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M6 & M5 Ultra: Beeindruckende Grafikbenchmarks erschienen

Am 25. August stellte Apple überarbeitete Modelle des Mac mini und Mac Studio vor. Der Mac mini steht mit dem neuen M6 wie auch mit dem bereits aus dem MacBook Pro bekannten M5 Pro zum Vorbestellen bereit. Beim Mac Studio verbaut Apple wahlweise den M5 Max – oder den neuen M5 Ultra. Vorbestellen lassen sich beide Geräte bereits und die Auslieferung soll am 22. September beginnen. Bereits Mitte der Woche erschienen Benchmarks der CPU – und der M6 wie auch der M5 Ultra erzielen beeindruckende Werte.


Großer Schritt bezüglich GPU-Performance
Doch nicht nur die CPU-Performance ist in der Praxis relevant, sondern auch die Geschwindigkeit der Grafikeinheit. Nun erschienen Geekbench-Messergebnisse der GPU – und auch hier scheint der Konzern nicht zu viel versprochen zu haben, denn beide Chips übertreffen die vorherige Generation deutlich:

ChipMetal-Ergebnis
M5 Ultra367.000
M3 Ultra230.000
M5 Max225.000
M2 Ultra201.000
M4 Max189.000
M1 Ultra150.000
M3 Max147.000
M5 Pro130.000
M2 Max130.000
M1 Max107.000
M4 Pro107.000
M693.000
M2 Pro77.000
M3 Pro72.000
M569.000
M1 Pro63.000
M451.000
M346.000
M240.000
M127.000

M5 Ultra gegen M3 Ultra
Im Geekbench-Test kann der neue High-End-Chip M5 Ultra eine um 60 Prozent höhere Metal-Punktzahl im Geekbench-Test verglichen mit dem vorigen M3 Ultra erzielen. In einem gesonderten Test mittels OpenCL, welches allerdings nicht sonderlich gut auf Apple-Chips optimiert wurde, erreicht der M5 Ultra in etwa das Ergebnis einer Nvidia GeForce RTX 4080.

M6 gegen M5
Der M5 ohne Namenszusatz erzielt im Geekbench-Test eine Metal-Punktzahl von 63.000 – und Apple kann mit dem M6 die Geschwindigkeit um 34 Prozent steigern (Punktzahl: 93.000). Dies bedeutet, dass der M6 von der GPU her fast so schnell ist wie der Ende 2021 mit dem runderneuerten MacBook Pro vorgestellte M1 Max.

Fortschritt in den letzten sechs Jahren
Ende 2020 erschienen die ersten Macs mit Apple Silicon – und brachten den M1 mit. Dieser erreicht im Metal-Geekbench-Test einen Wert von 27.000 Zählern. Der M6 ist, imVvergleich mit der ersten M-Generation ohne Namenszusatz, um den Faktor 3,5 schneller – ein durchaus respektables Ergebnis für den Zeitraum von nur sechs Jahren.

GPU-Performance nicht nur für Spiele und Grafikanwendungen
In der Vergangenheit war die Performance der Grafikeinheit oftmals für zwei Bereiche interessant: Aufwendige 3D-Anwendungen oder Spiele. Doch mit Künstlicher Intelligenz kam nun noch ein dritter Anwendungsfall hinzu, in welchem die Geschwindigkeit der GPU sehr relevant geworden ist. Aufgrund der hohen Effizienz der Apple-Chips und der, verglichen mit der Leistung, recht moderaten Preisgestaltung sind Macs mittlerweile im KI-Bereich sehr beliebt.

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