Mittwoch, 22. August 2012

Die Fair Labor Association (FLA) zeigt sich in einem neuen Bericht zu den Arbeitsbedingungen in von Apple genutzten Foxconn-Werken mit den bisher beobachteten Fortschritten zufrieden. Zwar gibt es noch zahlreiche Punkte, die in den Foxconn-Werken bis Sommer 2013 angegangen werden müssen, doch wurden alle bisherigen aufgestellten Ziele zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erfüllt. Unter anderem gibt es nun kleine Arbeitspausen, verbesserte Produktionsgeräte mit einem geregelten Wartungsplan sowie regelmäßige Tests der Notfallversorgung, beispielsweise Sprühköpfe zur Augenspülung oder Sprinkleranlagen. Auch bei der Arbeitszeit gibt es Fortschritte zu vermelden. Bis 2013 will Foxconn die Arbeitszeit auf das gesetzliche Maximum von 40 Wochenstunden mit maximal 9 Überstunden reduzieren. Aktuell liegt die Wochenarbeitszeit bei maximal 60 Stunden einschließlich Überstunden. Zudem wurde die Arbeitslosenversicherung auf alle Arbeiter ausgeweitet. Im Fall der beschäftigten Studenten wurden Überstunden abgeschafft und die Aufgabenverteilung dahin gehend optimiert, dass eine dem Studium entsprechende Tätigkeit durchgeführt wird. Die FLA sieht für die kommenden Monate vor allem die weitere Reduzierung der Arbeitszeit als größte Herausforderung beim Erreichen der gesteckten Ziele. Ebenfalls dürfte die Wahl von Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern bei geschätzten 178.000 Arbeitern keine leichte Aufgabe darstellen.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,1%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,2%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,4%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,4%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,9%
809 Stimmen19.03.15 - 27.03.15
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