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Exportmöglichkeit der Anruflisten?

Kapeike
Kapeike18.01.2120:08
Habe gerade von der Telekom erfahren, dass ich in meinen Einzelverbindungsnachweisen (online-PDFs) nur kostenpflichtige, aber keine im Rahmen einer Flatrate getätigten Gespräche einsehen kann. Das war mir bisher neu, denn ich dachte, dass es schon dem Namen nach um VERBINDUNGEN geht, nicht nur um KOSTEN, und so bleibt mein PDF leer, komplett leer, aber egal - sie haben meine Beschwerde dazu routiniert entgegengenommen.

Warum ich die Verbindungen sehen will? Ich nutze jetzt schon geraume Zeit (seit Corona, Mitarbeiter und Kollegen im Home Office, neue Position übernommen) mein Privathandy täglich für dutzende geschäftlicher Telefonate. Da liegt es also nahe, dass ich dem Finanzamt einen Teil der monatlichen Kosten in die Werbungskosten oder wo auch immer das reingehört reinrechnen möchte. Komme ich eventuell anders an Listen?

Meine Frage also: Kann ich die Anruflisten aus iOS (14.3) exportieren? Gibt es eine App dafür? Oder einen Trick, wenn das iPhone am Rechner hängt?
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Kommentare

becreart
becreart19.01.2108:07
Ich würde einfach einen prozentualen Wert dafür abziehen.

Beziehungsweise, wir loggen uns einfach via SIP ein und haben somit die Telefonnummer vom Büro auch zuhause.
+2
silversurfer2219.01.2108:42
Moin,
ich kann dir zwar bei deiner Frage nicht direkt weiterhelfen, aber...

Macht es Sinn, seine private Telefonnummer beruflich zu nutzen, wo ein Handyvertrag mit einer Telefonierflatrate ca 8€/Monat kostet ?
Weder für dich, noch für deinen AG ist es sinnvoll, DEINE private Telefonnummer zu nutzen. Wenn du mal den AG wechselst, "nimmst du die Kunde mit", bzw kannst von den Kunden auch weiterhin "belästigt" werden.
+2
KJM19.01.2111:20
Schau Dir mal iMazing an. Oder Apps wie PhoneLog / PhoneLog Pro im Mac-AppStore.
+1
Kapeike
Kapeike19.01.2118:58
Danke für eure Antworten!
silversurfer22
Moin,
ich kann dir zwar bei deiner Frage nicht direkt weiterhelfen, aber...

Macht es Sinn, seine private Telefonnummer beruflich zu nutzen, wo ein Handyvertrag mit einer Telefonierflatrate ca 8€/Monat kostet ?
Weder für dich, noch für deinen AG ist es sinnvoll, DEINE private Telefonnummer zu nutzen. Wenn du mal den AG wechselst, "nimmst du die Kunde mit", bzw kannst von den Kunden auch weiterhin "belästigt" werden.

Hierzu muss ich sagen, wie wir das geregelt haben: Ich leite meine Büronebenstelle auf meine Mobilnummer um, jeder, der mich anruft, wählt also nur intern drei Stellen oder von außen die gesamte Festnetznummer, und der Anrufer landet bei mir. Ich selbst rufe - wie alle anderen Kolleginnen und Kollegen ohne Diensthandy auch - als ANONYM an. Das sind alle Mitarbeiter mittlerweile gewöhnt. Kein Problem damit. Oder ich sitze, selten, aber das kommt auch mal vor, am Platz, dann rufe ich natürlich mit meinem Büroapparat an. Die Umleitung ist nur aktiv, wenn ich arbeite, sonst natürlich nicht. Ganz wenige kennen meine Privatnummer, das sind aber die, die sie in "normalen Zeiten" auch bekommen hätten: Direkte Mitarbeiter, GF, Personalabteilung.
KJM
Schau Dir mal iMazing an. Oder Apps wie PhoneLog / PhoneLog Pro im Mac-AppStore.

Das PhoneLog (Pro) sieht interessant aus, ich starte mal mit der Basisversion und guck mir das mal an. Ist ja auch mit nem Zehner erschwinglich. Das muss aber bis zum Wochenende warten. Also noch mal Besten Dank!
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silversurfer2219.01.2119:43
@Kapeike
hi, war nur ein Hinweis / Gedankenanstoß, ohne das du dich rechtfertigen solltest !

Nur noch ein Hinweis ... Anrufe mit unterdrückter Rufnummer sind nicht nur nicht gerne gesehen, sondern auch oftmals gesperrt (bei mir auch) oder bei Kaltaquiese nicht erlaubt (mWn)

Wenn du sowieso eine Flatrate hast, was willst du dann absetzen ? macht es Sinn, über 4€/Monat dann irgendetwas zu protokollieren (Zeitaufwand) ?
+1
iBert19.01.2120:54
silversurfer22
Nur noch ein Hinweis ... Anrufe mit unterdrückter Rufnummer sind nicht nur nicht gerne gesehen, sondern auch oftmals gesperrt (bei mir auch) oder bei Kaltaquiese nicht erlaubt (mWn)

Nur noch ein Hinweis: Die sogenannte "Kaltaquiese" ist in Deutschland generell verboten und das schon ziemlich lange. Es gibt sogar Bußgelder dafür, wenn man sich nicht daran hält.
„Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.“
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silversurfer2219.01.2121:13
iBert
silversurfer22
Nur noch ein Hinweis ... Anrufe mit unterdrückter Rufnummer sind nicht nur nicht gerne gesehen, sondern auch oftmals gesperrt (bei mir auch) oder bei Kaltaquiese nicht erlaubt (mWn)

Nur noch ein Hinweis: Die sogenannte "Kaltaquiese" ist in Deutschland generell verboten und das schon ziemlich lange. Es gibt sogar Bußgelder dafür, wenn man sich nicht daran hält.

nicht unbedingt ... im B2B Umfeld bei berechtigtem Interesse
+1
Kapeike
Kapeike19.01.2122:03
keine Sorge, Leute, ich empfand das weder als Rechtfertigungsdruck noch mache ich Akquise (igitt) mit unterdrückter Rufnummer. Ich rufe nur bei meinen Kollegen im Unternehmen oder im Home Office an. Das kam oben vielleicht nicht so raus, ist aber genau so.

Nochmal zum Absetzen oder der 4 € Thematik: erstens habe ich keinen 8 € Vertrag, das Detail hat silversurfer22 oben angebracht. Ich habe vollfette 65 € Telekomvertrag, das ist ne andere Hausnummer. Gleichzeitig setze ich ja auch meine Hardware iPhone 11 im Unternehmen ein. Drittens haben wir eine hervorragende Steuerberatung, die auch meine Kamera und ein Objektiv beim FA zum Abzug gebracht hat, weil ich sie über die letzten Jahre zu 90 % beruflich eingesetzt habe. Da haben wir 2400 € über 3 Jahre eingetragen, glaube ich in Erinnerung zu haben. Also, da geht schon was, denke ich.

Mit den Daten könnte ich halt nachweisen, dass ich vor Corona und vor neuer Position rund 4 Anrufe im Monat (jede Woche einmal die Tochter) getätigt habe und danach rund 200-300 jeden Monat. Und das nur ausgehend. Ergo setze ich mein Privates überwiegend beruflich ein, zudem würden die Rufnummernkreise (halt immer die gleiche Vorwahl und Kopfnummer) leicht recherchierbar den beruflichen kontext vedeutlichen
+2
becreart
becreart20.01.2107:54
Kapeike
Ich habe vollfette 65 € Telekomvertrag, das ist ne andere Hausnummer.

Dann soll doch die Firma die paar € Übernehmen… oder eben wie gesagt einen % Anteil.
+1
feel_x20.01.2109:32
Wenn Du's einfach getrennt haben willst, lass' Deine Firma Dir eine Sipgate Satellite-Nummer buchen und sie 5 Euro für die Flat bezahlen. Dann hast Du beruflich und privat komplett getrennt.
https://www.satellite.me

Wenn es darum geht, dass die Firma Deinen privaten Mobilfunkvertrag mitfinanziert (das würde ich an Deiner Stelle auch machen), setze pauschal 50% der monatlichen Kosten für die Arbeit im Homeoffice an. Die Notwendigkeit der Arbeit im Homeoffice kann Dein Arbeitgeber ja schriftlich bestätigen, falls notwendig.
Ich würde auch 50% der Abschreibungssumme für das Mobiltelefon (eigentlich 5 Jahre, aber meine Steuerberaterin ist ganz gut darin, das bisher immer über 3 Jahre abzuschreiben) mit ansetzen.
Vielleicht lässt sich außerdem der Arbeitgeber dazu animieren, Dein nächstes Mobiltelefon mitzufinanzieren.
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