„Mit Apple anmelden“: Funktion soll in Kürze für Epic-Konten deaktiviert werden

Neben einer Vielzahl an Funktionen und Verbesserungen, die iOS sowie iPadOS 13 für Nutzer bereithalten, ist das Feature „Mit Apple anmelden“ eines der hervorstechendsten: Anwendungen, die Zugriff auf ihre Dienste über den Login via Google oder Facebook ermöglichen, müssen nun auch Apples Alternative anbieten, falls die Apps im App Store angeboten werden. Das Unternehmen verspricht, mit dieser Option die Privatsphäre der Anwender wahren zu wollen – so steht es Nutzern beispielsweise frei, ihre tatsächliche oder eine zufällige, von Apple generierte E-Mail-Adresse mit den Entwicklern zu teilen. Voraussetzung ist – neben einem aktuellen Apple-Betriebssystem – eine Apple ID mit aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung. In Kürze wird diese Anmeldemethode nicht mehr für das Konto von Epic Games zur Verfügung stehen – Spieler von Fortnite und anderen Titeln des Entwicklers sollten möglichst zeitnah reagieren.


Epic beschuldigt Apple – Apple dementiert
Epic informiert gerade Kunden, dass die Funktion „Mit Apple anmelden“ bereits morgen nicht mehr möglich ist. Apple lasse es nicht mehr zu, dass Nutzer diese Methode in Anspruch nehmen, wie die Entwickler auf ihrer Internetseite mitteilen. Zwar haben die beiden Unternehmen höchst unterschiedliche Standpunkte in puncto Umsatzbeteiligung im App Store, was harte juristische Auseinandersetzungen nach sich zieht. Apple beteuert jedoch gegenüber Mashable, keine Maßnahmen ergriffen zu haben, die Kunden vom Login mit dem hauseigenen Service ausschließt.

Betroffene sollten rasch handeln
Wer auch immer letztlich dafür verantwortlich ist, dass „Mit Apple anmelden“ nicht mehr für das Konto von Epic angeboten wird – Leidtragende sind die Kunden, die für die Spiele der Entwickler ein solches Konto benötigen. Epic ruft Nutzer dieser Funktion dazu auf, die E-Mail-Adresse und gegebenenfalls das Passwort umgehend zu aktualisieren. Sollte das nicht bis morgen erfolgt sein, müssen sich Nutzer direkt an Epic wenden – und eine manuelle Wiederherstellung beantragen, die weit umständlicher ist.

Kommentare

Dirk!10.09.20 12:58
MTN
Apple beteuert jedoch gegenüber Mashable, keine Maßnahmen ergriffen zu haben, die Kunden vom Login mit dem hauseigenen Service ausschließt.

Das wäre auch dumm von Apple, denn dann würde der Service von den Anbietern noch mehr gemieden werden als jetzt schon. Alleine die Meldung wird reichen, dass einige sich das nochmal überlegen.
+1
coosmannc10.09.20 13:18
Das wird mir allmählich echt zu kindisch.
+12
jeti
jeti10.09.20 13:43
Du hast mir mein Förmchen geklaut,
dann mache ich Deine Sandburg kaputt => Ätsch.
+1
KarstenM
KarstenM10.09.20 13:52
Ist den beiden eigentlich nicht klar, dass hier keiner gewinnen kann? Epic opfert seine Kunden die mitunter schon viel Geld in dem Spiel gelassen haben und Apple hat die Antitrust-Ermittlungen im Nacken.

Jede Eskalationsstufe macht es für beide nur schlimmer
+1
sierkb10.09.20 14:06
KarstenM
Apple hat die Antitrust-Ermittlungen im Nacken.

Deswegen macht Epic das und nutzt die Gunst der Stunde. Um das zu erreichen und zu unterstreichen, was ebenfalls bereits Gegenstand der Antitrust-Ermittlungen ist: System- und Regeländerungen. Grundsätzlich.

Ja, es ist halsbrecherisch. Aber offenbar notwendig – zuvor hat sich niemand, egal, ob klein oder groß, vorgewagt und getraut, es zu tun und das Bisherige und die bisherigen Regeln laut infragezustellen und so ein Wagnis einzugehen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und natürlich ist Epic auch kein Heiliger. Aber einer, der so volle Taschen hat, dass er einen solchen Schritt offenbar gewillt ist, zu wagen und so ein halsbrecherisches Risiko einzugehen. Und dass es so halsbrecherisch und selbstmörderisch ist, so ein Aufmucken überhaupt zu wagen, zeigt den Regulierungsbehörden nur, wie notwendig da eine Regulierung und ein Eingreifen von außen und durch den Gesetzgeber ist. Damit so ein selbstmörderisches Aufmucken, so ein Harakiri nicht mehr notwendig sein wird, weil eben alle zu aller Zufriedenheit friedlich miteinander koexistieren können und es so ein Ungleichgewicht und so eine Abhängigkeit vom Wohlwollen eines Stärkeren nicht mehr gibt.
Jede Eskalationsstufe macht es für beide nur schlimmer

Und zeigt den Antitrust-Behörden in aller Welt und führt ihnen vor Augen und exemplarisch vor, wie dringend da Regulierungsbedarf seitens der Behörden und seitens des Gesetzgebers herrscht und wie überfällig ein Eingreifen.
-10
RyanTedder
RyanTedder10.09.20 14:10
Trotzdem wird Epic für mich nicht zum Helden der Geschichte. Es wird nur Feuer mit Feuer bekämpft.
+7
sierkb10.09.20 14:12
RyanTedder
Trotzdem wird Epic für mich nicht zum Helden der Geschichte. Es wird nur Feuer mit Feuer bekämpft.

Wer traut sich denn sonst oder hat sich bisher getraut, so einen Schritt zu tun, es auch nur zu versuchen, es auch nur zu wagen?
Freiwillige bitte vor.
Und vielleicht braucht's so jemanden wie Epic und von so einem Kaliber, völlig egal, ob sie selber ein Unsympath sind oder nicht, der sich sowas traut und der die Chuzpe aufbringt, jemandem wie Apple die Stirn zu bieten und sie herauszufordern.
Was auch wiederum zeigt, wie ungleich die Kräfteverhältnisse verteilt sind und wie dringend Regulierungsbedarf herrscht, wenn nur so jemand dazu in der Lage ist, es überhaupt auch nur zu versuchen.
-7
RyanTedder
RyanTedder10.09.20 14:19
sierkb
RyanTedder
Trotzdem wird Epic für mich nicht zum Helden der Geschichte. Es wird nur Feuer mit Feuer bekämpft.

Wer traut sich denn sonst oder hat sich bisher getraut, so einen Schritt zu tun, es auch nur zu versuchen, es auch nur zu wagen?
Freiwillige bitte vor.

So war das nicht gemeint, im Gegenteil. Eigentlich sind die von Epic genau die richtigen für den Job, aber die sind trotzdem nicht die Guten. Es geht nicht um faire Bezahlung, es geht darum, den Hals nicht voll zu bekommen.
+4
sierkb10.09.20 14:25
RyanTedder
Es geht nicht um faire Bezahlung, es geht darum, den Hals nicht voll zu bekommen.

Doch, es geht um Fairness und Gleichbehandlung. Apples stellt es falsch dar, verkürzt es auf unzulässige Weise, bitte sitze nicht Apples Wortverdrehung auf.
Epic betont und hat es schriftlich in seiner Klage niedergelegt, dass sie gerne das, was ihnen gewährt werden soll, für ALLE durchsetzen wolle, ALLE iOS-Entwickler, die im App Store verkaufen, und eben nicht nur für sie selbst.
Was Apple an Sonderkonditionen für Amazon und andere anbietet, soll bitteschön auch für Epic, für ALLE gelten.
Eigenartigerweise argumentieren Verlage inzwischen genauso wie Epic und wollen ebenfalls so günstige Konditionen wie Apples Lieblinge haben, fragen, was sie tun müssen, um auch solche günstigen Deals zu bekommen.
RyanTedder
Eigentlich sind die von Epic genau die richtigen für den Job

Im Sinne von
"Auf einen groben Klotz gehoert ein grober Keil"
-6
Fleischa10.09.20 14:27
Naja aber mal ehrlich, Appel hat die 30% nicht von Heute auf Morgen erhöht sondern die gibt es ja schon etwas länger. Wenn mir also als Entwickler nicht passt, dann stimme ich diesen Bedingungen nicht zu, ganz einfach! Oder sehe ich was falsch?
+8
haschuk10.09.20 14:28
Hmmm.

Was soll ich von jemanden halten, der mir erzählt, dass sein Store mit 10% Abgaben läuft. Und der der breiten Öffentlichkeit nicht erzählt, das 70% des Umsatzes durch Suchtdollar erwirtschaftet wird. Bei dem Quersubvention durch Sucht an der Tagesordnung steht.

Und der chinesisches Risikokapitsl im Hintergrund hat (Tencent lässt grüßen), das in ein paar Tagen nicht mehr zur Verfügung steht.

Gerade Epic spreche ich sämtliches Recht ab, gegen die Stores zu ballern. Aber vielleicht hat sich alles in ein paar Tagen eh erledigt.
+3
sierkb10.09.20 14:32
haschuk:

Und für Apple gilt das nicht mindestens gleichermaßen?
-4
sierkb10.09.20 14:32
Da kämpft grad' Unsympath- und Arschloch-Unternehmen gegen Unsympath- und Arschloch-Unternehmen. Um die Krone, wer von beiden der größere Unsympath, das größere Arschloch ist. Mit dem Unterschied, dass der Herausforderer viele kleine und große Mitstreiter hat, verdeckt wie offen, die ih, die Daumen drücken. Und der Andere steht weltweit am Pranger und unter Beobachtung und Regulierungsdruck seitens der Aufsichts- und Kartell-Behörden und seitens der Gesetzgeben in Sachen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung, steht sogar in der Gefahr, zerschlagen zu werden.
-16
haschuk10.09.20 14:34
sierkb
RyanTedder
Trotzdem wird Epic für mich nicht zum Helden der Geschichte. Es wird nur Feuer mit Feuer bekämpft.

Wer traut sich denn sonst oder hat sich bisher getraut, so einen Schritt zu tun, es auch nur zu versuchen, es auch nur zu wagen?
Freiwillige bitte vor.
Und vielleicht braucht's so jemanden wie Epic und von so einem Kaliber, völlig egal, ob sie selber ein Unsympath sind oder nicht, der sich sowas traut und der die Chuzpe aufbringt, jemandem wie Apple die Stirn zu bieten und sie herauszufordern.
Was auch wiederum zeigt, wie ungleich die Kräfteverhältnisse verteilt sind und wie dringend Regulierungsbedarf herrscht, wenn nur so jemand dazu in der Lage ist, es überhaupt auch nur zu versuchen.

Der einzige mit Sonderkonditionen ist offenbar amazon bei den Abogebühren (!!) für das erste Jahr. Kompensiert mit einem Vertriebsdeal.

Kann den Deal Epic auch anbieten? Und inwiefern sind die Epicdollars Abos und nicht unregelmäßige Microcashes?
+4
MacSquint
MacSquint10.09.20 14:38
Und das alles wegen eines so erbärmlichen Spiels wie Fortnite... 🙈
+6
sierkb10.09.20 14:40
haschuk:

Nein, Amazon ist nicht der einzige, wenngleich der bekannteste.
Was haben solche Deals mit Gleichbehandlung zu tun, die Tim Cook vor dem US-Kongress in der Anhörung für Apple sichergestellt hat, dass sie das täten? Nix.
Ein einziger Deal wie so einer mit Amazon reicht aus, um sagen zu können, dass Apple – entgegen ihren Aussagen – eben nicht alle gleichbehandelt und zu gleichen und fairen Bedingungen. Sonst gäbe es solche Deals nämlich nicht, grundsätzlich nicht, nicht einen einzigen, nicht eine einzige Ausnahme.
-5
sierkb10.09.20 14:43
MacSquint
Und das alles wegen eines so erbärmlichen Spiels wie Fortnite... 🙈

Nein, Fortnite ist nur der Aufhänger. Es geht um mehr, um viel mehr. Es geht um Apples komplettes AppStore-Konzept und wie sie es aufgehangen haben und damit Geld verdienen und zu einer ihrer zentralen Einkommensquellen in ihrem Ökosystem gemacht haben und wie sie über das bestimmen und mitbestimmen wollen, wie andere ihr Geld verdienen. Um nicht weniger.
Genau das ist auch Gegenstand in den Wettbewerbs-Verfahren gegen Apple weltweit.
-6
DTP
DTP10.09.20 15:00
Fleischa
Naja aber mal ehrlich, Appel hat die 30% nicht von Heute auf Morgen erhöht sondern die gibt es ja schon etwas länger.
Nur weil etwas ja schon länger existiert, muss es ja nicht richtig sein.

Und wenn sich die Umstände ändern, kann etwas, das akzeptabel war, plötzlich nicht mehr akzeptabel sein (von "kleiner" Präsenz zu "marktstarker" bzw. "marktbeherrschender" Präsenz).
Fleischa
Wenn mir also als Entwickler nicht passt, dann stimme ich diesen Bedingungen nicht zu, ganz einfach!
Stell dir mal vor, du würdest in Düsseldorf leben und bist Bäcker. Dort entsteht ein kleiner Marktplatz, auf dem Lebensmittelhändler ihre Waren anbieten. Du findest den Platz innovativ, Düsseldorfer haben viel Geld, du willst da deine Waren anbieten. Kein Problem sagt die Stadt Düsseldorf. Für 30% Umsatzbeteiligung bist du dabei. Ok, kein Problem, probieren wir es aus.

Du musst nur alle Zahlungen auch über die Stadt abwickeln, Zahlung per Karte oder Bargeld wird untersagt. Außerdem musst du durch eine Milchglasscheibe verkaufen, so dass die Kunden dich nicht kennenlernen und du nicht siehst, wer kauft. Aber die Kunden dürfen dir einen Zettel geben, falls die Kunden wollen, dass du sie kennst.

Egal, du akzeptierst das, denn deine Verkäufe laufen gut.

Die Stadt macht den Marktplatz immer größer, denn die 30% spülen viel Geld in die Kassen. Du bekommst auch Gegenwert, gute Zufahrtswege, Fahrradparkplätze. Und die Kunden finden es gut, viele Anbieter und Qualitätsanbieter wie dich dort zu finden. Und sie bekommen nie Falschgeld oder haben Probleme mit Ihrer Geheimzahl.

Auf einmal kommt die Stadt daher und sagt, wir mögen keine Rosinen, bitte keine Rosinenbrötchen mehr anbieten. Kinder könnten sich verschlucken. Ok, das Geschäft läuft ja gut, daher nimmst du die Rosinenbrötchen aus dem Angebot.

Eines Tages entdeckst du, dass die Stadt Düsseldorf selbst eine Backstube eröffnet und auch auf dem Markt eröffnet. Nimmt dir Kunden weg. Und deren Gewinnrechnung ist irgendwie besser, da die keine 30% zahlen müssen. Darum ist deren Stand auch größer und schicker.

Und neuerdings sie bieten auch Personalausweisverlängerungen an und gleichzeitig kann man da Bücher ausleihen, denn die Stadtbibliothek ist mit auf dem Stand. Bücher ausleihen würdest du auch gerne. Aber die Stadt verbietet dir das.

Jetzt kommt der Biotrend. Du willst Biobrötchen mit einem anerkannten Label anbieten. Sorry, sagt die Stadt. Bio dürfen nur wir, denn wir denken, dass Bio gut kontrolliert sein muss. Wir bieten zwar nur EU-Bio Qualität, aber dem Label vertrauen Bürger.

Du beschwerst dich, dass die Stadt dein Geschäft kopiert, von dir hohe Gebühren nimmt und du nur über deren Zahlungsweg verkaufen darfst. Du willst auch woanders verkaufen, wo du selbst die Regeln bestimmen kannst. Kein Problem, sagt die Stadt. Du darfst gerne irgendwo im Hinterhof verkaufen, eigene Regeln sind dann kein Problem. Aber das darfst du den Kunden auf dem Marktplatz nicht erzählen, sonst fliegst du runter.

Die Bürger finden das nicht schlimm, denn sie bekommen ja gute Ware auf dem Marktplatz. Notfalls auch bei einem anderen Anbieter. Oder dem Stand der Stadt. Und vertrauen der Stadt. Dich kennen sie ja nicht so gut.

Jetzt kommt dein Argument "Du musst ja nicht in Düsseldorf anbieten. Geh doch nach Duisburg, die haben auch einen Marktplatz."


---
Klar, hinkt. Aber nicht sehr.
+1
Dirk!10.09.20 15:00
Das Problem ist doch das System „Aktiengesellschaft“, bei dem inzwischen auch finanziell erfolgreiche Firmen wie Apple ständig Wachstum produzieren und damit auch den letzten Cent aus jeder Ecke quetschen müssen, um den Invenstoren gerecht zu werden.

Das führt zu solchen Auswüchsen und Konflikten. Oder warum macht Apple jetzt TV? Bestimmt nicht, weil sie das schon immer wollten, sondern weil Tim Cook „Services“ als letzte Wachstumsquelle ausgemacht hat und bis zum bitteren Ende melken muss.

0
mac-mark
mac-mark10.09.20 15:12
DTP
Lustig - aber erklär mir bitte kurz was 1) Rosinenbrötchen und 2) der BIO Trend ist. Danke
0
pünktchen
pünktchen10.09.20 15:12
Fleischa
Wenn mir also als Entwickler nicht passt, dann stimme ich diesen Bedingungen nicht zu, ganz einfach! Oder sehe ich was falsch?

Ja, tust du. Als Entwickler hast du schlicht keine Wahl, du musst zustimmen. Ok du kannst auch aufgeben und sagen wir Gärtner werden. Die meisten Entwickler dürften da aber unqualifiziert sein.
+1
DTP
DTP10.09.20 15:40
mac-mark
DTP
Lustig - aber erklär mir bitte kurz was 1) Rosinenbrötchen und 2) der BIO Trend ist. Danke

  • Rosinenbrötchen = Inhalte und Apps, die Apple nicht im App Store haben will. Nackte Haut, Referenz zu Sexualität, anonyme Anrufe blocken etc.
  • BIO Produkte = Produkte, die Apple exklusiv anbieten will und oft nur Light-Funktionalität bietet, wie z.B. Screentime, Walkie Talkie Apps für die Watch, Browser (Safari), Dateibrowser (Dateien), Dock auf iPhone.
-1
robfb
robfb10.09.20 16:23
Vielleicht habe ich eine Sache verpasst, aber hätte Epic nicht die entsprechenden Käufe über Ihren Webshop anbieten können und dann im Spiel freischalten? Ein ähnliches Konzept wie bei früher bei Amazon Prime, den Film über die Webseite zu kaufen und dann auf der App sehen?
Das hätte natürlich den Nachteil gehabt, dass die Kunden das nicht direkt aus dem Spiel hätten machen können. Umständlich und wahrscheinlicher weniger erfolgreich.
I’ll give up my Mac when it’s pried from my cold, dead fingers!
-1
ttwm10.09.20 16:28
robfb
… Ein ähnliches Konzept wie bei früher bei Amazon Prime, den Film über die Webseite zu kaufen und dann auf der App sehen?
Du meinst so ein ungeheuer neues und hoch geheimes Vorgehen, wie es zig andere Spiele praktizieren? Das wäre wahrscheinlich zu radikal…
0
deus-ex10.09.20 16:30
1/3 der Kommentare hier wieder von Sierkb

Hast du nix zu tun. Arbeitslos? Oder machst du das während der Arbeit?
Falls du Angestellter bist ist das höchst illegal wenn du das während der Arbeitszeit machst. Wenn du Freelancer bist, dann ist es halt deine Arbeitszeit.


Du spamst echt jedem Artikel.
+3
ttwm10.09.20 16:32
sierkb
Was Apple an Sonderkonditionen für Amazon und andere anbietet, soll bitteschön auch für Epic, für ALLE gelten.
Du kannst mich sicherlich erleuchten, wer "die andere" sind und wie diese Deals im Detail zwischen "Apple und Amazon/die andere" aussehen?
+1
ttwm10.09.20 16:35
DTP
Klar, hinkt. Aber nicht sehr.
Stimmt, wenn zwei Beine fehlen, kann man nicht mehr von hinken sprechen…
+3
sierkb10.09.20 16:39
ttwm
sierkb
Was Apple an Sonderkonditionen für Amazon und andere anbietet, soll bitteschön auch für Epic, für ALLE gelten.
Du kannst mich sicherlich erleuchten, wer "die andere" sind und wie diese Deals im Detail zwischen "Apple und Amazon/die andere" aussehen?

Z.B. hier youdownloadtheappanditdoesntwork.com sind ein paar genannt. Lesenswert dazu auch der QA-Teil der Seite nebst weiteren Links dazu.
0
iMan
iMan10.09.20 17:00
sierkb
Doch, es geht um Fairness und Gleichbehandlung. Apples stellt es falsch dar, verkürzt es auf unzulässige Weise, bitte sitze nicht Apples Wortverdrehung auf.
Epic betont und hat es schriftlich in seiner Klage niedergelegt, dass sie gerne das, was ihnen gewährt werden soll, für ALLE durchsetzen wolle, ALLE iOS-Entwickler, die im App Store verkaufen, und eben nicht nur für sie selbst.
Was Apple an Sonderkonditionen für Amazon und andere anbietet, soll bitteschön auch für Epic, für ALLE gelten.
Eigenartigerweise argumentieren Verlage inzwischen genauso wie Epic und wollen ebenfalls so günstige Konditionen wie Apples Lieblinge haben, fragen, was sie tun müssen, um auch solche günstigen Deals zu bekommen.

Nur blöd, dass Epic auch aus dem PlayStore von Google geflogen ist. Wieso wird das immer unterschlagen? Epic gehts keineswegs um Fairness, ihnen gehts nur um mehr Geld, was sie sich einstecken wollen, weil ihr überhyptes und verkapptes Browserspiel Fortnite langsam den Bach runtergeht und keiner mehr spielen will. Deswegen wollten sie auch die 30% in Googles Store nicht zahlen.

Dann noch immer das andere Argument, Epic will, dass auf iOS mehrere Stores gibt. Warum machen sie das dann nicht auch auf Android? Eben weil sie wissen, dass die meisten sich die Apps dort auch über den PlayStore holen und nicht von deren Website oder einem Drittanbieter-Store. Sie haben es ja schonmal versucht, das Spiel selber zu verteilen, in dem man es von ihnen selbst runterlädt. Nur hats dann halt keiner installiert und sie sind reumütig in den PlayStore zurück.

Über Apples Konditionen und Vorgehen im Store kann man natürlich zurecht Kritik üben, aber das was Epic macht ist nur eine Schmierenkomödie und PR. Zudem noch, wenn Leute Epic so hinstellen, als seien sie Robin Hood, Jesus und Mutter Teresa in einer Person. Lächerlich.

PS: Das letzte gute Spiel von Epic war "Jazz Jackrabbit 2"
Always look on the bright side of life!
0
haschuk10.09.20 17:12
sierkb

Es ist ein übler Stil, eine einfache Frage mit Links zu beantworten, die je gefühlt 200m blabla liefern.

Nenne einfach mal Namen.

Die dort zitierten Beispiele gehen zudem auch noch alle am Thema in-Apps oder Abos vorbei.
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