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Forum>Hardware>Tausende einzelne Fotos scannen

Tausende einzelne Fotos scannen

Bigflitzer23.08.2616:39
Ich hab die "undankbare" Aufgabe bekommen, Fotos zu digitalisieren die in 3 großen Kartonen gelagert werden.

Hat jemand einen solchen Fotoscanner zuhause? Auf dem vorhandenen Flachbettscanner fällt aus. Es sollte gleich begradigen, optimieren optional aber nicht zwingend, Scanngeschwindigkeit hoch wäre geil, dazu automatisches Benennen und speichern. Ich denke an oben reinschieben und unten kommt es raus und man legt einfach oben immer händisch nach. Leider habe ich selber auch ein Interesse an diesen Bildern so das ich da nicht rauskomme.

Die Anschaffung eines solchen Scanners wird daher notwendig sein. Welche Geräte stehen bei euch dafür so rum und erledigen das? Fotos von 10x18 bis kleine alte Formate sollte handelbar sein.
+1

Kommentare

konnektor23.08.2616:54
Geh zu dm, da gibt es Durchzugsscanner von Kodak.
+3
Bigflitzer23.08.2616:59
konnektor
Geh zu dm, da gibt es Durchzugsscanner von Kodak.

Ok, dass es da sowas gibt wusste ich nicht. Ich habe aber wirklich 3 große Kartone mit Bildern als lose Schüttung. Wenn es da nicht auch 3 Mahlzeiten am Tag gibt, ist das für mich nicht optimal. Ich dachte doch eher ich mache das zuhause.
+4
konnektor23.08.2617:03
Das Problem ist nicht der Scanner, die gibt es auch zu kaufen, sind halt teuer. Ich kenne aber keine Software, bei der Du einfach oben nachwerfen kannst ohne vorher Einstellungen vornehmen zu müssen. Das wird ja der Grund sein, warum Du es nicht mit dem Flachbettscanner machen willst.
+2
Bigflitzer23.08.2617:09
konnektor
Das Problem ist nicht der Scanner, die gibt es auch zu kaufen, sind halt teuer. Ich kenne aber keine Software, bei der Du einfach oben nachwerfen kannst ohne vorher Einstellungen vornehmen zu müssen. Das wird ja der Grund sein, warum Du es nicht mit dem Flachbettscanner machen willst.

Ja da kann ich nur Scannen wenn ich jedes einzelne Bild drauflege. Liegen mehrere drauf kann ich nur einzeln scannen wenn ich die Auswahlmaske drauf lege. Die muss aber aufgrund der Formate immer neu gemacht werden.

Beim nem großen Versandhändler habe ich tatsächlich nur ein Gerät gefunden welches wohl meine Bedürfnisse abbildet. Die letzten Rezessionen sind allerdings auch von 2021...
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druid23.08.2617:49
softwareseitig dürfte das https://www.hamrick.com vuescan können, mit den meisten scannern (geschwindigkeit und qualität vorher zu prüfen). natürlich nicht mit einzug aber zumindest einfach einen haufen bilder dicht drauflegen, scannen und er erkennt die bilder, begradigt, dreht und speichert. geht das zumindest in die richtige richtung? vielleicht lässt sich hier zusätzlich noch was automatisieren darüber hinaus oder damit. habe lange nichts mehr damit gemacht, war immer eher eine alte-scanner-weiterbenutzen-software, wenn der hersteller aufgegeben hat. gerne feedback.
+2
silversurfer2223.08.2621:23
Ich als Laie und nur für meinen Privatgebrauch mache solche Aktionen mit meinen iX500 Dokumentenscanner, den ich auf Fotoqualität konfiguriert habe.
da ich keinen professionellen Anspruch habe, reicht mir das völlig aus. Wenn ich dann einzelne Sachen nachbearbeiten wollen würde, wäre das auch möglich.
(Um)Benennen der Bilder ist natürlich händisch oder ben vorher bei den Einstellungen vor dem Scan zu machen.
+7
silversurfer2223.08.2621:23
Ich als Laie und nur für meinen Privatgebrauch mache solche Aktionen mit meinen iX500 Dokumentenscanner (ca 25 Bildervorrat, aber auch on the fly nachlegbar), den ich auf Fotoqualität konfiguriert habe.
Da ich keinen professionellen Anspruch habe, reicht mir das völlig aus. Wenn ich dann einzelne Sachen nachbearbeiten wollen würde, wäre das auch möglich.
(Um)Benennen der Bilder ist natürlich händisch oder ben vorher bei den Einstellungen vor dem Scan zu machen.
+1
Kuziflu
Kuziflu23.08.2621:35
Ich hab vor rund 15 Jahren mehrere Fotoalben gescannt. Schmeiß so viele Bilder auf die Scannerscheibe wie, mit einem schwachen Zentimeter Abstand dazwischen, drauf passen. In Photoshop gibts ne Funktion, glaub die heißt „Freistellen und ausrichten“. Die macht dir lauter einzelne Fotodateien draus.
Wenn’st dich zusätzlich mit der Aktionen Funktion beschäftigst, kannst auch ein Droplet erstellen, dass die Scans öffnet und alles weitere automatisch macht. Dann brauchst nur noch die scans im Finder auf das droplet ziehen und der Rest läuft von alleine.
+3
maceric
maceric23.08.2623:33
Schau Dir mal den EPSON hier an:



Scannt 30 Fotos in 30 Sekunden* Schnelles Scannen Ihrer Fotoalben mit diesem schnellen Scanner mit automatischem Einzug
Automatisches Zuschneiden, Drehen, Wiederherstellen und Optimieren von Farben und Kontrast Verbessern Sie alte Fotos, um sie für die kommenden Jahre zu bewahren
Erstellen Sie gemeinsam nutzbare Dateien für maximale Bildqualität Ob Sie Dateien digital als JPEGs speichern oder als TIFF-Dateien verbessern möchten, um sie in größerem Umfang zu drucken
Automatisches Hochladen auf Dropbox und Google Drive festlegen* Fotos ganz einfach online freigeben
Scannen Sie Standardfotos, quadratische Fotos, Panoramafotos und Sofortbilder in den Maßen 9 × 13 cm bis 21 × 91 cm (Panorama) Die intelligente ScanSmart-Software erfasst die Rückseite des Fotos und erfasst diese speziellen handschriftlichen Notizen.
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r.breiner
r.breiner24.08.2607:00
Ich habe vor Jahren auch alle Familienphotos aus Alben und lose eingescannt, das ganze zufriedenstellend mit meinem damaligen OfficeJet.
Den Einzug habe ich recht schnell nicht mehr benutzt, da die geringste Verschmutzung durch Staub Linien auf den Bildern verursachen kann.
Habe mich dann doch für den langwierigen Prozess mit dem Flachbett entschieden und saß dann eben mehrere Monate dran - ich hatte allerdings auch keinerlei Termindruck
0
ela24.08.2607:16
Flachbett:
- wie oben schon gesagt: mehrere Bilder drauflegen und ganze Fläche scannen. Ich hatte früher mal einen scanner (k a ob epson oder irgendwas mit N…) da konnte die Software das automatisch
- Haken: langsam. Staub etc deutlich sichtbar - manche haben noch einen IR Scan und können sowas automatisch entfernen. Noch langsamer.

Einzugscanner:
- fast immer für Dokumente / Papier gedacht.
- ja man kann Fotos durchziehen lassen und das kann gut gehen. Kann aber auch spuren auf dem Foto hinterlassen (schmale „rillen“ von den Rollen bis hin zu kleinen Kratzern wenn irgendwas nicht ganz sauber ist)
- kann deutlich schneller sein. Soweit ich weiß aber keine automatische Fussel/Kratzer Entfernung?!

Dienstleister:
- z b Mediafix. Ganzen Karton hinschicken oder in einer Partner-Filiale abgeben damit das mit eigenem Kurier passiert wenn du Angst vor Verlust auf dem Versandweg hast
Die machen dann die lästige Arbeit für Dich und Du bekommst download oder einen USB Stick mit den fertigen scans.
- Haken: kann teurer als ein scanner werden wenn es sehr viele Bilder sind. Dafür spart es Deine Zeit. Lohnt sich, das mal vorher durchzurechnen
+4
theodorus24.08.2607:23
Bigflitzer
(...)
Welche Geräte stehen bei euch dafür so rum und erledigen das? Fotos von 10x18 bis kleine alte Formate sollte handelbar sein.
Ich nutze seit kurzem einen Dokumentenscanner, auch für das einscannen von alten Fotos (in meinem Fall der Scansnap ix2400). Funktioniert hervorragend, auch bei kleinen Bildchen. Man sollte allerdings eine Trägerfolie griffbereit haben, für stark beschädigte Fotos.

Falls Streifen aufgrund Verschmutzung entstehen sollte das fusselfrei Tuch in Aktion treten. Danach die betroffenen Bilder einfach erneut scannen.

BtW: Der Doppelnutzen von Dokumentenscannern: man kann damit nicht nur Bilder archivieren sondern sich auch von einem Gutteil von Papierunterlagen befreien
+5
matbln24.08.2610:29
Für größere Mengen von Bildern würde ich zu einem Dienstleister gehen. Gehen, um jegliches Versandrisiko auszuschließen. Die Bilder müssen anschließend ausgeschnitten/freigestellt werden. Aber das geht allemal schneller, als irgendwelche Flachbettgeschichten. Für Berlin kann ich Scan2go empfehlen. Die erledigen große Mengen preisgünstig. Auch sehr große Formate verarbeiten sie.
+1
TomDsh24.08.2611:01
Du hast nicht definiert, welche Qualität die Digitalisierungen am Ende haben müssen. Wenn es nur um eine "Diashow" geht, die an einer Geburtstagsfeier gezeigt werden sollen, ist ein automatischer Einzugsscanner ok. Geht es darum, die Familienfotos der Ahnen zu archivieren, wird sich die Qualität irgendwann rächen.

Zum Verständnis: Die Einzugsscanner sind auf Masse eingestellt bei akzeptabler Qualität für den Hausgebrauch. Mehr nicht. Dabei ziehen Einzugswalzen ein Fotopapier an einer Scannerleiste vorbei. Je nach Abnutzung ist die Mechanik durch Staub und Fusel mehr oder weniger genau. Bei einem Flachbettscanner wird eine Scannerleiste in einem gekapselten Raum in präzisen Schritten bewegt, wobei auch das Foto flach auf eine Glasplatte gepresst wird. Das ist vom Prinzip her eine andere Repro-Qualität.

Silverfast ist eine deutsche Scansoftware, die für sehr viele (auch ältere) Flachbettscanner angeboten wird und je nach Version automatisch ausschneiden, scannen und abspeichern kann. Die legst quasi die Glasfläche voll und nach einem Prescan kannst Du automatisch oder manuell die Bildeinstellungen anpassen. Einen Staub- und Fuselfilter gibt es natürlich auch. Mit etwas Einarbeitung liefert er passable Ergebnisse. Und ist kein Abo, sondern Einmalkauf. Es gibt auch eine Archiv-Version, wo vor Ort quasi einen RAW-Scan machst und hinterher erst zu Hause die Feinarbeit erledigst. Bietet sich an, wenn man in einem fremden Archiv ist oder bei entfernten Verwandten zu Besuch.
Ist sicher nicht so schnell, wie ein Einzugsscanner, aber qualitativ um einiges besser.
+2
TomDsh24.08.2611:13
Nachtrag: Für Fotoscanner gibt es die Software auch; Nikon und Minolta hatten sehr gute Scanner. Einen Überblick über die Qualität kannst Du Dir hier machen:
0
marode24.08.2612:34
abfotografieren mit einer guten (Handy)Kamera ist keine Option?
+2
Kuziflu
Kuziflu24.08.2612:37
Ich hab damals mit SilverFast gescannt. Das freistellen und drehen hatte leider nicht so gut geklappt wie mit Photoshop. ABER die Scan-Qualität war und ist top. Selbstverständlich jeden Tag an dem gescannt wurde neu farbkalibriert. Das einzige was mich heute etwas ärgert. Ich hab in 8bit Farben digitalisiert.
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Bigflitzer24.08.2613:41
marode
abfotografieren mit einer guten (Handy)Kamera ist keine Option?

Nein, ich habe wie geschrieben mehrere tausend Bilder übergeben bekommen.

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich habe jetzt einen Scanner von Plustek bestellt. Augenscheinlich zieht der die Bilder von oben nach unten durch und überträgt das Bild an eine Software.

Die ursprüngliche Qualität der Fotos ist, wenn man das Alter berücksichtigt exzellent. Einige Fotografien sind um die 80 Jahre alt. Der Fotograf war Kriegsberichtsfotograf aber auch im Berufsleben davor/danach als Fotograf tätig und so sind viele Bilder aus der Zeit aufsteigend auch später erhalten geblieben und auch wohl unter Bedingungen gelagert worden sodass keine Schäden entstanden sind. In dem Leben haben sich halt viele Bilder angesammelt die auch schon mal in Alben sortiert waren, nun aber die Ordnung verloren gegangen ist. Wie das später geordnet wird soll mir egal sein da ich die Digitalisierung machen soll.
+2
Bettlejuice
Bettlejuice24.08.2615:21
Ein Gerät mieten oder zum Scannen an einen Dienstleister geben lohnt sich meistens.
Aber ich bin zu spät dran Ich hoffe der Scanner frisst weder Zeit noch Bilder und vergammelt später nicht im Schrank. Ich drück die Daumen.
+1
yew
yew24.08.2616:26
Bigflitzer
marode
abfotografieren mit einer guten (Handy)Kamera ist keine Option?
Nein, ich habe wie geschrieben mehrere tausend Bilder übergeben bekommen.

Hi
und wo ist hier dein Problem?

Ja .... ich weiß, hinsetzen und am besten nichts tun müssen, wäre die beste Lösung.

.... also Kamera auf ein Stativ, Fokus auf manuell, ausreichende Beleuchtung, aber nicht daß es spiegelt und dann Bild für Bild fotografieren.
Dateinummer ist dann auch automatisch vorhanden

Flachbettscanner wäre dann ja noch mehr Arbeit

Gruß yew
0
haschuk24.08.2616:37
Aus der Erfahrung, der Aufwand mit abfotografieren ist genauso hoch. Und stellt gewisse Anforderungen an die Ausstattung.
+1
Grus24.08.2616:39
Andere Scan-Möglichkeit:

Mit einer Digitalkamera und Makroobjektiv plus das Nikon Filmdigitalisierungsadapter ES-2 die Dias oder Negative abfotografieren.

https://www.nikon.de/de_DE/product/accessories/lens-accessories/film-digitising-adapter-es-2-VWD304AW?srsltid=AfmBOoq_jIw7YVcQbdTtrVXPmQdZJ2ZOQ9eU7hANMrzYADDWbaztHkyA

Hilfreich wäre hier auch die Anschaffung einer Kaiser LED-Leuchtplatte slimlite (Tageslicht-Qualität mit ca. 5000 K).

https://www.kaiser-fototechnik.de/de/produkte/artikel.php?nr=2454
0
maceric
maceric24.08.2618:10
Bigflitzer
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich habe jetzt einen Scanner von Plustek bestellt. Augenscheinlich zieht der die Bilder von oben nach unten durch und überträgt das Bild an eine Software.

Dem einzigen Fotoscanner mit Einzug (Z300) den ich von denen kenne, muss jedes Foto manuell zugeführt werden. Der Epson FF-680W hat eine Stapeleinzug und scannt bei Bedarf auch gleich Notizen auf der Rückseite des Fotos mit.
Ja, der er Epson ist mehr als doppelt so teuer, aber wenn ich meine Lebenszeit dagegenrechne, die ich mit dem Plustek vertrödel, ist für mich der Epson das Gerät der Wahl.
Man kann ihn auch mieten, habe ich gesehen, oder einfach nach der Aktion weiterverkaufen.
+1
Bigflitzer24.08.2618:23
maceric
Bigflitzer
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich habe jetzt einen Scanner von Plustek bestellt. Augenscheinlich zieht der die Bilder von oben nach unten durch und überträgt das Bild an eine Software.

Dem einzigen Fotoscanner mit Einzug (Z300) den ich von denen kenne, muss jedes Foto manuell zugeführt werden. Der Epson FF-680W hat eine Stapeleinzug und scannt bei Bedarf auch gleich Notizen auf der Rückseite des Fotos mit.
Ja, der er Epson ist mehr als doppelt so teuer, aber wenn ich meine Lebenszeit dagegenrechne, die ich mit dem Plustek vertrödel, ist für mich der Epson das Gerät der Wahl.
Man kann ihn auch mieten, habe ich gesehen, oder einfach nach der Aktion weiterverkaufen.

Den Epson hab ich auch gesehen. War mir dann aber auch zu teuer. Die Bilder haben ja auch mitunter verschiedene Formate. Keine Ahnung wie der damit klar kommt. Die Notizen auf der Rückseite sind natürlich auch ein starkes Pro.
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TomDsh24.08.2618:29
Grus
Andere Scan-Möglichkeit:

Mit einer Digitalkamera und Makroobjektiv plus das Nikon Filmdigitalisierungsadapter ES-2 die Dias oder Negative abfotografieren.

Wobei Du bei dieser Variante nur bei s/w-Filmen wegen des Bayer-Filters die volle Auflösung in allen drei Farben hast.
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ela24.08.2618:39
Zum scannen mit Plustek und anderen - hier ein schönes Review vom z300


Nimm Dir Zeit.
Warte bis der Scanner bereit ist fürs nächste Bild / behalte den Scan-Ergebnisordner im Blick, damit dir nicht mal eines durchrutscht.

Und immer mal wieder schauen ob du Linien im Bild hast sauber wischen und wiederholen- wäre ärgerlich wenn das am Ende auffällt und du dann siehst, dass du die letzten 500 nochmal scannen musst.

Tipp: was gescannt ist, in dieser Reihenfolge ablegen. Wenn du doch mal die letzten 40 brauchst, dann ist das einfach zu zählen.
+1
haschuk24.08.2619:31
Grus
Andere Scan-Möglichkeit:

Mit einer Digitalkamera und Makroobjektiv plus das Nikon Filmdigitalisierungsadapter ES-2 die Dias oder Negative abfotografieren.



Hilfreich wäre hier auch die Anschaffung einer Kaiser LED-Leuchtplatte slimlite (Tageslicht-Qualität mit ca. 5000 K).


Der Thread geht über das Scannen von fertig entwickelten Fotos. Weder Negative oder Dias sind hier das Thema.
+2
Bigflitzer24.08.2619:38
ela
Zum scannen mit Plustek und anderen - hier ein schönes Review vom z300


Nimm Dir Zeit.
Warte bis der Scanner bereit ist fürs nächste Bild / behalte den Scan-Ergebnisordner im Blick, damit dir nicht mal eines durchrutscht.

Und immer mal wieder schauen ob du Linien im Bild hast sauber wischen und wiederholen- wäre ärgerlich wenn das am Ende auffällt und du dann siehst, dass du die letzten 500 nochmal scannen musst.

Tipp: was gescannt ist, in dieser Reihenfolge ablegen. Wenn du doch mal die letzten 40 brauchst, dann ist das einfach zu zählen.

Ja das mit den Streifen habe ich gesehen. Die Berichte dazu warum aber auch schon älter.

Ich werde die eh in Stapeln abarbeiten, falls da mal was verkehrt geht ist es nicht so umfangreich zum heilen. Das Video schaue ich mir morgen nochmal genauer an.
+1
louis franz24.08.2622:05
Bigflitzer
Nein, ich habe wie geschrieben mehrere tausend Bilder übergeben bekommen.

…

Die ursprüngliche Qualität der Fotos ist, wenn man das Alter berücksichtigt exzellent. Einige Fotografien sind um die 80 Jahre alt. Der Fotograf war Kriegsberichtsfotograf aber auch im Berufsleben davor/danach als Fotograf tätig und so sind viele Bilder aus der Zeit aufsteigend auch später erhalten geblieben und auch wohl unter Bedingungen gelagert worden sodass keine Schäden entstanden sind. In dem Leben haben sich halt viele Bilder angesammelt die auch schon mal in Alben sortiert waren, nun aber die Ordnung verloren gegangen ist. Wie das später geordnet wird soll mir egal sein da ich die Digitalisierung machen soll.

Oh jee, das Problem kenn ich aus eigener Erfahrung. Kriegsfotograf - da dürften also Photos von wichtiger historischer Bedeutung mit dabei sein.

Der Gedanke mit drm Dokumenten-Durchzug ist da zwar naheliegend. Aber das Risiko für diese superwertvollen Prints, vor allem, wenn Ihr die Negative nicht mehr haben solltet, ist viel zu hoch.

Die professionelle Lösung ist der Epson V750Pro, für den es neben Vuescan auch ne supergünstige Silverfast-Lizenz mit automatischem Staub-Entfernen etc. gibt.

Bei Kleinanzrigen stehen aktuell ein paar, z.B. dieser hier:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/epson-perfection-v750-pro-profi-scanner/3493492381-245-3539

Kaufen, Kartons durchscannen und wieder verkaufen. Oder das schöne Gerät behalten und writer nutzen.

Ist die beste Photo-Print-Scan-Lösung der Welt.
+4
matbln25.08.2603:42
'tschuljung!
TomDsh
Je nach Abnutzung ist die Mechanik durch Staub und Fusel mehr oder weniger genau.

Die Sache mit der Mechanik kann ich in gewisser Weise nachvollziehen. In Sachen Fusel und Nebenwirkungen dessen verlagere ich die Fehlersuche ganz auf meine Seite. Immerhin kann Ernüchterung eintreten.

(Daran konnte ich einfach nicht kommentarlos vorbeigehen.)
+5
TomDsh25.08.2606:40
matbln
(Daran konnte ich einfach nicht kommentarlos vorbeigehen.)
Asche auf mein Haupt.
+3
Grus25.08.2607:43
Sorry, leider nicht bemerkt 🙈, dass es hier um Fotos statt Dias und Negative geht.
Aber man könnte mit Digitalkamera und (Makro-)Objektiv schnell die Fotos abfotografieren.
+2
Friesenfrank
Friesenfrank25.08.2608:12
Habe vor einigen Jahren Hunderte von alten Familienbildern bei Foto Erhardt digitalisieren lassen. In nach Ereignis beschrifteten Umschlägen abgegeben und auf USB-Stick, der nach den Umschlägen benannte Ordner enthielt, nach ein paar Tagen wieder bekommen. Würde ich jederzeit so wieder machen.
+1
Smallersen25.08.2609:35
Bei Foto Erhardt tausende Papierfotos scannen lassen, bei einem Preis von 3,75 € pro Foto? Ergibt quasi einen Neuwagen vom Wert her.
Ich hatte mir ein Setup gebaut mit DLSR von oben und Fernbedienung, eine Fläche mit Anschlag zum Anlegen der Fotos und zwei Fotolampen von der Seite. Wenn gut eingerichtet geht das dann sehr schnell, Nachbearbeitung ist nötig. Ein Problem sind verbogene Fotos, wenn die Schärfeebene zu klein ist.
+1
louis franz25.08.2614:53
Smallersen
Ich hatte mir ein Setup gebaut mit DLSR von oben und Fernbedienung, eine Fläche mit Anschlag zum Anlegen der Fotos und zwei Fotolampen von der Seite. Wenn gut eingerichtet geht das dann sehr schnell, Nachbearbeitung ist nötig. Ein Problem sind verbogene Fotos, wenn die Schärfeebene zu klein ist.

Ja, das ist ein durchaus professionelle Ergebnisse geben könnender Ansatz. Das grosse Problem dabei sind eventuelle auftretende und dann nicht unter Kontrolle bringbare Reflexionen auf den Prints, vor allem, wenn es Hochglanz-Prints sind. Tritt aber auch auf Matt und Pearl auf. Wichtiger Schutz dagegen sind mattschwarze Lampen- und Kamera-Stativ. Das am besten aus Vergrösserer-Säule mit Repro-Arm bauen. Und um den Arbeitsbereich mit Schwarzem Bühnenmolton einen reflexionsfreien abgeschirmten Raum bauen. Und DSLR-Sucherbild per Tethering auf externen Monitor wie Laptop, Pad ausserhalb des ReproCubes anzeigen und von dort auslösen.

Das alles bedeutet also einen festen Arbeitsraum für mehrere Wochen bis Monate, also bis die kompletten Kisten durch-fotografiert sind, eingerichtet lassen zu müssen. Tägliches Abbauen und dann wieder Aufbauen führt zu Nicht-Reproduzierbarkeit und ist deshalb für Prozesskonstanz schädlich und es besteht dabei immer Beschädigungs-Risiko.
0
Opa Helmut25.08.2614:59
Drei Mahlzeiten wird’s nicht geben, nur Antifalten Creme. Wenn’s hilft
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Friesenfrank
Friesenfrank25.08.2618:55
Smallersen
Bei Foto Erhardt tausende Papierfotos scannen lassen, bei einem Preis von 3,75 € pro Foto? Ergibt quasi einen Neuwagen vom Wert her.

Ok, das ist natürlich heftig. Ich hatte seinerzeit 29 oder 39ct pro Bild bezahlt. Ich weiß es nicht mehr genau, erinnere mich nur an ca. 350 Fotos in Formaten bis maximal DIN A4 und einer Rechnung von um die 150€.
0
Smallersen26.08.2605:42
louis franz
Das grosse Problem dabei sind eventuelle auftretende und dann nicht unter Kontrolle bringbare Reflexionen auf den Prints, vor allem, wenn es Hochglanz-Prints sind.
Soweit ins Detail wollte ich nicht gehen. Über den Fotos war zusätzlich schwarzer Molton gespannt, wegen der weißen Decke. Mischlicht mit Tageslicht geht gar nicht, muss ein dunkler Raum sein. Ich hatte eine Weile einen Tisch in einer Ecke fest eingerichtet, mit den Lampenstativen daneben.
Natürlich RAW fotografieren, dann kann man normale Fotos mit Automatik und Color Checker LUT schnell bearbeiten. Verfärbte Fotos lassen sich korrigieren, wichtige Fotos kann man richtig aufwändig bearbeiten.
Das ergibt glaub ich bessere Resultate als ein Scanner, wegen den Möglichkeiten die das RAW Format bietet. Alte Fotos sind meist verfärbt.
+1
stv
stv26.08.2608:50
Käme für dich auch in Betracht einen Fotoscanner zu mieten? Ich habe hier auch noch ein paar alte Alben, die ich digitalisieren möchte und werde vermutlich diesen Weg gehen. Je nach zeitlichem Umfang den man für die Aufgabe einplant könnte das eine günstige aber dennoch komfortable Option sein. Anbieter findet man schnell bei Google, persönlich habe ich damit aber noch keine Erfahrungen gemacht.
0
konnektor26.08.2609:27
Opa Helmut
Drei Mahlzeiten wird’s nicht geben, nur Antifalten Creme. Wenn’s hilft
Ich bin zwar schon aus dem Alter raus aber gibt es bei dm nicht eine Mikrowelle zum erwärmen von Babygläschen?

@Bigflitzer
Ich würde mich freuen, wenn Du über Deine Erfahrungen berichten könntest.
+1
svenski26.08.2611:49
louis franz
Smallersen
Ich hatte mir ein Setup gebaut mit DLSR von oben und Fernbedienung, eine Fläche mit Anschlag zum Anlegen der Fotos und zwei Fotolampen von der Seite. Wenn gut eingerichtet geht das dann sehr schnell, Nachbearbeitung ist nötig. Ein Problem sind verbogene Fotos, wenn die Schärfeebene zu klein ist.

Ja, das ist ein durchaus professionelle Ergebnisse geben könnender Ansatz. Das grosse Problem dabei sind eventuelle auftretende und dann nicht unter Kontrolle bringbare Reflexionen auf den Prints, vor allem, wenn es Hochglanz-Prints sind. Tritt aber auch auf Matt und Pearl auf. Wichtiger Schutz dagegen sind mattschwarze Lampen- und Kamera-Stativ. Das am besten aus Vergrösserer-Säule mit Repro-Arm bauen. Und um den Arbeitsbereich mit Schwarzem Bühnenmolton einen reflexionsfreien abgeschirmten Raum bauen. Und DSLR-Sucherbild per Tethering auf externen Monitor wie Laptop, Pad ausserhalb des ReproCubes anzeigen und von dort auslösen.

Das alles bedeutet also einen festen Arbeitsraum für mehrere Wochen bis Monate, also bis die kompletten Kisten durch-fotografiert sind, eingerichtet lassen zu müssen. Tägliches Abbauen und dann wieder Aufbauen führt zu Nicht-Reproduzierbarkeit und ist deshalb für Prozesskonstanz schädlich und es besteht dabei immer Beschädigungs-Risiko.

Ja, das funktioniert gut. Wegen gewölbter Fotos kann man eine Weißglas-Platte drüberlegen, gibt es für überschaubares Geld beim Glaser. Durch die seitlichen Reproleuchten hast du keine für die Kamera sichtbaren Reflexe.
Unkritisch sind hier Auflösung und Kontrastumfang. Jeder heutige digitale Sensor ist technisch um vieles besser als die Abzüge. Heißt konkret: Blende und Zeit einmal so einstellen, dass im Histogramm links und rechts noch Platz ist. und alles genauso lassen.
Das wird dann so eine Art Fließbandarbeit: Setup klären (Tethering!), TG-Handschuhe anziehen, Fotos bereitlegen (möglichst gleiche Formate) und dann gehts los. Bis zu 300 Bilder pro Stunde hab ich mit Dias schon hinbekommen.
Das Risiko für unbemerkte Fehler ist hierbei gering.

Gruß, svenski.
+2
Hotzenplotz2
Hotzenplotz226.08.2616:44
Was wahrscheinlich funktioniert, ScanSnap ix_xxxx mit Vuescan.
In der Software solltest du einstellen, dass er aus jedem Bild eine eigene Datei (.jpg) erstellt, und ich glaube, dass man sogar eine automatische Farbkorrktur einstellen kann.
Ich habe es eben mit der originalen ScanSnap-Software mit meinem IX1400 probiert, 4 Bilder 10x15 in den Einzug - es kamen 4 einzelne .jpg Dateien, automatisch farbkorrigiert heraus mit ca. 2,5MB 600 Pixel/Zoll Größe 3503x2351 Pixel (die Werte habe ich der Vorschau entnommen) Scanzeit für die 4 (Farb)Bilder 12,5s
Mit Vuescan hat man wohl mehr Einstellmöglichkeiten, aber das würde mir schon reichen.
Wenn der Einzugsstapel sich dem Ende nähert, kann man einfach nachlegen ohne Unterbrechung. Nicht ausprobiert, aber ich schätze 10-15 Bilder passen und den Vorratsschacht.
Aber falls doch DM, es gibt auch Pizza Bringdienste. 😊
„Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.“
+1
Bigflitzer26.08.2621:59
konnektor
Opa Helmut
Drei Mahlzeiten wird’s nicht geben, nur Antifalten Creme. Wenn’s hilft
Ich bin zwar schon aus dem Alter raus aber gibt es bei dm nicht eine Mikrowelle zum erwärmen von Babygläschen?

@Bigflitzer
Ich würde mich freuen, wenn Du über Deine Erfahrungen berichten könntest.

Der Plustek ist gestern angekommen. Ich muss mir dann mal den ersten Karton abholen und dann gebe ich auch ne Rückmeldung dazu.

Falls es dann doch DM wird, nasche ich mich durch die Kekse und Cerealien Regale.
+1

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