist. Was meint Ihr? Eine neue Interne einbauen lassen? Oder gleich den 8+ Jahre alten iMac ersetzen und Stunden des Herumfrickelns sparen? Nach den mit Eurer Hilfe kürzlich gelösten Problemen mit der SSD (war falsch formatiert), reicht es mir langsam.

Danke.
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Kommentare

yew
yew18.08.1921:59
Roobert
Die Backups erfolgen auf die interne HD. Das habe ich jahrelang auch so gemacht.

Hi
denke, dass dies keine gute Idee war .... da die interne Platte ja immer läuft

Lade dir mal SMART Utility und poste das Ergebnis von "Attributes > show all"


Gruß yew
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piik
piik18.08.1922:14
yew
Roobert
Die Backups erfolgen auf die interne HD. Das habe ich jahrelang auch so gemacht.

Hi
denke, dass dies keine gute Idee war .... da die interne Platte ja immer läuft

Lade dir mal SMART Utility und poste das Ergebnis von "Attributes > show all"

Gruß yew
Ach, dafür ist die tatsächlich gebaut, yew. Das war also ne echt gute Idee.
Aber Platten sterben nunmal auch. Wie wohl in diesem Fall.

Robert: Wenn Du ne preiswerte Platte irgendwo her kriegst, dann lohnt sich das.
Ist ja nicht allzu schwierig, die auszuwechseln.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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Roobert
Roobert18.08.1922:15
Das hat vier Jahre gut funktioniert ... Aber danke für´s Helfen. Hier das Ergebnis der beiden SMART Utility-Themen, wo Fehler angezeigt werden. Was sagt Dir das?

Die Interne, um die es grad geht, war bei dem Test nicht gemounted.
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MikeMuc18.08.1922:52
piik
Ach, dafür ist die tatsächlich gebaut, yew. Das war also ne echt gute Idee.

Nein, die Platten sich nicht für 24/7 zertifiziert solange du nicht das Gegenteil beweisen kannst. Selbst die Teile in dem alten Servermini waren nicht für 24/7 ausgelegt

Wo du allerdings Recht hast: Festplatten sterben gelegentlich, manchmal auch plötzlich und unvorhergesehen. Egal ob as SMART sagt, es gibt den „plötzlichen Festplattentod“ wirklich . traurig, aber leider war.
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Roobert
Roobert18.08.1923:04
Piik & MikeMuc: Verstehe eure Diskussion nicht, wenn ich die Interne nur 1x täglich für backup verwende, wird sie doch deutlich weniger „beansprucht“, als wenm sie das Boot- und Arbeitsvolume ist?
Mike, was sagst Du zum SMART-Test oben?
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piik
piik19.08.1900:23
MikeMuc
piik
Ach, dafür ist die tatsächlich gebaut, yew. Das war also ne echt gute Idee.

Nein, die Platten sich nicht für 24/7 zertifiziert solange du nicht das Gegenteil beweisen kannst. Selbst die Teile in dem alten Servermini waren nicht für 24/7 ausgelegt

Wo du allerdings Recht hast: Festplatten sterben gelegentlich, manchmal auch plötzlich und unvorhergesehen. Egal ob as SMART sagt, es gibt den „plötzlichen Festplattentod“ wirklich . traurig, aber leider war.
Das ist Unsinn, von dem Du ausgehst. Die Platten sind für die Benutzung im Mac gebaut. Sie laufen eingebaut ganz sicher nicht länger als der Mac. Was geht Dir denn da durch den Kopf? Sieht nach Halbwissen aus. Kopfschüttel.
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piik
piik19.08.1900:25
Roobert
Das hat vier Jahre gut funktioniert ... Aber danke für´s Helfen. Hier das Ergebnis der beiden SMART Utility-Themen, wo Fehler angezeigt werden. Was sagt Dir das?

Die Interne, um die es grad geht, war bei dem Test nicht gemounted.
Was da steht ist: 97 defekte Sektoren sind ausgetauscht worden gegen andere (Reserve), aber noch 5 warten darauf, sind aber unkorrigierbar. Ergo: Platte reif fürs Recycling.
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MikeMuc19.08.1908:35
piik
Wenn der iMac immer an ist, also nie ausgeschaltet wird laufen auch die Platten immer, so sie nicht selber in Ruhezustand gehen.
Wer seinen iMac also durchlaufen läßt, der nutzt seine Platten „zu viel“. Das ist kein Halbwissen sondern ein Fakt. Wobei du natürlich das Recht hast, das anders zu sehen. Sing ja im Zweifelsfall deine Platten / Daten die über den Jordan gehen.

Roobert
SMART sieht schlecht aus und es wird höchste Eisenbahn, die Platte in Rente zu schicken und zu ersetzen. Ich Haffe, du hast bereits ein Backup deiner darauf befindlichen Daten.
In dem Zustand würde ich jegliches weiterarbeiten mit dem Mac bist zum Plattentausch bleiben lassen. Er ist derzeit ein „Hochrisikopatient“
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Roobert
Roobert19.08.1910:02
Ok verstehe, werde sie tauschen lassen.

MikeMuc: Die Interne HD ist eh nur eines der Backups von der Boot- & ArbeitsSSD. Und ohne ausreichend Backups würde ich mich hier gar nicht schreiben trauen!
Ich danke Euch!
LG Robert
+1
piik
piik19.08.1912:54
MikeMuc
piik
Wenn der iMac immer an ist, also nie ausgeschaltet wird laufen auch die Platten immer, so sie nicht selber in Ruhezustand gehen.
Wer seinen iMac also durchlaufen läßt, der nutzt seine Platten „zu viel“. Das ist kein Halbwissen sondern ein Fakt. Wobei du natürlich das Recht hast, das anders zu sehen. Sing ja im Zweifelsfall deine Platten / Daten die über den Jordan gehen.
Ach. Doch ist es Halbwissen. Wenn der Mac in den Ruhezustand geht, na was passiert dann wohl? Und was wenn man den Mac 365/24 nutzt (was niemand tut)? Dann nutzt man ihn dauernd. Das ist dann so.
Nochmals zum Mitbuchstabieren: In keinem auch nur annähernd normal genutzten modernen Rechner läuft die Festplatte im Dauerbetrieb. Das ist nur bei Servern der Fall. Sogar bei privat genutzten NAS ist das nicht so, wenn man die Sache nicht so einstellt, dass die Platten vorsätzlich am Schlafen gehindert werden. Das kann man nicht diskutieren, nur falsch verstehen, denn es ist ein Phantomproblem.
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rmayergfx
rmayergfx19.08.1913:39
Nur mal so zur Info. Da gab es ein Austauschprogramm dafür !
Den Screenshots entnehme ich das dort eine Seagate verbaut ist. Erst gar nicht weiter probieren.
Problem beim 2011er Modell ist die Lüftersteuerung die mit der original HDD funktioniert. Jetzt gibt es einen Quick und Dirty Trick. iMac aufschrauben, 1TB SSD WD EVO hinter der original HDD verbauen (da ist genügend Platz) ein Verteilerkabel für Strom SATA an SSD und HDD und das SATA Kabel direkt an die SSD. Somit wird der Sensor der (halbdefekten) HDD benutzt und du benötigst keine weiteren Adapter oder Softwarelösung um den Sensor zu aktivieren, sonst dreht der iMac mit den Lüftern auf vollen Touren.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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Roobert
Roobert19.08.1913:55
Ah, danke, werde das an den (Mini) Repairladen weitergeben! Würde der Trick auch mit einer normalen HD funktionieren? Da das interne Laufwerk nur 1x täglich zum Backup verwendet wird, bräuchte ich keine SSD.
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rmayergfx
rmayergfx19.08.1913:57
Roobert
Ah, danke, werde das an den (Mini) Repairladen weitergeben! Würde der Trick auch mit einer normalen HD funktionieren? Da das interne Laufwerk nur 1x täglich zum Backup verwendet wird, bräuchte ich keine SSD.
Nein, da im iMac nicht genügend Platz ist für 2x 3,5" HDD, die SSD ist klein und schlank und kann hinter die HDD geschoben werden.
Wenn du unbedingt eine HDD verbauen möchtest, dann geht das nur mit einer HDD die mit Sensor für dieses System leider nicht auf dem freien Markt erhältlich ist, oder du baust eine normale HDD ein und regelst die Lüfter über ein Zusatzprogramm. Gibt wohl auch noch eine andere Alternative , diese habe ich jedoch selbst noch nie getestet, da der iMac immer mit der internen HDD/SSD gebootet wurde und das Backup auf einer externen Lösung erfolgt ist !
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+2
Roobert
Roobert19.08.1914:10
Ok. In der Zwischenzeit hat mir der Repairmann gesagt, dass er noch eine HD vorrätig hat, die die Ansprüche erfüllen. Passt. Deinen SSD-Trick hab ich ausgedruckt, werd ich ihm mitbringen, nur so zur Info. Merci!
+1
piik
piik19.08.1914:29
Es gibt genug Tools, mit denen man die Lüftersteuerung auch ohne original Apple-HDs hinbekommt. Sie sind sogar kostenlos und funktionieren gut. Ist besser, als ne defekte HD sinnlos mitlaufen zu lassen. Habe das schon mehrfach so gemacht.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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yew
yew19.08.1917:39
piik
Ach, dafür ist die tatsächlich gebaut, yew. Das war also ne echt gute Idee.

Hi
meine Aussage war bezogen darauf, dass es meiner Meinung nach keinen Sinn macht, eine interne Platte als Backup-Platte zu verwenden.

Eine externe Platte kannst du abstecken, eine interne nicht.

Ein Backup ist eine Datensicherung, wenn die Platte aber permanent läuft, sind die Daten überhaupt nicht sicher .... aber was ist schon sicher

Klar es kann auch eine Platte mit 300 Betriebsstunden hops gehen und die andere mit 20.000 Stunden läuft immer noch ohne Fehler.

Fakt ist aber auch, je länger die Laufzeit, desto höher ist das Risiko vom Ausfall der Platte


Gruß yew
+1
Roobert
Roobert19.08.1917:45
Spielt es nicht auch eine Rolle, ob es eine Arbeits- oder 1x täglich-Backupplatte ist? Klar, die Interne läuft (auch) ständig, aber doch überwiegend unbenutzt?
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piik
piik19.08.1919:03
yew
meine Aussage war bezogen darauf, dass es meiner Meinung nach keinen Sinn macht, eine interne Platte als Backup-Platte zu verwenden.
Aber genau das ist ja unsinnig. Es mag theoretisch sein, dass eine Platte nicht angeschlossen länger hält - aber das ist keineswegs sicher. Viel Betrieb (Kopfzugriffe) hat sie ja nicht als Backup. Und Platten altern nicht etwa nur durch Betrieb und Temperatur, sondern durch Kopfbewegungen und sogar durchs bloße Rumliegen. Google z.B. hat mehrfach über Erfahrungen mit Platten in ihren Servern berichtet und da zeigte sich z.B., dass sie sich mit dauerhaften 35-40°C wohler fühlten (weniger Ausfälle zu verzeichnen waren), als bei 25°C.
Und für etliche Jahre Betrieb sind Platten definitiv ausgelegt.
Interne Platten als (ein) Backup zu nehmen kann sogar vorteilhaft sein, zumindest gegenüber USB-Platten oder welche in einem NAS, denn der Transfer ist viel schneller, die CPU hat also weniger Last.
Ich mache das schon lange so - wechsle allerdings die Backup-Platte spätestens alle drei Jahre. Was sich als vernünftig gezeigt hat, denn ich hatte seit diesem Jahrtausend noch keine defekte Platte
Ein weiterer Vorteil der internen Platte als Backup kann sich ergeben, wenn man sie doppelt nutzt. Ich zwacke immer einen Teil für eine Spiegelung der Systemplatte ab. Alle paar Wochen und nach neuen installationen ein Spiegel via SuperDuper. Hierzu partitioniere ich sie in eine kleinere 1. Partition für den Clone und eine 2. größere Partition für TM. Es ist zwar nicht meine einzige Sicherung, aber dieses Vorgehen erleichtert mir das Booten von einem zweiten sicher funktionierenden Volume, falls ich durch Experimente oder durch Schusseligkeit etwa verbockt habe. Aktuell habe ich eine für NAS geeignete sehr leise Platte mit geringer Stromaufnahme und nur 5400 U/min als internes Backup installiert. Ich höre die nicht und kriege auch sonst nicht mal mit, wenn TM seine stündlichen inkrementellen Backups macht.

Wie dem auch sei: Man muss das natürlich nicht so machen, aber eine Warnung vor dem Backup auf einer internen HD ist technisch definitiv nicht gerechtfertigt.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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