Mittwoch, 22. August 2012

Die Fair Labor Association (FLA) zeigt sich in einem neuen Bericht zu den Arbeitsbedingungen in von Apple genutzten Foxconn-Werken mit den bisher beobachteten Fortschritten zufrieden. Zwar gibt es noch zahlreiche Punkte, die in den Foxconn-Werken bis Sommer 2013 angegangen werden müssen, doch wurden alle bisherigen aufgestellten Ziele zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erfüllt. Unter anderem gibt es nun kleine Arbeitspausen, verbesserte Produktionsgeräte mit einem geregelten Wartungsplan sowie regelmäßige Tests der Notfallversorgung, beispielsweise Sprühköpfe zur Augenspülung oder Sprinkleranlagen. Auch bei der Arbeitszeit gibt es Fortschritte zu vermelden. Bis 2013 will Foxconn die Arbeitszeit auf das gesetzliche Maximum von 40 Wochenstunden mit maximal 9 Überstunden reduzieren. Aktuell liegt die Wochenarbeitszeit bei maximal 60 Stunden einschließlich Überstunden. Zudem wurde die Arbeitslosenversicherung auf alle Arbeiter ausgeweitet. Im Fall der beschäftigten Studenten wurden Überstunden abgeschafft und die Aufgabenverteilung dahin gehend optimiert, dass eine dem Studium entsprechende Tätigkeit durchgeführt wird. Die FLA sieht für die kommenden Monate vor allem die weitere Reduzierung der Arbeitszeit als größte Herausforderung beim Erreichen der gesteckten Ziele. Ebenfalls dürfte die Wahl von Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern bei geschätzten 178.000 Arbeitern keine leichte Aufgabe darstellen.
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