Leaker: Apple arbeitet aktiv an einem Ring


Apples Produktpalette wächst stetig. Das als Computerhersteller gegründete Unternehmen bietet inzwischen eine ganze Bandbreite von Tech-Produkten an. Neben Computern sind im Laufe der Jahre auch Mobiltelefone, Tablets, Streaming-Boxen, Lautsprecher und Uhren hinzugekommen. Letztere punkten unter anderem durch eine Reihe von Gesundheitsfunktionen. Diesen Bereich möchte Apple in der Zukunft weiter ausbauen – behauptet der Leaker
Kosutami auf X. Viele Details nennt er nicht, außer dass der „iRing“ mit dem Oura Ring und dem Galaxy Ring von Samsung konkurrieren soll.
Noch stärkerer Fokus auf Gesundheit durch kommenden Apple-Chef?Es wird berichtet, dass der kommende Apple-Chef John Ternus samt Dienste-Chef Eddy Cue tatsächlich noch stärker den Gesundheitsmarkt erschließen möchten. Aus dieser Perspektive ergibt das Gerücht um den Ring Sinn. Die Gesundheitsfunktionen der Apple Watch bestehen aus der Messung von Vitalwerten wie Puls, Schlaf, Blutsauerstoff, Bewegung und Atemfrequenz. Daraus lassen sich individualisierte Empfehlungen für den Nutzer ableiten, um dessen Gesundheit und Wohlbefinden zu optimieren. Vergleichbare Funktionen haben auch bisher verfügbare smarte Ringe. Ob Apple mit grundlegend neuen Funktionen aufwarten könnte, ist bislang nicht bekannt. Die bisherigen Spekulationen betreffen vor allem die technische Grundlage, wie eine Bedienung über einen haptischen Drehregler.
Ergibt ein Ring für Apple Sinn?Eine Schlüsselfrage dürfte sein, wie sinnvoll Apple ein Gerät erachtet, das von seinen Funktionen her eher eine Apple Watch Lite wäre. Der Mehrwert des Rings für Nutzer, die bereits eine Apple Watch haben, wäre aller Voraussicht nach gering. Im Zuge der gestern erfolgten Preiserhöhungen könnte ein Ring für Apple aber durchaus attraktiv sein, benötigt ein solches Gerät doch nur sehr wenig Speicher – jene Komponente, die maßgeblich für die Preiserhöhungen ist. Das Verknüpfen erweiterter Gesundheitsfunktionen mit kostenpflichtigen Abos könnte ebenfalls ein Pluspunkt sein – Oura geht mit seinem Ring genau diesen Weg.
Entwicklung ist nicht gleichbedeutend mit VeröffentlichungUnterstellt man Apple, intern wirklich an einem Ring zu arbeiten, bedeutet das auch nicht zwangsläufig, dass ein solcher kommt. Apple hat in der Vergangenheit schon häufiger an Produkten gearbeitet, um sie dann doch nie auf den Markt zu bringen – oder erst viel später. Man erinnere sich: Die Entwicklung des iPads begann vor der des iPhones und wurde zwischenzeitlich gar um Jahre zurückgestellt. Ein mysteriöses Apple-Auto taucht seit 2015 immer wieder in Gerüchten auf. Angeblicher interner Name: „Project Titan“. Auf den Markt gekommen ist es aber nie. Stattdessen wurde das Projekt 2024 beendet und die Mitarbeiter entlassen. Aus der Entwicklung eines Rings lässt sich daher nicht verlässlich ableiten, dass diese tatsächlich auch in einem verkaufsfähigen Produkt mündet.