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TechTicker: Outdoor-Messe Kurzeindruck, Wharfedale Heritage Center, Satechi 140-W GaN-Charger, NAD CD-Player

In dieser Ausgabe des TechTicker wagen wir einen Blick über den Tellerrand und teilen Eindrücke von der Outdoor-Messe 2026 in Neumünster. Außerdem: Ein neues cleveres Ladegerät von Satechi, sowie neue Lautsprecher von Wharfedale und ein ein CD-Player von NAD.


ABSTECHER: KURZEINDRUCK VON DER OUTDOOR MESSE NEUMÜNSTER
Abwechslung ist das halbe Leben. Man muss auch mal raus aus seiner Bubble und andere Aspekte des Lebens und der Welt erkunden. Und so dachte ich mir, ich fahre mal ins von mir nicht weit entfernte Neumünster (Schleswig-Holstein) und besuche die "Outdoor2026", eine Messe vornehmlich für "Jagd & Natur", wie es heißt. Nun bin ich zwar kein Jäger, aber nach Draußen gehe ich schon ab und zu. Und als Outdoor-Messe könnte es dort auch interessante Neuheiten für "Geeks like me" geben.


Teilweise traf das auch zu. Zwar hatte ich mir unter "Outdoor" auch Freizeitaktivitäten wie Radfahren vorgestellt, aber davon war nichts zu sehen. Vermutlich ist das Thema Radfahren aber auch zu groß und braucht eine eigenständige Messe. Gelohnt hat sich der kurze Besuch trotz des Eintrittsgeldes (12 Euro pro Person an der Tageskasse plus 5 Euro parken), denn wie erhofft gab es auch Überschneidungen mit meinen Interessenbereichen. Weniger solche Dinge wie Camping oder Angeln, doch manches deckte sich auch mit meinen vielen kleinen Nebeninteressen.


Zuerst: Eingefleischte Pazifisten sollten nicht auf eine Messe mit Schwerpunkt Jagd gehen. Teilweise sah es aus, wie auf der Jahresveranstaltung der US-Waffenlobby NRA. Waffen über Waffen. Handfeuerwaffen, Langwaffen, Messer oder auch Jagdbögen. Viele der Waffen sahen für mich auch keineswegs wie für die Jagd gemacht aus, sondern eher wie Kriegswaffen. Den Eindruck der "Unterbewaffnung" unserer Nation hatte ich hier jedenfalls nicht. Das soll aber keine Kritik sein. Ich bin weder ein Jagdgegner, noch ein Ultra-Pazifist. Aber es ist für Außenstehende wie mich schon eine andere Welt. Aber es gab ja auch reichlich unverfängliche Dinge, wie etwa Zubehör für für den Hundefreund (nicht nur für Jagd-Wauwis) und Hunde-Schönheitswettbewerbe.


Abseits von Waffen, Angelzubehör und viel funktionaler und durchaus schicker Outdoor-Kleidung gab es aber auch Dinge für den Technik-Nerd zu entdecken. Wie etwa Optik-Produkte. Insbesondere die Jagd ist ja eng mit optischen Beobachtungs- und Zielinstrumenten verbunden, weshalb auch Unternehmen wie Zeiss, Swarovski und diverse mir unbekannte andere Marken mit optischem Gerät präsent waren.


Das war auch die Gelegenheit für mich, mal einen Blick durch das neue Swarovski AT/ST Balance (siehe hier) Spektiv zu werfen und dessen Bildstabilisator auszuprobieren. Tatsächlich ist die Wirkung äußerst beeindruckend. Egal ob bei 18-facher oder 45-facher Vergrößerung: ohne Stabi ist es schwer, Motive einzufangen und zu verfolgen. Mit aktiviertem Stabilisator ändert sich das schlagartig. Das Versprechen, diese Vergrößerung auch ohne Stativ nutzen zu können, wird definitiv erfüllt. Und es macht Lust auf einen näheren Blick.


Nebenbei hatte Swarovski natürlich auch zahlreiche andere Produkte seines umfangreichen Portfolios im Gepäck. Vom herrlich solide und schön verarbeiteten Kompaktfernglas CL Companion, bis hin zu großen Spektiven mit binokularem Sucher.


Auch sonst gab es hier und dort spannende Gadgets bis hin zu professionellen Tools mit viel High-Tech. Von der akkubetriebenen Gartenschere über elektrische Außenbordmotoren, die einfach wie ein Paddel ins Wasser gehalten werden, bis hin zur Agrar-Drohne. Sehr spannend!


Am Ende ging ich auch nicht mit leeren Händen, denn ich fand noch ein herrliches handgemachtes (und bezahlbares) Allzweck-Küchenmesser in Form japanischer Bunka-Messer mit Carbonstahl und sehr scharfer 15° Schleifwinkel-Schneide von Falki Knives aus der Region. Und einen wirklich effizienten Messerschärfer, den HORL 3 Rollschleifer dazu. Das flutscht!


Was ich auf der Messe vermisst habe, sind Gadgets aus unserem Ressort. So hätte ich zum Beispiel Bluetooth-Lautsprecher oder Kopfhörer-Anbieter erwartet, da das doch sicher die Camper, Garten- und Grillfreunde interessieren dürfte. Aber so weit gingen die Überschneidungen auf dieser Messe dann leider doch nicht.

Wieder zurück daheim, am Montag Morgen am Mac frage ich mich gerade, was diese Woche wohl so an Apple- und anderen Technikthemen ansteht. Bis jetzt leider noch nichts! Was ist denn hier los?

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WAHRFEDALE STELLT CENTERLAUTSPRECHER DER HERITAGE-SERIE VOR.
Es passt auf den ersten Blick irgendwie nicht zusammen, ist aber absolut sinnvoll und logisch: Klassisches Design und Multikanal.

Der britische Lautsprecherhersteller Wharfedale bietet in seiner Heritage-Serie Lautsprecher an, die sich vornehmlich am Design der Lautsprecher aus den 60er- bis 80er-Jahren orientieren. Also "Retro Design". Zu der Zeit gab es noch gar keine Surround- oder Multikanal-Installationen für Heimkino. Das kam erst später in den Neunzigern auf und folgte einem ganz anderen, viel nüchternen Design-Trend. Aber da nun mal viele Nutzer das traditionelle Design mit viel Holz auch heute noch bevorzugen, weil es eben keinen kurzlebigen Trends folgt, sondern "zeitlos" ist, und weil es auch unter diesen Nutzern solche gibt, die gerne ein Heimkino oder zumindest ein Multikanal-Setup in ihrem Wohnzimmer nutzen wollen, ist es nur logisch, dass diese Gruppe gerne Center- und Surroundlautsprecher im passenden Design zu ihren Hauptlautsprechern (und zur Einrichtung) hätte. Wharfedale kommt dem nun mit einem entsprechenden Center-Modell nach.


Der Heritage Centre ist als Drei-Wege-Lautsprecher aufgebaut und arbeitet mit einer eigenen Mitteltonsektion, flankiert von zwei Tieftönern und einer Hochtonkalotte. Diese Anordnung ist gezielt darauf ausgelegt, Stimmen klar und präsent wiederzugeben und gleichzeitig den tonalen Anschluss an die übrigen Heritage-Modelle zu wahren. Gerade der Centre-Kanal ist entscheidend um Dialoge nicht isoliert wirken zu lassen, sondern natürlich in das Gesamtbild der Frontkanäle einzubetten.

Beim Gehäuse folgt der Heritage Centre entsprechend konsequent der Philosophie der Serie. Die Konstruktion kombiniert unterschiedliche Holzwerkstoffe, gezielte innere Versteifungen und abgestimmte Dämpfungsmaterialien, um Resonanzen wirksam zu kontrollieren. Hinzu kommt ein rückwärtiges Bassreflexsystem. So entsteht ein Lautsprecher, der der Frontbühne Gewicht und Stabilität verleiht, ohne unnötig aufzudicken oder sich in den Vordergrund zu spielen.


Optisch bleibt der Lautsprecher damit klar Teil der Familie. Erhältlich ist der Heritage Centre in Walnut, Mahogany und Black Oak, jeweils mit klassischer schwarzer Schallwand und passender Stoffbespannung.

Der Heritage Centre ist ab Mai 2026 im autorisierten Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 799,- Euro.


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SATECHI 140W DESKTOP LADEGERÄT MIT VIER USB-C-ANSCHLÜSSEN UND LEISTUNGSANZEIGE
Ladegeräte für unsere unverzichtbar gewordenen Allzeitbegleiter werden auch immer ausgefuchster. Wie auch wunderbar der neueste GaN-Charger von Satechi beweist. Der ChargeView 140W Desktop Charger bündelt die Stromversorgung von Notebook, Tablet, Smartphone und Zubehör in einer Einheit und ist für feste Einsatzorte wie Schreibtisch oder Nachttisch konzipiert.


Ausgestattet ist das Gerät mit vier USB-C-Anschlüssen und – wie die Produktbezeichnung schon verrät – einer Gesamtleistung von bis zu 140 Watt. Ein integriertes Display informiert dabei über die aktuelle und intelligent verteilteLeistungsabgabe pro Anschluss.


Die wichtighsten Fakten im Überblick:
  • Desktop-Ladegerät zur zentralen Stromversorgung von bis zu vier Geräten an einem Einsatzort
  • Geeignet für Schreibtisch-Setups, Sideboards oder Nachttische mit mehreren gleichzeitig genutzten Geräten
  • Kompakte Bauform mit reduzierter Gestaltung für eine unauffällige Integration in Arbeits- und Wohnumgebungen
  • Vier USB-C-Anschlüsse zur Versorgung von Notebook, Tablet, Smartphone und Zubehör
  • USB-C1 mit bis zu 140 Watt (PD 3.2 AVS) für leistungsintensive Geräte
  • USB-C2 mit bis zu 140 Watt (PD 3.1 PPS) für Notebooks und vergleichbare Geräteklassen
  • USB-C3 und USB-C4 mit jeweils bis zu 40 Watt (PD 3.1 PPS) für mobile Geräte und Zubehör
  • Maximale Gesamtleistung von 140 Watt
  • Automatische Leistungsverteilung je nach Anzahl und Kombination der angeschlossenen Geräte
  • Integriertes Display zur Anzeige der Leistungsabgabe pro Anschluss in Echtzeit
  • Unterstützt paralleles Laden von leistungsintensiven und mobilen Geräten
  • Kompatibel mit USB-C-fähigen Geräten, darunter Apple MacBook, iPad, iPhone sowie Windows- und Android-Geräte
  • Horizontale oder vertikale Positionierung für flexible Platzierung im Setup


Entscheiden dabei ist natürlich die Leistungsverteilung. Nicht jeder der vier Ports kann 140 W liefern. Bei Anschluss mehrerer Geräte muss die zur Verfügung stehende Leistung entsprechend verteilt werden. Die ersten beiden USB-C-Anschlüsse (C1 und C2) können jeweils bis zu 140 W zur Verfügung stellen, wenn nur ein Gerät angeschlossen ist. Für Geräte mit geringerem Energiebedarf stehen USB-C3 und USB-C4 zur Verfügung, die jeweils bis zu 40 Watt nach PD 3.1 PPS liefern. Abhängig von der angeschlossenen Gerätekombination entstehen unterschiedliche Leistungsprofile, etwa 70 Watt und 70 Watt bei zwei leistungsintensiven Geräten oder 100 Watt und 40 Watt bei gemischter Nutzung. Bei drei angeschlossenen Geräten erfolgt die Verteilung beispielsweise mit 65 Watt, 45 Watt und 30 Watt.


Der Satechi ChargeView 140W Desktop Charger wird in Kürze auf Amazon.de verfügbar sein.


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NAD KÜNDIGT NEUEN "PRÄZISIONS"-CD-PLAYER C 589 AN
Die CD ist tot. Toter jedenfalls als die LP, wenn man sich mal die Zahlen der neuvorgestellten Laufwerke für Vinyl und Silberscheibe ansieht. Demnach ist Vinyl quicklebendig, aber von der CD ist kaum noch die Rede. Auch ein wenig zu unrecht, wie manche finden, denn die CD, oder besser die Wiedergabegeräte für dieses Medium, sind inzwischen auf einem sehr hohen Niveau und die Silberscheibe hat klanglich gesehen einen riesengroßen Vorteil gegenüber Streaming.


Dass die CD (nach Red Book Standard) auf 16 Bit Auflösung und 44,1 kHz Samplingrate begrenzt ist, stellt keinen wesentlichen Nachteil dar. Höhere Auflösungen, wie beim Streaming inzwischen problemlos möglich, haben ihre Berechtigung, aber die Musik quer durch die Welt aus dem Internet zu saugen und über das eigene Heimnetzwerk zum Endgerät zu übertragen hat eben auch Nachteile in Bezug auf die Signalreinheit und dem, was der DAC daraus macht. (Mit den Nullen und Einsen hat das nichts zu tun!) Die CD umgeht demgegenüber all die Stolperfallen des Streamings. Die Musik wird einmal auf der Silberscheibe verewigt und dann wie in Karbonit eingefroren unverändert, wie in Stasis, bis zu Jabba … ähh dem Kunden transportiert. Dort braucht nur noch der CD-Player die Daten auszulesen und diese auf kürzestem Wege in einen DAC jagen.

NAD hat nun mit dem C 589 einen neu entwickelten CD-Player vorgestellt, der anspruchsvolle Klangfans ebenso glücklich machen soll, wie diejenigen, die einfach noch eine große CD-Sammlung haben und diese nicht nur gerippt von der Festplatte hören wollen. (Sofern sie überhaupt schon gerippt sind.)

Das Herzstück des C 589 bildet die sogenannte QRONO d2a-Technologie von MQA Labs. Ja genau, MQA. Das eigentlich ausgestorbene Format, das zuletzt nur von Tidal im großen Stil genutzt wurde, sich aber selbst überlebt hat. QRONO d2a ist ein neue Filter-Technologie der MQA-Macher, die anstelle der üblichen Digitalfilter zum Einsatz kommt. Die Technologie hat nicht viel mit dem ehemaligen MQA-Protokoll zu tun. Sie soll das digitale Timing verbessern und die Rekonstruktionsgenauigkeit signifikant erhöhen. Durch die optimierte Wandlung von digitalen in analoge Signale erreicht der Player eine gesteigerte räumliche Detailtiefe und eine präzisere Transientenwiedergabe – so das Herstellerversprechen.


Der C 589 setzt auf ein laufruhiges "Präzisions-Laufwerk" (womit wohl dessen Mechanik gemeint ist), das eine zuverlässige Wiedergabe auch von älteren oder häufig genutzten CDs ermöglichen soll. Für die Integration in bestehende Hi-Fi-Systeme hat das Gerät eine umfangreiche Auswahl an Schnittstellen:

  • Analoge Ausgänge: Symmetrisches XLR und Cinch (RCA).
  • Digitale Ausgänge: AES/EBU, koaxial und optisch (Nutzung als reines CD-Transportgerät möglich).
  • Benutzerfreundlichkeit: Großes Frontdisplay mit CD-Text-Unterstützung sowie eine mitgelieferte Fernbedienung


Analoge Ausgänge bedeutet, dass der C 598 einen DAC verbaut hat. Dabei handelt es sich um einen ESS ES9039PRO DAC, kombiniert mit besagter QRONO d2a-Technologie. Wer will kann dank der Digitalausgänge aber auch einen bereits vorhandenen DAC nutzen.

Der NAD C 589 wird über den autorisierten Fachhandel voraussichtlich ab Juli 2026 erhältlich sein und 1.599 Euro (UVP) kosten.

Kommentare

jeti
jeti26.04.26 10:31
Der HORL3 ist seit geraumer Zeit in der Küche mein „Einschleifer“
Nummer eins => selbst alte Hündchen bekommt man wieder scharf.
Hinzu kommt die idiotensichere Handhabung.
Japanmesser erhalten 15 Grad, Alltagsmesser 20 Grad.
+5
dam_j
dam_j26.04.26 10:50
Wahrscheinlich sehr kleinlich von mir aber bei einem Preis wofür ich schon einen nicht kleinen OLED-TV kann warum nimmt man dann kein OLED-Display?

Meiner persönlichen Meinung nach wirkt bei so einem (teuren) Gerät dieses Hintergrund-Leuchten im Display ziemlich störend. Vor allem im dunklen Zimmer wo man seine Musik genießen möchte...

Ist beim NAD M10 leider genau so.

Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+4
svenski26.04.26 10:52
Den NAD CD 502 mit dem seinerzeit innovativen 1-Bit-Wandler nutze ich nach wie vor sehr gern. Kling wirklich viel besser als (fast) alles andere. Da muss man erstmal rankommen…

Gruß, svenski.
+2
DasFaultier26.04.26 11:04
dam_j
Wahrscheinlich sehr kleinlich von mir aber bei einem Preis wofür ich schon einen nicht kleinen OLED-TV kann warum nimmt man dann kein OLED-Display?

Meiner persönlichen Meinung nach wirkt bei so einem (teuren) Gerät dieses Hintergrund-Leuchten im Display ziemlich störend. Vor allem im dunklen Zimmer wo man seine Musik genießen möchte...
Ist beim NAD M10 leider genau so.
Oh ja, du hast absolut Recht! Dann lieber die GUI umdrehen, dann fällt das nicht so auf. OLED Displays kosten in der Größe wirklich nichts mehr.
+1
X-Jo26.04.26 12:52
Oder doch lieber richtig nostalgisch mit Floureszenzanzeige?



https://de.wikipedia.org/wiki/Fluoreszenzanzeige
+1
sonorman
sonorman26.04.26 13:28
dam_j
Wahrscheinlich sehr kleinlich von mir aber bei einem Preis wofür ich schon einen nicht kleinen OLED-TV kann warum nimmt man dann kein OLED-Display?

Meiner persönlichen Meinung nach wirkt bei so einem (teuren) Gerät dieses Hintergrund-Leuchten im Display ziemlich störend. Vor allem im dunklen Zimmer wo man seine Musik genießen möchte...

Ist beim NAD M10 leider genau so.

Aus Verbrauchersicht sind solche Aussagen immer leicht gefällt, aber dahinter stecken meistens ziemlich genaue Abwägungen von Kosten und Möglichkeiten. Im Falle des Displays im NAD vielleicht:

  • Ist das Display als OLED in exakt den benötigten Maßen erhältlich?
  • Wenn ja, wie stabil ist es gegen Einbrenneffekte?
  • Welche Stückzahlen benötigen wir und ist das überhaupt in den Stückzahlen bezahlbar (sofern der Hersteller so kleine Stückzahlen überhaupt abgibt)?
  • Passt das optisch in der Produktserie zu den anderen Komponenten?
  • Ist es technisch wirklich besser, oder ist der Nachteil der LCDs (Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung) vernachlässigbar? (Zumal das oft nur bei großem Einblickwinkel auffällt.)

Und wahrscheinlich noch andere Überlegungen. Es geht ganz sicher nicht darum, aus Geiz ein paar Cent pro Bauteil einzusparen.

Ich hatte hier ein paar Jahre lang einen Trinnov Amethyst mit einem OLED. Das war zum Ende hin kaum noch lesbar, so eingebrannt war das. Mag sein, dass die OLEDs inzwischen weniger stark einbrennen, aber es hat sicher seinen Grund, warum sich OLED z. B. in Computermonitoren noch immer nicht auf breiter Front und in allen Größen durchgesetzt hat.
+5
dam_j
dam_j26.04.26 14:30
Ist das Display als OLED in exakt den benötigten Maßen ethältlich?
= Wenn ich mir die Werbung der chinesischen Hersteller anschaue die allein wir als reiner Händler bekommen in denen es um LCD/OLED Displays nach Wunschmaß / Auflösung geht hier ein klares JA!

Wenn ja, wie stabil ist es gegen Einbrenneffekte?
= Bestimmt nicht unfehlbar aber bei den meisten aktuellen Modellen vernachlässigbar.

Welche Stückzahlen benötigen wir und ist das überhaupt in den Stückzahlen bezahlbar
= "Es geht ganz sicher nicht darum, aus Geiz ein paar Cent pro Bauteil einzusparen."

(sofern der Hersteller so kleine Stückzahlen überhaupt abgibt)?
= In besagter Werbung ist Mindestabnahme 100x Stück, sollte also auch kein Problem sein.

Passt das optisch in der Produktserie zu den anderen Komponenten?
= Soll hier das Argument sein das die anderen Komponenten ein schlechteres Display haben also bleiben wir bei "schlecht"?!

Ist es technisch wirklich besser (JA!), oder ist der Nachteil der LCDs (Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung) vernachlässigbar? (Zumal das oft nur bei großem Einblickwinkel auffällt.)
= So "groß" finde ich den Winkel auf dem Foto gar nicht...
vernachlässigbar klar aber sieht dann eben doof aus.
[/list]

Und wahrscheinlich noch andere Überlegungen. Es geht ganz sicher nicht darum, aus Geiz ein paar Cent pro Bauteil einzusparen.

Ich hatte hier ein paar Jahre lang einen Trinnov Amethyst mit einem OLED. Das war zum Ende hin kaum noch lesbar, so eingebrannt war das.
= Das Modell / Beispiel ist jetzt aber auch fast 10 Jahre alt, die Technik der darin verbauten OLED´s wahrscheinlich noch älter.

Mag sein, dass die OLEDs inzwischen weniger stark einbrennen, aber es hat sicher seinen Grund, warum sich OLED z. B. in Computermonitoren noch immer nicht auf breiter Front und in allen Größen durchgesetzt hat.
= Die Aussage kann ich erst recht nicht nachvollziehen, allein geizhals.de listet aktuell 219x verschieden OLED Monitor Modelle in nun wirklich allen relevanten Größen und 814x Notebooks mit OLED-Bildschirm.

Nicht auf maximal breiter Masse durchsetzen klappt nur wegen dem spürbar größerem Preis "noch" nicht.

Ich laufe täglich an einem NAD M10 vorbei dessen einziges Design-Merkmal das große Display ist und denke da jeden Tag wieviel besser das mit einem OLED aussehen würde...

Das sag ich aber wahrscheinlich auch nur weil ich den Unterschied täglich sehe.
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+1
sonorman
sonorman26.04.26 14:47
dam_j

Ich weiß nicht, welche Entscheidungen jeder Hersteller exakt aus welchen Gründen trifft. Ich habe lediglich ein paar mögliche Fragestellungen aufgelistet.

Aber hast Du Dich nie gefragt, warum beispielsweise selbst asiatische Hersteller wie eversolo oder Rose, die bei Displays so ziemlich die besten im Unterhaltungs-Sektor einsetzen und quasi an der Quelle sitzen, trotzdem kein OLED nehmen? Das muss seinen Grund haben. Die sind doch nicht alle nur zu blöd zum Googeln.

Und um mal ein Beispiel zu nennen, welche Unterschiede es beim Preis geben kann: Die Displays, die Rose einsetzt, und die teilweise um einiges breiter sind als etwa die von eversolo, kosten ein VIELFACHES. Statt 20, 30 Dollar sprechen wir da von dreistelligen Summen pro Gerät im Einkauf. Je nachdem, wie das Gerät letztlich für den Verkauf kalkuliert wird, ist das schon ein erheblicher Faktor bei der Entscheidung.

Bei Computerdisplays mag es zwar schon viele OLED-Modelle geben, aber noch nicht in der breiten Masse. Dabei ist auch zu bedenken, dass Notebook-Dosplays ganz anders als Desktop-Displays genutzt werden. Notebook werden nache iner Weile immer abgeschaltet, während Desktop-Monitore in einigen Ländern, wo Stromkosten keine so große Rolle spielen, oft gar nicht ausgeschaltet werden und lange Zeit einfach auf dem Login-Screen stehen. Darum und aus anderen Gründen sind auch die neuesten Studio Displays noch immer keine OLEDs.
+3
dam_j
dam_j26.04.26 14:54
Ich weiß nicht, welche Entscheidungen jeder Hersteller exakt aus welchen Gründen trifft. Ich habe lediglich ein paar mögliche Fragestellungen aufgelistet.
=
Darum und aus anderen Gründen sind auch die neuesten Studio Displays noch immer keine OLEDs.

Ich kann deine sich selber widersprechenden Aussagen da nicht wirklich nachvollziehen. Das das Studio Display kein OLED ist (obwohl sich das bestimmt sehr viele wünschen) liegt glaube ich eher an Apple...

Aber das ist nur meine Meinung als Händler. Genug diskutiert, ich geh in die Sonne.
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
-1
sonorman
sonorman26.04.26 15:57
dam_j
Ich weiß nicht, welche Entscheidungen jeder Hersteller exakt aus welchen Gründen trifft. Ich habe lediglich ein paar mögliche Fragestellungen aufgelistet.
=
Darum und aus anderen Gründen sind auch die neuesten Studio Displays noch immer keine OLEDs.

Das ist doch ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen. Die eigentlichen Argumente lässt Du hingegen unberücksichtigt.

Noch mal anders: Ich sage lediglich, dass man sich als jemand, der nicht direkt in die Entscheidungsprozesse involviert ist, kein Urteil darüber erlauben sollte, was die wahren Gründe für die Entscheidungen waren. Ob die Displaytechnik OLED oder LCD in einem CD-Player am Ende kaufentscheidend ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Und nun viel Spaß draußen. Ich hatte heute schon ordentlich frische Luft auf dem Fahrrad.
+1
morpheus
morpheus06.05.26 08:42
Die Muttergesellschaft von Rose HiFi ist einer der größten Displayproduzenten am Markt. Ich gehe davon aus, dass sie genau wissen, welche Displays sich eignen. Olegs sind bei starren Anzeigen nicht langlebig genug.
Das Display meines revo. Radios ist nach acht Jahren stark eingeschränkt.
Coffee is always the solution
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