Neue Tagebuch-App „Day One 2“ ersetzt den Vorgänger; reduzierter Preis

Die Entwickler der beliebten Tagebuch-App Day One haben ihre Anwendung für die neue Version von Grund auf neu geschrieben und dementsprechend als neue App „Day One 2“ in den App Stores für Mac und iOS veröffentlicht (Zur iOS-Version: - zur Mac-Version: ). Day One 2 präsentiert sich dementsprechend in einem komplett überarbeiteten Design. Bisherige Funktionsgrenzen fallen: So beschränkt sich die Bebilderung nicht mehr auf ein Foto pro Tageseintrag, stattdessen sind bis zu zehn Bilder möglich. Außerdem können verschiedene Kategorien angelegt werden, um beispielsweise nur die Arbeits- oder nur die Reiseeinträge der letzten Zeit angezeigt zu bekommen.

Durch die Einträge der vergangenen Tage kann der Nutzer in verschiedenen Ansichten navigieren: als Liste der Einträge, in Form einer Fotozeitleiste, in geografischer Organisation auf einer Karte oder über einen Kalender. Auf Wunsch werden einige Metadaten wie Standort, Wetter, Bewegung, Schrittzähler und Musik automatisch eingetragen.


Unter der Haube hat Entwicklerstudio Bloom Built den „Day One Sync“ verbessert und verlässlicher gegen Datenverlust abgesichert. Natürlich ist eine Migration der Daten von der alten Day-One-App (die fortan „Day One Classic“ heißen soll) zur neuen gewährleistet. Der Synchronisationsmodus tritt als App-eigene Alternative zu üblichen Anbietern wie Dropbox auf - eine Verschlüsselungsfunktion mit einem privaten Passwort werde aber erst in einem der kommenden kleineren Updates nachgereicht. Die nächsten Entwicklungsschritte, die sich das Unternehmen selbst für die App vorgegeben hat, umfassen Audioaufnahme, ein Aktivitäts-Feed und einen Nachtmodus.


Zur Einführung ist die App sowohl für iOS als auch den Mac für eine Woche um 50 Prozent reduziert. Dementsprechend kostet die mobile Variante im Moment 4,99 Euro (statt 9,99 €). Sie benötigt als System mindestens iOS 9.0 und 73,7 MB freien Speicher. Im Mac App Store kostet die Desktop-Version 19,99 Euro (statt 39,99 €) und erfordert OS X 10.10 oder neuer und ist 19,9 MB groß.


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Kommentare

macmuckel
macmuckel04.02.16 14:58
Sachen gibt's
TFMail1000
TFMail100004.02.16 15:07
macmuckel
Sachen gibt's
na klar, aber warum?
ich bekenne mich zum lichtscheuen Gesindel...
macmuckel
macmuckel04.02.16 15:58
TFMail1000
macmuckel
Sachen gibt's
na klar, aber warum?

Vermutlich weil es jemand erstellt hat.
Garak
Garak04.02.16 16:37
Bisherige Funktionsgrenzen fallen

Hust, aber es sollte auch heißen, dass Funktionen wegfallen. So kann nur noch über die hauseigene Cloud synchronisiert werden. Dropbox und iCloud fallen weg.
Alles glauben und alles in Frage stellen sind zwei Seiten des nicht-Denken-müssen.
MOTIVHIMMEL
MOTIVHIMMEL04.02.16 19:01
Immerhin will man nun endlich mal eine Verschlüsselung anbieten, denn das war ein großer und berechtigter Kritikpunkt der Anwendung. Allerdings wäre es doch netter gewesen, diese nun gleich mit zu liefern mit der neuen Version und lieber zu warten bis das alles integriert ist, als nun es für "irgendwann" anzukündigen.

Generell fand ich die App ziemlich schön gemacht, aber meine ganzen privaten Daten eben blanko im Netz. Nein danke.
shotekitehi
shotekitehi04.02.16 19:42
bin auch unentschlossen...Warum nur die Lösung über die eigene Cloud??
Auf der Schachtel stand: ‘Benötigt Windows XP oder besser’. Also habe ich mir einen Mac gekauft.
Florian Mielke
Florian Mielke04.02.16 21:04
shotekitehi
...Warum nur die Lösung über die eigene Cloud??

iCloud hat, gerade aus Entwickler-Sicht, leider immer noch große Probleme bzgl. Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit. Datenverlust und falsch bzw. fehlerhaft synchronisierte Daten gehören immer noch zum Alltag. Da iCloud für die Entwickler zudem eine "Black-Box" ist, kann dem Kunden in einem solchen Fall auch nicht so geholfen werden, wie es erwartet wird und wie man es auch gerne möchte.

Ein weiterer Nachteil von iCloud ist die Beschränkung auf iOS und OS X. Da Android nicht unterstützt wird, ist das für viele Geschäftsmodelle ein K.O. Kriterium.
DerHerrMeier
DerHerrMeier06.02.16 07:53
Garak

Auch das automatische konvertieren von Hashtags in Tags hat es nicht in die 2.0 geschaft.

Außerdem ist das suchen von Einträgen nach Tags "umständlicher" geworden.

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