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Apple Music zieht neue Nutzer an - aber keine der Konkurrenten

17 Millionen Kunden verwenden momentan ein kostenpflichtiges Abo von Apple Music, so die jüngst genannten Zahlen. Damit erzielt Apple zwar weiterhin deutliche Zuwächse, ist allerdings noch weit von den 40 Millionen zahlenden Kunden entfernt, auf die es beispielsweise Spotify bringt. Einem Bericht von Bloomberg zufolge gelingt es Apple vor allem, ganz neue Streaming-Nutzer anzuziehen. Es sei jedoch nicht zu beobachten, dass Abonnenten von Spotify auf Apple Music umsteigen. Seit dem Marktstart von Apple Music stiegen Spotifys Zahlen kontinuierlich weiter, der holprige Start des Apple-eigenen Streaming-Dienst hatte Spotify am Anfang sogar zu besonderem Zuwachs verholfen.


Generell zeigt sich, dass immer weniger Kunden direkt für Musik bezahlen, sondern stattdessen die Umsätze mit Streaming-Plattformen stark ansteigen. Der Verkauf physikalischer CDs geht ohnehin schon seit mehr als einem Jahrzehnt drastisch zurück, wurde umsatzmäßig aber zunächst von Angeboten wie dem iTunes Music Store kompensiert. Allerdings sieht es für Download-Stores ebenfalls seit Jahren schlecht aus. iTunes muss jedes Jahr ein zweistelliges Minus verkraften. Der Boom von Streaming-Plattformen hat übrigens noch einen weiteren Nebeneffekt: Es gelang der Musikindustrie, eine legale Alternative zu illegal verbreiteter Musik zu schaffen - also genau das, was einst auch die Vision für den iTunes Music Store war.

Kommentare

Black Mac
Black Mac21.09.16 09:31
Wer von Spotify zu Apple Music wechselt, muss auch eine sehr ausgeprägte, masochistische Ader haben. Wegen solcher Neigungen hat sich David Carradine versehentlich erdrosselt.
P.S.: Apple kann keine Dienste.
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LoCal
LoCal21.09.16 09:58
Black Mac
Wer von Spotify zu Apple Music wechselt, muss auch eine sehr ausgeprägte, masochistische Ader haben. Wegen solcher Neigungen hat sich David Carradine versehentlich erdrosselt.

Sehe ich exakt anders
Alleine die generierten Playlisten von AppleMusic sind sowas von gut …
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
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Stereotype
Stereotype21.09.16 10:05
LoCal
Sehe ich exakt anders
Alleine die generierten Playlisten von AppleMusic sind sowas von gut …

Ich mag AM mittlerweile auch lieber als Spotify, zumal in der Entwicklung nach oben hin alles offen ist.
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Polynaut
Polynaut21.09.16 10:19
Ich sehe Apple Music sehr zwiespältig. Es ist schon toll Zugriff auf soviel Musik zu haben… und ja… die Playlisten sind ziemlich gut.

Was mir aber auf den Zeiger geht ist das Handling-Kuddelmuddel das zwischen eigener Musik, "Apple Music", der Sychronisation mit den Geräten und dem teilweise kryptischen UX-Design entsteht.

Das geht besser… und gerade eine Firma wie Apple, die sich so sehr über Software definiert, sollte sich hier nichts schenken lassen.

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Was mir davon abgesehen durch das Thema "Streaming-Music" langsam aber sicher abhanden kommt, ist das Gefühl dass Musik einen Wert hat… so ein neues Album von von vorne bis hinten rauf und runter zu hören, weil man sich eben dieses Eine nach langem reinhören geleistet hat. Das hatte schon auch was…
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Black Mac
Black Mac21.09.16 10:41
Mein wichtigster Grund für Spotify (abgesehen vom missratenen UI von Apple Music): Ich kann das iPhone meiner Frau mit meinem Account anmelden, damit sie ebenfalls alle Playlisten hat. Sie will nicht sortieren, nur meine Zusammenstellungen konsumieren – und das geht so mit Apple Music nicht.
P.S.: Apple kann keine Dienste.
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Unwindprotect21.09.16 10:50
"Keine" ist definitiv die Falsche - alleine ich kenne schon mehrere Leute (inkl. mir selbst) die gerade von Spotify zu AM wechseln. Klar - das sind offenbar noch zu wenig um sich statistisch bemerkbar zu machen aber das ändert nichts daran das "Keine" einfach falsch ist

Warum der Wechsel:
Ich bin an und für sich sehr zufrieden mit Spotify. Als Apple Music neu war habe ich die 3 Testmonate genutzt und kam zu einem zwiespältigen Ergebnis: Die kuratierten Playlisten fand ich besser, die automatisch generierten Vorschläge ebenfalls. Die Integration in das Apple-Ökosystem ist (wenig verwunderlich) erheblich besser. Alleine unter iOS mit Sprachsteuerung, (bessere) Steuerung vom Lockscreen usw. Außerdem hat man aus einem System sowohl Zugriff auf die gestreamte Apple Music Sachen und dennoch per iTunes Match Zugriff auf Musik die es weder bei Spotify noch AM gibt (z.B. Ärzte).

ABER (großes ABER!) - damals war Apple Music einfach noch extrem lahm - nahezu unbenutzbar lahm. Spotify war einfach derart deutlich schneller, dass AM einfach keinen Spaß machte. Dieses Verhalten hat sich nun mit iOS10 und der neuen Musik-App signifikant verbessert. Die Oberfläche gefällt mir besser als Spotify - auch die obigen Vorteile gelten nach wie vor und die Geschwindigkeit ist nun durchaus absolut ok (Spotify ist z.B. trotzdem noch etwas schneller). Die Mac-App von Spotify ist ein Speicher- und CPU-Fresser und hängt sich gerne mal auf - auch die werde ich eher nicht vermissen.

Insofern: Das schöne ist ja das man monatlich wechseln kann und das größte Hindernis die gepflegten Playlists und Bewertungen sind. Das kriegt man z.T. mit Tools gelöst und immerhin kann man Spotify auch einfach ohne Premium weiterlaufen lassen.
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Unwindprotect21.09.16 10:52
Black Mac
Mein wichtigster Grund für Spotify (abgesehen vom missratenen UI von Apple Music): Ich kann das iPhone meiner Frau mit meinem Account anmelden, damit sie ebenfalls alle Playlisten hat. Sie will nicht sortieren, nur meine Zusammenstellungen konsumieren – und das geht so mit Apple Music nicht.

Wenn Du als iTunes-Account (nicht iCloud-Account) Deinen angibt, dann kann sie sehr wohl auch Dein AM nutzen. Wie sinnvoll so etwas wiederrum bei einem auf maschinellen lernen basierten System ist sei mal dahingestellt. (gilt sowohl für Spotify als auch Apple Music)
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Black Mac
Black Mac21.09.16 11:05
Unwindprotect
Black Mac
Mein wichtigster Grund für Spotify (abgesehen vom missratenen UI von Apple Music): Ich kann das iPhone meiner Frau mit meinem Account anmelden, damit sie ebenfalls alle Playlisten hat. Sie will nicht sortieren, nur meine Zusammenstellungen konsumieren – und das geht so mit Apple Music nicht.

Wenn Du als iTunes-Account (nicht iCloud-Account) Deinen angibt, dann kann sie sehr wohl auch Dein AM nutzen.

Das ist doch einmal ein brauchbarer Tipp, danke. Ich werde daran denken, falls ich jemals Wechselgelüste verspüre.
P.S.: Apple kann keine Dienste.
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Schweizer
Schweizer21.09.16 13:27
Ich sehe keinen einzigen Grund wieso ich von Spotify zu Apple Music wechseln sollte.
Spotify kann Airplay was mir für meine Geräte wichtig ist.
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breaker
breaker21.09.16 14:34
Schweizer
Spotify kann Airplay was mir für meine Geräte wichtig ist.
Aha? Seit wann kann AM das nicht?
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mac minister21.09.16 14:52
50 bis 60 Millionen Kunden, die die Clouddienste benutzen, sind ja wohl kaum ein großer Teil der weltweiten Musikhörer und selbst die S und AM user werden wohl auch noch auf ihren gekauften Sound zugreifen.

Letztlich sind die Dienste ein besseres und verdammt teures Radio, die Anzahl der user wird schon aus diesem Grund begrenzt bleiben.
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LoCal
LoCal21.09.16 15:09
mac minister
50 bis 60 Millionen Kunden, die die Clouddienste benutzen, sind ja wohl kaum ein großer Teil der weltweiten Musikhörer und selbst die S und AM user werden wohl auch noch auf ihren gekauften Sound zugreifen.

Letztlich sind die Dienste ein besseres und verdammt teures Radio, die Anzahl der user wird schon aus diesem Grund begrenzt bleiben.

Nur weil mensch z.B. Apple Music hat, bedeutet das auch nicht gleich, dass mensch keine Musik mehr kauft. Für mich trifft eher Gegenteil zu.
Ich kaufe mir öfter ein Album, weil es in den "For you"-Playlisten drin ist und für mich vorher unbekannt war.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
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flyingangel21.09.16 15:59
Ich hatte beides und bin bei AM geblieben. Der für mich größte Vorteil ist die einheitliche Oberfläche für AM und selbst hochgelade Songs, die sich dann von überall streamen lassen.
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ocrho21.09.16 18:26
Diese Begeisterung der Medien für Musik-Streamin geht an den Bedürfnissen vieler Benutzer vollkommen vorbei: Nicht jeder iOS-Benutzer zählt Musik zu seinen Hobby und ist bereit jeden Monat viele Stunden zu investieren in Entdeckung und Auswahl neuer Musik. Im Regelfall will man zur eigenen Musikstimmung passend einen bekannte Titel abspielen als Hintergrund. Ein "intelligentes Radio" (Musikstreaming) kann so etwas scheinbar auch leisten. Aber bequem ist so etwas nicht ständig bei neuen Titel den Favorit-Button schnell zu drücken oder auf überspringen. Wenn ich aber nur alle 3-5Monate neue Musiktitel dazukaufe zu meiner Sammlung die schon viele Jahre alt ist, dann rechnet sich das weder finanziell noch in der gesparten Zeit.
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