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Der Apple-Aktien-Thread (Oktober 2020)

macbeutling
macbeutling01.10.2008:00
Hallo und einen wunderschönen guten Morgen.

Kurzer Abreise der letzten 30 Monate:

Aktie auf Allzeithoch - Split - Aktie auf Allzeitallzeithoch und 2,2 Billionen Börsenwert - alle erschrecken sich und verkaufen - Kurs sinkt - alle erholen sich - Kurs steigt wieder

Das in Kurzform.

Nachdem sich jetzt alle wieder beruhigt haben, darf die Aktie wieder steigen.
Ich bin ja ein Freund davon, wenn nach dermaßen extremen Anstiegen wieder ein wenig Druck aus dem Kessel genommen wird und sich alle wieder sammeln können.

Durch den 1:4-Split ist jeder Euro Kursgewinn eben mal das 4-fache wert. Es scheint, als wenn sich die Börse jetzt darauf eingespielt hätte.
Die Kursanstiege seit 3 Wochen sind wieder etwas dezenter.

Ich glaube auch, dass wie heute oder morgen in D mal wieder 3stellige Kurse sehen werden.
Auch haben wir in diesem Monat das iPhone-Event vor der Türe stehen und was man so liesst scheint die Vorfreude darauf mehr als groß zu sein.

Corona ist nach wie vor ein Thema, wie auch die anstehenden Präsidenten-Wahlen in den USA.
Wer die Debatte vorgestern gesehen hat dem wird klar: es gibt keinen Gewinner aber einen Verlierer: das sind die Amerikaner....

So, das in aller Kürze.

Happy and successful trading/investing
„Glück auf🍀“
+2

Kommentare

Weia
Weia01.10.2016:05
macbeutling
Wer die Debatte vorgestern gesehen hat dem wird klar: es gibt keinen Gewinner aber einen Verlierer: das sind die Amerikaner....
Das kannst Du aber laut sagen. Meine Erwartungen waren so nahe an Null, wie das eigentlich nur geht, und dennoch war ich einfach nur fassungslos, als ich das sah. Da tut man ja Grundschülern unrecht, wenn man sagt, das sei Grundschulniveau gewesen.

Führungsnation der westlichen Welt?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
mima_70
mima_7001.10.2016:15
Wie schätzt ihr das ein? Inwieweit ist ein chaotischer Wahlausgang in den USA in den jetzigen Aktienkursen bereits eingepreist? Die amerikanischen Bürger scheinen ja teilweise das Schlimmste zu befürchten, Munition für Handfeuerwaffen etc. ist anscheinend mittlerweile komplett ausverkauft, berichten mir meine Quellen aus den USA.
+1
macbeutling
macbeutling01.10.2016:41
mima_70
Wie schätzt ihr das ein? Inwieweit ist ein chaotischer Wahlausgang in den USA in den jetzigen Aktienkursen bereits eingepreist? Die amerikanischen Bürger scheinen ja teilweise das Schlimmste zu befürchten, Munition für Handfeuerwaffen etc. ist anscheinend mittlerweile komplett ausverkauft, berichten mir meine Quellen aus den USA.

Ich glaube, dass Überraschungen immer sehr schlecht sind für die Kurse...momentan kann einen was das präsidiale angeht, in den USA nichts mehr überraschen.
Insofern denke ich also, dass der Wahlausgang, wer auch immer gewinnt, langfristig nicht viel ausmachen wird....es sei denn, "marodierende und pöbelnde Scharen" werden schießend und brandschatzend durch die Straßen laufen....aber irgendwie mag ich daran nicht glauben.
„Glück auf🍀“
0
skipper01.10.2017:15
Biden wird gewinnen, denn alles, was Trump in letzter Zeit gemacht hat, schadet ihm nur selber. Gestern hat er sich ja auch vollends blamiert.

Damit wäre dann wieder ein Präsident im Amt, der berechenbar ist und dem Amt due entsprechende Würde zurück gibt und die Nation versuchen wird wieder zu einen. Das wird sicher gut sein für die Märkte.
0
Weia
Weia01.10.2017:49
skipper
Biden wird gewinnen
Da bin ich mir seit dieser Diskussion leider nicht mehr sicher, so unterirdisch schlecht, wie Biden war. Ein Greis, von dem man den Eindruck bekommt, er würde jeden Moment durch Trumps Wüten umgeweht und der nichts als einstudierte Sprechblasen aus seinem Nur nichts anmerken lassen-Korsett in die Kamera absondern kann (by the way, here’s the deal) und seinerseits gleich zu Beginn der Debatte mit dem Anwurf lospoltert, sein Gegenüber sei ein Clown – so jemand ist keine ernsthafte Alternative zu Trump. Würde konnte ich auch keine entdecken, nur eine Wachsfigur.

Man kann nur heulen, wenn man daran denkt, dass die Demokraten so begabte Rhetoriker wie Obama oder AOC unter sich haben.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
macbeutling
macbeutling01.10.2017:53
Weia
skipper
Biden wird gewinnen

Da bin ich ganz bei Weia, da würde ich auch keine Cola drauf wetten
„Glück auf🍀“
0
pünktchen
pünktchen01.10.2018:09
Biden ist unwichtig, es gibt nur für oder gegen Trump. Die Gegner werden die Mehrheit der Stimmen bekommen, ob das aber dafür reicht auch die Macht zu übernehmen ist eine ganz andere Frage. Hat bei Al Gore und Hillary Clinton ja auch nicht gereicht.

Und nochmals eine andere ist ob den Märkten ein berechenbarer Demokrat oder ein unberechenbarer Faschist lieber ist. Aus historischer Erfahrung würde ich auf letzteres tippen. Demokratie ist aus Sicht kurzfristiger Profitmaximierung hinderlich.
+1
Weia
Weia01.10.2018:27
pünktchen
Biden ist unwichtig, es gibt nur für oder gegen Trump.
Na, das allein ist schon ein Problem. Ein unwichtiger Mann an der Spitze des noch immer mächtigsten Staates auf der Welt?
Und nochmals eine andere ist ob den Märkten ein berechenbarer Demokrat oder ein unberechenbarer Faschist lieber ist. Aus historischer Erfahrung würde ich auf letzteres tippen.
Aus Sicht des Wall Street Journals jedenfalls hat Trump sich desaströs verhalten, insofern er in narzisstischer Verletztheit herumgewütet hat, statt nüchtern die enormen Verdienste seiner Präsidentschaft aufzulisten.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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pünktchen
pünktchen01.10.2022:03
Weia
Na, das allein ist schon ein Problem. Ein unwichtiger Mann an der Spitze des noch immer mächtigsten Staates auf der Welt?

In einem gut funktionierenden demokratischen System sollten die Personen die Funktionen erfüllen tatsächlich unwichtig sein. Ich finde ja das Schweizer System mit kollegialer Führung sympathisch (übernommen vom Direktorat der französischen Revolution). Präsidialsysteme riechen hingegen nach Ersatzmonarchie.

Was ich aber hier meine: Trump stützt sich auf charismatische Herrschaft im Sinne von Max Weber. Seine Anhänger vertrauen ihm blind und werden das auch bis zum bitteren Ende tun. Der Rest sieht in ihm den Scharlatan der er ist und wird so ziemlich jeden anderen Kandidaten wählen, deshalb ist es unwichtig wer der Gegenkandidat ist.
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macbeutling
macbeutling02.10.2007:51
Da sieht man, wie sehr die Märkte auf Präsidenten reagieren: Trump soeben positiv auf Covid getestet, Börsen rauschen runter
„Glück auf🍀“
+2
Dante Anita02.10.2008:32
macbeutling

Da hat der Chlorreiniger anscheinend nicht funktioniert 🤪

Bin gespannt, wie sich das auf die Wahl auswirkt. Biden kann wahlkämpfen, Trump ist im Weißen Hause festgenagelt.

Würde mich nicht wundern, wenn er sich nach einem milden Verlauf hinstellt und sagt: „Habs ja immer gesagt, das Virus ist halb so schlimm und kann mir nichts anhaben, ich bin ja stark“. Die Amis legen bekanntlich viel Wert auf die Gesundheit der Kandidaten.
+1
ghost
ghost02.10.2009:17
macbeutling
Da sieht man, wie sehr die Märkte auf Präsidenten reagieren: Trump soeben positiv auf Covid getestet, Börsen rauschen runter

Glaubst Du wirklich das er es hat? Ich nicht. Entweder macht er das um eine Wahlkampfpause zu haben oder er macht auf Bolsonaro... seht ihr hat mir gar nichts ausgemacht das Chinavirus... ist doch nicht so schlimm... hab ich doch immer gesagt... bin kein Lügner... bla bla. Ich hoffe ja immer noch darauf das Biden gewählt wird und nach 14 Tage abdankt und Kamal Harris weiter macht... wäre doch mal was neues für Amerika.
„Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nehmen wir eben die Nacht dazu..."“
+2
macbeutling
macbeutling02.10.2009:30
ghost

Glaubst Du wirklich das er es hat? Ich nicht. Entweder macht er das um eine Wahlkampfpause zu haben oder er macht auf Bolsonaro... seht ihr hat mir gar nichts ausgemacht das Chinavirus... ist doch nicht so schlimm... hab ich doch immer gesagt... bin kein Lügner... bla bla. Ich hoffe ja immer noch darauf das Biden gewählt wird und nach 14 Tage abdankt und Kamal Harris weiter macht... wäre doch mal was neues für Amerika.

Mein erster Gedanke war: der will sich vor der nächsten Debatte drücken, bei der er ja Fragen von Wählern beantworten muss....
„Glück auf🍀“
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pünktchen
pünktchen02.10.2009:36
Und wie zu erwarten zeigen sich die Finanzmärkte wieder als Fans autoritärer Führung solange die niedrige Steuern verspricht.
+1
cheesus1
cheesus102.10.2010:11
Weia
Da bin ich mir seit dieser Diskussion leider nicht mehr sicher, so unterirdisch schlecht, wie Biden war. Ein Greis, von dem man den Eindruck bekommt, er würde jeden Moment durch Trumps Wüten umgeweht und der nichts als einstudierte Sprechblasen aus seinem Nur nichts anmerken lassen-Korsett in die Kamera absondern kann (by the way, here’s the deal) und seinerseits gleich zu Beginn der Debatte mit dem Anwurf lospoltert, sein Gegenüber sei ein Clown – so jemand ist keine ernsthafte Alternative zu Trump. Würde konnte ich auch keine entdecken, nur eine Wachsfigur.

Da bin ich anderer Meinung. Ich habe mir die ganze Debatte auf Youtube angeschaut und finde, Biden hat sich sehr gut geschlagen. Er hat Stärke gezeigt, indem er größtenteils auf Fakten abgezielt und mehrmals das Amerikanische Volk direkt in die Kamera angesprochen hat. Er wirkte relativ frisch und aufgeweckt (für seine Verhältnisse). Und durch seine Äußerung "shut up, man" hat er gezeigt, dass er auch ein Mann des Volkes ist, Eier in der Hose hat und nicht nur eloquent daher schwurbelt.

Ob Trump gehen muss, das kann man nach dem überraschenden Wahlergebnis 2016 überhaupt nicht mehr voraussagen. Wenn man sich die Kommentare unter dem Fox News YouTube Film mal anschaut, dann scheint es noch mehr als genug Anhänger zu geben.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Wahlausgang nur sehr kurzfristig einen Einfluss auf die Börse hat. Sollte es abwärts gehen, dann hat sich nach 2-4 Wochen alles wieder erholt.
+3
Tommy198002.10.2011:51
Trump wird gewinnen. Biden ist zu blass, zu charakterlos. Sie hätten lieber Bernie aufgestellt, mit dem wäre man Trump losgeworden.
-2
pünktchen
pünktchen02.10.2012:01
Ich vermute viele Amerikaner sehnen sich inzwischen nach einem blassen Präsidenten der sie in Ruhe lässt. Bernie hingegen ist für viele ein ähnlich rotes Tuch wie Trump. Die taktische Frage aus Sicht der Demokraten wäre also gewesen: lieber möglichst vielen Wähler ein erträgliches Angebot machen oder lieber auf eine möglichst starke Mobilisierung der Kernanhängerschaft setzen? Bei der üblichen geringen Wahlbeteiligung kann letzteres natürlich Erfolg versprechender sein. Vielleicht aber auch nicht. Die Umfragen sehen ja ganz gut aus.
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Weia
Weia02.10.2012:54
pünktchen
Und wie zu erwarten zeigen sich die Finanzmärkte wieder als Fans autoritärer Führung solange die niedrige Steuern verspricht.
Wie kommst Du zu dieser Interpretation? Die Börse hasst Unklarheit und die ist durch die Trump-Corona-Meldung natürlich enorm angestiegen. Das ist alles, alles andere wäre eine Überinterpretation.

Die Frage ist vielmehr, wie viel die Kursbewegung überhaupt mit dieser Nachricht zu tun hat. Ich erinnere an unsere Diskussionen im März, inwiefern Corona Grund oder nur Anlass für den Kursrückgang war. Auch jetzt, im Kleinen, stellt sich diese Frage: Ursache oder nur Auslöser?

Ich erinnere daran, dass das Zyklenmodel für den Monatswechsel, das seit weit über einem Jahr funktioniert, wie gerade von mir erneut besprochen darauf hingedeutet hat, dass ein Top unmittelbar bevorsteht, spätestens bis Freitag (heute) Abend.

Hier ist ein 5-Minuten-Chart des Terminkontrakts auf den S&P 500. Die weißen Bereiche sind der reguläre Tageshandel (zu sehen sind Mittwoch, Donnerstag und – bevorstehend – Freitag), die grauen der Nachthandel:



Hier die Legende zu den einzelnen Punkten:
  • 1 Der Markt befindet sich an Tag 2 von 4 der potentiellen zyklischen Top-Zone. Nachdem der Markt den ganzen Tag freundlich war, bricht er um 14:20 Uhr (immer US-Zeit) urplötzlich ein. Ein erster Hinweis auf eine innere Labilität, die zu dem erwarteten Top passen würde.
  • 2 Top der Aufwärtsbewegung seit dem 24. September im Nachthandel
  • 3 Top der Aufwärtsbewegung seit dem 24. September im Tageshandel
  • 4 Kurzfristiges Top, das zusammen mit Punkt 3 die kurzfristige rote Abwärtstrendlinie definiert. Natürlich hatten schon die ganzen anderen kurzfristigen Tops im Tageshandel zuvor jeweils (entsprechend steilere) kurzfristige Abwärtstrendlinien definiert, die wurden aber jeweils kurz darauf invalidiert, insofern der S&P 500 sie wieder überstieg.
  • 5 Der S&P 500 versucht erneut, den jüngsten kurzfristigen Abwärtstrend zu durchbrechen, scheitert diesmal aber daran. Das ist eine erste Bestätigung, dass dieser Abwärtstrend Bedeutung hat. Da dieser Test aber bereits 15 Minuten nach Definition der Abwärtstrendlinie durch Punkt 4 erfolgt, ist die Aussagekraft eingeschränkt; ein so nahes neues Top könnte sozusagen auch nur eine Reprise des soeben stattgefundenen sein.
  • 6 Erneuter Ausbruchsversuch, der erneut scheitert. Nun ist der zeitliche Abstand zu Punkt 4 so groß, dass die Abwärtstrendlinie definitiv als bestätigt gelten kann. Die nächste Berührung des S&P 500 (die in Punkt 8 erfolgen wird) wird also eine klassische technische Short-Gelegenheit sein: Einstieg an der Linie; Stop mit geringem Abstand darüber.
  • 7 Corona-Infektion von Trumps Assistentin geht über den Ticker
  • 8 Technische Short-Gelegenheit
  • 9 Corona-Infektion von Trump geht über den Ticker

Beachtet: Erst bewegt sich der Markt und etabliert die technische Situation, dann kommen die Nachrichten.

So viel zum Thema Technische Analyse kann schon deshalb nicht funktionieren, weil sie überraschende marktrelevante Nachrichten nicht voraussehen kann.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
pünktchen
pünktchen02.10.2013:38
Weia
Wie kommst Du zu dieser Interpretation? Die Börse hasst Unklarheit und die ist durch die Trump-Corona-Meldung natürlich enorm angestiegen.

Wenn es tatsächlich um Unklarheit im Allgemeinen gehen würde dann würde jeder Schritt Richtung Grab von Trump zu heftigen Kursbewegungen nach oben führen.

Weia
Beachtet: Erst bewegt sich der Markt und etabliert die technische Situation, dann kommen die Nachrichten.

Und dann erst kommt deine Analyse. Was hast du also vorausgesehen?
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Weia
Weia02.10.2014:24
pünktchen
Weia
Wie kommst Du zu dieser Interpretation? Die Börse hasst Unklarheit und die ist durch die Trump-Corona-Meldung natürlich enorm angestiegen.
Wenn es tatsächlich um Unklarheit im Allgemeinen gehen würde dann würde jeder Schritt Richtung Grab von Trump zu heftigen Kursbewegungen nach oben führen.
Das Problem, das jetzt diskutiert wird, ist ganz klar die Unsicherheit im Markt, insbesondere die Angst, dass die Wahl deshalb verschoben wird.

Ginge es speziell um Trump, so wäre doch noch völlig unklar, ob ihm die jetzige Situation schadet oder nützt. Die Mehrzahl der Kommentatoren in der Finanzpresse geht davon aus, dass das Trump nützen wird, wie es auch Boris Johnson schon geholfen hat.
Weia
Beachtet: Erst bewegt sich der Markt und etabliert die technische Situation, dann kommen die Nachrichten.
Und dann erst kommt deine Analyse. Was hast du also vorausgesehen?
Noch detaillierter, als ich es beschrieben habe, kann man das doch wohl nicht aufdröseln. Ich habe doch Punkt für Punkt aufgelistet, was an dem jeweiligen Punkt bekannt war und warum.

Du kannst jeden der Punkte nehmen und ich hätte Dir jeweils genau das sagen können, was in der Liste bis zu eben diesem Punkt steht. Das ist ja keine Geheimwissenschaft, das ist stinknormale technische Analyse. Jeder, der Terminkontrakte tradet, geht beim Finden von relevanten Linien und definieren von Stopppunkten tagein, tagaus genau so vor wie hier für die Punkte 3–6 und 8 beschrieben. Das ist Alltag.

Meine Analyse kommt also mitnichten danach. Sie wurde im Verlauf nach jedem einzelnen Punkt aktualisiert. Nur hier berichtet habe ich „erst“ jetzt davon. Was erwartest Du von mir in diesem Forum, minütliche Real-time Trading Updates?

Das zyklisch zu erwartende Top habe ich hier in den letzten Tagen, vor dem Eintreffen, besprochen. Wenn Dir das nicht als Indiz reicht, dass die Analyse (auch der unveröffentlichte Rest) vor dem Kurseinbruch stattfand, dann kann ich Dir leider auch nicht helfen.

Falls Dich das beruhigt: Punkt 8 war ein klassischer Punkt, um eine Short-Position einzugehen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit (validierte Abwärtstrendlinie plus anstehendes zyklisches Top) Gewinn bringen wird und deren Risiko sehr begrenzt ist (wegen knappem Stopp über der Abwärtstrendlinie) – also genau jenes gute Chance/Risiko-Verhältnis, das ich immer so herausstelle. Das konnte man – in Deiner Diktion – „voraussehen“.

Dass der Gewinn nur 1 Stunde später satte 60 Punkte im S&P 500 betragen und dass der Anlass dafür die Trump-Corona-Meldung sein würde, das konnte man nicht voraussehen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
amanita phalloides
amanita phalloides02.10.2014:29
Kleine dämliche Frage: Was hat denn der Kurs der Apple Aktie noch mit Apple zu tun?

Und was Trump - Biden betrifft: Das ist die Alternative zwischen alten Eliten. Obama schien das aufzubrechen, was sich als Illusion erwies. Ich würde eher sagen: Das war das Ende der US-Dominanz in der Welt. Die haben ihr Zeitalter gestaltet und das war es.

Die Top-Themen für mich: VN-Sicherheitsrat - kommen da Indien, Südafrika, Brasilien endlich mit Vetorecht rein oder bleiben USA, Frankreich, Russland, Briten auf ihren Positionen. Zuwanderung: Nehmen die USA endlich zur Kenntnis, das Kalifornien einst mexikanisch war, die sogenannten Afroamerikaner, tatsächlich eine Mischung aus Sklaven und Indianern sind, denn 90 % der Sklaven waren männlich und die Squaws mussten nicht ins Reservat, wenn die einen heirateten. usw.
„Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt“
-1
Weia
Weia03.10.2005:56
amanita phalloides
Kleine dämliche Frage: Was hat denn der Kurs der Apple Aktie noch mit Apple zu tun?
Kurz- und mittelfristig hängt der Kurs oftmals mehr von der Marktsituation und der Marktstimmung ab als von dem Unternehmen. Das galt aber schon immer und gilt auch für alle Aktien, nicht nur für AAPL.

Darüber haben wir früher schon laaaaange in diesem Forum debattiert.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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amanita phalloides
amanita phalloides03.10.2012:16
Weia
Kurz- und mittelfristig hängt der Kurs oftmals mehr von der Marktsituation und der Marktstimmung ab als von dem Unternehmen.

Natürlich, doch bei manchen Firmen schlägt sich im Kurs weit mehr die Markterwartung nieder als das Unternehmen. Bei Lufthansa würde ich die nach Air Berlin als Exzess bezeichnen und bei Nanogate als Fiasko, aber immerhin klassisch betriebswirtschaftlich begründet. Bei genug Geld in meiner Portokasse würde ich Nanogate am liebsten komplett zu diesem Schnäppchenpreis kaufen. Der Insolvenzverwalter dürfte nur brüllen: Finger weg.
„Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt“
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amanita phalloides
amanita phalloides04.10.2011:50
Weia
Dass der Gewinn nur 1 Stunde später satte 60 Punkte im S&P 500 betragen und dass der Anlass dafür die Trump-Corona-Meldung sein würde, das konnte man nicht voraussehen.

Und was lernen wir aus der Erkrankung von Trump?

1. Eine Air Forces One schützt nicht vor dieser Jet-Set-Seuche
2. Eine Home-Office wie das Weisse Haus ist auch keine Lösung.

„Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt“
-4
Weia
Weia05.10.2001:41
Nur zur Erinnerung ( pünktchen: Analyse vor dem Geschehen ):

Das Fenster für einen zyklischen Wendepunkt zum Monatswechsel ist jetzt geschlossen. Das heißt, das Top vom 1. Oktober (S&P 500: 3397,18) darf (vor einer nennenswerten Abwärtsbewegung) nicht mehr überstiegen werden. Wird es überstiegen, war das zyklische Top-Signal falsch. Invalidierte Signale sind oft Indizien für die Gegenrichtung, sprich, ein Übersteigen von 3397,18 wäre ein bullishes Signal, wahrscheinlich in Richtung Top Anfang September (3588,11).
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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MKL
MKL05.10.2017:34
Interessant, wie der S&P gerade sehr mit "Deiner" Linie von 3.397,18 kämpft ...

Allerdings hat er sie auch bereits für ca 8 bis 9 Minuten überschritten - mit 3,398.93, um dann wieder zurückzufallen.
Reicht das schon als bullishes Signal aus? Oder muss es deutlicher bzw. länger sein?
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Weia
Weia05.10.2018:04
MKL
Reicht das schon als bullishes Signal aus? Oder muss es deutlicher bzw. länger sein?
Von der Theorie und dem Prinzip her reicht das. Haus und Hof würde ich deswegen bei einem bislang derart knappen Geschehen dennoch nicht verwetten.

Allerdings mehren sich auch ansonsten die bullishen Anzeichen. So hat z.B. die Advance-Decline-Linie (die ja vor dem Hoch Anfang September sehr schwach war und das Hoch somit angekündigt hatte) nun relative Stärke gezeigt und bereits ihr Zwischenhoch vom 16. September überschritten (Stand jetzt, könnte sich bis zum heutigen Marktschluss natürlich noch ändern), was dem S&P 500 noch bevorsteht (da ist das Zwischenhoch bei 3428,92). Wenn die Advance-Decline-Linie vorauseilt, folgt ihr der Markt meistens. Das würde es wahrscheinlich machen, dass auch der S&P 500 über sein Zwischenhoch steigt. Das wiederum würde aber bedeuten, dass die Abwärtsbewegung seit Anfang September abgeschlossen ist und nur 2 Schübe nach unten aufweist, was das Merkmal einer Korrekturbewegung ist, sprich, der S&P 500 müsste am Ende das Allzeithoch Anfang September übersteigen und ein neues Hoch machen. Wie so oft sieht das nach Kettenreaktion aus, ein Schritt führt zum nächsten.

Umgekehrt geht es wahrscheinlich, wie bereits erwähnt, nicht sonderlich über das Septemberhoch hinaus, dazu war die Stimmung zwischenzeitlich nicht pessimistisch genug geworden. In summa also wahrscheinlich eine Seitwärtsbewegung mit großer Amplitude.

Im Moment nur von theoretischen Interesse, aber beim nächsten Monatswechsel wieder relevant ist, wie es sich nun mit dem Zyklus verhält. Hat er sich diesen Monatswechsel verabschiedet? Kann gut sein, aber es gibt eine Zweideutigkeit: den doch recht heftigen Einbruch vom Hoch am letzten Donnerstag zum Tief am Freitag wegen Trumps Corona-Erkrankung. Das waren immerhin 70 Punkte, nicht wirklich viel bei der augenblicklichen Volatilität, aber auch nicht nichts. Man könnte sich, da das freitägliche Tief ja noch im Zyklusfenster lag, also auf den Standpunkt stellen, dass der Zyklus sehr wohl noch aktiv war, der zyklische Wendepunkt aber das Tief am Freitag. Das wäre dann ein bullishes Argument mehr.

Super-überzeugend ist das nicht, aber wie gesagt im Augenblick auch nur von theoretischem Interesse. Für die Praxis bedeutet das schlicht, dass ich den Zyklus für den nächsten Monatswechsel nicht von vornherein abschreiben, umgekehrt statistisch für eine Prognose aber auch nicht besonders stark gewichten würde. Da der letzte Tag des Zyklusfensters beim nächsten Monatswechsel der Wahltag ist, scheint sowieso alles möglich.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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MKL
MKL05.10.2018:37
Es bleibt also spannend. Danke für Deine ausführliche Antwort...
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Florian Lehmann05.10.2021:09
MKL

Ein schöner Ausbruch.
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MKL
MKL05.10.2021:40
Florian Lehmann

Jetzt liegt der S&P ja klar über Weias Marke. Bin gespannt, ob er jetzt mit dem bullischen Szenario recht behält ...
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Florian Lehmann05.10.2021:44
MKL

Ich bin bullisch. So hab ich mich auch mittelfristig positioniert.
Meine schlechteste Aktie ist GE 😅
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Weia
Weia13.10.2016:36
pünktchen
Und wie zu erwarten zeigen sich die Finanzmärkte wieder als Fans autoritärer Führung solange die niedrige Steuern verspricht.
Dass das eine Über- oder Fehlinterpretation war, zeigt sich mittlerweile auch daran, dass die Wall Street mittlerweile am positivsten auf Nachrichten reagiert, die für einen Erdrutschsieg von Biden sprechen.

Das Kalkül ist, dass das nicht nur die Gefahr einer verschleppten Amtsübernahme mindern würde, sondern, falls dann auch der Senat in die Hände der Demokraten fiele, ein zügiges Durchregieren statt einem endlosen Hin und Her möglich würde. All das ist aus Börsensicht viel wichtiger als die Frage, wer nun regiert.

Inhaltlich mag die Börse sicher keine Steuererhöhungen, mag aber umgekehrt besonders großzügige Corona-Hilfsprogramme und hohe staatliche Investitionen in Infrastruktur und nachhaltige Energie. Und Biden steht eben für all das; die meisten Wall-Street-Kommentare, die ich lese, gehen mittlerweile davon aus, dass Biden unter dem Strich für die Wirtschaft sehr gut wäre.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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pünktchen
pünktchen13.10.2017:32
Was gut für die Wirtschaft ist muss ja noch lange nicht gut für die Aktienkurse sein. Und auch wenn etwas gut für die Aktienkurse ist (wie historisch Demokratische Präsidenten) heisst das noch lange nicht dass "die Börse" das einsieht. Denn vor der Erkenntnis stehen dogmatische Überzeugungen nach denen eben die expansive Finanzpolitik welche die Kurse treibt ganz schrecklich schlimm ist und ins Verderben führt. In den USA vielleicht nicht ganz so schlimm wie in D & CH, aber eben doch vorhanden.

Ebenfalls historisch übrigens nicht gut für die Börse: zügiges Durchregieren. Aber das droht ja nur im unwahrscheinlichen Fall dass die Demokraten auch im Senat eine solide Mehrheit bekommen.
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Weia
Weia13.10.2017:48
pünktchen
Was gut für die Wirtschaft ist muss ja noch lange nicht gut für die Aktienkurse sein.
Die erwähnten Artikel haben aber eben gerade zum Inhalt, dass es das sein wird. Das Wall Street Journal berichtet über Wirtschaft ja nun unter dem Aspekt, was es für die Aktienkurse bedeutet.
Und auch wenn etwas gut für die Aktienkurse ist (wie historisch Demokratische Präsidenten) heisst das noch lange nicht dass "die Börse" das einsieht.
In dem jetzigen Fall vermitteln die Artikel aber das Stimmungsbild, dass sie just das tut.
Ebenfalls historisch übrigens nicht gut für die Börse: zügiges Durchregieren.
Auch das wird zur Zeit eben gerade anders gesehen. Ich rede doch überhaupt nicht über historische Fakten, ich berichte nur, was gerade über die Ticker läuft und wie die Kurse reagieren.

Und da ist es in den letzten Tagen nunmal ganz klar so: Nachricht, die sagt, dass Biden wahrscheinlich gewinnt oder Nachricht, die sagt, dass die Demokraten wahrscheinlich auch den Senat bekommen → kurzfristiger Kursanstieg. Dieser Zusammenhang ist seit etwa einer knappen Woche ganz eindeutig.

Klar kann sich das bis zum Wahltag wieder geändert haben. Aber im Augenblick ist es eben so. Und das widerspricht zuallermindest Deiner These, dass „die Börse“ stets republikanische Präsidenten bevorzugt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
pünktchen
pünktchen13.10.2018:22
Nun gut, Trump ist ja auch kein typischer republikanischer Präsident.

PS:
For the first time in a decade, deep-pocketed donors from the halls of finance are giving more money to Democrats than Republicans,
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macscout
macscout15.10.2009:59
Ein schöner Artikel, ich musste ein wenig an Weia denken:
Sentiment Speaks: This Is What The Market Is Saying About Trump's Re-Election
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pünktchen
pünktchen15.10.2010:10
Wie bei allen Prognosen welche die Vergangenheit in die Zukunft extrapolieren muss man sich fragen ob die Situation tatsächlich vergleichbar ist. Der Knackpunkt hier:

When a positive trend in social mood induces investors to push the stock market upward during the three years prior to an incumbent’s re-election bid, it also induces voters to credit the incumbent for their good moods and vote to retain him in office.

Steigen die Aktien denn tatsächlich aufgrund einer fröhlichen und optimistischen Stimmung in der Gesellschaft? Oder nicht vielmehr aufgrund expansiver Geldpolitik, Nullzinsen, allgemeiner Vermögensinflation?
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Weia
Weia15.10.2019:48
pünktchen
Wie bei allen Prognosen welche die Vergangenheit in die Zukunft extrapolieren muss man sich fragen ob die Situation tatsächlich vergleichbar ist.
Jaja, und dann kommt man jedes Mal zum Ergebnis, dass „diesmal aber alles anders ist“, und retrospektiv weiß man dann, es war wieder genauso wie immer. Dieser gedankliche Prozess ist so alt wie die Börse.
Steigen die Aktien denn tatsächlich aufgrund einer fröhlichen und optimistischen Stimmung in der Gesellschaft?
Naja, fröhlich ist jetzt das falsche Wort (obwohl es die Stimmung der FAANG&TSLA-Investierten vielleicht ganz gut beschreibt), aber offenkundig optimistisch. Wer sich sicher ist, dass die Kurse fallen werden, kauft schließlich keine Aktien, ganz egal, wie liquide er ist (von Fonds, die dazu verpflichtet sind, mal abgesehen).
Oder nicht vielmehr aufgrund expansiver Geldpolitik, Nullzinsen, allgemeiner Vermögensinflation?
Das ist im Sinne des verlinkten Artikels falsch gedacht. Diese Phänomene sind schließlich keine externen Ereignisse, sie sind Ausfluss der Entscheidungen der Entscheidungsträger und die unterliegen in diesem Modell denselben gesellschaftlichen Stimmungsschwankungen wie alle anderen Menschen auch.

Ich würde Kritik an zwei anderen Punkten ansetzen, die die Ausdehnung in Raum und Zeit erfassen:
  • Auch wenn sich in der zitierten Untersuchung 3 Jahre als Testzeitraum statistisch bewährt haben, sehe ich nicht, wie man ausschließen könnte, dass drastische kurzfristige Ereignisse prinzipiell zu einem kompletten Kippen der Stimmung kurz vor Ende des Testzeitraums führen könnten. COVID-19 könnte solch ein Ereignis sein. In der Tat wäre ich mir im Februar noch recht sicher gewesen, dass Trump wiedergewählt wird, jetzt bin ich das nicht mehr. Im Gegenteil, die allgegenwärtigen Hinweise darauf, dass sich die Demoskopen, die Biden mittlerweile ja durch die Bank weit vor Trump sehen, vor 4 Jahren schließlich geirrt hätten, nehme ich eher als Indiz dafür wahr, dass sie das diesmal nicht tun werden.
  • Der zweite Punkt ist die tiefe Spaltung der US-Gesellschaft, die die Annahme, es gäbe eine gesamtgesellschaftliche Stimmung in den USA, möglicherweise zunehmend auf tönernen Füße stehen lässt. Sollte der Graben grob zwischen zwei Gruppen verlaufen, von denen nur die eine relevant in Aktien investiert ist, dann könnte der Aktienmarkt mehr als früher nur die Stimmung dieser Gruppe widerspiegeln, die aber nicht allein wahlbestimmend ist.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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macscout
macscout16.10.2011:42
Weia
Der zweite Punkt ist die tiefe Spaltung der US-Gesellschaft, die die Annahme, es gäbe eine gesamtgesellschaftliche Stimmung in den USA, möglicherweise zunehmend auf tönernen Füße stehen lässt. Sollte der Graben grob zwischen zwei Gruppen verlaufen, von denen nur die eine relevant in Aktien investiert ist, dann könnte der Aktienmarkt mehr als früher nur die Stimmung dieser Gruppe widerspiegeln, die aber nicht allein wahlbestimmend ist.

Hmm, ich dachte, das hätten sie in der Studie auch berücksichtigt.
In the first half of the 20th century, few Americans owned stock; estimates for different decades during that time range from 2% to 10% of the population, the latter number appearing briefly, near the 1920s stock market peak. In the second half of the 20th century, on the other hand, up to 50% of Americans households owned stock. Yet we found that the predictive value of the stock market was about the same in both periods. Ownership didn’t seem to matter.
For added robustness, we also tested the two centuries against each other. In the 19th century, most Americans were farmers, and almost no one owned stock. Yet the stock market remained a significant predictor of re-election outcomes in both the 19th and 20th centuries. In fact, the record for the 19th century is actually slightly better than that for the 20th!
"Gespalten" war die Gesellschaft früher auch schon, jedenfalls was den Anteil am Aktienmarkt angeht und wahrscheinlich auch die eigene Grundstimmung. Trotzdem, so klein die Gruppe der Investoren auch war, diese Korrelation Aktienmarkt/Wiederwahl funktionierte offenbar auch dann.
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Weia
Weia16.10.2013:27
macscout
"Gespalten" war die Gesellschaft früher auch schon, jedenfalls was den Anteil am Aktienmarkt angeht
Das ist klar.
und wahrscheinlich auch die eigene Grundstimmung.
Das ist, was mir fraglich erscheint. Es ist immer wieder zu lesen, dass die US-Gesellschaft seit dem Bürgerkrieg nicht mehr so gespalten war. Ich weiß zu wenig, um das beurteilen zu können; es ist wirklich eine Frage, die ich hier in den Raum stelle.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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