Montag, 17. Juni 2013

Anfang des Monats sorgte ein Bericht für Diskussionen, wonach der US-Militärnachrichtendienst NSA (National Security Agency) den Zugriff auf zentrale Server führender Internet-Unternehmen besitzt. Das geheime Regierungsprojekt trägt die Bezeichnung "PRISM". Nachdem Apple die Beteiligung bereits kurz nach Erscheinen des Berichtes abgestritten hatte, gibt es jetzt eine ausführliche Stellungnahme.

Apple habe demnach erst am 6. Juni von Prism erfahren, nachdem Anfragen von Newsdiensten eintrafen. Apple biete keinen direkten Zugriff für Regierungsbehörden auf die Server an, dies sei ausschließlich nach gerichtlichen Verfügungen möglich. Zwischen Dezember 2012 und Mai 2013 habe es zwischen 4000 und 5000 Anfragen nach Kundendaten gegeben, betroffen waren zwischen 9000 und 10000 Accounts bzw. Geräte.

Die häufigsten Gründe für solche Anfragen seien Aufklärung von Überfallen, Suche nach verschwundenen Kindern oder auch Aufspüren von Alzheimer-Patienten, die den Weg zurück nicht mehr finden. Jede einzelne Anfrage werde von Apples Rechtsabteilung sehr genau untersucht. Gebe es Zweifel an der Rechtmäßigkeit, so gebe Apple auch keinerlei Daten nach außen. Ohnehin sei man bemüht, so wenige Daten wie möglich zu veröffentlichen, wenn eine Anfrage als rechtmäßig eingestuft wurde.

Apples Ziel sei immer gewesen, Kundendaten zu schützen und keine "Berge an Daten" über Kunden zu sammeln. Viele Daten lassen sich selbst von Apple nicht entschlüsseln, Informationen zu Aufenthaltsorten, Kartendaten, Siri-Anfragen seien in einer Form abgelegt, die keinen Rückschluss auf den Nutzer ermöglichen.
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