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Datenformat-Änderung bei im iTunes Store gekauften Musikdateien?

Weia
Weia28.12.2012:06
Hallo allerseits,

ich wurde über die Feiertage mit einem seltsamen technischen Problem bei im iTunes Store gekauften Musikdateien konfrontiert (war wieder nix mit 3 Tagen ohne Gedanken an Technik … ).

Zu 99% kaufe ich Musik auf CD (da verlustlos und mit Artwork), aber ab und an kaufe ich auch mal etwas im iTunes Store.

Über die Feiertage war ich ausgiebig in der Küche und dort steht noch eine Roku Soundbridge, ein wirklich toller, leider längst eingestellter Audioplayer von 2005, der als einziges Nicht-Apple-Gerät das Datenbankformat der iTunes-Freigaben von Apple lizenziert hatte und somit perfekt mit iTunes harmoniert.

Jedenfalls prinzipiell. Denn zu meiner Überraschung stellte ich nun fest, dass er jüngst im iTunes Store gekaufte Musik nicht abspielen kann; es erscheint die Meldung, die Musik „kann nicht wiedergegeben werden“.

Mit DRM hat das aber nichts zu tun; die .m4a-Dateien aus dem iTunes Store sind ja bekanntlich nicht kopiergeschützt und eine testweise in der Soundbridge ausgewählte alte (geschützte) .m4p-Datei wird von der Soundbridge auch korrekt mit der (unterschiedlichen) Meldung verweigert, mit DRM geschützte Dateien seien nicht abspielbar.

Also bin ich dem Phänomen näher auf den Grund gegangen mit Hilfe der wenigen Dateien, die ich aus dem iTunes Store besitze.

Danach sieht das wie folgt aus:

Alle .m4a-Dateien sind in der Tat grundsätzlich nicht kopiergeschützt, insofern sie in jeglicher Nicht-Apple-Audiosoftware auf dem Mac problemlos abgespielt und bearbeitet werden können.

Der Finder gibt als Art für .m4a-Dateien immer Apple MPEG-4-Audio an.

iTunes hingegen gab als Art für diese Dateien bis 2015 AIFF-Audiodatei an, ab 2015 aber Gekaufte AAC-Audiodatei. Ganz vereinzelt tauchte die Bezeichnung Gekaufte AAC-Audiodatei allerdings schon vorher auf, z.B. bei Dateien vom iTunes-Musikfestival 2011.

Es scheint nun so zu sein, dass Dateien ab 2015 oder spätestens 2016, die in iTunes als Gekaufte AAC-Audiodatei bezeichnet werden, in der Soundbridge nicht abspielbar sind, außer sie wurden zwar erst 2015 gekauft, aber waren schon länger (z.B. seit 2011) erhältlich.

Das legt nahe, dass 2015/2016 irgendeine interne Formatumstellung stattfand, auch wenn die Dateien vorher und nachher .m4a-Dateien waren und im Finder stets mit der Art Apple MPEG-4-Audio bezeichnet werden.

Daraufhin habe ich mir verschiedene Dateien in Invisor, einem wirklich tollen Programm zur Anzeige von Medien-Metadaten, genau angesehen und war sicher, irgendeinen spezifischen Unterschied zwischen den in der Soundbridge abspielbaren und den nicht abspielbaren Dateien zu finden. Ich finde aber absolut keinen.

Das ist für mich rätselhaft. Die Dateien ab 2015 sehen von außen gleich aus, nur die Soundbridge kann sie nicht abspielen und iTunes nennt sie plötzlich Gekaufte AAC-Audiodatei (was aber nicht ausschlaggebend für die Abspielbarkeit sein kann sein kann, weil in iTunes so bezeichnete Musikdateien eben dennoch in der Soundbridge abspielbar sind, solange die Musik deutlich vor 2015 veröffentlicht wurde).

Im Internet finde ich nichts dazu. Hat jemand hier irgendwelche diesbezüglichen Infos, was für Änderungen um 2015 da stattfanden?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Kommentare

Sigs328.12.2012:13
https://soundbridge.roku.com/soundbridge/faq.php

*AAC DRM files, such as music purchased from the Apple Music Store, are not supported for playback on SoundBridge.
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Weia
Weia28.12.2012:17
Sigs3
ggf liegt es an der Bitrate? kann die Soundbridge die höheren Bitraten wiedergeben?
Kann sie, AIFF-Dateien sowieso, aber auch AAC-Dateien mit variabler, in der Spitze höherer Datenrate als bei den Dateien, die nicht gehen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia28.12.2012:18
Sigs3
https://soundbridge.roku.com/soundbridge/faq.php

*AAC DRM files, such as music purchased from the Apple Music Store, are not supported for playback on SoundBridge.
Äh, ja – aber das ist wie beschrieben nicht das Problem, denn es handelt sich ja eben nicht um DRM-geschützte Dateien:
Weia
Mit DRM hat das aber nichts zu tun; die .m4a-Dateien aus dem iTunes Store sind ja bekanntlich nicht kopiergeschützt und eine testweise in der Soundbridge ausgewählte alte (geschützte) .m4p-Datei wird von der Soundbridge auch korrekt mit der (unterschiedlichen) Meldung verweigert, mit DRM geschützte Dateien seien nicht abspielbar.
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Deichkind28.12.2016:54
Ich habe erstmals Mitte April 2013 Musikdateien im iTunes-Store gekauft. Und sämtliche Dateien werden in iTunes als "Gekaufte AAC-Audiodatei" bezeichnet. Und darunter sind auch Titel, die vermutlich schon länger im iTunes-Store angeboten wurden. Übrigens, so lautet der Terminus auch dann, wenn die Bedienungsoberfläche auf English gestellt ist.
Nun werden allerdings die Dateien mitunter beim Abspielen in iTunes modifiziert. Wenn ich die Metadaten ändere, natürlich sowieso. Aber auch iTunes selbst nimmt wohl mitunter aus anderen Gründen Änderungen an den Dateien vor. Ich werde mal mit der App MediaInfo.app nach Informationen zum Erstellungsdatum der Dateien suchen. Falls ich dabei noch Merkwürdiges entdecke, melde ich mich nochmal.
+2
X-Jo28.12.2017:52
Mein ältester Kauf ist von 2009 und ist ebenfalls mit „Gekaufte AAC-Audiodatei“ bezeichnet. Das Änderungsdatum ist 2013.
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Weia
Weia28.12.2018:13
X-Jo
Mein ältester Kauf ist von 2009 und ist ebenfalls mit „Gekaufte AAC-Audiodatei“ bezeichnet. Das Änderungsdatum ist 2013.
Das ist ja höchst seltsam. Zwischen 2007 und 2015 habe ich 75 Titel gekauft, davon sind 3 (von besagtem iTunes-Musikfestival) als Gekaufte AAC-Audiodatei bezeichnet und alle anderen als AIFF-Audiodatei – was ja eigentlich wenig Sinn ergibt. Ab 2015 nur noch 100% Gekaufte AAC-Audiodatei.

Eine mögliche Erklärung, die mir gerade einfällt, wäre ein spezifischer Bug in iTunes: Meine CDs habe ich alle im Originalformat importiert, also als AIFF. Sprich, in (heutige iTunes-GUI) Einstellungen → Allgemein → Beim Einlegen einer CD: → Importeinstellungen → Importieren mit: ist bei mir so gut wie immer AIFF-Codierer eingestellt.

Ist da bei Dir in der Regel AAC-Codierer eingestellt? Dann könnte die Erklärung sein, dass es in iTunes bis 2015 einen Bug gab, der im iTunes Store gekaufte AAC-Dateien in iTunes fälschlicherweise als AIFF-Audiodatei bezeichnete, falls der AIFF-Codierer voreingestellt war.

Das würde aber vermutlich leider erst recht bedeuten, dass die unterschiedliche Bezeichnung in iTunes überhaupt nicht mit der Abspielbarkeit in der Soundbridge zusammenhängt, was dieses Problem noch rätselhafter macht.
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ilig
ilig28.12.2018:32
Weia
Mit Vinyl gab es diese Probleme nicht.
+1
Weia
Weia28.12.2018:36
ilig
Mit Vinyl gab es diese Probleme nicht.
Gab/gibt es sehr wohl – Vinyl kann meine Soundbridge auch nicht wiedergeben.
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+3
X-Jo28.12.2020:24
Die Importeinstellungen stehen momentan und meistens auf AAC-Codierer. Habe aber auch etliche Importe mit Apple Lossless-Codierer gemacht, mit AIFF-Codierer nie. Habe in der Mediathek auch keine einzige AIFF-Datei gefunden.
+1
X-Jo28.12.2020:30
ilig
Weia
Mit Vinyl gab es diese Probleme nicht.
Dafür hat man gefühlt 28 verschiedene Reiniger und mitlaufende Bürsten und Besen probiert und das Knistern wurde jedesmal schlimmer!
+2
Fred G. Eger28.12.2020:31
Weia
ilig
Mit Vinyl gab es diese Probleme nicht.
Gab/gibt es sehr wohl – Vinyl kann meine Soundbridge auch nicht wiedergeben.
sehr schön.
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X-Jo28.12.2020:46
@Weia: Konvertiere doch mal (Ablage > Konvertieren > AAC erstellen) einen Titel in verschiedene Formate, um herauszufinden, was die Soundbridge mag.

Konvertiert wird immer mit den in Einstellungen > Importieren gewählten Parametern. Wenn du dort z. B. einen MP3-Codierer wählst, steht im Menü: Ablage > Konvertieren > MP3 erstellen!

Den konvertierten Titel findet man am schnellsten unter „Titel“ sortiert nach „Hinzugefügt“.
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Weia
Weia28.12.2021:35
X-Jo
Konvertiere doch mal (Ablage > Konvertieren > AAC erstellen) einen Titel in verschiedene Formate, um herauszufinden, was die Soundbridge mag.
Ja, dass ich als Workaround die Titel nach AIFF (um keine weiteren Klangverluste auflaufen zu lassen) konvertieren kann und die Soundbridge sie dann spielt, ist mir schon klar.

Ich würde nur einfach gerne verstehen, was das technische Problem ist. Es muss doch irgendeinen ursächlichen Unterschied geben, aber wie findet man den heraus?
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Weia
Weia28.12.2021:48
Weia
Das würde aber vermutlich leider erst recht bedeuten, dass die unterschiedliche Bezeichnung in iTunes überhaupt nicht mit der Abspielbarkeit in der Soundbridge zusammenhängt
Das ist wohl in der Tat der Fall. Ich habe auf einem Mac, auf dem ich iTunes normalerweise nicht benutze, jetzt mal testweise mehrere gekaufte Titel aus dem iTunes Store heruntergeladen, sowohl solche, die in meinem „normalen“ iTunes als AIFF-Audiodatei, als auch solche, die als Gekaufte AAC-Audiodatei geführt werden.

In diesem iTunes sind jetzt alle Titel als Gekaufte AAC-Audiodatei gelistet, aber die Abspielbarkeit ist unverändert, sprich, es bleiben dieselben Titel, die gehen bzw. nicht gehen.
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stromsparmodus28.12.2022:21
M4a ist eine Endung für einen Audio-MP4-Container u.a. für AAC, wenn ich das richtig verstehe. Du kannst also ein Problem mit der Verpackung oder dem Inhalt haben. Mit den genannten Tools hier auf Stackoverflow kannst Du vielleicht ohne Recodierung das AAC aus dem Container entpacken und neu packen. Kannst Du es dann abspielen, sollte das Problem eine Änderung am Container sein.

Edit: Sehe gerade, es gibt für mp4box eine Option „ -ipod: rewrite the file for iPod/old iTunes“ . Vielleicht hängt das damit zusammen.
Weia
X-Jo
Konvertiere doch mal (Ablage > Konvertieren > AAC erstellen) einen Titel in verschiedene Formate, um herauszufinden, was die Soundbridge mag.
Ja, dass ich als Workaround die Titel nach AIFF (um keine weiteren Klangverluste auflaufen zu lassen) konvertieren kann und die Soundbridge sie dann spielt, ist mir schon klar.

Ich würde nur einfach gerne verstehen, was das technische Problem ist. Es muss doch irgendeinen ursächlichen Unterschied geben, aber wie findet man den heraus?
+1
Weia
Weia28.12.2022:26
stromsparmodus
M4a ist eine Endung für einen Audio-MP4-Container u.a. für AAC, wenn ich das richtig verstehe.
Yep.
Du kannst also ein Problem mit der Verpackung oder dem Inhalt haben. Mit den genannten Tools hier auf Stackoverflow kannst Du vielleicht ohne Recodierung das AAC aus dem Container entpacken und neu packen. Kannst Du es dann abspielen, sollte das Problem eine Änderung am Container sein.
Ah, das klingt in der Tat hilfreich, um das Problem näher eingrenzen zu können. Herzlichen Dank!
Edit: Sehe gerade, es gibt für mp4box eine Option „ -ipod: rewrite the file for iPod/old iTunes“ . Vielleicht hängt das damit zusammen.
Noch ein toller Tipp! Danke!

Ich setze mich dran, sobald ich Zeit finde.
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Weia
Weia29.12.2005:22
So, ich habe jetzt getestet …
stromsparmodus
Edit: Sehe gerade, es gibt für mp4box eine Option „ -ipod: rewrite the file for iPod/old iTunes“ . Vielleicht hängt das damit zusammen.
Das wäre zu schön gewesen, um wahr zu sein, aber leider null Effekt …
M4a ist eine Endung für einen Audio-MP4-Container u.a. für AAC, wenn ich das richtig verstehe. Du kannst also ein Problem mit der Verpackung oder dem Inhalt haben. Mit den genannten Tools hier auf Stackoverflow kannst Du vielleicht ohne Recodierung das AAC aus dem Container entpacken und neu packen. Kannst Du es dann abspielen, sollte das Problem eine Änderung am Container sein.
Das habe ich als nächstes getestet (mit ffmpeg von m4a nach aac und zurück mit der Option -acodec copy, sodass nicht neu encodiert wird). Ergebnis: wieder nicht abspielbar.

Es ist also nicht der MP4-Audio-Container, es ist das AAC-Format selbst, wie von mir vermutet.

Das Gespenstische ist nur, dass alle MP4-Metadaten, die den AAC-Inhalt in den .m4a-Dateien beschrieben, identisch sind bei Dateien, die gehen und die nicht gehen, und ich bislang auch keine Informationen über inkompatible AAC-Formate finden konnte.

Ich habe mir die beiden Dateitypen mal in einem Hex-Editor angesehen, aber das ist ein Fass ohne Boden, wenn man nicht weiß, wonach man gezielt suchen will.

Not täte also wohl ein sehr detaillierter Inspektor für AAC-Dateien.
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Weia
Weia29.12.2006:22
Weia
Not täte also wohl ein sehr detaillierter Inspektor für AAC-Dateien.
Das habe ich nun auch noch getan; bislang hatte ich mir die MP4-Dateien angesehen mit all dem Container-Overhead; das war natürlich Blödsinn, nachdem jetzt klar ist, dass das Problem nicht im Container liegt.

Da liegt es natürlich viel näher, sich die rohen AAC-Dateien anzusehen. Ich habe das mit Synalize It! Pro gemacht, einem hervorragenden Hex-Editor, der als Besonderheit „Grammatiken“ mitbringt, Definitionsdateien für bekannte Dateiformate, die es erlauben, diese Formate zu dekodieren und so die Bits und Bytes mit Semantik aufzufüllen. Glücklicherweise gibt es auch eine Grammatik für das AAC-Format.

Ein zumindest oberflächliches Eintauchen zeigt aber erneut, dass keinerlei ins Auge springende Unterschiede zwischen den Dateien, die gehen und die nicht gehen, existieren. Es geht also offensichtlich wirklich um Details tief im Inneren; unterschiedliche Frame Sizes könnten z.B. ein Punkt sein.

Wie auch immer, kombiniert mit ein bisschen weiterem Googlen, das u.a. Webseiten hervorholte, in denen Apple eine erschlagende Vielzahl von Parametern beschreibt, die es beim Erstellen von AAC-Dateien für iTunes zu beachten gilt, gelange ich zu dem Eindruck, dass ohne ein Reencodieren der AAC-Daten das Problem mit der Soundbridge wohl nicht zu lösen ist.

Wenn aber Reencodieren unumgänglich ist, dann werde ich das auf alle Fälle im verlustlosen und offenen AIFF-Format machen, um nicht am Ende noch etwas zu verschlimmbessern. Und das Reencodieren in AIFF geht in iTunes ja völlig problemlos.

Da ich nicht vorhabe, zum AAC-Experten zu werden, reicht mir die Erkenntnis, dass es verschiedene AAC-Varianten ggf. mit Kompatibilitätsproblemen geben kann und das Problem mit der Soundbridge jedenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Audioencoding selbst liegt und nicht an irgendwelchen Metadaten etc.

Nochmals Dank an alle für Anregungen und Hilfe, insbesondere an stromsparmodus!
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+2
Moka´s Onkel
Moka´s Onkel29.12.2013:47
Ich weiß nicht, ob das Folgende hilft, da mein Verständnis in dieser Angelegenheit wahrscheinlich drei bis x Level unter den bisherigen Diskussionsbeiträgen liegt. Aber wer weiß.

In meiner Library habe ich auch einige in iTunes gekaufte Dateien. Normalerweise habe ich sie alle gleich nach Kauf in ALAC umgewandelt, doch habe ich bei Durchsicht noch einige gefunden, die in den Informationen in der Musik.app unter Datei als "Gekaufte AAC Datei" (oder auch "abgeglichene AAC Datei") bezeichnet werden und dort auch als mit Copyright versehen angegeben sind. Konvertiert man die Datei in ALAC verschwindet das Copyright und die Angabe wechselt zu "Apple Lossless Audi-Datei".

Auch bei den Informationen im Finder ist bei der gekauften Datei das Copyright angegeben und bei der in ALAC konvertierten nicht.

Weia: Ich kann nur allzu gut verstehen, dass man Workarounds vermeiden und der Ursache auf den Grund gehen will. Aber bei den Prioritäten hat bei mir in den letzten Tagen dann doch das Kochen (und natürlich die zwangsläufigen Folgetätigkeiten) im Vordergrund gestanden.
+1
Weia
Weia29.12.2014:52
Moka´s Onkel
In meiner Library habe ich auch einige in iTunes gekaufte Dateien. Normalerweise habe ich sie alle gleich nach Kauf in ALAC umgewandelt, doch habe ich bei Durchsicht noch einige gefunden, die in den Informationen in der Musik.app unter Datei als "Gekaufte AAC Datei" (oder auch "abgeglichene AAC Datei") bezeichnet werden und dort auch als mit Copyright versehen angegeben sind. Konvertiert man die Datei in ALAC verschwindet das Copyright und die Angabe wechselt zu "Apple Lossless Audi-Datei".
Ja, aber all diese Metadaten gehören eben zu den MP4-Containerdaten, nicht zu den „eigentlichen“ AAC-Audiodaten, die von dem MP4-Container „umhüllt“ werden, und sind daher für das Soundbridge-Problem irrelevant, wie wir jetzt wissen.
Weia: Ich kann nur allzu gut verstehen, dass man Workarounds vermeiden und der Ursache auf den Grund gehen will. Aber bei den Prioritäten hat bei mir in den letzten Tagen dann doch das Kochen (und natürlich die zwangsläufigen Folgetätigkeiten) im Vordergrund gestanden.
Genau das hatte ich auch fest vor. Nur stieß ich eben ausgerechnet in der Küche auf das SoundBridge-Problem, denn die SoundBridge steht dort und sollte mir eigentlich das Kartoffelschälen mit zu Weihnachten geschenkter Musik versüßen … 🙄
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stromsparmodus29.12.2018:52
Danke für die Rückmeldung (und den Tipp mit dem Hex-Editor, der macht wirklich einen interessanten Eindruck).
Weia
Da liegt es natürlich viel näher, sich die rohen AAC-Dateien anzusehen. Ich habe das mit Synalize It! Pro gemacht, einem hervorragenden Hex-Editor, der als Besonderheit „Grammatiken“ mitbringt, Definitionsdateien für bekannte Dateiformate, die es erlauben, diese Formate zu dekodieren und so die Bits und Bytes mit Semantik aufzufüllen. Glücklicherweise gibt es auch eine Grammatik für das AAC-Format.
...
Wenn aber Reencodieren unumgänglich ist, dann werde ich das auf alle Fälle im verlustlosen und offenen AIFF-Format machen, um nicht am Ende noch etwas zu verschlimmbessern. Und das Reencodieren in AIFF geht in iTunes ja völlig problemlos.
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beanchen29.12.2019:11
Weia
Sigs3
https://soundbridge.roku.com/soundbridge/faq.php

*AAC DRM files, such as music purchased from the Apple Music Store, are not supported for playback on SoundBridge.
Äh, ja – aber das ist wie beschrieben nicht das Problem, denn es handelt sich ja eben nicht um DRM-geschützte Dateien ...
Apple hat doch auf den Kopierschutz verzichtet aber trotzdem noch etwas eingebaut, was die Geräte zählt oder irre ich mich da? Vielleicht bezieht sich der Satz von soundbridge auch darauf. Zumindest liest es sich in den folgenden Sätzen nicht nach Kopierschutz:
Unfortunately, rights-managed AAC files purchased from the Apple music store can not be played on SoundBridge.
Apple does not allow streaming of files downloaded from their music store to third party devices. If they ever do, we will support them.
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Weia
Weia29.12.2021:46
beanchen
Weia
Sigs3
https://soundbridge.roku.com/soundbridge/faq.php

*AAC DRM files, such as music purchased from the Apple Music Store, are not supported for playback on SoundBridge.
Äh, ja – aber das ist wie beschrieben nicht das Problem, denn es handelt sich ja eben nicht um DRM-geschützte Dateien ...
Apple hat doch auf den Kopierschutz verzichtet aber trotzdem noch etwas eingebaut, was die Geräte zählt oder irre ich mich da?
Du vermischt etwas, wenn ich Dich recht verstehe.

Die Zusammenhänge sind wie folgt:
  • Du kannst auf maximal 5 Computern iTunes für Deine Apple-ID registrieren. Nur auf diesen Geräten kannst Du dann in iTunes gekaufte Artikel jeglicher Art herunterladen und nur auf diesen Geräten kannst Du kopiergeschützte Artikel abspielen.
  • In iTunes gekaufte Musikdateien sind aber seit 2009 nicht mehr kopiergeschützt. Du kannst sie natürlich auch nur auf den 5 registrierten Computern aus iTunes herunterladen, aber die heruntergeladenen Dateien kannst Du völlig unabhängig von iTunes wie jede andere Datei auch beliebig verbreiten und mit beliebigen AAC-fähigen Audioprogrammen auf beliebigen Computern abspielen.
  • Die einzige Besonderheit der in iTunes gekauften Musikdateien seit 2009 besteht darin, dass in den Metadaten des MP4-Containers, der die AAC-Daten verpackt, Kaufdatum und Apple-ID des Käufers vermerkt sind. Wer solche Dateien, ohne die Metadaten zu entfernen (was aber problemlos möglich ist), in die „freie Wildbahn“ entlässt, wird also vielleicht irgendwann mal von Apples Rechtsabteilung hören.
  • Aus iTunes heruntergeladene Musikdateien ohne Kopierschutz haben die Endung .m4a. Du kannst mit Programmen wie eben z.B. ffmpeg die eigentlichen, AAC-codierten Musikdaten aus dem MP4-Container extrahieren; die so erhaltene Audiodatei mit dem Suffix .aac lässt sich ebenfalls in beliebigen entsprechenden Audioprogrammen auf beliebigen Computern abspielen, enthält aber keinerlei Metadaten mehr, also auch nicht Apple-ID und Kaufdatum, aber genauso wenig Songtitel, Interpret etc. (Und Du kannst so eine Datei dann natürlich wieder in einem MP4-Container verpacken und von Null neue Metadaten anlegen.)
  • Aus iTunes heruntergeladene Musikdateien mit Kopierschutz haben die Endung .m4p und lassen sich nur im QuickTime Player oder in iTunes auf den registrierten Computern abspielen. Auch bei diesen Dateien kannst Du mit z.B. ffmpeg die eigentlichen, AAC-codierten Musikdaten aus dem MP4-Container extrahieren; da diese Daten aber verschlüsselt sind, in der resultierenden .aac-Datei jedoch die zur Entschlüsselung erforderlichen Metadaten fehlen, lassen sie diese Dateien überhaupt nicht mehr abspielen, auch nicht mit QuickTime Player oder iTunes auf den registrierten Computern.

Meine Tests haben völlig eindeutig gezeigt, dass das Problem der SoundBridge mit iTunes-Musikdateien seit 2015 nichts mit DRM zu tun hat, sondern einfach an einer neuen, „moderneren“ AAC-Variante liegt, die die 2007 eingestellte SoundBridge eben nicht kennt – leider. Einen iTunes-Kopierschutz könnte ich ich knacken , aber gegen ein neues Audio-Format bin ich machtlos (in dem Sinne, dass ohne ein Reencodieren nichts geht).

Was mir allerdings aufgefallen ist, als ich mich jetzt nolens volens mit dem Thema beschäftigt habe, ist, dass 2015 das Jahr ist, in dem Apple Music startete (als Streaming-Verächter hatte ich dieses Datum nicht im Kopf). Und Apple Music ist natürlich, wie jeder kommerzielle Streamingdienst, mit DRM versehen. Indirekt hängt das Problem als möglicherweise schon mit DRM zusammen, insofern Apple aus irgendwelchen Erwägungen heraus das aus dem Leichenschauhaus wieder ausgegrabene Musik-DRM zum Anlass nahm, das AAC-Format aller Musikdateien generell umzustellen.
Vielleicht bezieht sich der Satz von soundbridge auch darauf. Zumindest liest es sich in den folgenden Sätzen nicht nach Kopierschutz:
Unfortunately, rights-managed AAC files purchased from the Apple music store can not be played on SoundBridge.
Apple does not allow streaming of files downloaded from their music store to third party devices. If they ever do, we will support them.
Naja, rights-managed = DRM.

Ich weiß nicht, wo Du dieses historische Zitat ausgegraben hast, aber das bezieht sich ganz eindeutig auf den damaligen Kopierschutz („FairPlay“) der Musikdateien. Die SoundBridge wurde von Roku ja aus dem Programm genommen, bevor Apple die Musik aus dem iTunes Store vom DRM befreite. Und bei der Wiedergabe via Soundbridge wird die Musik natürlich vom Computer zur SoundBridge gestreamt, lokal halt. Und zwischen 2009 und 2015 in iTunes gekaufte Titel sind für die SoundBridge ja kein Problem.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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beanchen29.12.2022:13
Weia
Ich weiß nicht, wo Du dieses historische Zitat ausgegraben hast ...
Aus der im ersten Post von Sigs3 verlinkten Quelle. Es sind auch zwei unabhängige Punkte dort. Das zweite Zitat könnte also etwas mit Apple Music zu tun haben.
Wenn ich Apple Music richtig verstehe, sind selbst eigene Songs, die auf einem anderen Gerät geladen werden durch Apple Music mit DRM gesichert.
„Apple Music versieht die Musik eines Nutzers mit einem Kopierschutz“
Falsch. Die eigenen Musikdateien bleiben in der Mediathek so, wie sie sind. Egal, ob wir sie von CD eingelesen haben, im iTunes Store gekauft haben, bei Amazon oder sonstwo geladen haben. Aber: Laden wir Titel von Apple Music herunter, haben sie immer einen Kopierschutz und sind nur während der Abo-Laufzeit hörbar. Egal, ob wir den Song vorher noch nicht hatten oder von CD eingelesen haben.

Heißt: Originaldateien (inklusive Backup) auf jeden Fall aufheben, nicht aus iTunes löschen! Diese Dateien können wir wie immer unbeschränkt nutzen.
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Weia
Weia29.12.2022:23
beanchen
Weia
Ich weiß nicht, wo Du dieses historische Zitat ausgegraben hast ...
Aus der im ersten Post von Sigs3 verlinkten Quelle. Es sind auch zwei unabhängige Punkte dort. Das zweite Zitat könnte also etwas mit Apple Music zu tun haben.
Nö, kann es nicht, denn es stand genau so schon 2009 in der FAQ (die meiner Erinnerung da bereits seit Jahren unverändert war):
Wenn ich Apple Music richtig verstehe, sind selbst eigene Songs, die auf einem anderen Gerät geladen werden durch Apple Music mit DRM gesichert.
Aber es geht hier doch überhaupt nicht um Apple Music. Es geht um im iTunes Store gekaufte Musik. Das sind zwei höchst unterschiedlich Dinge.

Ich könnte überhaupt nichts aus Apple Music herunterladen, da ich das nicht abonniert habe. (Eher würde die Hölle zufrieren, als dass ich das täte …)
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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beanchen29.12.2023:06
Weia
Aber es geht hier doch überhaupt nicht um Apple Music. Es geht um im iTunes Store gekaufte Musik. Das sind zwei höchst unterschiedlich Dinge.
Das ist mir durchaus klar. Ich bin vielleicht blond aber nicht blöd.
Du schreibst ja selbst, dass sich dein Problem zeitgleich mit der Einführung von Apple Music ergeben hat. Und du schreibst
Ich habe auf einem Mac, auf dem ich iTunes normalerweise nicht benutze, jetzt mal testweise mehrere gekaufte Titel aus dem iTunes Store heruntergeladen ...
Daher meine Vermutung, die sich wohl als falsch herausgestellt hat, aber nicht ganz abwegig schien.
Schönen Abend noch.
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Weia
Weia29.12.2023:28
beanchen
Ich bin vielleicht blond aber nicht blöd.
Woher sollte ich wissen, dass Du blond bist?
Du schreibst ja selbst, dass sich dein Problem zeitgleich mit der Einführung von Apple Music ergeben hat.
Jein. Apple hat damals offenbar das AAC-Format geändert, aber das betrifft nur danach erschienene Artikel.

Wenn ich hier und heute einen vor 2015 erschienenen Titel neu herunterlade, kann den die Soundbridge noch immer abspielen. Das ist etwas anderes als das von Dir verlinkte Problem, dass Apple Music – wenn ich es denn abonniert hätte – beim erneuten Herunterladen DRM-lose Titel aus dem iTunes Store durch DRM-behaftete aus Apple Music ersetzt.
Und du schreibst
Ich habe auf einem Mac, auf dem ich iTunes normalerweise nicht benutze, jetzt mal testweise mehrere gekaufte Titel aus dem iTunes Store heruntergeladen ...
Yep, das war aber in dem Kontext, ob diese Dateien dann jetzt als Gekaufte AAC-Audiodatei gelabelt werden, obwohl sie das früher nicht wurden. Und das ist in der Tat so.

Das ist zugegeben alles reichlich chaotisch. So viele zusätzliche Sollbruchstellen. Wir kontrollieren und sichern uns irgendwann noch zu Tode.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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struffsky
struffsky30.12.2011:31
Danke, Weia für das Thema. Habe bei der Gelegenheit mal geschützte Musik aus iTunes geworfen und sie unter "bisherige Käufe" neu geladen. Jetzt ist sie nicht mehr geschützt. Hilft dir aber leider auch nix
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Weia
Weia30.12.2014:41
struffsky
Hilft dir aber leider auch nix
Ich habe als „Neujahrsputz“ jetzt all diese Titel in AIFF gewandelt – ist zwar Platzverschwendung, aber bei meinen wenigen Titeln und den heutigen Speicherkapazitäten egal. Insofern ist mir geholfen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia01.01.2118:52
Eine interessante Sache habe ich noch ausprobiert: Ich habe testweise einen AIFF-Titel mit iTunes nach AAC konvertiert, wobei ich die standardmäßigen iTunes Plus-Einstellungen verwendet habe, wie sie auch bei im iTunes Store gekauften Titeln zur Anwendung kommen.

Diesen AAC-Titel kann die Soundbridge abspielen, obwohl die von mir verwendete iTunes-Version 12.9.5.5 von 2019 stammt, also deutlich nach 2015 und fast noch aktuell.

Das macht die Vermutung noch plausibler, dass, was auch immer genau Apple am AAC-Format der im iTunes Store verkauften Titel geändert hat, zwar selbst keinerlei DRM ist, aber wohl mit dem DRM von Apple Music insofern zusammenhängt, als Apple ein und dieselbe AAC-Encodierung je nach umhüllendem MP4-Container sowohl für den iTunes Store als auch für Apple Music verwenden kann.

Ist hier zufällig jemand, der Apple Music abonniert hat? Dann fände ich interessant, ob man bei Apple Music den folgenden Titel streamen kann:

Künstlerin: Lisa Hannigan
Album: Passengers
Titel: Flowers

Das ist nämlich der einzige Titel, den ich nach 2015 im iTunes Store gekauft habe (nämlich 2017), der aber dennoch auf der SoundBridge abspielbar ist. (Der Titel wurde allerdings 2011 veröffentlicht, vielleicht liegt es auch daran.)

Jedenfalls wird mich diese Geschichte veranlassen, bei Download-Musik noch konsequenter auf Drittanbieter wie 7Digital zu setzen, wo man die allermeiste Musik auch unkomprimiert kaufen kann. Zwar in FLAC, das man für iTunes dann auch erst nach AIFF konvertieren muss, aber wenn ich eh konvertieren muss …

Die letzten Titel habe ich im iTunes Store in der Tat nur gekauft entweder, weil es sie bei 7Digital leider (noch) nicht gab, oder, weil die iTunes-Version exklusive Bonustracks hatte, die ich haben wollte.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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clayman01.01.2120:40
Nabend zusammen, interessante Diskussion

Zu deiner Frage: Ja man kann diesen Titel via Apple Music streamen. Sollte der letzte (11.) Titel auf dem Album "Passenger" sein.
Weia
Ist hier zufällig jemand, der Apple Music abonniert hat? Dann fände ich interessant, ob man bei Apple Music den folgenden Titel streamen kann:

Künstlerin: Lisa Hannigan
Album: Passengers
Titel: Flowers

Das ist nämlich der einzige Titel, den ich nach 2015 im iTunes Store gekauft habe (nämlich 2017), der aber dennoch auf der SoundBridge abspielbar ist. (Der Titel wurde allerdings 2011 veröffentlicht, vielleicht liegt es auch daran.)
+1
Weia
Weia01.01.2120:46
clayman
Zu deiner Frage: Ja man kann diesen Titel via Apple Music streamen.
Danke! OK, da gibt es also keinen direkten Zusammenhang; es gibt also auch Titel in Apple Music, die die Soundbridge als iTunes-Kauftitel dennoch abspielen kann. Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn hier irgendetwas nachvollziehbar wäre … 🙄
Sollte der letzte (11.) Titel auf dem Album "Passenger" sein.
Yep. Der fehlt, warum auch immer, auf der CD, weswegen ich ihn im iTunes Store gekauft habe.
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Weia
Weia01.01.2121:16
Weia
OK, da gibt es also keinen direkten Zusammenhang; es gibt also auch Titel in Apple Music, die die Soundbridge als iTunes-Kauftitel dennoch abspielen kann. Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn hier irgendetwas nachvollziehbar wäre … 🙄
Oder das Kriterium ist eben doch das Veröffentlichungsdatum der Musik, nicht das Kaufdatum. Das wäre ja plausibel – neue Titel werde in einem für Apple in beiden Diensten verwendbaren Format encodiert, aber bei älteren Kauftiteln behält Apple für den iTunes Store das bereits existente Format bei.

Dann muss der Umbruch aber 2014 stattgefunden haben. Denn manche Titel mit Veröffentlichungsdatum 2014 kann die Soundbridge noch abspielen (U2 , Songs of Innocence), andere (Ariana Grande, One Last Time) bereits nicht mehr. Ich habe halt viel zu wenige iTunes-Titel für eine statistisch repräsentative Aussage, aber bei mir scheint in der Tat zu gelten:

Veröffentlichungsdatum < 2014: stets abspielbar
Veröffentlichungsdatum > 2014: nie abspielbar
Veröffentlichungsdatum = 2014: teils/teils

Ergäbe ja Sinn: Wenn Apple Music 2015 startete, liefen 2014 intern eben schon die Vorbereitungen darauf.

Auch noch kurios: Zwei 2017 gekaufte Artikel (veröffentlicht 2014 und 2016) enthielten auch nach der Wandlung in AIFF in den Metadaten noch das Kaufdatum, bei neunzehn 2020 veröffentlichten und gekauften Titeln war in den AIFF-Dateien das Kaufdatum verschwunden. (Die Wandlung wurde in einem Durchgang für alle Dateien gleichermaßen durchgeführt.)
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AppleUser2013
AppleUser201301.01.2121:59
Es ist einfach; Apple Format mit DRM m4p...Apple Format ohne DRM m4a...
Apple nutzt ein modifiziertes m4a bei gekaufter Musik aus dem Store, welches erweiterte tags bietet und deswegen von Geräten, die nur das "plain" m4a Format unterstützen nicht abgespielt werden können...Es liegt dabei nicht an das AAC codierte Audiomaterial, sondern um den Header des Files, welches sich von "normalen" m4a Format unterscheidet.
Sprich, einige Geräte verstehen den Header der Datei nicht und können somit mit dem File nicht umgehen...

Btw wenn du mit Itunes in ACC codierst, ensteht eine normale m4a Datei ohne Apples Tag Erweiterung (Apple ID Info usw.)
Itunes Plus ist ja nur eine Einstellung für die Rate und nicht mehr...
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Weia
Weia01.01.2122:22
AppleUser2013
Es ist einfach
Das ist es eben leider nicht.
Apple Format mit DRM m4p...Apple Format ohne DRM m4a...
Das ist klar, aber hier geht es doch ausschließlich um m4a und die Frage, warum auch das sich unterschiedlich verhalten kann (vermutlich einfach: vor 2014 encodiert → mit SoundBridge abspielbar, nach 2014 encodiert → nicht mit SoundBridge abspielbar).
Apple nutzt ein modifiziertes m4a bei gekaufter Musik aus dem Store, welches erweiterte tags bietet und deswegen von Geräten, die nur das "plain" m4a Format unterstützen nicht abgespielt werden können...Es liegt dabei nicht an das AAC codierte Audiomaterial, sondern um den Header des Files, welches sich von "normalen" m4a Format unterscheidet.
Ja, das hätte ich ja auch gedacht, aber genau das ist eben nicht der Fall. Denn wenn ich das AAC-Audiomaterial aus dem MP4-Container mit ffmpeg extrahiere in eine reine .aac-Audiodatei ohne jegliche Tags (wovon ich mich in einem Hex-Editor überzeugt habe), dann bleibt der Unterschied abspielbar/nicht abspielbar bestehen. Also kann das Problem der SoundBridge nicht an dem Header liegen, es muss im Audiomaterial selbst zu finden sein.

Zudem hätten sich dann Apples erweiterte Tags 2014 ändern müssen, denn m4a-Dateien, die vor 2014 encodiert wurden, kann die SoundBridge ja problemlos lesen. Die enthielten aber auch schon Apple ID etc.
Sprich, einige Geräte verstehen den Header der Datei nicht und können somit mit dem File nicht umgehen...
Die SoundBbridge kann das aber – mit Dateien, die bis 2014 von Apple encodiert wurden …
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AppleUser2013
AppleUser201301.01.2122:32
Hmm das ist wahrlich interessant... Kann die Soundbridge vieleicht nicht mit Apples VBR (Variable Bitrate) Encodierung umgehen, die später eingeführt wurde?
Das könnte naturlich auch sein... Aber es bleibt ein Mysterium...
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Weia
Weia01.01.2122:52
AppleUser2013
Hmm das ist wahrlich interessant... Kann die Soundbridge vieleicht nicht mit Apples VBR (Variable Bitrate) Encodierung umgehen, die später eingeführt wurde?
Das könnte naturlich auch sein...
Hatte ich auch schon geschaut, aber keine Korrelation gefunden.

Ich teste aber nachher nochmal mit einer extra erstellten Datei mit VBR.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Moka´s Onkel
Moka´s Onkel01.01.2123:00
Weia
Jedenfalls wird mich diese Geschichte veranlassen, bei Download-Musik noch konsequenter auf Drittanbieter wie 7Digital zu setzen, wo man die allermeiste Musik auch unkomprimiert kaufen kann. Zwar in FLAC, das man für iTunes dann auch erst nach AIFF konvertieren muss, aber wenn ich eh konvertieren muss …

Hast Du es mal mit Qobuz probiert? Die haben einen sehr guten Downloadstore, wo man alles mindestens in CD Qualität oder in Hi-Res bekommt und man beim Download das Format auswählen kann - z.B. ALAC. So entfällt das nachträgliche Konvertieren. Bei iTunes habe ich daher schon seit 2015 nicht mehr gekauft. Für Jazz und Klassik ist die Bibliothek sehr umfangreich; bei Pop habe ich es nie ausprobiert.
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stromsparmodus01.01.2123:13
Hast Du eigentlich den Eintrag bei Roku „When I try...“ angeschaut? Vielleicht fehlt ja das fast-Start-Streaming.
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Weia
Weia02.01.2100:14
AppleUser2013
Kann die Soundbridge vieleicht nicht mit Apples VBR (Variable Bitrate) Encodierung umgehen, die später eingeführt wurde?
Das könnte naturlich auch sein...
Nochmal getestet, das ist es nicht. Ich habe eine AIFF-Datei in iTunes in VBR mit 320kBit/s gewandelt und die SoundBridge spielt das problemlos ab.
Aber es bleibt ein Mysterium...
Sagichdoch
stromsparmodus
Hast Du eigentlich den Eintrag bei Roku „When I try...“ angeschaut? Vielleicht fehlt ja das fast-Start-Streaming.
Ich hatte das noch nicht gelesen, aber es passt ebenfalls nicht, denn die Dateien stammen ja nun erstens gerade von Apple und eben nicht von Drittanbietern wie bei dem in diesem Eintrag besprochenen Problem, und zweitens bleibt die SoundBridge ja nicht hängen, sondern sie meldet, dass Titel nicht wiedergegeben werden kann.

Diese FAQ ist von 2009 und das Problem trat ab 2014 auf – schon von daher wird man da keine Hilfe finden können.
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Weia
Weia02.01.2100:32
Moka´s Onkel
Hast Du es mal mit Qobuz probiert? Die haben einen sehr guten Downloadstore, wo man alles mindestens in CD Qualität oder in Hi-Res bekommt und man beim Download das Format auswählen kann - z.B. ALAC. So entfällt das nachträgliche Konvertieren.
Nö, von dessen Existenz wusste ich überhaupt nicht. Das mit den wählbaren Download-Formaten ist natürlich ein Vorteil, dafür sind die aber deutlich teurer als bei 7Digital. Ich werd’s aber mal ausprobieren.

Was ich wirklich befremdlich finde, ist, dass es offenbar gleich mehrere High-End-Stores gibt und dennoch kein einziger auf die Idee kommt, grundsätzlich das Artwork als PDF mit zum Alben-Kauf anzubieten. Das wäre der Punkt, wo ich von generell CD-Kauf auf Download wechseln würde und zwar bei genau diesem Anbieter.

Was ich aber ziemlich gespenstisch finde: Ich habe diesen Dezember für mich ungewöhnlich viel im iTunes Store gekauft, nämlich zwei komplette Alben – sonst kaufe ich dort alle Jubeljahre mal einen Titel.

Diese beiden Alben waren Miley Cyrus/Plastic Hearts (hemmungslos kommerzieller, aber brillant produzierter Poprock) und Birdy/Piano Sketches (einfühlsame, ganz leise Alternative-Singer/Songwriter-Musik begleitet am Solo-Piano). Es dürfte im Pop-Universum kaum zwei Alben geben, die musikalisch weiter auseinanderliegen als diese beiden. Als ich nun aber das erste Mal in meinem Leben auf die Qobuz-Website ging, dort (erfolgreich) nach Birdy/Piano Sketches Ausschau hielt und auf die Detailseite für dieses Album ging, erzählte Qobuz mir doch allen Ernstes, was mir auch gefallen könnte (und zwar an erster Stelle), sei Plastic Hearts von Miley Cyrus.
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Moka´s Onkel
Moka´s Onkel02.01.2108:50
Weia
Was ich wirklich befremdlich finde, ist, dass es offenbar gleich mehrere High-End-Stores gibt und dennoch kein einziger auf die Idee kommt, grundsätzlich das Artwork als PDF mit zum Alben-Kauf anzubieten. Das wäre der Punkt, wo ich von generell CD-Kauf auf Download wechseln würde und zwar bei genau diesem Anbieter.

Das nervt mich auch immer. Bei Qobuz sind die Cover eigentlich immer und die CD-Booklets als pdf immerhin (oder auch: leider nur) in ca. ¾ meiner Käufe dabei.
+1
Weia
Weia07.01.2115:05
Moka´s Onkel
Bei Qobuz sind die Cover eigentlich immer und die CD-Booklets als pdf immerhin (oder auch: leider nur) in ca. ¾ meiner Käufe dabei.
Kann man das vor dem Kauf erkennen, ob das Booklet dabei ist? Ich habe mir ein paar Alben angesehen und da deutete in keinem Fall etwas darauf hin, aber vielleicht sieht man das ja vorher nicht?
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Moka´s Onkel
Moka´s Onkel07.01.2117:24
Weia
Kann man das vor dem Kauf erkennen, ob das Booklet dabei ist? Ich habe mir ein paar Alben angesehen und da deutete in keinem Fall etwas darauf hin, aber vielleicht sieht man das ja vorher nicht?

So off-hand aus der Erinnerung hätte ich gesagt, dass man es erst im Warenkorb sehen kann. Ich habe aber noch mal nachgesehen und es wird schon in der Übersicht angezeigt.

Bei verschiedenen Stichproben habe ich gesehen, dass es offensichtlich sehr stark von Label und auch Erscheinungsdatum abhängt, ob ein Booklet dabei ist. So ist z.B. bei meinem Lieblingslabel ECM (Jazz und neue Klassik) bei so gut wie allen Neuerscheinungen ein Booklet dabei und bei älteren CDs eben nicht. Bei anderen Labels und vielleicht auch Genre-abhängig scheint es auch sehr unterschiedlich zu sein.
+1
mat6307.01.2117:43
Ich finde eigentlich auch Qobuz sehr gut, häufig sind da die Booklets mit bei. Seit ich dort Musik höre (neben Tidal, da gibt es nicht immer die genau gleichen CDs/Aufnahmen), ist iTunes vergessen und fristet noch Gnadenbrot auf dem Mac, weil es noch von den Kids benutzt wird – ach ja und im Auto auch von mir – immerhin.
Aber Qobuz bietet doch einiges mit 192kHz an – und viele 96kHz und 24bit (das macht auch Tidal). Ich finde, das lohnt sich. Qobuz Hifi ist gerade preisgünstiger geworden.
+1
Weia
Weia07.01.2118:06
Danke für die Infos!
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