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"Wo ist"-Funktion eines gestohlenen iPads hilft bei der Festnahme eines möglichen Bankräubers

Das iCloud-basierte Tracking-Netzwerk „Wo ist“ ortet Apple-Hardware unabhängig von integrierten GPS-Sensoren. Via Bluetooth, WLAN und NFC kommunizieren Geräte vom Ohrhörer bis zum Desktop anonym miteinander und reichen eine Ortung auf verschlüsseltem Weg an den Besitzer weiter. Apple bewirbt diese Funktion für verlorene und vergessene Geräte; gelegentlich hilft „Wo ist“ allerdings auch bei der Verbrechensaufklärung. Im texanischen Montgomery-Landkreis konnte die Polizei damit sogar einen Verbrecher aufspüren, welcher von der Bundespolizei (FBI) gesucht wurde.


Auslöser der Suche war ein iPad, welches dem Besitzer aus dem Auto im Houston-Vorort Harris gestohlen wurde. Er stellte fest, dass in sein Auto eingebrochen wurde, und überprüfte daraufhin den aktuellen Aufenthaltsort seines iPads über Apples Wo-ist-Funktion – sie meldete ein Haus im etwa 50 km entfernten New Caney. Als er bei der dortigen Polizei vorsprach und den Fall schilderte, untersuchten Einsatzkräfte die angegebene Adresse. Im Auto, das auf dem Grundstück parkte, fanden sie nicht nur das iPad, sondern auch eine umfangreiche Sammlung hochwertiger Werkzeuge. Diese stammten teilweise aus demselben Auto.

Verdächtiger stolpert in die Untersuchung
Während die Polizisten das Grundstück durchsuchen, kehrt ein Mann ins Haus zurück, welcher sich zunächst mit falschem Namen vorstellt. Es stellt sich jedoch heraus, dass es sich um Michael A. handelt. Dieser wird in Harris per Haftbefehl gesucht wegen Verletzung der Bewährungsauflagen sowie wegen des Verdachts von Gewaltausübung im familiären Umfeld. Obendrein sucht ihn das FBI in Bezug auf einen Banküberfall im Bundesstaat Illinois.

Flock-Kameras lieferten Indizien
Weitere Indizien konnten die texanischen Polizisten über das Flock-Kameranetzwerk zusammentragen. Diese Überwachungskameras werden weitgehend an Privatanwender verkauft. Foto- und Videoaufnahmen landen auf den Servern des Unternehmens; diese reicht es auf Anfrage an Behörden und Nachbarschaftsorganisationen weiter. Auf diese Weise fanden die Einsatzkräfte heraus, dass das entdeckte Auto zum Zeitpunkt des Verbrechens in direkter Nähe zum ausgeraubten Auto verweilte.

Hilfreiche „Wo ist“-Funktion
Die App „Wo ist“ (Engl. Find My) ist auf Macs, iPads und iPhones vorinstalliert; mit ihr lassen sich verlorene und verlegte Apple-Produkte sowie AirTags aufspüren. Auf dem verloren geglaubten Gerät müssen dafür im Voraus die iCloud-Einstellungen aufgerufen und „Mein iPad suchen“ (oder alternativ „Mein iPhone/Meinen Mac suchen“) aktiviert worden sein. Wer kein Apple-Gerät mit sich führt, ortet Apple-Hardware via iCloud-Website – dafür muss man die Anmeldedaten des Apple-Accounts kennen.

Kommentare

WollesMac
WollesMac13.07.26 14:10
Schon interessant, aber ich finde den Text an einigen Stellen eigenartig formuliert. Wer oder was war denn da am Werk? Z.B. warum (es fehlt was) muss ich am verloren geglaubten Gerät iCloud aufrufen? Unabhängig davon, dass es ja verloren ist…
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mcbep13.07.26 14:18
WollesMac
Schon interessant, aber ich finde den Text an einigen Stellen eigenartig formuliert. Wer oder was war denn da am Werk? Z.B. warum (es fehlt was) muss ich am verloren geglaubten Gerät iCloud aufrufen? Unabhängig davon, dass es ja verloren ist…

Ist mir auch aufgefallen. Das ist natürlich Unsinn. Die Funktion muss man vorher (z.B. gleich bei der Geräteeinrichtung) aktiviert haben, dann kann man mit "Wo ist" jederzeit den Standort seiner Geräte abfragen.
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Wellenbrett13.07.26 14:25
WollesMac
Schon interessant, aber ich finde den Text an einigen Stellen eigenartig formuliert. Wer oder was war denn da am Werk? Z.B. warum (es fehlt was) muss ich am verloren geglaubten Gerät iCloud aufrufen? Unabhängig davon, dass es ja verloren ist…
Also ich finde den Artikel sehr gut formuliert und die Abläufe absolut verständlich dargestellt.
An Deiner Nachfrage verstehe ich nicht:
Wer oder was war denn da am Werk?
Der Dieb (Falls Du Dich auf den Artikelautor beziehst, finde ich Deine Bemerkung eine Unverschämtheit)
Z.B. warum (es fehlt was) muss ich am verloren geglaubten Gerät iCloud aufrufen?
Da fehlt meiner Meinung lediglich das Verb "aktivieren" am Satzende, also "Auf dem verloren geglaubten Gerät muss man dafür die iCloud-Einstellungen aufrufen und „Mein iPad suchen“ (oder alternativ „Mein iPhone/Meinen Mac suchen“) aktivieren." Wegen so einem klitzekleinen Fehler, den Text als " an einigen Stellen eigenartig formuliert" zu bezeichnen finde ich ziemlich übertrieben.
+3
WollesMac
WollesMac13.07.26 14:29
Sind ja etliche eigenartige Formulierungen. Ein Grundstück oder Auto wird normalerweise nicht untersucht, die Kameras werden weitgehend? an Privatpersonen verkauft, der Hinweis auf das „demselbe Fahrzeug“ verwirrt eigentlich, weil es im Text zwei Fahrzeuge gibt, das geschädigte Fahrzeug wurde auch nicht ausgeraubt, es war ja ein Einbruch 😎
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immo_j
immo_j13.07.26 15:12
Wellenbrett
Da fehlt meiner Meinung lediglich das Verb "aktivieren" am Satzende, also "Auf dem verloren geglaubten Gerät muss man dafür die iCloud-Einstellungen aufrufen und „Mein iPad suchen“ (oder alternativ „Mein iPhone/Meinen Mac suchen“) aktivieren."

Vielen Dank für den Hinweis, habe ich sogleich umgesetzt!
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immo_j
immo_j13.07.26 15:14
WollesMac
Sind ja etliche eigenartige Formulierungen. Ein Grundstück oder Auto wird normalerweise nicht untersucht, die Kameras werden weitgehend? an Privatpersonen verkauft, der Hinweis auf das „demselbe Fahrzeug“ verwirrt eigentlich, weil es im Text zwei Fahrzeuge gibt, das geschädigte Fahrzeug wurde auch nicht ausgeraubt, es war ja ein Einbruch 😎

Ich war es, der dort am Werk war. Übrigens: MacTechNews sucht noch Autorinnen und Autoren!
+3
WollesMac
WollesMac13.07.26 15:22
immo_j

Ja, da war ich durchaus mal am überlegen. Aber mir fehlt die Zeit und das technische Fachwissen. Außerdem werde ich zu oft „runtergepunktet“ 🤪😂.

Aber auch mit der Änderung macht der Satz für mich keinen Sinn. Ich muss immer noch am entwendeten Gerät was einstellen…
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immo_j
immo_j13.07.26 15:34
WollesMac
immo_j
Aber auch mit der Änderung macht der Satz für mich keinen Sinn. Ich muss immer noch am entwendeten Gerät was einstellen…

Stimmt, danke für den Hinweis! Ich habe jetzt die Passiv-Vergangenheitskonstruktion hinzugefügt, die dem Satz einen Sinn verleiht.
+1
Spacely13.07.26 16:01
Zitat:
„ Wer kein Apple-Gerät mit sich führt, ortet Apple-Hardware via iCloud-Website – dafür muss man die Anmeldedaten des Apple-Accounts kennen.“

Muss man sich bei der Anmeldung auf der Webseite nicht mit einem zweiten Faktor bestätigen?
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immo_j
immo_j13.07.26 16:50
Spacely
Zitat:
„ Wer kein Apple-Gerät mit sich führt, ortet Apple-Hardware via iCloud-Website – dafür muss man die Anmeldedaten des Apple-Accounts kennen.“

Muss man sich bei der Anmeldung auf der Webseite nicht mit einem zweiten Faktor bestätigen?

Ich habe es gerade probehalber auf einem Gerät mit anderem Apple-Account ausprobiert: auf icloud.com/find genügt eine Anmeldung mit Kennwort, ohne zweiten Faktor.
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