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Erster Benchmark des neuen M6-Chips: Erneut beeindruckende Ergebnisse

Am kommenden Dienstag beginnt die Auslieferung des neuen Mac mini und damit auch des ersten Macs mit M6-Chip. Wenige Tage vor dem Marktstart ist nun erstmals ein (unverifizierter) Benchmark in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht. Demnach legt Apples erster 2-nm-Chip einen weiteren Sprung hin – und kann sich bei der CPU-Leistung inzwischen mit dem 2022 erschienenen M1 in der Ultra-Variante messen. Noch nicht verfügbar sind aussagekräftige Ergebnisse zur neuen 12-Core-GPU. Gerade dort verspricht Apple ebenfalls große Fortschritte und nennt bis zu doppelt so hohe Performance im Vergleich zum M4.


2020 vs. 2026 in Benchmark-Ergebnissen
Am Vergleich der mit Geekbench 7 ermittelten Zahlen kann man gut ablesen, wie viel sich in den sechs Jahren seit dem ersten M-Chip getan hat. Einerseits legte jede Generation bei der Leistung pro Kern zu, gleichzeitig erhöhte Apple im Laufe der Zeit auch die Anzahl der Kerne. Vom M6 gibt es bislang nur einen Testlauf, bei den anderen Werten handelt es sich um durchschnittliche Ergebnisse.

CPU-Kerne Single Multi
M1 8 2.200 8.600
M2 8 2.400 9.800
M3 8 2.750 11.650
M4 10 3.250 15.500
M5 10 3.650 17.950
M5 Pro 18 3.650 33.600
M5 Max 18 3.650 35.000
M6 12 4.071 22.783

M6 fast wie ein M1 Ultra
Interessant ist auch die Gegenüberstellung mit älteren, wesentlich höher positionierten Apple-Chips. Mit 22.783 Punkten liegt der normale M6 nur noch knapp hinter dem M1 Ultra, der im Geekbench-Durchschnitt rund 23.300 Punkte erreicht. Einen M2 Max mit etwa 17.400 Punkten würde der Basischip hingegen deutlich hinter sich lassen. Noch ein bemerkenswerter Aspekt: Mit diesen Werten nimmt der M6 den Spitzenplatz auf Geekbench nach Performance pro einzelnem Kern ein – und zwar nicht nur bei Macs, sondern auch allen anderen derzeit verfügbaren PC-Prozessoren.

Zu beachten bei den Messungen ist, dass sich die Ergebnisse von Geekbench 7 und in früheren Meldungen zitierten Werten von Geekbench 6 unterscheiden. Version 7 liefert auf derselben Hardware einen niedrigeren Single-Core-, aber tendenziell höheren Multi-Core-Wert als Version 6. Die oben genannten Daten stammen allesamt aus Geekbench 7.

Die nächsten Chips nach dem M6
Angeblich nimmt der M6 eine Sonderstellung ein, denn Berichten zufolge plant Apple keine Pro- oder Max-Version des Prozessors. Stattdessen soll der M7 schon im ersten Halbjahr 2027 bereitstehen, M7 Pro und M7 Max gegen Ende 2027 folgen. Den M7 Ultra habe Apple demnach für 2028 vorgesehen. Das ist auch der Grund, warum im erwarteten MacBook Ultra (oder welche Bezeichnung dann zum Einsatz kommt) wohl weiterhin M5 Pro und M5 Max verbaut sind.

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Kommentare

Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck15.09.26 20:08
Echt beeindruckend, Apples Chipentwicklung läuft wie geschmiert.
+4
rafi15.09.26 20:29
bei einer verdoppelung des single core werts ggü. dem M1 greife ich dann zu
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