Publik gewordene Nacktfotos: Apple schließt iCloud-Lücke

Es verdichten sich die Hinweise, wonach die Nacktbilder bekannter Schauspielerinnen und Sängerinnen tatsächlich durch eine iCloud-Lücke publik werden konnten. Über "Find my iPhone" war es möglich, beliebig viele Passwörter zu raten, ohne dass Apple irgendeine Sperre implementiert hatte. Ist es normalerweise so, dass nach mehreren fehlgeschlagenen Einlog-Versuchen entweder Zeitsperren oder zusätzliche Abfragen erfolgen, vergaß Apple dies bei Find my iPhone schlicht. Über ein automatisiertes Tool konnte der Hacker daher Passwörter einfach durch Ausprobieren ermitteln - es war damit nur eine Frage der Zeit, bis der Login bekannt war und auf den ganzen iCloud-Account zugegriffen werden konnte.


Offensichtlich hat Apple die Angelegenheit sehr schnell unter die Lupe genommen und die Sicherheitslücke heute noch geschlossen. Das Tool namens ibrute funktioniert seitdem schon in mehreren Ländern nicht, in einigen Regionen allerdings immer noch. Sobald es dem Hacker gelang, einen Promi-Account zu knacken, war das weitere Vorgehen nicht mehr kompliziert: Viele Schauspieler kennen sich untereinander, sodass aus dem Adressbuch auch gleich viele weitere iCloud-Accounts zu entnehmen waren. Da auch gelöschte Fotos auftauchten, muss die Sicherheitslücke schon für eine längere Zeit bestanden haben, möglicherweise sogar seit Jahren. Eine offizielle Stellungnahme von Apple gibt es bislang nicht.

Weiterführende Links:

Kommentare

antipod01.09.14 14:56
Ich finde es geschieht den Idioten recht. Wer so leichtsinnig iPhone-Selfies ohne Wäsche macht und dabei auch noch den Fotostream aktiviert hat, den halte ich für töricht, naiv oder auch nur dumm.

Edit: Hoffentlich reisst das nun neue Diskussionen zu den Themen Datenschutz, Anonymität und Usersensibilisierung an.
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Assassin01.09.14 15:05
Brute-Force kann auch nur mit einfachen Passwörtern in endlicher Zeit funktionieren und egal, wieviel Schuld man den Opfern gibt (schwaches Passwort, Nacktfotos machen, Appleprodukte benutzen, schlechte Filme drehen, Fotostream aktivieren) oder Apple, die die Lücke nicht früher entdeckt haben, ist es immer noch einer, der a) das Kennwort eines Anderen bewußt knackt, b) den Fotostream nach passenden Bildern durchforstet und c) diese dann online stellt oder gar d) damit jemanden erpressen will.
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elroy
elroy01.09.14 15:14
Vielleicht ist es inzwischen ja notwendig jede derartige Technik mit einem Disclaimer zu versehen, damit "törichte, naive und dumme Idioten" nicht weiter dem Glauben anhängen, dass ihre Privatsphäre geschützt sei und hinterher noch die Technik verantwortlich machen.
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BudSpencer01.09.14 15:17
antipod
Ich finde es geschieht den Idioten recht. Wer so leichtsinnig iPhone-Selfies ohne Wäsche macht und dabei auch noch den Fotostream aktiviert hat, den halte ich für töricht, naiv oder auch nur dumm.

Dann ist wohl jedes Einbruchsopfer oder jeder der Überfallen wird auch selbst schuld.
Demnach war ich vor einigen Jahren auch selbst schuld weil ich die Wohnung im Winter gelüftet und Plötzlich ein Typ bei mir im Wohnzimmer steht.

Nimm es ruhig Persönlich, du hast einen Knall, dass zeigt schon alleine das die diese Menschen als Idioten bezeichnest.

Brauchst nicht antworten, mit solchen Menschen die andere als Idioten bezeichnen Unterhalte ich mich erst gar nicht.
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Eventus
Eventus01.09.14 15:27
Ist es normalerweise so, dass nach mehreren fehlgeschlagenen Einlog-Versuchen entweder Zeitsperren oder zusätzliche Abfragen erfolgen, vergaß Apple dies bei Find my iPhone schlicht.
Das finde ich sehr peinlich für Apple, wo doch bereits beim iPhone nach einigen Code-Fehleingaben erst nach einer immer längeren Zeitperiode neu versucht werden kann. Dass Online-Dienste anfälliger sind für automatisierte Code-Knack-Versuche darf doch nicht unbeachtet bleiben!

Erinnert mich an: «Die Polizei bewachte alle Ausgänge. Leider flüchteten die Bankräuber durch den Eingang.»
Live long and prosper! 🖖
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Grolox01.09.14 15:29
Bud Spencer...ganz unrecht hat er nicht mit den ...Idioten....
im Prinzip sind wir alle Idioten. Zum einen kann man
Wohnungen , Einrichtungen , Räume oder auch eine
iCloud nicht narrensicher machen zum anderen kann
man aber serwohl alles etwas schwieriger gestallten das nicht
jeder BOB...gleich in der Wohnung steht oder die
iCloud knacken kann.
Da der Mensch aber ein gewohnheitstier ist macht man es sich
gerade mit Passwörter sehr einfach.
Auch eine Tür mit sieben Schlössern ist da nicht wirklich
praktikabel ....lüften zum Beispiel , hierzu muss ja die Tür
geöffnet werden und wird sie nicht bewacht...kommt der BOB rein.
Echte Sicherheit ...?? nicht wirklich.
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JackBauer
JackBauer01.09.14 15:34
Das war nicht gut - ein solcher Fehler darf nicht existieren. Da muss Apple noch viel viel mehr aufpassen. Gleichwohl haben die Stimmen absolut Recht, die sagen, dass auch mit diesem Verfahren nur "einfache" Passwörter erraten werden können. Eine echte Lücke ist das nicht.

Und ich gehöre auch zu denen, die das Hochladen von Nacktfotos in die iCloud als ziemlich dämlich bezeichnen. Man sollte einfach aufpassen, welche Daten man verfügbar macht. Wohl gerade noch mehr als Promi.
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aquacosxx
aquacosxx01.09.14 15:35
aua. das tut weh. ... ich mag z.b. bei smugmug, dass die einen sofort informieren, wenn mehrere fehlgeschlagene passworteingaben für einen account stattfanden. inklsuive ip und möglicher standort.
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o.wunder
o.wunder01.09.14 15:37
es bewahrheitet sich immer wieder: Online sollte man nur Daten stellen die jeder sehen darf. egal wie gut geschützt. einzige Ausnahme sind vielleicht stark verschlüsselte Online Ablagen, aber selbst dort würde ich dort nur speichern was jeder einsehen darf.

Für Apple ist diese "Lücke", bzw. ungenügende Absicherung allerdings mehr als peinlich.
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Eventus
Eventus01.09.14 15:38
aquacosxx
aua. das tut weh. ... ich mag z.b. bei smugmug, dass die einen sofort informieren, wenn mehrere fehlgeschlagene passworteingaben für einen account stattfanden. inklsuive ip und möglicher standort.
Apple informiert eigentlich auch intensiv. Es gibt Mails über neue Geräte, die die iCloud nutzen, über veränderte Daten im Account usw. Was hier passierte ist schlichtweg eine Nachlässigkeit, die nicht hätte passieren dürfen. Zumindest hat Apple nun schnell reagiert. Ob die Promis gleichwohl klagen werden..?
Live long and prosper! 🖖
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Siganomas
Siganomas01.09.14 15:40
Daniel S.
Und wo sind die Bilder? Hat jemand einen link???

Die sehen auch nicht anders aus als andere Menschen...
Wüsste nicht was man davon haben soll wenn man weiss wie ein Promi nackig aussieht.
Ich werde mich diesem verbrecherischen Missbrauch nicht beugen.
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Eventus
Eventus01.09.14 15:46
o.wunder
es bewahrheitet sich immer wieder: Online sollte man nur Daten stellen die jeder sehen darf.
Bleibt doch die Frage, ob die Daten offline wirklich sicherer sind. Dass einen nordkoreanischen Hacker mein privates Fotoarchiv interessiert, halte ich für weniger wahrscheinlich als wichtige lokal gespeicherte Daten z. B. beim Einbruchsdiebstahl oder Feuer zu verlieren.

Bei mir ist viel in der iCloud. Private Daten auf den Macs unter kennwortgeschützten Sparsimages. Und wichtigste Dateien kommen monatlich auf zwei externe Festplatten, wovon ich immer eine zum Bankschliessfach bringe.
Live long and prosper! 🖖
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BudSpencer01.09.14 15:54
Grolox
Bud Spencer...ganz unrecht hat er nicht mit den ...Idioten....
im Prinzip sind wir alle Idioten. Zum einen kann man
Wohnungen , Einrichtungen , Räume oder auch eine
iCloud nicht narrensicher machen zum anderen kann
man aber serwohl alles etwas schwieriger gestallten das nicht
jeder BOB...gleich in der Wohnung steht oder die
iCloud knacken kann.

Wenn ich ein Auto kaufe, gehe ich davon aus, das es per se Sicher ist, so das es nicht jeder Affe mit einem Schlüssel entwenden kann.

In dem Fall hat Apple alle Schlüssel hingelegt und gesagt mach mal...
Grolox
Dabei sollte nach 5 versuchen eine Speere rein, jedes billige Programm macht das.
Unverantwortlich von Apple
Da der Mensch aber ein gewohnheitstier ist macht man es sich
gerade mit Passwörter sehr einfach.
Auch eine Tür mit sieben Schlössern ist da nicht wirklich
praktikabel ....lüften zum Beispiel , hierzu muss ja die Tür
geöffnet werden und wird sie nicht bewacht...kommt der BOB rein.
Echte Sicherheit ...?? nicht wirklich.

genau aus dem Grund ist der gerade auf MTN erschienen Artikel mit dem Passwort tipps Quatsch.
Keiner wird täglich solche Passwörter wie 9082klnO()hj_ eingeben muss er aber auch nicht.
Ich habe einen Beitrag geschrieben wie es besser geht und genauso (sogar sicherer) ist.


Fakt: Man ist kein Idiot nur weil man von sich selbst Sexy, Erotische Fotos macht.
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BudSpencer01.09.14 15:56
Daniel S.
Und wo sind die Bilder? Hat jemand einen link???


Ich habe links, gebe diese aber HIER nicht weiter und das sollten andere bitte auch nicht.
Nicht weil ich es Schlimm finde, sondern weil hier auch Jugendliche unter 18 mitlesen könnten und da schon zu teil echt harte Bilder dabei sind.
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westmeier
westmeier01.09.14 16:05
Da hat sich Apple ein Eigentor geschossen, das ihnen noch weh tun wird. Das ist mal eine richtig beschissene Werbung für die Sicherheit von Daten in der Cloud. Aua.
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nane
nane01.09.14 16:57
Also heisst das jetzt: "Promis" unterscheiden sich von normalsterblichen durch Nacktfotos auf Ihren IPhones?

Wirklich, auf alles wäre ich gekommen, darauf aber echt nicht...

Oder ist das jetzt ein "viraler" Marketing Gag von Apple, der verdeutlichen soll, dass Promis die besten Nacktfotos nur mit einem IPhone machen können?
Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.
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Dayzd01.09.14 17:19
die Benutzer an dieser Stelle als Idioten hinzustellen, halte ich definitiv für falsch. Die Schuld liegt ganz klar bei Apple und ich finde so eine Sicherheitslücke schon grob fahrlässig. Vor allem wenn man bedenkt wie lange die schon besteht.
Dass da "nur" Nacktbilder aufgetaucht sind und die Lücke deswegen öffentlich wurde, finde ich noch eher harmlos. Es ist eher genau das Richtige, dass sich bestimmte Personen mit Geld ärgern und hoffentlich auch, zu Recht, mal ordentlich klagen. Außerdem verbreitet sich die Meldung dadurch schneller und die Allgemeinheit wird wieder einmal etwas sensibilisiert was das Thema angeht. Wäre es wieder "nur" Adobe-Accounts und "Kreditkarten-Nummern" hätte es mittlerweile leider kaum noch jemand interessiert (ausser die Betroffenen selbst).

Auf Reddit, 4chan und Konsorten wird das Thema auch in all seinen Facetten diskutiert.
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antipod01.09.14 17:20
BudSpencer
antipod
Ich finde es geschieht den Idioten recht. Wer so leichtsinnig iPhone-Selfies ohne Wäsche macht und dabei auch noch den Fotostream aktiviert hat, den halte ich für töricht, naiv oder auch nur dumm.

Dann ist wohl jedes Einbruchsopfer oder jeder der Überfallen wird auch selbst schuld.
Demnach war ich vor einigen Jahren auch selbst schuld weil ich die Wohnung im Winter gelüftet und Plötzlich ein Typ bei mir im Wohnzimmer steht.

Nimm es ruhig Persönlich, du hast einen Knall, dass zeigt schon alleine das die diese Menschen als Idioten bezeichnest.

Brauchst nicht antworten, mit solchen Menschen die andere als Idioten bezeichnen Unterhalte ich mich erst gar nicht.

Als Bud Spencer Fan trifft mich das extrem.

Also 1. Gebe ich niemandem die Schuld, sondern finde halt (und das ist meine persönliche Meinung, die ich auch als Kommentar hier kundgeben darf), dass man schon etwas sensibel sein soll, was die eigenen Daten angeht.

Wenn bei dir während des Lüftens nicht nur frische Luft, sondern auch ungebetene Gäste in die Wohnung kommen, dann ist in erster Linie der Einbrecher schuld, nicht du.

Wenn du nun aber beispielsweise in deinem Auto, dass du am Samstag Abend in der Innenstadt parkierst, auch noch dein iPad, deine Geldbörse sichtbar auf dem Beifahrersitz liegen lässt, dann musst du dich auch nicht wundern, wenn das Einbruchsrisiko dadurch steigt. So ist es auch bei Promis.
Schliesslich lässt sich mit solchen Fotos unter umständen Geld verdienen.

Ich kann leider nicht verstehen, wieso man Nacktfotos von sich selbst machen soll (Verstehe auch den Sexting-Trend nicht). Daneben verstehe ich sehr wohl, dass manche Leute schlicht zu naiv und unwissend sind, um ihre iPhones so zu konfigurieren, dass diese Fotos nicht in der Cloud landen. Wenn sie aber wissen, dass die Fotos in der Cloud landen und schlicht davon ausgehen, dass sie deshalb keiner sonst sehen kann, dann sind sie wirklich dumm.
Die Frage, ob die Daten Zuhause sicherer sind, stellt sich natürlich völlig zurecht, wobei es etwas am Ziel vorbei schiesst, da die Hacker ja gerade aufgrund der zentralisierten Daten so schnell auf viele verschiedene Benutzerdaten zugreifen konnten.

Btw: Die Nacktfotos sind nicht mal unbedingt das schlimmste: gestohlene Adressen, Telefonnummern und weitere Benutzerdaten können sogar noch schlimmer sein.

Deshalb halte ich es für klug, wenn nun nicht einfach die Schuld auf die Technik geschoben wird (bzw Apple per se), sondern eben auch die User wieder ins Bewusstsein gerufen wird, dass ihre Daten nicht immer zu hundert Prozent sicher sein können, man aber wohl als User selber etwas dazu beitragen kann, dass die Daten viel sicherer sind.

edit: ******* auf zweitens!
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ctismer
ctismer01.09.14 18:26
Es ist richtig dass es viele Seiten gibt die auch keinen Schutz vor brute-force Angriffen haben, was Apple jetzt bei iCloud nachrüstet.

Fakt aber ist dass die iCloud durch Apple so positioniert wurde, dass dem naiven Benutzer Sicherheit suggeriert wurde, man dort persönliche Daten ablegen und sogar die iCloud-Keychain benutzen sollte. iCloud ist nicht irgendeine Seite, sondern voll-absichtlich potentieller Träger sensibler Daten.

Genau das aber passt überhaupt nicht zu der Fahrlässigkeit, die Apple hier an den Tag gelegt hat.

Ich rede oft pro-Apple, aber hier hört der Spass auf. Ganz offenbar hat die Firma keine funktionierende Sicherheits-Selbstkontrolle, die solche Lücken selbst auffinden muss.

Vertrauen in Apple ? Bei mir gerade extrem gesunken.
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OpDraht
OpDraht01.09.14 18:42
ctismer
Vertrauen in Apple ? Bei mir gerade extrem gesunken.
Kann ich gut nachvollziehen und ich finde es geradezu töricht, wie hier davon abgelenkt werden soll (wer privates hochlädt ist selbst schuld, etc. ).
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Zacks
Zacks01.09.14 18:55
Ich glaube daran wird Apple einige Zeit zu kauen haben...
Ware wa messiah nari!
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BudSpencer01.09.14 19:10
antipod
BudSpencer
antipod
Ich finde es geschieht den Idioten recht. Wer so leichtsinnig iPhone-Selfies ohne Wäsche macht und dabei auch noch den Fotostream aktiviert hat, den halte ich für töricht, naiv oder auch nur dumm.

Dann ist wohl jedes Einbruchsopfer oder jeder der Überfallen wird auch selbst schuld.
Demnach war ich vor einigen Jahren auch selbst schuld weil ich die Wohnung im Winter gelüftet und Plötzlich ein Typ bei mir im Wohnzimmer steht.

Nimm es ruhig Persönlich, du hast einen Knall, dass zeigt schon alleine das die diese Menschen als Idioten bezeichnest.

Brauchst nicht antworten, mit solchen Menschen die andere als Idioten bezeichnen Unterhalte ich mich erst gar nicht.

Als Bud Spencer Fan trifft mich das extrem.

Also 1. Gebe ich niemandem die Schuld, sondern finde halt (und das ist meine persönliche Meinung, die ich auch als Kommentar hier kundgeben darf), dass man schon etwas sensibel sein soll, was die eigenen Daten angeht.

Wenn bei dir während des Lüftens nicht nur frische Luft, sondern auch ungebetene Gäste in die Wohnung kommen, dann ist in erster Linie der Einbrecher schuld, nicht du.

Wenn du nun aber beispielsweise in deinem Auto, dass du am Samstag Abend in der Innenstadt parkierst, auch noch dein iPad, deine Geldbörse sichtbar auf dem Beifahrersitz liegen lässt, dann musst du dich auch nicht wundern, wenn das Einbruchsrisiko dadurch steigt. So ist es auch bei Promis.
Schliesslich lässt sich mit solchen Fotos unter umständen Geld verdienen.

Ich kann leider nicht verstehen, wieso man Nacktfotos von sich selbst machen soll (Verstehe auch den Sexting-Trend nicht). Daneben verstehe ich sehr wohl, dass manche Leute schlicht zu naiv und unwissend sind, um ihre iPhones so zu konfigurieren, dass diese Fotos nicht in der Cloud landen. Wenn sie aber wissen, dass die Fotos in der Cloud landen und schlicht davon ausgehen, dass sie deshalb keiner sonst sehen kann, dann sind sie wirklich dumm.
Die Frage, ob die Daten Zuhause sicherer sind, stellt sich natürlich völlig zurecht, wobei es etwas am Ziel vorbei schiesst, da die Hacker ja gerade aufgrund der zentralisierten Daten so schnell auf viele verschiedene Benutzerdaten zugreifen konnten.

Btw: Die Nacktfotos sind nicht mal unbedingt das schlimmste: gestohlene Adressen, Telefonnummern und weitere Benutzerdaten können sogar noch schlimmer sein.

Deshalb halte ich es für klug, wenn nun nicht einfach die Schuld auf die Technik geschoben wird (bzw Apple per se), sondern eben auch die User wieder ins Bewusstsein gerufen wird, dass ihre Daten nicht immer zu hundert Prozent sicher sein können, man aber wohl als User selber etwas dazu beitragen kann, dass die Daten viel sicherer sind.

edit: ******* auf zweitens!

Ich gebe dir recht, das man keine Sensiblen Daten (die einem Peinlich, Gefährlich etc. werden können) in Fremde Hände gibt auch nicht in die Cloud.

Dennoch sehe ich das versagen bei Apple @@ctismer hat es auf den Punkt gebracht.
Um dein Beispiel mit dem Auto und den iPad aufzugreifen. Dass wäre so, wenn AUDI zu mir gesagt hätte, Ihr Auto ist sicher, sie können da alles liegen lassen, machen Sie sich keine sorgen. So Presentiert Apple die iCloud.

iCloud schützt Ihre Daten, indem ..... Für die Authentifizierung werden sichere Tokens verwendet. Dies bedeutet, dass Ihre Daten sowohl bei der Übertragung an Ihre Geräte als auch bei der Speicherung in der Cloud vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. iCloud arbeitet mindestens mit einer 128-Bit-AES-Verschlüsselung, der gleichen Sicherheitsstufe, die auch große Finanzinstitute anwenden.

Mal ganz Ehrlich, wenn ich mich damit nicht auskenne und AUDI sagt ihr Auto ist Geschütz vor yxz, dann verlasse ich mich darauf, genauso bei Apple. Bei dem Wertvollsten Unternehmen der Welt gehe ich davon (Endkunde nicht ich) aus, das die Daten sicher sind, wenn in einem Satz "Sicherheitsstufe, die auch große Finanzinstitute anwenden." "vor unbefugtem Zugriff geschützt sind" fällt.
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Ikso
Ikso01.09.14 19:11
BudSpencer
antipod
Ich finde es geschieht den Idioten recht. Wer so leichtsinnig iPhone-Selfies ohne Wäsche macht und dabei auch noch den Fotostream aktiviert hat, den halte ich für töricht, naiv oder auch nur dumm.

Dann ist wohl jedes Einbruchsopfer oder jeder der Überfallen wird auch selbst schuld.
Demnach war ich vor einigen Jahren auch selbst schuld weil ich die Wohnung im Winter gelüftet und Plötzlich ein Typ bei mir im Wohnzimmer steht.

Nimm es ruhig Persönlich, du hast einen Knall, dass zeigt schon alleine das die diese Menschen als Idioten bezeichnest.

Brauchst nicht antworten, mit solchen Menschen die andere als Idioten bezeichnen Unterhalte ich mich erst gar nicht.

OT

Was hast du mit dem Typen gemacht?
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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kacheng
kacheng01.09.14 19:19
Wie kommt man denn an die Bilder in der iCloud ohne diese mit irgendeinem Gerät zu syncen?
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antipod01.09.14 19:41
@BudSpencer

Ich gebe dir recht, bis auf den einen Punkt, dass man sich eben nie zu 100 Prozent auf die Sicherheit verlassen kann, die einem vorgegaukelt wird. Weder auf den Achterbahnen, noch bei Wertpapiergeschäften, Sportanlässen oder eben Autos.

Aber natürlich ist oder war das eine unglaublich schlampige Sicherheitslücke von Apple. Das steht nicht zur Diskussion.

Trotzdem solltest du in Zukunft vielleicht nicht gleich "persönlich" werden.
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BudSpencer01.09.14 19:45
Ikso
und Plötzlich ein Typ bei mir im Wohnzimmer steht.....
Was hast du mit dem Typen gemacht?


Naja es war keine Einfache Situation.
Ich habe im Erdgeschoss quer gelüftet, als ich vom der Küche ins Wohnzimmer bin, stand ein Mann bei mir mittem im Wohnzimmer. Ich habe mich tierisch erschrocken. Letztendlich bin ich auf ihn zu und habe gesagt "Was suchst du hier in meinem Wohnzimmer", er wollte nur fragen ob ich sein Fahrrad gesehen hab, ich habe gut gelacht und an der Schulter mit Ausgestreckten Armen (Distanz) wieder auf die Terrasse geschoben. Ich sagte zu ihm "in einem nicht Jugendfreien Deutsch" das er jetzt bitte gehen soll und das ich die Polizei rufe. Was ich auch tat.

Solche Situation sind immer gefährlich, er hätte auch ein Messer o. ähnliches haben können. Den Angst hatte er nicht, sonst wäre ja abgehauen. Das zeigte mir, dass ich besser Abstand halten muss und ich nicht gleich auf Ihn los stürme.

Seit dem haben wir zwei nette Alu Baseball Schläger und Pfefferspray in der Mitte des Hauses.
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BudSpencer01.09.14 19:48
antipod
@BudSpencer

Ich gebe dir recht, bis auf den einen Punkt, dass man sich eben nie zu 100 Prozent auf die Sicherheit verlassen kann, die einem vorgegaukelt wird. Weder auf den Achterbahnen, noch bei Wertpapiergeschäften, Sportanlässen oder eben Autos.

Aber natürlich ist oder war das eine unglaublich schlampige Sicherheitslücke von Apple. Das steht nicht zur Diskussion.

Trotzdem solltest du in Zukunft vielleicht nicht gleich "persönlich" werden.


Da hast du recht und dafür entschuldige ich mich.
Nur riefen mich heute sicher 50 Leute wegen iCloud, ob den Ihre Daten (meist Firmen) noch sicher sind und wieso ich iCloud empfohlen habe BlaBlaBla...

Da war wohl dein Posting mit (die sind ja quasi selbst Schuld), die Zündung.
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Magicdrummer
Magicdrummer01.09.14 20:26
Ich kann auch nicht verstehen, wie man so leichtsinnig sein kann. Wenn Jennifer Lawrence nackt vor mir mich bitten würde ein paar Fotos zu machen, würde ich als erstes an die Sicherheit denken und ihr sagen: Zieh dich wieder an, Mädchen. Du weißt doch auch, wie man mit Brut Force Angriffen iClouds knackt. Spätestens seit der SSH-Lücke kann man dem nicht mehr trauen.

Da muss man halt auch mal Spielverderber sein und nur Idioten würden da leichtsinnig abdrücken. Aber mit dem baldigen iPhone-Bezahlsystem wird Apple die Sicherheit wieder groß schreiben und die Praktikantenstelle mit einer echten EDV-Kraft besetzen.
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Ndugu
Ndugu01.09.14 21:06
Magicdrummer
Wenn Jennifer Lawrence nackt vor mir mich bitten würde ein paar Fotos zu machen, würde ich als erstes an die Sicherheit denken
Wirklich?!
These things are uuugly!
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Jimmy01.09.14 21:42
Warum macht eigentlich niemand von mir Nacktfotos??

Die würde ich Euch allen und der Welt gerne zur Verfügung stellen
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