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Apple Pencil - ein Graus

Lang2105.01.2203:22
Mit einem neuen iPad Pro 11“ hatte ich mir im Herbst auch einen Pencil 2 geleistet. Zum Einsatz kommt der Pencil leider wenig, da das manuelle Schreiberlebnis ehrlich gesagt recht bescheiden ist. Aber ich gebe ja ich so schnell auf …

Gerade wollte ich mir eine Schnellnotiz mit dem Pencil erstellen, eine simple Liste einfacher Anmerkungen zu einem Musikstück. Mit einer Tastatur in Sekunden geschrieben, dauerte es hingegen mit dem Pencil ca. 10 min! Neben permanenten Fehleingaben machte die App mehr oder weniger für mein Gefühl, was sie wollte und das alles andere als intuitiv zu verstehen. Es wurden beliebig Wörter markiert, in andere Zeilen gesprungen usw. und so fort. Mir ist klar, dass hier die Regeln zu erlernen sind, was Gesten usw. betrifft, aber wie schon gesagt, für mich nicht intuitiv erkennbar, was wie funktioniert. So musste ich dann oft oder fast immer die kleine Bildschirmtastatur zur Korrektur bemühen.

Wie sind eure Erfahrungen bzw. hat jemand gute Ideen, wie ich hier die Produktivität schnell und deutlich steigern kann, bevor ich das Handtuch schmeiße?
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Kommentare

becreart
becreart05.01.2207:20
Mir ist klar, dass hier die Regeln zu erlernen sind, was Gesten usw. betrifft, aber wie schon gesagt, für mich nicht intuitiv erkennbar, was wie funktioniert.

Das hört sich sehr sehr seltsam an. Ebenso, dass du Fehleingaben hast.
Eigentlich gibt es keine Regel und Gesten zu erlernen.

Ist die Spitze des Pencil ganz aufgeschraubt?
Ist die Spitze beschädigt?
Gibt irgendwelche Folien auf dem iPad?
Gibt es irgendwelcher Staub/Druck auf dem iPad?

Hast du andere Apps ausprobiert?
+4
Tom Macintosh05.01.2207:27
Meine Tochter nimmt das Ding für alles.. Die nutzt es für PDFs und sich Infos zu machen, zum Malen und sogar beim Surfen... Ich habe es auch immer gemocht und nie Probleme gehabt. Aufgrund einer anderen Nutzung habe ich aber keinen Stift mehr.

Bitte wirklich noch einmal wie von becreart beschrieben die Punkte durchgehen.
+3
Mac Frank
Mac Frank05.01.2207:42
Seit 2018 mit beiden Generationen keine Probleme!
„Think different with  Mac mini M1 • MacBook Pro 13“ M1 • iPad Pro 11“ M1 • iPad mini 6 • iPhone 13 Pro • Apple Watch 7 • Apple Watch 6“
+3
Rosember05.01.2209:18
Es gibt schon einiges an Gesten zu lernen, sobald man mit dem Pencil etwa editieren will ("Scribble"). Und ich kann in gewissem Umfang die Erfahrungen von Lang21 nachvollziehen.
Ich habe den Pencil 1 vor einigen Jahren mal ausprobiert und fand gerade die Handschrifterkennung sehr gut (auf einem iPad pro 12,9" 1. Generation. Zum Spaß habe ich mal einen halbseitigen Brief geschrieben und in digitalen Text umgewandelt, was nahezu fehlerfrei gelang.
Als ich jetzt mit aktuellem iPad pro 11" und Pencil 2 ähnliches ausprobieren wollte, funktionierte es bei mir auch nicht mehr. Schon unter Scribble in den Systemeinstellungen, wo man Scribble ausprobieren soll, werden Wörter eher nur zufällig erkannt. Das mag zwar an meiner Sauklaue liegen, aber es widersprach völlig meiner ursprünglichen Erfahrung. Ich benutze daher den Pencil 2 hauptsächlich "grafisch", d.h. ohne Umwandlung in digitale Schrift. Und im Notfall behelfe ich mir damit in Druckbuchstaben zu schreiben. - Aus der Erinnerung an den einmaligen Test des Pencil 1 würde ich auch von einem deutlichen Rückschritt sprechen.
Fehleingaben allerdings hatte ich nie. Hier würde ich auch als erstes prüfen, ob die Spitze des Pencils wirklich fest sitzt. Ist die lose, kann es wirklich zu allen möglichen Eingaben kommen.
+2
froyo5205.01.2209:35
Ich habe mit dem Pencil 2 auf meinem iPad M1 11" keinerlei Probleme und nutze diesen auch sehr gerne für alle möglichen Szenarien.
+2
Legoman
Legoman05.01.2209:36
Ich tippe sehr schnell und habe dafür eine krakelige Handschrift.
Zeichnen kann ich überhaupt nicht (na ja, von CAD mal abgesehen).
Wann auch immer ich den Stift in die Hand nehme, ist der Akku alle.

Vermutlich bin ich nicht Teil der Zielgruppe und vielleicht ist es bei dir ähnlich...
+2
Hot Mac
Hot Mac05.01.2210:15
Ich verwende den Pencil in unterschiedlichen Apps.
Funktioniert bei mir einwandfrei, ich will das Ding nicht mehr missen.
+2
Lang2105.01.2210:16
becreart
Das hört sich sehr sehr seltsam an. Ebenso, dass du Fehleingaben hast.
Eigentlich gibt es keine Regel und Gesten zu erlernen.

Ist die Spitze des Pencil ganz aufgeschraubt?
Ist die Spitze beschädigt?
Gibt irgendwelche Folien auf dem iPad?
Gibt es irgendwelcher Staub/Druck auf dem iPad?

Hast du andere Apps ausprobiert?
… hatte auch den Eindruck, dass irgendwas nicht so ist wie‘s soll ...

Spitze ist aufgeschraubt und unbeschädigt.
Keine Folien
Kein Staub/Dreck

Aber es war Nacht, ich übermüdet im Bett liegend …
0
Lang2105.01.2210:18
Rosember
Es gibt schon einiges an Gesten zu lernen, sobald man mit dem Pencil etwa editieren will ("Scribble"). Und ich kann in gewissem Umfang die Erfahrungen von Lang21 nachvollziehen.
Ich habe den Pencil 1 vor einigen Jahren mal ausprobiert und fand gerade die Handschrifterkennung sehr gut (auf einem iPad pro 12,9" 1. Generation. Zum Spaß habe ich mal einen halbseitigen Brief geschrieben und in digitalen Text umgewandelt, was nahezu fehlerfrei gelang.
Als ich jetzt mit aktuellem iPad pro 11" und Pencil 2 ähnliches ausprobieren wollte, funktionierte es bei mir auch nicht mehr. Schon unter Scribble in den Systemeinstellungen, wo man Scribble ausprobieren soll, werden Wörter eher nur zufällig erkannt. Das mag zwar an meiner Sauklaue liegen, aber es widersprach völlig meiner ursprünglichen Erfahrung. Ich benutze daher den Pencil 2 hauptsächlich "grafisch", d.h. ohne Umwandlung in digitale Schrift. Und im Notfall behelfe ich mir damit in Druckbuchstaben zu schreiben. - Aus der Erinnerung an den einmaligen Test des Pencil 1 würde ich auch von einem deutlichen Rückschritt sprechen.
Fehleingaben allerdings hatte ich nie. Hier würde ich auch als erstes prüfen, ob die Spitze des Pencils wirklich fest sitzt. Ist die lose, kann es wirklich zu allen möglichen Eingaben kommen.
Due Umwandlung in digitale Schrift empfand ich von Anfang an als mäßig.
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Lang2105.01.2210:23
Stellte gerade fest dass die Spitze etwas lose war…

Dennoch empfinde il die digitale Umwandlung als Verbesserung wendig und Bearbeitungen I tellerkorreter sind zu aufwendig.
+2
raphaelbruegger
raphaelbruegger05.01.2210:49
Ich hab zu Gunsten des iPad Pro in Verbindung mit dem Pencil die erste und zweite Generation durchgespielt und damit ein überteuertes Wacom-Tablet ersetzt. Ich möchte nie mehr zurück und kann in allen Belangen dem Pencil – vor allem dem der zweiten Generation – nur Bestnoten geben.
+1
ein.Leguan
ein.Leguan05.01.2211:07
Die besten Erfahrungen in Sachen Handschriftenerkennung hatte ich mit Nebo .
Daher habe ich nun einige Jahre keine Vergleiche mehr mit zwischenzeitlich veröffentlichten oder verbesserten Applikationen angestellt; kann die App aber dennoch grundsätzlich empfehlen.

Vielleicht hilft Dir das bei der Entscheidung oder der Lust hinsichtlich der Pencil-Nutzung.
Stets beachten sollte man, dass einige Apps Deine Handschrift zunächst etwas lernen müssen, bevor sie sich darauf angepasst haben und schließlich besser funktionieren.
0
pstoehr05.01.2211:10
Hi,

ich hab am Anfang auch erhebliche Probleme mit dem Stift gehabt, mir hat das „Schreibgefühl“ überhaupt nicht zugesagt und irgendwie war die Sache mit der Schrifterkennung auch nicht so richtig „fluffig“.
Durch Zufall hab ich dann mal eine von diesen „Silikon-Überziehern“ für die Spitze ausprobieren können. Damit ist der Pen für mich um Größenordnungen nutzbarer geworden. Das Schreibgefühl ist ähnlich wie „Stift auf Papier“ und damit ist wohl meine Schrift für die KI lesbarer geworden.
Die Dinger gibt’s bei Amazon und Co und vielleicht helfen sie dir ja auch
Peter
+3
wicki
wicki05.01.2211:14
Ich finde, dass der Pencil sich noch einen Tick besser anfühlt, wenn man eine entsprechende Folie mit extra dafür gemachter Oberflächentextur verwendet. In meine Fall habe ich die besten Erfahrungen mit Paperlike gemacht . Ich schreibe allerdings hauptsächlich Notizen mit Notability und zeichne nicht.
+2
ein.Leguan
ein.Leguan05.01.2211:44
Kann ich bestätigen (wenn auch Paperlike das Display zwangsweise auch bei anderen Anwendungen matt statt glänzend erscheinen lässt).
wicki
Ich finde, dass der Pencil sich noch einen Tick besser anfühlt, wenn man eine entsprechende Folie mit extra dafür gemachter Oberflächentextur verwendet. In meine Fall habe ich die besten Erfahrungen mit Paperlike gemacht .
+1
PythagorasTraining
PythagorasTraining05.01.2216:43
Arbeite seit Jahren mit GoodNotes und Pencil und kann nur sagen das läuft super.
Auch die digitale Umwandlung läuft gut. Könnte aber bestimmt besser sein, wenn man die automatische Umwandlung von Scribble feinjustierten und an die eigenen Bedürfnisse anpassen könnte.

PS.: Ja Paperlike ist super! Ich finde der matt Effekt hat nochmal den Vorteil, dass es nicht so sehr spiegelt.
+1
Lang2105.01.2221:31
Habe eben noch mal die Schnell Notizen benutzt und finde die Korrektur falscher Wörter schwierig und zu aufwendig. Sehr schnell werden ganze Worte und Zeilen markiert. Mit dem Schreibgefühl komme ich gut klar.es sind so einfache Dinge wie das setzen des Cursors zum Beispiel, die nicht intuitiv verständlich sind. Oder Groß- und Kleinschreibung...
+2
Rosember06.01.2209:46
Die Schrifterkennung funktioniert in GoodNotes übrigens tatsächlich erheblich besser als in Apples Programmen, finde ich nach einem erneuten Test. - Trotzdem habe ich immer wieder das Gefühl, dass mir gerade bei Korrekturen der Pencil im Weg steht, weil er sich anders verhält, als ich es erwarte. Da sehe ich noch erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten.
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