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Tipp: iPhone-Wasserschaden durch Kühlschrank vermeiden

Seit Wochen stöhnt Deutschland unter Hitze, ein Ende ist vorerst nicht abzusehen. Menschen, Tiere und Technik leiden unter zu hohen Temperaturen. Kein Wunder, dass in den sozialen Netzwerken Videos viral gehen, in denen Nutzer der Frage nachgehen, wie man sein zu heiß gewordenes iPhone abkühlt. Ein Trend in diesen Posts ist das Deponieren des Smartphones im Kühlschrank. Im ersten Moment erscheint das wie die richtige Maßnahme: der Hitze mit Kälte abhelfen. Bei genauerer Analyse stellt sich aber heraus, dass der Schaden größer ist als der Nutzen. Im schlimmsten Fall kann der Akku beschädigt werden und Feuer fangen. Vom Kühlschranktrend sollte man daher dringend absehen.


Die Physik hinter dem Kälteschock
Der Grund, warum die starke Kälte eines Kühlschranks für iPhones ein so großes Problem darstellt, liegt an den physikalischen Gesetzmäßigkeiten. In der Luft ist Feuchtigkeit gebunden, selbstverständlich auch im Inneren von Smartphones. An sich ist das erst einmal kein Problem. Mit dem Abkühlen der metallischen Elemente im Kühlschrank beginnt die Feuchtigkeit aus der Luft, sich auf den jetzt eisigen Teilen abzusetzen. Der Effekt ist derselbe wie bei einer kalten Dose, an deren Außenseite sich kurze Zeit später Kondensat bildet. Setzt sich das Kondensat auf den Bauteilen des elektronischen Geräts ab, droht ein Wasserschaden. Unter bestimmten Umständen kann sogar der Akku Feuer fangen oder explodieren.

Kühlen – aber richtig
Die bessere Option, ein iPhone vor Hitze zu schützen, besteht nicht im Abkühlen, sondern darin, es gar nicht erst überhitzen zu lassen. Alles, was das Gerät aufheizen könnte, sollte man idealerweise vermeiden. Dazu gehört auch, sein Smartphone nicht dauerhaft in einem Auto oder an anderen Orten aufzubewahren, an denen es sehr heiß wird. Ebenso wenig tut es dem Gerät gut, direkt in der Sonne zu liegen. Anwendungen, die die Hardware stark beanspruchen, steigern die Hitze im Inneren ebenfalls. Auf Video-Streaming in der prallen Sonne zu verzichten, kann beispielsweise helfen, das Smartphone nicht heißlaufen zu lassen.

Kommentare

TMS
TMS06.08.26 12:39
In einer Plastiktüte verschlossen ist das Problem der Kondensatbildung weitgehend beseitigt.
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aMacUser
aMacUser06.08.26 12:41
TMS
In einer Plastiktüte verschlossen ist das Problem der Kondensatbildung weitgehend beseitigt.
In der Plastiktüte ist auch Luftfeuchtigkeit. Für einen Wasserschaden braucht man keine großen Tropfen, da reichen auch kleinere Mengen.
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Tommy1980
Tommy198006.08.26 12:51
Wie wärs damit das Ding einfach mal aus der Hand zu legen? Nur so als Idee.
+5
Niederbayern
Niederbayern06.08.26 12:59
Die Headline verkauft sich als wär es ein Tip, um dann rauszulesen das man von besagtem die Finger lassen soll🤔
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Bigflitzer06.08.26 13:00
TMS
In einer Plastiktüte verschlossen ist das Problem der Kondensatbildung weitgehend beseitigt.
Da sagt die Physik etwas anderes. Dazu befindet sich, wie im Beitrag auch beschrieben Luft im Inneren eingeschlossen wo die Feuchtigkeit dann eben an den kalten Stellen kondensieren kann.
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pogo3
pogo306.08.26 13:00
In einer Plastiktüte verschlossen ist das Problem der Kondensatbildung weitgehend beseitigt.
Das bedarf der weiteren physikalischen und genaueren Erklärung, weil es so wie es da steht keinen Sinn ergibt.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
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pogo3
pogo306.08.26 13:02
Die Headline verkauft sich als wär es ein Tip, um dann rauszulesen das man von besagtem die Finger lassen soll
Stimmt 👍.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
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derguteste
derguteste06.08.26 13:17
Alle die einfach ohne zu hinterfragen irgendwelche Tipps aus den sozialen Medien nachmachen, denen sei ein Schaden gegönnt. Evtl lernen sie dann mal den Kopf einzuschalten oder zumindest mal die "Tipps" mindestens rudimentär gegenzuprüfen.
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