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Apple veröffentlicht neue Versionen von Final Cut Pro X, Motion und Compressor

Am 14. April beginnt die NAB, die bedeutende Fachmesse "National Association of Broadcasters". Wenige Tage vorher hat Apple sowohl Final Cut Pro X, Motion als auch Compressor in einer neuen Version vorgestellt. Laut Updatebeschreibung verbessert Version 10.0.4 allgemeine Stabilität, Leistung und Kompatibilität von Final Cut Pro X. Apple verspricht bessere Bildqualität und höhere Leistung beim Monitoring in Broadcast-Qualität mit kompatiblen PCIe- und Thunderbolt I/O-Geräten von Drittanbietern, höhere Leistung beim Synchronisieren und Schneiden von Multicam-Clips sowie Unterstützung für vereinfachtes Chinesisch. Motion 5.0.3 bringt kürzere Ladezeit für Projekte, bessere Leistung bei der Textbearbeitung im Canvas sowie Korrektur der Anzeige des Pixelformats von anamorphotischen Clips mit, außerdem behebt es Probleme mit der aktivierten Option „Lichtdicht füllen“ in Bildern, die in Drop-Zones konvertiert werden sowie Stabilitätsprobleme beim Löschen aller Zeichen mit dem Werkzeug „Glyphe transformieren“. Compressor 4.0.3 behebt Probleme beim Exportieren bei Anmeldung als Open Directory-Benutzer und bietet höhere Leistung beim Codieren von mp4- und AVI-Dateien. Außerdem bietet Version 4.0.3 die Möglichkeit zur Ausführung von Compressor als Codierungsknoten auf einem Mac ohne Monitor. Alle drei Programme sind über den Mac App Store erhältlich. Für neue Anwender kostet Final Cut Pro X 239,99 Euro, Compressor und Motion je 39,99 Euro.

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Kommentare

Abercrombie11.04.12 11:54
Das vierte Update in knapp 300 Tagen FCPX. Nicht schlecht Apple!
Ich nutze es inzwischen immer mehr. FCP7 wird wohl noch länger auf meinem Rechner bleiben, aber so tot wie gesagt ist Final Cut meiner Meinung noch nicht.
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tgam11.04.12 12:27
Geht mir genauso. Nach anfänglicher Skepsis muss ich feststellen, dass der Arbeitsablauf ein ganz anderer ist, wesentlich schneller, besserer und zugleich intuitiverer als in der 7er Version. Der emotionale Zugang zum Filmmaterial erinnert mich nun tatsächlich sogar an das Schneiden am "richtigen", analogen Schneidetisch. Die 7 bleibt natürlich noch auch weiter auf dem Rechner für spezielle oder alte Projekte.
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EThie11.04.12 13:19
Schön, dass es Updates gibt, aber warum werden die nicht mit "Softwareaktualisierung angezeigt? Wer nichts darüber gelesen hat, bekommt nichts mit, da auch z. B. Motion keinerlei Updateerkennung hat. Da gibt es noch Verbesserungsbedarf.
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chessboard
chessboard11.04.12 13:43
EThie
Ist es nicht so, dass die Programme, die man über den Appstore bezogen hat, auch nur dort "upgedatet" werden?
Ich habe noch nicht viel im MAS gekauft, aber bei den entsprechenden Programmen zeigt das Appstore-Icon die Updates eigentlich immer an (kam aufgrund der wenigen Programme aber erst selten vor).
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lupodw11.04.12 14:11
Abercrombie

Niemand hat Final Cut tot gesagt. Im Gegenteil - jeder sagt Final Cut X eine große Zukunft voraus - nur eben nicht im professionellen Bereich. Da ist es definitiv schon zu Grabe getragen. Kein ernsthafter Drittanbieter bietet Plugins an - alle große Firmen sind umgestiegen - der Großteil aller Agenturen lässt es auslaufen.

Normale Anwender werden das Programm weiterhin lieben - mir und vielen andern hat es nach etlichen Jahren Teure mein Handwerkszeug genommen. Darüber hat sich jeder aufgeregt.


Ach ja - ich hab zudem Final Cut X installiert und auch ein paar Projekte damit gearbeitet. Und da fällt mir auf --- Wollte Apple nicht sehr zügig neue Funktionen hinzufügen? Jetzt ist es fast ein Jahr her und es kommen immer nur "allgemeine Stabilität, Leistung und Kompatibilität"...
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otof11.04.12 14:21
also ich bin mit final cut sehr zufrieden, warscheinlich deswegen da ich von imovie komme. ich finde es richtig toll.
1x Apple immer Apple
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Hannes Gnad
Hannes Gnad11.04.12 14:49
Ist es nicht so, dass die Programme, die man über den Appstore bezogen hat, auch nur dort "upgedatet" werden?
Genau so ist das.

Am Rande: Besser daran gewöhnen, ab 10.8 ist die gesamte Apple Softwareaktualisierung in der MAS-Anwendung zu finden.
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ricoh11.04.12 15:59
Niemand hat Final Cut tot gesagt. Im Gegenteil - jeder sagt Final Cut X eine große Zukunft voraus - nur eben nicht im professionellen Bereich. Da ist es definitiv schon zu Grabe getragen. Kein ernsthafter Drittanbieter bietet Plugins an - alle große Firmen sind umgestiegen - der Großteil aller Agenturen lässt es auslaufen.

Das liegt wohl eher daran, dass viele sogenannte Profis heute so arbeiten wollen, wie sie es schon gestern getan haben und morgen und übermorgen möglichst auch nicht anders. Selbst schuld! Nach einiger Zeit mit FCPX will man sich doch nicht mehr ernsthaft die altbackene Konkurrenz antun.
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zwobot11.04.12 16:29
Immer dieses Profis schlecht machen, nur weil sie das neue Final Cut nicht gut finden. Schon mal darüber nachgedacht, warum die Jammern? Es müssten ja alle umarmen, wenn es wirklich schnelleren Workflow bietet, schlank ist, im Prinzip kein Geld kostet und überhaupt. Profis wären ja doof. Irgendwas scheint also doch mit Final Cut Pro X zu sein, dass man es produktiv nicht überall einsetzen will. Auch das wegbleiben von Drittherstellern bzgl Plug Ins läßt einen nicht an FC X glauben. Schön auch, dass Apple ohnehin die Plug Ins den Drittherstellern überlässt.

Ich glaube ich würde mein Geld da auch anders investieren.
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pogo3
pogo311.04.12 16:47
Das liegt wohl eher daran, dass viele sogenannte Profis heute so arbeiten wollen, wie sie es schon gestern getan haben und morgen und übermorgen möglichst auch nicht anders.

Das hat natürlich im Pro-Segment auch irgendwo seine Berechtigung. Tatsächlich ist dieses Klientel nicht all zu motiviert auf Neues zu setzen, weil Effektivität und Effizienz der Workflows oft über längere Zeit ausgereift sind, also das berühmte Know How über Jahre mit entsprechender Mitarbeiterqualifikation und technischer Ausstattung teuer erkauft wurde. Jede Änderung an diesem Zustand muss unter Umständen mit Investitionen in Geld und Nerven teuer bezahlt werden. Ein Unternehmen prüft also genau, ob und wann es solche Investitionen stemmen will. Oftmals sind die Spezialisten an den Maschinen die Entscheidungsträger. Vor diesem Dilemma steckt jeder Softwarehersteller der eine bestimmte Breite an Anwendern erreicht hat, oder eine spezielle Tiefe an technischer Raffinesse. Sind die Entwicklungssprünge zu groß, verweigern die Kunden die Annahme weil die Risiken zu groß erscheinen. Oder man hatte wie im Falle Apples einen genialen Verkäufer der den Anwendern die Entwicklung derart Schmackhaft macht, dass die Hürde doch genommen wird. Dieser ist Apple nun mit SJ leider abhanden gekommen. Ich denke Apple wird zwangsläufig mehr Rücksicht auf diese Thematik nehmen müssen und Produktzyklen bezüglich dieser Entwicklung anders durchdenken müssen. Ich denke, die Innovationskraft Apples wird sich negativ entwickeln. Auch die Thematik Cloud schiebt einen Wulst an Vorbehalte vor sich her. Mal sehen wie es damit weiter gehen wird. Ob Apple mit der angedachten Konsequenz weiter machen kann.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
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lupodw11.04.12 18:53
ricoh

Stell dir vor du bist Schriftsteller und schreibst den ganzen Tag lang Texte.

Jetzt stellt Apple von Pages auf das neue Pages X um. Du kannst deine bisherigen Texte nicht mehr im neuen Pages X öffnen. Die Rechtschreibkorrektur funktioniert nicht mehr und man kann nur noch 3 Seiten Dokumente machen. Deine teure Tastatur funktioniert nicht mehr, weil dir Pages sagt du sollst eine Appletastatur verwenden.

Dafür kannst du jetzt aus 1000 Designs wählen und die Farbe des Textes endlich auch auf pink umstellen.

90% aller Briefeschreiber freuen sich - es ist ja schneller schlanker besser und der pinke Text - WOW... Deine Oma freut sich wahnsinnig über die neuen Gedichte die du ihr ausdruckst.

Der Schriftsteller der aber bisher Bücher damit geschrieben hat kann sein letztes Werk aber nicht mehr öffnen, um es dem Verlag mit den Änderungen zu senden.


Ich z.B. stell mir folgende Frage: Premier oder Final Cut X
beides muss ich neu lernen - FCPX hab ich schon gekauft und schon Projekte damit geschnitten. Du siehst also ich habs versucht.

Wenns jetzt so toll wär - warum steig ich jetzt auf Premiere um? (dass ich btw. auch verachte) ganz einfach - es ist das kleinere Übel.

Und dabei bin ich definitiv noch nicht mal der Mega"Profi".
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dan@mac
dan@mac12.04.12 00:21
lupodw: Wieso beendet der Schriftsteller sein Buch nicht mit der alten Pages Version und versucht als Übergang mal was kleineres in Pages X ?
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dragonlittle12.04.12 00:50
ich schneid seit über nem Jahrzehnt professionell videos, die letzten Jahre davon mit final cut 7, bin seit der 4er dabei. Hab fcpX am ersten tag gekauft, und geb seitdem der software alle paar Monate bei kleineren jobs die change sich zu bewähren, und sie schafft es nicht. Ich versteh warum viele auf die software abfahren, schnell mal kleine videos schneiden ist super damit, aber für richtig aufwändige jobs ist es einfach zu ungenau, und zu verschnörkelt, sorry. Hab auch fcpx gegen premiere auf nem 2008er macpro (ja, warte auf nem neuen) mit ner quadro 4000 gebenchmarkt, h264 greenscreen von 5d gekeyed und farbkorrigiert, premiere fast doppelt so schnell. Eigentlich ist premiere das final cut das ich haben wollte. Wie gesagt, ich versteh warum man als one man band auf fcpx abfährt, im Austausch mit anderen Künstlern, oder aufwändigen Projekten ist es einfach (noch) unbrauchbar.
ende
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