Leaker zum iPhone Fold: Apple setzt auf ausgefeilte Konstruktion, um Knick zu reduzieren


Als Samsung die erste Generation des Galaxy Fold auf den Markt brachte, rief das Gerät nicht nur uneingeschränkt Begeisterung hervor: Die Konstruktion sorgte dafür, dass Staub und Schmutz in das Scharnier eindrangen und das Biegen beanspruchte das Panel derart stark, dass bisweilen Kabel brachen und der Bildschirm schwarz blieb. Mittlerweile sind diese Kinderkrankheiten ausgeräumt und mehrere Anbieter warten mit einem faltbaren Smartphone auf. Apple zieht dieses Jahr nach und versucht sicher, aus den Fehlern der Konkurrenz zu lernen.
Zwei Lagen Glas sorgen für LanglebigkeitZwar gibt es immer mehr Smartphones mit einem faltbaren Display auf dem Markt, allerdings fristen diese im Vergleich zu herkömmlichen Telefonen noch immer ein Nischendasein. Das liegt unter anderem an den hohen Kosten, die für Hersteller entstehen und natürlich auf die Kunden umgelegt werden: Der Klappmechanismus stellt eine ausgefeilte Konstruktion dar, welcher trotz seiner Flexibilität die Langlebigkeit des Panels gewährleisten muss. Dem Leaker
Digital Chat Station zufolge setzt Apple wohl auf eine zweilagige Struktur aus UTG/UFG-Glas. Die Abkürzungen stehen für „ultradünnes“ sowie „ultraflexibles Glas“. Das Display ist zwischen diesen Schichten eingebettet, sodass es das Scharnier nicht direkt berührt. Die Anordnung verteilt die Belastung also auf mehrere Schichten. Der Leaker geht von zwei vorteilhaften Effekten dieser Konstruktion aus: Einerseits verbessere sie die Zuverlässigkeit, andererseits verringere sie die Faltenbildung.
Gurman: Falte ist erkennbarDie meisten aktuellen Foldables verwenden eine einzelne UTG-Schicht. Vergangenen Berichten war zu entnehmen, dass Apple um ein Panel bemüht ist, das keinen Knick zeigt. Diese Annahme ist aber möglicherweise zu hochgegriffen: Mark Gurman erklärte zuletzt, Apples Displaytechnologie sorge zwar für eine deutlich reduziertere Falte, vollständig beseitigt sei diese aber nicht – das Ergebnis sei folglich „nicht perfekt“. Die meisten Branchenbeobachter gehen von einem Release im September aus, wenngleich der Analyst Tom Long mit der Veröffentlichung im Dezember rechnet. Im September bringe Apple lediglich das iPhone 18 Pro und Pro Max auf den Markt (siehe
hier).