Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Forum>Hardware>Audio an Mac Studio

Audio an Mac Studio

Eric03.05.2216:16
Hallo, meine Mac Studio kommt dieser Tage und damit früher, als erwartet. Bislang habe ich mein älteres Teufel Soundsystem per optischem Kabel an meinen Rechner angeschlossen, diese Möglichkeit bietet der Mac Studio scheinbar nicht. Wie kann ich mein Soundsystem zukünftig betreiben, oder muss ich etwas Neues kaufen? Da ich mich weder mit Anschlüssen, noch mit Kabeln auskenne, füge ich ein Bild ein, auf dem alle Optionen des Soundsytems ersichtlich sind. Gibt es z.B. einen „Adapter“, der optik Audio auf USB bietet?
0

Kommentare

mikeboss
mikeboss03.05.2216:22
ich habe unter anderem dieses hier im einsatz:
Behringer U-Control UCA222
+3
ssb
ssb03.05.2216:29
Neben der Verwendung eines DACs gibt es auch - falls du ein Display via HDMI betreibst - die Möglichkeit das Audio-Signal mit einem Adapter aus dem Datenstrom zu extrahieren, der hat dann meist einen optischen Ausgang. Ich hatte das eine Zeit lang mit dem Display gemacht, das am AppleTV hängt um so Multi-Channel-Audio in einen Receiver zu speisen. Dann wird weiterhin der DAC in deinem Teufel verwendet.
0
Eric03.05.2218:12
Vielen Dank für das schnelle Feedback. Ich habe das Thomann Gerät bestellt. Was bedeutet DAC, bzw. wie funktioniert das mit HDMI? Ich werde mir im laufe des Jahres ein Studio Display zulegen, kann man Audio Geräte (dann) auch direkt an HDMI anschließen?
+1
Weia
Weia03.05.2218:41
Eric
Vielen Dank für das schnelle Feedback. Ich habe das Thomann Gerät bestellt. Was bedeutet DAC
DAC = Digital Analog Converter

Diese Funktionalität des von Dir bestellten Gerätes brauchst Du aber gerade nicht, da Dein Teufel-Soundsystem ja einen Digitaleingang hat und Du nicht auf analog konvertieren musst.

Stattdessen verwendest Du das Gerät nur als USB→SPDIF(optisch)-Konverter, was als Nebenfunktion auch vorhanden ist.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
X-Jo03.05.2220:32
https://www.reichelt.de/3-5-mm-stereo-klinken-stecker-auf-2x-cinch-buchse-nta-105-p30488.html?&trstct=pol_5&nbc=1
3,5 mm Klinke auf Cinch (0,40 Euro) Adapter in den Kopfhörerausgang des Macs und via Cinch-Kabel in die Aux 1 (L und R) des Teufels — fertig.
Habe ich am Mac mini so. Konnte im Hörtest keinerlei Unterschied zur Verbindung mittels DAC (Apogee, fast 1 000 Euro) feststellen.

P.S.: Cinch-Kabel: https://www.reichelt.de/cinch-kabel-2x-cinch-stecker-auf-2x-cinch-stecker-5-m-logilink-ca1040-p317949.html?&trstct=pos_6&nbc=1
+2
Eric03.05.2223:27
Vielen Dank für die wirklich hilfreichen Lösungen, ich habe das „Behringer U-Control UCA222“ bestellt, werde aber auch die Lösung mit dem Kopfhörereingang testen, danke auch für die Erklärung bezüglich „DAC“, insgesamt war meine Nachfrage hier ein voller Erfolg.
Viele Grüße, Eric
+1
Weia
Weia04.05.2200:38
Eric
Vielen Dank für die wirklich hilfreichen Lösungen, ich habe das „Behringer U-Control UCA222“ bestellt, werde aber auch die Lösung mit dem Kopfhörereingang testen
Unabhängig von der Frage der Klangqualität würde ich auf jeden Fall die Lösung mit dem U-Control UCA222 wählen, da dann die gesamte Strecke bis zu Deinem Teufel-Soundsystem digital bleibt und das schlicht unempfindlicher gegen alle möglichen, manchmal erst allmählich auftretenden Störungen/Klangverschlechterungen allein durchs lange Kabel und analoge Steckverbindungen ist.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Eric04.05.2210:49
Weia

Prima, danke für den Tipp, das Teil ist schon in der Lieferung, also alles richtig gemacht
0
pogo3
pogo304.05.2211:05
Weil dieser Thread gerade so gut passt, würde ich mich gerne mit einklinken, wenn auch mein Situation etwas anders ist: hier läuft ein DAC via USB-A iMac (Retina 5K, 27'', ultimo 2014), und einen klassischen Verstärker Yamaha A-S 1000. Alles in die Jahre gekommen, wie auch der iMac, aber noch absolut solide in der Tonausgabe. Das Studio wird nun neue Ports bieten (USB-C/TB 4), und nun stellt sich auch mir die Frage: a. weiter an USB betreiben ? Vorteil: alles bleibt wie es ist. Oder b. unbedingt einen Anschluß via USB-C od. TB 4 haben müssen ? Ich bin jetzt nicht der Ton-Esoteriker der nach der Tonqualität in der 5 Nachkommastelle sucht, aber vlt. gibt es ja berechtigte Gründe. Natürlich möchte ich den DAC nicht unbedingt austauschen müssen, der hat bis dato locker gereicht, aber eben nur diesen älteren USB Eingang (+ einen optischen, und einen Koaxial Digital, siehe Foto). Neue Kabel möchte ich möglichst vermeiden, oder max. durch ein neues ersetzen. Aber Weia, was meinst dazu ? Und entschuldigt dass ich den Thread jetzt hier so einfach mitnehme.
„Wann hört es endlich auf zu dauern.“
0
iBert04.05.2215:00
pogo3
Weil dieser Thread gerade so gut passt, würde ich mich gerne mit einklinken, wenn auch mein Situation etwas anders ist: hier läuft ein DAC via USB-A iMac (Retina 5K, 27'', ultimo 2014), und einen klassischen Verstärker Yamaha A-S 1000. Alles in die Jahre gekommen, wie auch der iMac, aber noch absolut solide in der Tonausgabe. Das Studio wird nun neue Ports bieten (USB-C/TB 4), und nun stellt sich auch mir die Frage: a. weiter an USB betreiben ? Vorteil: alles bleibt wie es ist. Oder b. unbedingt einen Anschluß via USB-C od. TB 4 haben müssen ? Ich bin jetzt nicht der Ton-Esoteriker der nach der Tonqualität in der 5 Nachkommastelle sucht, aber vlt. gibt es ja berechtigte Gründe. Natürlich möchte ich den DAC nicht unbedingt austauschen müssen, der hat bis dato locker gereicht, aber eben nur diesen älteren USB Eingang (+ einen optischen, und einen Koaxial Digital, siehe Foto). Neue Kabel möchte ich möglichst vermeiden, oder max. durch ein neues ersetzen. Aber Weia, was meinst dazu ? Und entschuldigt dass ich den Thread jetzt hier so einfach mitnehme.
Normlerweise sollte ein USB-C auf USB-A Adapter den Job mit minimalstem Aufwand erledigen.
„Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.“
0
pogo3
pogo304.05.2216:38
Normlerweise sollte ein USB-C auf USB-A Adapter den Job mit minimalstem Aufwand erledigen.
Ja klar, es wäre ein USB-C auf USB-B Adapter. Klar, kann man machen wenn es keine Nacheile in Punkto Tonqualität gibt. Wäre ne simple Lösung, aber dann kann ich ja gleich alles beim Alten lassen, es ist ja ne passende Schnittstelle USB-A am Mac Studio vorhanden.
„Wann hört es endlich auf zu dauern.“
0
ww
ww04.05.2216:51
pogo3
Normlerweise sollte ein USB-C auf USB-A Adapter den Job mit minimalstem Aufwand erledigen.
Ja klar, es wäre ein USB-C auf USB-B Adapter. Klar, kann man machen wenn es keine Nacheile in Punkto Tonqualität gibt. Wäre ne simple Lösung, aber dann kann ich ja gleich alles beim Alten lassen, es ist ja ne passende Schnittstelle USB-A am Mac Studio vorhanden.

Ja natürlich - lass es wie es ist. Die Daten werden digital übertragen (egal ob USB-C, A, Coax oder optisch). Da kommt immer das Selbe an!
0
Weia
Weia04.05.2216:57
pogo3
Weia, was meinst dazu ?
Ich bin da derselben Auffassung wie iBert:
iBert
Normlerweise sollte ein USB-C auf USB-A Adapter den Job mit minimalstem Aufwand erledigen.
USB < Version 3 ist die schlechteste aller denkbaren Audio-Schnittstellen, weil sie mit für Audio kritischen konzeptionellen Problemen zu kämpfen hat und viel Rechenleistung auf den Rechner abwälzt.

Letzteres sollte bei einem Mac Studio keinerlei Problem sein. Und Ersteres hat man im Laufe der vielen Jahre einigermaßen in den Griff bekommen und es spielt nur noch eine Rolle entweder bei High-End-Audio oder aber vielen Kanälen, z.B. bei Aufnahmen in einem Tonstudio, wo statt 2 20 Kanäle verarbeitet werden müssen und das auch noch mit möglichst geringer Latenz, die für die Musikwiedergabe zu Hause egal ist.

Da Du bisher zufrieden warst und es offenbar keine Probleme wie Knacken oder Tonaussetzer gab, kannst Du guten Gewissens mithilfe eines USB-C auf USB-A-Adapters bei Deiner bewährten Lösung bleiben.
pogo3
Und entschuldigt dass ich den Thread jetzt hier so einfach mitnehme.
Kein Ursache, Erics Problem ist ja schon gelöst.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia04.05.2217:03
pogo3
aber dann kann ich ja gleich alles beim Alten lassen, es ist ja ne passende Schnittstelle USB-A am Mac Studio vorhanden.
Ach so! Na dann lass es, wie es ist.

Sollte es Dich später nach Höherem gelüsten, kannst Du immer noch unnötig Geld ausgeben , aber wenn, dann Thunderbolt, nicht USB-C. Solche Audio-Interfaces kosten aber, und nachdem, so weit ich weiß, Du auch nicht mehr der Jüngste bist, dürfte sich die Verbesserung in Bereichen abspielen, die Du (so wie ich) eh nicht mehr hören kannst.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia04.05.2217:12
ww
Die Daten werden digital übertragen (egal ob USB-C, A, Coax oder optisch). Da kommt immer das Selbe an!
Naja, das stimmt nicht ganz, der Teufel liegt im Detail von Latenz und Fehlerkorrektur, wo Du das eine immer nur auf Kosten des anderen optimieren kannst. Bei der Geschwindigkeit von USB 2 spielt das noch eine Rolle; nur zur Wiedergabe bestimmten Geräten kann das freilich egal sein, da kann man für Fehlerfreiheit problemlos in Kauf nehmen, dass der Nutzer die Musik 50 ms später hört.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
pogo3
pogo305.05.2214:29
Danke.
die Du (so wie ich) eh nicht mehr hören kannst.
Täusch dich nicht, meine Hörgeräte leisten erstaunliches.
„Wann hört es endlich auf zu dauern.“
+1
ww
ww05.05.2214:42
Weia
ww
Die Daten werden digital übertragen (egal ob USB-C, A, Coax oder optisch). Da kommt immer das Selbe an!
Naja, das stimmt nicht ganz, der Teufel liegt im Detail von Latenz und Fehlerkorrektur, wo Du das eine immer nur auf Kosten des anderen optimieren kannst. Bei der Geschwindigkeit von USB 2 spielt das noch eine Rolle; nur zur Wiedergabe bestimmten Geräten kann das freilich egal sein, da kann man für Fehlerfreiheit problemlos in Kauf nehmen, dass der Nutzer die Musik 50 ms später hört.

Eben - ist egal er ist ja jetzt zufrieden.
+1
Eric05.05.2218:14
Heute kam der UCA 222 (steht auf der Packung, auf dem Gerät steht 202) schon an, eine wirklich schnelle Lieferung. Es funktioniert auch soweit sehr gut, allerdings lässt sich die Lautstärke nicht mehr generell an der Tastatur einstellen, sondern nur gesondert für jedes einzelne Programm und das System; bislang konnte ich das nur an einem Windows PC testen, da der Mac Studio noch unterwegs ist, vielleicht ist es da ja anders?!
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.