iPhone-Preisanstieg: Wie teuer werden Apples Smartphones?


Der KI-Hype hat einen Bau-Boom bei Rechenzentren ausgelöst: LLM-Entwickler erweitern ihre Kapazitäten zum Training neuer Modelle sowie zum Betreiben servergebundener Angebote, etwa KI-Chats. Dabei konkurrieren sie mit den Herstellern von PCs, Laptops und Smartphones, wenn es um den Einkauf bestimmter Ressourcen geht. Insbesondere die Preise von RAM, SSDs und Festplatten stiegen in den vergangenen Monaten massiv, ebenso wächst die Konkurrenz um Produktionskapazitäten von Halbleiterchips. Anbieter wie Samsung und Google haben in den vergangenen Monaten die Vorstellung neuer Modelle genutzt, um Preise zu erhöhen. In seinem
Power-On-Newsletter geht Mark Gurman der Frage nach, ob – und in welchem Umfang – Apple dem Vorbild folgt.
Seiner Ansicht nach ist eine Preiserhöhung für sämtliche Modelle nahezu beschlossene Sache – die einzige Frage sei, wie stark die Preise steigen werden. Sowohl Samsung als auch Google erhöhten ihre Preise um etwa 100 US-Dollar. Beim iPhone Pro entspräche eine solche Erhöhung eine Steigerung von 1099 auf 1199 Dollar, was etwa neun Prozent entspräche. Laut Gurman reiche eine solche Erhöhung nicht aus, um die gestiegenen Kosten zu kompensieren; Apple müsste in diesem Fall mit einer reduzierten Marge rechnen.
Pro und ContraEs gäbe gute Gründe, nicht allzu stark von den Preiserhöhungen der Wettbewerber abzuweichen, so der Bloomberg-Analyst. Auf diese Weise bleibe Apple im ungefähren Preisrahmen der Konkurrenz. Andererseits könne das Unternehmen aufgrund der loyalen Kundschaft auch größere Preiserhöhungen durchsetzen. Das jüngst eingeführte Programm
Apple Upgrade könne für viele Kunden die Preiserhöhung abfedern.
Preissteigerung bei Macs und Co.Am 25. Juni machte Apple die zwei Wochen davor getätigte
Ankündigung von Tim Cook wahr und erhöhte die Preise im eigenen Apple Online Store sowie den konzerneigenen Filialen. Die Preisanstiege lagen teilweise deutlich über zehn Prozent. Allerdings wurden dabei iPhones, Apple Watches sowie AirPods
ausgespart – sie sind bisher noch zu den bisherigen Preisen erhältlich.