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iPad Pro mit Mini-LED-Display: Zeitplan bekannt?

Die Gerüchte über kommende Modelle des iPad Pro mit Mini-LED-Display halten sich schon länger. Mittlerweile erscheint die Veröffentlichung eines iPad Pro mit der Displaytechnologie als sehr wahrscheinlich, weshalb es bei den jüngsten diesbezüglichen Meldungen mehr um den Zeitpunkt des Marktstarts geht. Während manche Nutzer auf eine Ankündigung schon zur WWDC hofften, liegt der glaubhaftere Starttermin höchstwahrscheinlich deutlich weiter in der Zukunft. Frühestens sei im vierten Quartal 2020 mit einem entsprechend ausgestatteten Modell zu rechnen, so die koreanische Newsseite The Elec. Am realistischsten erscheine eine Wartezeit bis zum Jahr 2021.


LG Display liefert Mini-LED-Display für iPad Pro
Apple bekommt die Mini-LED-Einheiten laut des Berichts von LG Display. Momentan fertige der Hersteller erste Testvarianten. Es wäre der erste Mini-LED-Deal des südkoreanischen Herstellers mit Apple. Konkret soll es sich um Panels für die fünfte Generation des 12,9-Zoll-Modells handeln. Die Endfertigung des nächsten iPad Pro übernehme Apples langjähriger Zulieferer-Partner Foxconn.

Apples Mini-LED-Fahrplan
Jeff Pu vom chinesischen Marktforschungsunternehmen GF Securities nannte im Mai bereits einen ähnlichen Zeitraum für die Veröffentlichung. Laut ihm plant Apple eine große Mini-LED-Offensive für nächstes Jahr. Den Anfang mache das iPad Pro (12,9 Zoll), das im ersten Quartal 2021 ein Display mit der neuen Technologie erhalte. Im zweiten Quartal folge ein neues Modell des MacBook Pro 16“. Der iMac bekomme schließlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 ein Mini-LED-Display – Pu bezieht sich in dem Fall auf das 27-Zoll-Modell. Die großen Modelle der jeweiligen Baureihe würden demzufolge als erste von der Displaytechnologie profitieren. Das Unternehmen aus Cupertino habe zwar ursprünglich einzelne Mini-LED-Produkte schon für dieses Jahr vorgesehen, doch die Produktionseinschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie seien zu umfangreich gewesen.

Vorteile von Mini-LED
Mini-LED gilt zwar „nur“ als Übergangslösung auf dem Weg zu Micro-LED, doch die neue Technologie bietet bereits diverse Vorteile gegenüber bisherigen Panels. Im Grunde geht es darum, die Vorzüge von OLED und LCD miteinander zu kombinieren. Apple plant laut Bericht mit bis zu 10.000 LEDs pro Display, was eine wesentlich zielgerichtetere Ausleuchtung als bei bisherigen Varianten ermöglicht. Selbst das Apples Pro Display XDR bietet lediglich 576 LEDs. Wirtschaftlich könnte Apple zudem die Abhängigkeit von Display-Zulieferer Samsung verringern.

Kommentare

Steffen Stellen23.06.20 16:30
Mini-LED ist aus meiner Sicht keine gute Idee und irgendwie nicht Apple-like. Der Fortschritt ist relativ bescheiden und eine Strategie ist nicht erkennbar (iPhones setzen voll auf OLED). Warum nicht jetzt OLEDs verbauen (natürlich nicht beim Einstiegsmodell) und dann später gleich auf Micro-LEDs gehen?
-1
Weia
Weia23.06.20 18:44
Steffen Stellen
Warum nicht jetzt OLEDs verbauen
Weil OLEDs nichts taugen (Lebensdauer, Farbstabilität). Das ist effektheischerischer Consumer-Ramsch und ökologisch Mist.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
-2
CJuser23.06.20 19:07
OLED ist ungeeignet für statische Bildinhalte. Bei reinen TV-Inhalten lässt sich mit den technischen Nachteilen noch leben, aber nicht bei PCs/Macs.

Auch wenn es schade ist, glaube ich immer mehr, dass es keinen Nachfolger des 11 Zoll iPad Pro geben wird. Vielleicht wird dadurch aber die Leistung des 12,9 Zoll iPad Pro noch deutlicher ansteigen (wegen der gemeinsamen Entwicklung für MacBooks).
Übrigens bin ich vielleicht auf die Auflösung des iPad Air 4 gekommen: 2.340 x 1.620. Der Displayrand würde dann gleichmäßig etwas breiter werden (im Vergleich zum 11 Zoll iPad Pro) und würde sich auf eine Diagonale von 10,8 Zoll reduzieren (so lautet ja auch das bisherige Gerücht).
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