Sony führt Jobs-Film nicht fort

Viele Apple-Fans warten schon sehr gespannt darauf, dass der auf Walter Isaacsons offizieller Jobs-Biografie basierende Film endlich in die Kinos kommt. Es handelt sich dabei zwar nicht um den ersten Spielfilm über das Leben des Apple-Mitgründers, wohl aber um die aufwändigste Produktion. Zudem soll sich die Handlung sehr viel näher an tatsächlichen Geschehnissen orientieren als es beispielsweise bei der Umsetzung mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle der Fall war. Einige Dinge gestalten sich hingegen auch bei Aaron Sorkins Film sehr kompliziert. Beispielsweise ist noch immer kein Schauspieler für die Hauptrolle gefunden worden, Christian Bale sagte erst kürzlich ab. Laut Sorkin schrecke das umfangreiche Manuskript viele Schauspieler ab.


Jetzt steht die Produktion noch vor einer weiteren einschneidenden Veränderung. Berichten zufolge hat sich Sony nach zwei Jahren zurückgezogen und will den Film nicht fortführen. So wurde das Werk als "in turnaround" deklariert - jene Bezeichnung wird verwendet, wenn ein Studio das Interesse an einem Film verloren hat. Die Gründe dafür können verschiedener Natur sein - zu hohe Produktionskosten, mangelnde Erfolgsaussichten, fehlende Kapazitäten oder geänderte Prioritäten. Allerdings bedeutet dies nicht das komplette Ende, denn der Regisseur oder andere Studios haben dann die Möglichkeit, das Projekt zu übernehmen.

Angeblich hat sich auch ein anderes Studio gemeldet und Interesse angedeutet. So wird die Arbeit am Streifen wahrscheinlich bei Universal Pictures fortgeführt. Ein Umzug des Projekts von Sony hin zu Universal stehe unmittelbar bevor, heißt es im Bericht. Dem Hollywood-Magazin Deadline zufolge verzögere dieser Schritt die Arbeiten nicht. Weder Sony noch Universal wollten die Berichte bislang bestätigen.

Der Spielfilm soll sich aus drei längeren Szenen zusammensetzen, die Steve Jobs jeweils unmittelbar vor drei der wichtigsten Keynotes seines Lebens zeigen – der Präsentation des ersten Macintoshs (1984), einem Produkt-Launch bei NeXT und der Vorstellung des ersten iPods (2001).

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Kommentare

ctismer20.11.14 08:14
"aufwändig" ist nicht mehr aktuell. Seit 2007 ist wieder die frühere Schreibweise "aufwendig" bevorzugt.
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cab
cab20.11.14 08:47
Ob die iPod Keynote wirklich wichtiger für ihn war als die iPhone Keynote?
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LoCal
LoCal20.11.14 08:57
Wenn der Film auf dem Niveau von Isaacsons Biografie ist, dann wäre er eh langweilig. NeXT kam im Buch z.B. auch viel zu kurz … wer sich nur ein bisschen mit Jobs beschäftigt hat, der kannte die meisten Sachen im Buch schon.

Interessanter sind da schon "Insanely Simple" von Ken Segall und "Folklore"
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
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Ikso
Ikso20.11.14 09:23
Der Spielfilm soll sich aus drei längeren Szenen zusammensetzen, die Steve Jobs jeweils unmittelbar vor drei der wichtigsten Keynotes seines Lebens zeigen – der Präsentation des ersten Macintoshs (1984), einem Produkt-Launch bei NeXT und der Vorstellung des ersten iPods (2001).

Keine Ahnung was an dieser Story interessant sein sollte.

Für eine Doku ok, aber einen Film daraus machen?
Ich langweile mich bereits beim lesen von der möglichen Story.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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stefan20.11.14 09:37
Geht mir genauso, ich würde mir so einen Film nicht freiwillig ansehen.
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verstaerker
verstaerker20.11.14 09:41
der plot klingt ja lahm - diesbezüglich war ja der independent film mit Kutcher besser
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GreatMaker20.11.14 10:28
Fandet ihr "The Social Network" langweilig oder lahm? Nein? Über den hätte man im Vorfeld nämlich sagen können, dass sich die Handlung rund um den Prozess gegen Zuckerberg dreht. Klingt jetzt auch nicht so prall. Was man doch alles mit Rückblenden etc. machen kann...

Außerdem hat Sorkin schon gesagt, dass Jobs' uneheliche Tochter die "Heldin" des Films sein wird. Und die war ja soweit ich weiß bei keiner der drei Keynotes anwesend.

Also wartet doch einfach mal ab. Drehbuchautor und wahrscheinlicher Regisseur stehen jetzt nicht für Langeweile...
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Cupertimo20.11.14 14:26
Sie sollen es einstampfen. So ein Gesabbel und Hin-und-her, Bestätigungen und Absprünge... ist doch noch nie gut gewesen für ein Projekt.

Lasst es bleiben.
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Weia
Weia20.11.14 14:53
ctismer
"aufwändig" ist nicht mehr aktuell. Seit 2007 ist wieder die frühere Schreibweise "aufwendig" bevorzugt.
Sagt wer? Laut Duden geht beides gleichermaßen.
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music-anderson
music-anderson20.11.14 21:21
Pirates Of Silikon Valley fand ich selbe sehr gut gemacht.
Valley gibt´s auch in Bayern hehe

Wenn Du nicht weisst was man Dir will, was willst n Du 8-D
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